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TV-Sendung
20:15
105min
Mein wildes Herz - Alles auf Sieg
Mein wildes Herz - Alles auf Sieg
Sender: ARD
(Rock My Heart - Mein wildes Herz) Drama, Deutschland 2017 Regie: Hanno Olderdissen Autor: Clemente Fernandez-Gil Musik: Tobias Wagner Kamera: Sten Mende

Lena Klenke und Dieter Hallervorden spielen die Hauptrollen in einem spannenden Abenteuer: Als völlige Außenseiter wollen sie ein Pferderennen gewinnen, bei dem es für beide ums Ganze geht. Altstar Hallervorden, der mit ''Sein letztes Rennen'' und ''Honig im Kopf'' ein grandioses Comeback gefeiert hat, zeigt in der Rolle des Reitsport-Haudegens erneut sein Können als Charakterdarsteller. Eine besondere Leistung zeigt seine 21-jährige Partnerin: Für die Jockey-Rolle lernte Lena Klenke innerhalb weniger Monate das Reiten. Hanno Olderdissen führte Regie bei dem bewegenden Kinofilm um eine Freundschaft, die das Leben von zwei Menschen zum Guten verändert. Jana (Lena Klenke) hat einen unstillbaren Hunger nach Leben und Abenteuer. Die 17-Jährige glaubt, wegen eines angeborenen Herzfehlers nur wenig Zeit zu haben. Dass sie keine Rücksicht auf ihre angeschlagene Gesundheit nimmt, treibt ihre Eltern Beate (Annette Frier) und Joachim (Michael Lott) allmählich zur Verzweiflung. Aber nicht nur das: Ihre Tochter weigert sich beharrlich, sich einer Operation zu unterziehen. Jana dagegen möchte jeden Moment nutzen, über den sie selbst bestimmen kann. Als sie das Pferd ''Rock My Heart'' kennenlernt, ändert sich ihr Leben. Die rebellische Teenagerin und der wilde Vollbluthengst erkennen sofort ihre Seelenverwandtschaft. Besitzer Paul Brenner (Dieter Hallervorden) staunt nicht schlecht, dass sich sein hochtalentiertes Sorgenkind ''Rock'' ausgerechnet von einem Mädchen ohne Reiterfahrung zähmen lässt. Also beschließt der Betreiber eines maroden Pferdehofs, im Eiltempo aus Jana einen Jockey zu machen und sie bei einem lukrativen Pferderennen an den Start zu schicken. Paul hat jedoch keine Ahnung, wie gefährlich das knallharte Training für Jana ist, die ihr Geheimnis für sich behält. Um mit ''Rock'' die Sensation zu schaffen, ist ihr kein Risiko zu hoch.

Lena Klenke ("Jana") - Dieter Hallervorden ("Paul Brenner") - Emilio Sakraya ("Samy") - Annette Frier ("Beate Hilbig") - Milan Peschel ("Steckel") - Michael Lott ("Joachim Hilbig") - Johann von Bülow ("Dr. Korten") - Anneke Kim Sarnau ("Sabine Brenner") - Rolf Berg ("Bankangestellter") - Vedat Erincin ("Samy's Vater") - Hans Martin Stier ("Kronweiler") - Thomas Balou Martin ("Polizist") - Amrei Haardt ("Mirjam") - Philippe Jacq ("Dr Leclerc")
Spielfilm
22:00
90min
Verliebt in Masuren
Verliebt in Masuren
Sender: ARD
Komödie, Deutschland 2018 Regie: Bruno Grass Autor: Kerstin Römer Musik: Martin Rott Kamera: Andreas Doub

