11:05
Bob: Weltcup, Damen, 2. Lauf, aus Innsbruck (A) (Reporter: Eik Galley) / ca. 11.20 Skispringen: Weltcup, Damen, 1. und 2. Durchgang. aus Falun (S) (Reporter: Philipp Sohmer) / ca. 11. U. a. Skiprung, Übertragung aus Kuusamo: Zumindest in den ersten drei Springen 2025/26 geht Simon Ammann an den Start. Für den 44-Jährigen ist es bereits die 27. Saison. 23 Einzelsiege feierte der Schweizer im Weltcup, seine letzten zwei 2014 in Ruka. In den letzten Jahren sprang er der Weltspitze nur hinterher, schielt daher mehr auf Olympia statt auf nackte Ergebnisse. Bei einer Teilnahme im Februar in Italien wäre der vierfache Olympiasieger zum achten Mal dabei. Das schafften nur der Skispringer Noriaki Kasai und Claudia Pechstein.
18:00

15:30

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In einer Großbäckerei wird die Frau des Besitzers ermordet aufgefunden. Ein Geselle sagt aus, dass sie am Vortag einen Streit mit der Filialleiterin Barbara Hirsch hatte. Dann tauchen Fotos auf, die ein Privatdetektiv im Auftrag des Ehemanns der Toten gemacht hatte, und führen die Ermittler zum Täter. Außerdem hängt bei Hartl der Haussegen schief, was auch seinen Kollegen nicht verborgen bleibt. Vorabend-Krimiserie über die Arbeit der beiden Kriminalhauptkommissare Ulrich Satori und Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger). Während Ulrich ein moderner, cooler Großstadtermittler ist, gibt Korbinian das bayrische Urviech. Er betreibt nebenbei mit seiner Schwester Marie, die sehr aktiv in der Kommunalpolitik mitarbeitet, einen Bauernhof.
15:50

Ein Skandal in den USA: 1950 heiratet Ingrid Bergman - der Hollywood-Star, dessen Name mit Klassikern wie Casablanca, Wem die Stunde schlägt oder Berüchtigt untrennbar verbunden ist - den italienischen Regisseur Roberto Rossellini, Vorbild einer ganzen Generation von Filmemachern, insbesondere der Nouvelle Vague. Die gefeierte Schauspielerin, Mutter einer Tochter und in erster Ehe verheiratet, lässt alles hinter sich und zieht nach Rom. Ausgelöst wurde diese radikale Wende durch ihre Faszination für Rossellinis neorealistisches Meisterwerk Rom, offene Stadt. Auf der Suche nach tiefgründigeren Rollen abseits von Hollywoods Studio- und Starsystems nahm sie Kontakt zu Rossellini auf, um mit ihm zu arbeiten. Die beiden verlieben sich und in nur sieben Jahren entstehen fünf gemeinsame Filme - darunter Stromboli (1950), Europa 51 (1952), Angst und Liebe ist stärker (beide 1954). Aus der Beziehung gehen drei Kinder hervor: Roberto und die Zwillinge Isabella und Isotta Rossellini. Aus erster Ehe hatte Ingrid Bergman bereits eine Tochter, Pia Lindström, die jedoch bei ihrem Vater aufwuchs, während Ingrid Bergman drehte. Die Eheschließung von Bergman und Rossellini wird in den USA verurteilt, außerdem verübelt man dem Star, dass sie Hollywood den Rücken kehrt. Doch Bergman setzt sich über all das hinweg - und lebt ihr selbstbestimmtes freies Leben. Später setzt sie ihren Willen auch gegen Rossellini durch, dem es nicht gefällt, dass sie 1956 für Anastasia nach Hollywood zurückkehrt. 1957 endet die Ehe, doch das Vermächtnis des glamourösen Paars lebt in den künstlerisch anspruchsvollen Filmen, die durch ihre Begegnung entstanden sind.
16:45

Der Kuss von Gustav Klimt gehört zu den bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Gemälden weltweit. Das um 1908 in Wien entstandene Bild eines anonymen, sich küssenden Paares fasziniert durch seine geheimnisvolle Atmosphäre, Sinnlichkeit und überraschende Details. Wer das Gemälde genauer verstehen will, versetzt sich am besten zurück ins Wien der Jahrhundertwende: Klimt kämpfte damals insbesondere für die Aufhebung der hierarchischen Grenzen zwischen Kunst und Kunstgewerbe und strebte ein Gesamtkunstwerk an, das Malerei, Architektur und Musik vereinte. Der Kuss gilt als Höhepunkt von Klimts goldener Phase. Der Künstler wuchs als Sohn eines Goldschmieds auf und ließ seiner Liebe zur Ornamentik und zum Blattgold freien Lauf. Klimt überzog das lebensgroße Gemälde mit feinem Goldstaub, der die schillernden Farben, die überwältigende Schönheit und die symbolische Tiefe des Bildes noch verstärkt. Der Kuss erregte bei seiner ersten öffentlichen Präsentation viel Aufmerksamkeit und wurde sofort vom kaiserlich-königlichen Ministerium für Kultus und Unterricht erworben, das es zu einem Werk von nationalem Interesse erklärte. Das Bild zeigt ein Paar, das sich, in ein goldenes Tuch oder einen Mantel gehüllt, innig umarmt und küsst. Bis heute gilt es als ultimatives Symbol für ewige Liebe. Revolutionär war es damals, weil Klimt das darzustellen wagte, was laut gesellschaftlicher Tradition im Verborgenen bleiben sollte: Berührungen, Umarmungen, Küsse und Erotik.