15:30
Jonas stößt auf den 17-jährigen Julian, der sich mit seiner schwangeren Freundin Lena in einer alten Blockhütte eingerichtet hat. Beide halten sich dort versteckt, weil ihre Eltern gegen die Beziehung und das Baby sind. Auf Jonas dringliche Bitte hin informieren Lena und Julian die Eltern über ihren Aufenthaltsort, die daraufhin noch mehr Druck ausüben. Dann eskaliert die Lage, und die Teenager gehen erneut auf die Flucht. Jonas Waldek arbeitete vor seinem Umzug nach Deutschland als Ranger in den Wäldern Kanadas. Nun kehrt der Mann in seine Heimat, der Sächsischen Schweiz, zurück und widmet sich auch dem Schutz der einzigartigen Wälder. Dabei muss er die Balance zwischen Umweltschutz und Tourismusförderung wahren und gerät bei seiner Arbeit immer wieder in spannende Situationen.
17:00
16:00
Tom aus Berlin ist mit seinem Z3 Roadster seit vielen Jahren auf vier BMW-Rädern unterwegs und genießt die Bewegungsfreiheit im Cabrio. Die hat vor allem auch das Regenwasser, dankt gerissenem Verdeck und rostenden Abflüssen. Auf den ersten Blick eher ein Fall für die Schrottpresse. Auf den zweiten eigentlich auch, trotzdem versuchen die Tuning Profis zu retten, was kaum mehr zu retten ist. Ein Projekt, dass jederzeit scheitern kann.
17:00
15:10
16:45
Die beiden letzten Monate im Leben des Vincent van Gogh im Sommer 1890 in Auvers-sur-Oise stehen für das Klischee des tragischen Künstlerloses und die Legende des wahnsinnig gewordenen Malers. Während dieser schicksalhaften Zeit und in den ersten Jahren danach gab es eine Zeitzeugin, die von der Kunstgeschichte wenig beachtet wurde: Johanna van Gogh-Bonger. Sie war mit Vincents Bruder Theo verheiratet. Sie traf ihren Schwager nur wenige Male in ihrem Leben. Als Theo im Januar 1891 nur sechs Monate nach Vincents Freitod ebenfalls starb, erbte sie den gesamten Nachlass, darunter die verbliebenen Werke Vincents und den Briefwechsel der beiden Brüder. Das Genie Vincent van Goghs wurde zu dessen Lebzeiten lediglich von einer kleinen Avantgarde erkannt. Johanna, die sich mit Kunst kaum auskannte, kehrte nach Theos Tod in ihre niederländische Heimat zurück. Dort bezog sie eine Villa und bestritt ihren Lebensunterhalt als Pensionsbetreiberin. Vor allem aber setzte sie sich das Ziel, die Aufgabe ihres Mannes fortzuführen: das Werk Vincent van Goghs international bekanntzumachen. Geduldig arbeitete sie sich durch Hunderte Werke und Briefe, knüpfte Kontakte zu Kunstkritikern und -händlern, organisierte Ausstellungen und veröffentlichte die Korrespondenz zwischen den Brüdern. Ihr ganzes Leben war fortan auch dem Anliegen gewidmet, dem Talent ihres Schwagers die gebührende Anerkennung zu verschaffen. Mit der Veröffentlichung ihrer Tagebücher wurde endlich auch ihre eigene bedeutende Rolle für die Kunstgeschichte publik.