Der alleinstehende, pensionierte Schiffskapitän Kurt (Hans-Uwe Bauer) hat sein Leben lang ''sein Ding'' gemacht - trotz Familie. Sein Sohn Jens (Alexander Khuon) hat daher ein eher distanziertes Verhältnis zum Vater. Als der Griesgram nach einem Segelunfall vorübergehend bewegungsunfähig ist und mit seiner notorisch schlechten Laune schon drei Fachpflegekräfte verschlissen hat, ist die Familie ratlos. Keiner hat Zeit, geschweige denn Lust, sich um den Alten zu kümmern. Pflegeleiterin Hühnichen (Kerstin Römer) ruft Roza (Lina Wendel) aus Polen auf den Plan - sie ist die allerletzte Hoffnung! Jens ist sofort klar, dass es jetzt erst richtig knallen wird: Sein Vater, der selbst aus Masuren stammt, ist auf Polen nämlich nicht gut zu sprechen. Und tatsächlich: Von der ersten Minute an macht Kurt es Roza ordentlich schwer. Doch die lässt sich von dem Miesepeter nicht unterkriegen, im Gegenteil: Die kampferprobte Roza nimmt die Herausforderung an und läuft zur Höchstform auf. Schließlich hat sie die große Hochzeit ihrer hochschwangeren Tochter (Kasia Borek) vor Augen und das Ende des nervigen Auftrages stets im Blick. Als die versprochene Ablösung jedoch nicht auftaucht und alle Familienangehörigen unterwegs sind, springt die pflichtbewusste Pflegerin notgedrungen über ihren Schatten: Sie nimmt ihren Patienten kurzerhand mit zu sich nach Hause! Allmählich kommt Roza dahinter, was Kurt seit langem auf dem Herzen liegt. In seiner alten Heimat wird es Zeit für einen Neuanfang, bei dem ausgerechnet Roza eine überraschende Rolle spielen wird.

Hans Uwe Bauer ("Kurt") - Lina Wendel ("Roza") - Kasia Borek ("Ewa") - Alexander Khuon ("Jens") - Isabell Polak ("Sandra") - Klaudiusz Kaufmann ("Janusz") - Alva Schäfer ("Paula") - Zofia Czerwinska ("Tante Grazyna") - Maxim Topyla ("Kajetan") - Marek Wlodarczyk ("Jurek") - Aleksandra Wozniak ("Wanda")
TV-Sendung
20:15
90min
Der Kommissar und das Meer: Auf dunkler See
Der Kommissar und das Meer: Auf dunkler See
Sender: ZDF
Staffel 1: Episode 27 Krimi, Deutschland, Schweden 2020 Regie: Miguel Alexandre Autor: Harald Göckeritz Musik: Wolfram de Marco

Robert muss die Ermordung einer Frau auf der Gotland-Fähre aufklären. Die tote Passagierin wird während der Überfahrt von Visby nach Nynäshamn an Bord gefunden. Als plötzlich sein Sohn Kasper während der Ermittlungen auf der Fähre verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Hat Kasper den Mord beobachtet und ist jetzt selbst zum Opfer geworden? Die Uhr tickt, während das Schiff unaufhaltsam die eiskalte Ostsee Richtung Festland durchpflügt. Robert, der mit seinem Sohn Kasper privat nach Stockholm unterwegs ist, lässt sofort seine Kollegen Thomas und Ewa per Hubschrauber einfliegen, denn für ihn steht fest, dass sich der Mörder noch auf der Fähre befinden muss. Das Opfer war Gast einer Hochzeitsgesellschaft, deren festliche Fassade zu bröckeln beginnt. Robert muss nicht nur den Fall lösen, sondern vor allem seinen Sohn finden, bevor die Fähre Stockholm erreicht. Am Schwedischen Strand wird die Leiche eines Mädchens gefunden und Kommissar Robert Anders nimmt, im beschaulichen Gotland, die Ermittlungen aus. Eine Spur lenkt die Ermittlungen auf einen Reitstahl, indem auch Anders'' gleichaltrige Tochter unterrichtet wird. In dem kleinen Ort wird der Kommissar von dem Journalisten Johan Berg unterstützt.

Walter Sittler ("Robert Anders") - Andy Gätjen ("Thomas Wittberg") - Inger Nilsson ("Ewa Svensson") - Sven Gielnik ("Niklas Anders") - Grim Lohman ("Kasper Winarve") - Franziska Nylén ("Annika") - Dag Malmberg ("Johann") - Albin Grenholm ("Sven") - Björn Floberg ("Karl Öqvist") - Jannike Grut ("Sophia")
Info
21:45
90min
Die Erfolgsstory 'Drei Tenöre' - Triumphe, Tränen und Tantiemen
Die Erfolgsstory 'Drei Tenöre' - Triumphe, Tränen und Tantiemen
Sender: WDR
Dokumentation, Deutschland 2020

Das Konzert der Drei Tenöre in den Caracalla-Thermen in Rom anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 hat die Klassik-Welt grundsätzlich verändert: Placido Domingo, José Carreras, Luciano Pavarotti und der Dirigent Zubin Mehta haben mit diesem Auftritt Geschichte geschrieben und klassische Musik weltweit (wieder) populär gemacht. Der Film erzählt von Hintergründen und Folgen dieses historischen Ereignisses, die bis zu sensationellen Überraschungen wie bei der Casting-Show ''Britain''s Got Talent'' reichen. 30 Jahre danach blicken die Protagonisten exklusiv zurück auf ihren größten Erfolg. In ausführlichen Begegnungen lassen Domingo, Carreras, Mehta und Pavarottis Witwe Nicoletta Mantovani die Zeit Revue passieren. Impresario Mario Dradi, ''Erfinder'' und Manager der Drei Tenöre, gewährt bislang ungesehene und zutiefst emotionale Backstage-Einblicke in die Proben und hinter die Bühne des Konzertes. Zu Wort kommen außerdem weitere Weltstars, die die Drei Tenöre auf ihrem Weg begleitet haben, sowie Plattenbosse und Konzertveranstalter. Dabei spart der Film in kleinen Seitenblicken nicht aus, wie weit der Einfluss der Spitzenstars bis heute auch in die Popular-Welt hineinreicht: Ohne ihr Wirken wären Überraschungserfolge wie der des ''Britain''s Got Talent''-Gewinners Paul Potts nicht denkbar, der aus dieser Show heraus die ganze Welt mit seiner Interpretation von Puccinis ''Nessun Dorma'' in Begeisterung versetzt hat.

Info
22:15
105min
Ich, Reich-Ranicki
Ich, Reich-Ranicki
Sender: 3sat
(''Ich, Reich-Ranicki'') Porträt, Deutschland 2009 Regie: Lutz Hachmeister - Gert Scobel

Am 2. Juni 2020 wäre Marcel Reich-Ranicki (1920-2013), der legendäre Literaturkritiker und unvergessene Chef des ''Literarischen Quartetts'', 100 Jahre alt geworden. - Ein Porträt. Die Autoren Lutz Hachmeister und Gert Scobel, beide Grimme-Preisträger, entwerfen in über 100 Minuten das Bild eines Mannes, dessen Lebenslinien seit seinen Jugendtagen zwischen Einsamkeit und Sehnsucht nach öffentlicher Anerkennung verliefen. Der nach Warschau deportierte Abiturient aus Berlin, der die NS-Herrschaft nur knapp überlebt, kehrt Ende der 1950er-Jahre in die Bundesrepublik zurück und wird zum Starkritiker, zum Dompteur im Literaturzirkus. Seine Anhänger schätzen seine Lust, lauthals zu rühmen und zu tadeln. Seine Gegner werfen ihm Egomanie und grobschlächtige Kategorien bei der Beurteilung moderner Literatur vor. So kam es zu legendären Kontroversen Reich-Ranickis mit Günter Grass, Martin Walser, Peter Handke, Sigrid Löffler und, in Sachen der NS-Größe Albert Speer, mit Joachim Fest - seinem Förderer, der ihn einst als Literaturchef zur ''Frankfurter Allgemeine Zeitung'' geholt hatte. Mit selten gezeigtem Archivmaterial und sehr persönlichen, ausführlichen Erzählungen von Marcel Reich-Ranicki werden die Höhepunkte eines Jahrhundert-Lebens ebenso dargestellt wie die bedrohten Jahre, als die Nationalsozialisten beabsichtigten, den jungen Marcel Reich zu vernichten. Das filmische Porträt enthält eine Fülle von bisher wenig bekannten biografischen Details. So schildert Reich-Ranicki ausführlich und sehr ergreifend, wie er vom Tod seines Bruders Alexander erfahren hat. Und er schildert auch seine Arbeit als Literaturkritiker in den 1950er-Jahren in Polen: ''Das war schon sehr unter DDR-Einfluss''. ''Ich, Reich-Ranicki'' ist die Charakterstudie eines enorm fleißigen, begabten und durchsetzungsfähigen Mannes, der um seinen Aufstieg kämpfen musste, zugleich ein spannendes Panorama deutscher Kultur- und Fernsehgeschichte. Der Film verzichtet auf jeden Kommentar, und es fällt nicht einmal das Wort ''Literaturpapst''. Zu Wort kommen zahlreiche Zeitzeugen, darunter viele, die inzwischen schon verstorben sind - wie ''Quartett''-Mitstreiter Hellmuth Karasek, ''FAZ''-Herausgeber Frank Schirrmacher und Reich-Ranickis Sohn Andrew Ranicki. Redaktionshinweis: Mit dem Porträt ''Ich, Reich-Ranicki'', das 2006 zum ersten Mal im ZDF ausgestrahlt wurde, erinnert 3sat an den bekannten Autor, Publizisten und Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, der am 2. Juni 100 Jahre alt geworden wäre.

Film
20:15
100min
Sisi: (1/2)
Sisi: (1/2)
Sender: BR
Staffel 1: Episode 1 Drama, Italien, Österreich, Deutschland 2009 Regie: Xaver Schwarzenberger Autor: Ivan Cotroneo - Monica Rametta - Christiane Sadlo Musik: Pino Donaggio

Produziert: Österreich / Italien / Deutschland, 2009 Bildformat 16:9 Die aufwendige Neuverfilmung des Lebens von Sisi, der legendären Kaiserin von Österreich wurde gedreht an spektakulären Schauplätzen in Österreich, Ungarn und Italien. Unter der Regie von Xaver Schwarzenberger spielt die junge Italienerin Cristiana Capotondi die Rolle der Sisi. Kaiser Franz Joseph wird von David Rott verkörpert, als Franz Josephs Mutter glänzt Martina Gedeck. Herbert Knaup überzeugt als Sisis Vater Maximilian und Publikumsliebling Fritz Karl ist als Graf Andrassy zu sehen. Die Aufregung im bayerischen Schloss Possenhofen ist groß, als der österreichische Kaiser Franz Joseph (David Rott) Nené von Bayern (Christiane Filangieri) nach Wien einlädt, um sie näher kennenzulernen. Alle erwarten, dass Nené die Frau des jungen Kaisers wird. Doch als sich beim Kennenlernen auch die Wege der lebenslustigen jüngeren Schwester Sisi (Cristiana Capotondi) und des streng erzogenen Franz Joseph kreuzen, kommt alles anders. Die beiden verlieben sich auf den ersten Blick. Gegen den Willen der Kaiserin Mutter Sophie (Martina Gedeck) entscheidet sich der junge Kaiser dafür, Sisi zu heiraten. Nach einer traumhaften Hochzeit wird das junge Paar jedoch schnell vom Alltag eingeholt. Während Franz nur das Leben als Kaiser kennt, auf das er seit seiner Geburt vorbereitet wurde, fühlt sich die freiheitsliebende Sisi von den Traditionen am Wiener Hof erdrückt, die ihrer liberalen Erziehung in Bayern so sehr widersprechen. Besonders Franz Josephs Mutter Sophie zeigt sich von der unkonventionellen Art der jungen Frau alles andere als begeistert und zweifelt an deren Eignung, ihrem Volk eine gute Kaiserin zu sein. Gewohnt, ihren eigenen Kopf durchzusetzen, beginnt Sisi, gegen die Etikette bei Hof aufzubegehren, womit sie auf Bewunderung, aber auch auf Erstaunen und Ablehnung konservativer Adelskreise stößt. Für den Kaiser ungewohnt sind das politische Interesse und die Einflussnahme seiner liberalen Frau, die Waisenhäuser besucht und große Sympathien im Volk genießt. Immer wieder führt dies zu Meinungsverschiedenheiten, die den kaiserlichen Führungsstil in der Vergangenheit, aber auch die aktuelle Innen- und Außenpolitik betreffen. Hierdurch wird die Liebe zwischen Sisi und Franz auf eine harte Probe gestellt, doch die Probleme im Kaiserreich sind nicht zu übersehen: Sowohl in den südlichen als auch in den östlichen Provinzen des Reichs keimen revolutionäre Gedanken auf, und die Rufe nach Mitbestimmung und Abspaltung werden immer lauter. Die Konflikte zwischen Sisi und Franz verschärfen sich noch, als der charismatische ungarische Revolutionär Graf Andrassy (Fritz Karl) auf der Bildfläche erscheint und Sisi für seine Sache gewinnen will. Franz entschließt sich, Sisi stärker in die Regierungsgeschäfte einzubinden. Um die große Beliebtheit der Kaiserin zu nutzen, begleitet Sisi ihren Mann zunehmend bei politischen Auftritten, so auch bei Besuchen in Italien und Ungarn. Gegen den Willen der Schwiegermutter nimmt Sisi ihre beiden Kinder Sophie und Gisela mit nach Budapest, wo sie und Franz Joseph einen harten Schicksalsschlag erleiden: Die kleine Sophie stirbt auf der Reise an einer Lungenentzündung. ''Ich will keinen neuen Mythos schaffen'', sagt der Regisseur Xaver Schwarzenberger in TV Spielfilm, ''aber für mich war Sisi eine Vorgängerin von Lady Diana. Nur intelligenter und vor allem unkonventioneller. Ich will sie als selbstständige Frau zeigen, die für ihre Überzeugungen gekämpft hat und politisch engagiert war.'' ''Das Herzstück dieses Films aber ist erwartungsgemäß Sisi / Cristiana Capotondi. Die emotionale Zurichtung der Dramaturgie auf die Hauptfigur ist das (offene) Geheimnis dieses Films, bei dem sich niemand fragen sollte, ob Capotondi so gut wie Romy Schneider ist (ein paar ignorante Kritiker werden es dennoch tun). Sie ist wohl die bekannteste und beliebteste Frau in der Geschichte Österreichs: die junge Elisabeth in Bayern und spätere Kaiserin Sisi. Ihre Größe basiert maßgeblich auf dem wesentlichen Einfluss, den sie auf die damalige Politik ausübte, aber auch auf der Tragik ihres Werdegangs. Bad Ischl 1853: In einer politisch brisanten Zeit kreuzen sich die Wege der liberal erzogenen, lebensfrohen Elisabeth und des nach strengen militärischen Maßstäben ausgebildeten Franz Joseph. Es ist Liebe auf den ersten Blick und Franz trifft – ungewöhnlich emotional und gegen den Willen seiner strengen Mutter, Erzherzogin Sophie – die Entscheidung Sisi zur Frau zu nehmen.

Cristiana Capotondi ("Kaiserin Elisabeth") - David Rott ("Kaiser Franz Joseph") - Martina Gedeck ("Erzherzogin Sophie") - Fritz Karl ("Graf Andrassy") - Licia Maglietta ("Herzogin Ludovika") - Franziska Sztavjanik ("Gräfin Sophie Esterházy") - Christiane Filangieri ("Helene Herzogin in Bayern") - Xaver Hutter ("Erzherzog Ferdinand Max") - Herbert Knaup ("Herzog Max") - Friedrich von Thun ("Marschall Radetzky")
Info-Sendung
20:15
60min
Pures Silber. Oder: Wie China zur Weltmacht wurde (1/3)
Pures Silber. Oder: Wie China zur Weltmacht wurde (1/3)
Sender: arte
(Empires of Silver) Staffel 1: Episode 1 Wirtschaftsdoku, England 2018 Regie: Michael Burke - Graeme Hart

1581 beschloss der Kaiser von China, dass das Volk die Steuern fortan nicht mehr in Form von Arbeit oder Sachleistungen, sondern in Silber zu entrichten habe. Das löst in China eine enorme Nachfrage nach Silber aus. Zur gleichen Zeit entdeckten die Spanier in einem der entlegensten Teile ihres Kolonialreichs die größten Silbervorräte der Welt. China, dem es an eigenem Silber fehlte, beschloss, das Silber von der spanischen Krone zu importieren. In Manila wurde spanisches Silber erstmals gegen chinesische Luxusgüter eingetauscht. Dieser Handel war äußerst gewinnbringend, und innerhalb weniger Jahrzehnte wuchs die Anzahl der Chinesen in Manilas Bevölkerung auf ein Vielfaches der spanischen Kolonisatoren. Die Spannungen nahmen zu, und 1603 kam es zu einem blutigen Aufstand, der 20.000 Menschenleben forderte. Doch der Handel ging weiter. Die Chinesen brauchten ständig große Silbermengen, konnten die Spanier aber im Gegenzug nicht mit genügend Luxusgütern beliefern. China war von den Importen des Edelmetalls abhängig, doch aufgrund von Seeräuberei und Schiffsunglücken reichte der Silbernachschub aus Südamerika nicht aus. Dies führte 1644 zum Sturz der Ming-Dynastie. Auch die neue Qing-Dynastie der siegreichen nordchinesischen Mandschu-Krieger maß dem Handel einen hohen Stellenwert bei. Das Reich der Mitte versorgte die Welt weiterhin mit Luxusgütern, sodass Silber ins Land kam. Eine wichtige Rolle in diesem Austausch spielte Tee, den damals ausschließlich China exportierte und der den Geldzufluss aus Großbritannien und Russland sicherte. Doch dann beschloss China, den Handel strenger zu kontrollieren und nur noch vier Häfen für ausländische Schiffe zu öffnen. Ende des 18. Jahrhunderts war die westliche Welt nicht nur an Seide und Tee aus China interessiert, sondern auch vom exotischen Fernen Osten fasziniert. Chinesischer Luxus vermischte sich mit europäischer Raffinesse. Mit Silber als der Grundlage des Währungssystems boomte die chinesische Wirtschaft. Doch im frühen 19. Jahrhundert trat das erstarkende Großbritannien als Gegenspieler Chinas auf den Plan. Zunächst hatten die Chinesen die ''ausländischen Barbaren'' - wie sie die Briten nannten - noch unter Kontrolle, doch das neue Jahrhundert sollte Krieg und Erniedrigung bringen.

Info
21:15
55min
Pures Silber. Oder: Wie China zur Weltmacht wurde (2/3)
Pures Silber. Oder: Wie China zur Weltmacht wurde (2/3)
Sender: arte
(Empires of Silver) Staffel 1: Episode 2 Wirtschaftsdoku, England 2018 Regie: Michael Burke - Graeme Hart

Im ausgehenden 18. Jahrhundert herrschten unter der Qing-Dynastie Frieden und Wohlstand in China. Porzellan und Seide aus dem Reich der Mitte waren in der ganzen Welt begehrt und wurden mit dem einzigen Gegenwert bezahlt, an dem China interessiert war: Silber. Auch Tee, dessen Herstellung nur die Chinesen beherrschten, wurde bald zu einem wichtigen Exportgut. 1792 entsandte die britische Regierung gemeinsam mit der Ostindien-Kompanie eine Handelsmission nach China, die den chinesischen Kaiser Qianlong dazu bewegen sollte, als Bezahlung für Tee britische Waren zu akzeptieren und den Briten Grund und Boden für die Einrichtung eines ständigen Handelsstützpunkts zu überlassen. Ohne Erfolg: Der Kaiser ging nicht auf die britischen Forderungen ein. Auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts diktierte China noch die Konditionen für den Handel. Doch mit den USA trat bald ein neuer Akteur im Welthandel auf den Plan. Auch die Amerikaner wollten Tee, waren aber im Gegensatz zu England bereit, ausschließlich in Silber zu bezahlen. Ab den 1830er Jahren wurde Amerika zu einem der größten Handelspartner Chinas. Von den amerikanisch-chinesischen Geschäften profitierten beide Seiten gleichermaßen, und die daraus entstehende Wertschöpfung veränderte die amerikanische Wirtschaft nachhaltig. Angesichts der Weigerung der Chinesen, sich Teeexporte mit britischen Erzeugnissen vergüten zu lassen, beschlossen die Briten, ihre Handelsbilanz durch massive Einfuhren von Opium zu verbessern, für das sie in Indien bereits das Handelsmonopol besaßen. Die Hauptlieferanten waren die beiden Schotten William Jardine und James Matheson. Bald stiegen auch die Amerikaner mit Opium aus der Türkei in diesen Markt ein. Die Droge überschwemmte China. Der Kaiser erwog, den Opiumhandel entweder zu gestatten und zu besteuern, oder ihn noch strenger zu ahnden. Schließlich schickte er 1839 seinen besten Beamten Lin Zexu als Sonderkommissar nach Kanton, wo dieser 70.000 Opiumpfeifen konfiszierte, 1.500 chinesische Händler verhaftete und die ausländischen Kaufleute zur Herausgabe aller in ihrem Besitz befindlichen Opiumbestände aufforderte. Als sie sich weigerten, beschlagnahmten und vernichteten die Chinesen 20.000 Kisten Opium. Mit dem Argument, dass es sich dabei um einen Angriff auf ihr Privateigentum handle, überzeugten William Jardine und James Matheson die britische Regierung, China den Krieg zu erklären. 1840 griff das mit modernsten Waffen ausgerüstete britische Expeditionskorps Kanton an. China blieb angesichts der Zerstörung seiner Flotte und zahlreicher Forts keine andere Wahl, als 1842 den Vertrag von Nanking zu unterzeichnen, in dessen Folge es vier neue Handelshäfen öffnen und Hongkong an Großbritannien abtreten musste.

Spielfilm
23:25
90min
Kommissar Wallander: Lektionen der Liebe
Kommissar Wallander: Lektionen der Liebe
Sender: hr
(Wallander) Staffel 4: Episode 2 Krimi, England 2015 Musik: Natalie Holt

In einem Graben am Straßenrand machen Kommissar Wallander (Kenneth Branagh) und sein junger Kollege Tobias Eliasson (Joe Claflin) einen grausigen Fund: Dort liegt die Leiche einer erstochenen Frau. Diese lebte zurückgezogen mit ihrer Tochter Hannah (Mia Goth) in einem nahe gelegenen Dorf. Von Nachbarn erfährt Wallander, dass die Ermordete und ein ortsansässiger Motorradclub miteinander im Streit lagen. Dessen Chef, dem vorbestraften Gustav Ericsson (Clive Wood), stattet Wallander einen Besuch ab und ordnet anschließend eine Hausdurchsuchung an. Dabei finden die Polizisten die Tatwaffe - übersät mit Fingerabdrücken von Ericssons Sohn Pontus (Hugh Mitchell). Der schwer belastete junge Mann macht keine Aussage, streitet die Tat nicht einmal ab. Trotz des verdächtigen Verhaltens und der Indizien, sieht sich Wallander in dem Fall längst nicht am Ziel. Ihm fehlt das Motiv für solch einen brutalen Mord. Dann bringt ein überraschendes Wiedersehen mit seiner einstigen Geliebten Baipa Liepa (Ingeborga Dapkunaite) den Kommissar auf die richtige Spur. In der britischen Krimi-Reihe werden Weltbestseller des am 5. Oktober 2015 verstorbenen Autors Henning Mankell mit dem gefeierten Shakespeare-Darsteller Kenneth Branagh neu verfilmt. Der preisgekrönte Regisseur Benjamin Caron (''Scott & Bailey'') inszenierte die vierte und letzte Wallander-Staffel der BBC. Der schwedische Kommissar sieht sich in ''Lektionen der Liebe'' nicht nur mit der Aufklärung eines Mordes konfrontiert, sondern auch mit ernsten Anzeichen von gesundheitlichen Problemen. Kameramann Lukas Strebel setzt die besondere Atmosphäre der schwedischen Landschaft wie gewohnt in Szene und lässt den Blick immer wieder auf die unheilvollen Arztbesuche des Protagonisten schweifen. Henning Mankells Kriminalromane, allein in seinem Heimatland über 3,5 Millionen Mal verkauft, wurden bislang in über 30 Sprachen übersetzt, sogar ins Japanische. Die Berühmtheit des Skandinaviers basiert auf der Figur des charismatischen Ermittlers Kurt Wallander. Entsprechend erfolgreich war die 13-teilige Verfilmung der Wallander-Krimis mit Krister Henriksson in der Titelrolle, die seit 2006 im Ersten ausgestrahlt wurden. Nun hat der für seine Shakespeare-Darstellungen berühmte Kenneth Branagh sich an eine Neuinterpretation der Kultfigur gewagt. Das ist ein Gipfeltreffen der besonderen Art, denn der Gegensatz zwischen dem Energiebündel Branagh und dem notorisch übermüdeten Wallander, der sich mit viel Kaffee über den Tag rettet, könnte kaum größer sein. Als Meister der minimalen Gesten spielt der in Belfast geborene Wahlengländer den schwedischen Kommissar mit britischer Zurückhaltung. Dank einer präzise getimten Spannungsdramaturgie sind die neuen Wallander-Adaptionen ein Highlight für Krimifans. (ARD)

Kenneth Branagh ("Kurt Wallander") - Kitty Peterkin ("Klara von Enke") - Jeany Spark ("Linda Wallander") - Harry Hadden Paton ("Hans von Enke") - Terrence Hardiman ("Hakan von Enke") - Benjamin Caron - Peter Harness ("nach dem Roman von Henning Mankell") - Natalie Ann Holt - Lukas Strebel - Glenn Doherty ("Erik Malmberg")
Spielfilm
20:50
80min
Babysitting
Babysitting
Sender: RTS Un
Comédie, Frankreich 2014 Regie: Nicolas Benamou Autor: Pierre Lacheau Musik: Maxime Desprez - Michael Tordjman - Jean-Claude Sindres

Le soir de ses 30 ans, un employé modèle garde le fils de son patron, parti en week-end. Le gamin se révèle particulièrement hostile et capricieux. Au cours de la soirée, les amis du trentenaire débarquent à l''improviste, bien décidés à lui souhaiter son anniversaire. La situation échappe totalement au jeune homme, qui voit la maison de son patron transformée en boîte de nuit. Le lendemain matin, l''employé et l''enfant ont disparu, et les parents sont contactés par la police. A leur retour chez eux, ils trouvent la maison dévastée, et découvrent le film des images tournées au cours de la soirée...

Philippe Lacheau ("Franck") - Gérard Jugnot ("Herr Schaudel") - Clotilde Courau ("Frau Schaudel") - Alice David ("Sonia") - Vincent Desagnat ("Ernest") - Tarek Boudali ("Sam") - Julien Arruti ("Alex") - Grégoire Ludig ("Paul") - David Marsais ("Jean") - Philippe Duquesne ("Agent Caillaud") - Yvonne Gradelet ("Zuschauerin") - Philippe Brigaud ("Herr Monet") - David Salles ("Kommissar Laville") - Enzo Tomasini ("Rémi") - Yun Lai ("Mann auf der Party") - Charlotte Gabris ("Estelle") - Vladimir Houbart ("Schausteller") - Pascal Boisson ("Anthony") - Sylvia Fasolo ("Stripperin") - Nicolas Grandhomme ("Polizist mit Kamera") - Cindy Bonafini ("die Atombombe") - Raphaël Hidrot ("Polizist mit Telefon") - Azzedine Kasri ("Nachtschwärmer") - Azedine Kasri ("Nachtschwärmer") - Thomas Blumenthal ("Nachtschwärmer") - Thomas Bmumenthal ("Nachtschwärmer") - Alice Dufour ("Pauls Freundin") - Julien Deris ("Nachtschwärmer") - Charlie Kiman ("chaotischer Nachtschwärmer") - Laetitia Carrere ("chaotischer Nachtschwärmer") - Michèle Raingeval ("Zuschauerin")
Film
20:15
95min
Inga Lindström: Entscheidung für die Liebe
Inga Lindström: Entscheidung für die Liebe
Sender: ORF2
(Inga Lindström) Staffel 1: Episode 73 TV-Liebesdrama, Deutschland 2018 Regie: Tom Zenker Autor: Christiane Sadlo Musik: Nikolaus Glowna Kamera: Nicolas Joray

Bis in die Nebenrollen exzellent besetzte Wohlfühlromanze! Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Freund verordnet sich Helen (Nathalie Thiede) einen Tapetenwechsel und zieht aufs Land. Dort lernt sie prompt einen neuen Verehrer kennen. Doch so verheißungsvoll sich diese Liebe auch entwickelt, ehe sich Helen versieht, ist sie zwischen zwei Männern hin- und hergerissen. Entsetzt bemerkt Kunsthistorikerin Helen, dass ihr Freund Thomas sie seit Jahren belügt. Um Abstand zu gewinnen, flüchtet sie aufs Land zu Greta Janson. Brauereibesitzer Robert will Gretas Haus kaufen und Helen soll ihr Mobiliar zu Geld machen. Schon beim ersten Kennenlernen knistert es zwischen Helen und dem charmanten Alleinerzieher Robert. Während die zwei ihr Liebesglück kaum fassen können, erfährt Helen jedoch, dass sie von ihrem Ex-Freund schwanger ist. Dem nicht genug, droht der Hausverkauf zu platzen. Ein Verwandter Gretas taucht plötzlich in ihrem Leben auf und meldet Erbansprüche an. Diese Reihe von verfilmten Liebesromanen ist für Schweden-Fans das, was Rosamunde Pilcher für Cornwall ist: ein Quotengarant und allerbeste Fremdenverkehrswerbung. Romantik, Herzschmerz, große Gefühle und die atemberaubend schönen Landschaften Schwedens tragen zum Erfolg dieser Qualitätsschnulzen bei.

Gaby Dohm ("Greta Janson") - Nathalie Thiede ("Helen") - Jürgen Heinrich ("James Jefferson") - Christian Wunderlich ("Robert") - Dietrich Adam ("Ole") - Ayana Ledl ("Tessa") - Vanessa Eckart ("Susann Milka") - Sven Waasner ("Thomas")