00:10

In einer fabelhaften Welt, streng unterteilt in Haupt-, Nebenfiguren und Outtakes, muss Paula beweisen, dass sie das Zeug zur Hauptfigur hat. Paula will ein glamouröses Leben mit einer eigenen Storyline und aufregenden Szenen - nicht wie ihre Mutter, die als Nebenfigur im Hintergrund. Auf ihrer Reise stößt sie auf Ungereimtheiten zum Tod ihres Vaters, einer heldenhaften Hauptfigur. Ihre Nachforschungen bringen sie an den Rand der Gesellschaft, zu den Outtakes.
02:05

Die Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmannes aus Brighton wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Ihr Mann hat zwar ein Alibi, verhält sich aber verdächtig. Kann Grace ihn überführen? Auch privat hat es DS Roy Grace nicht leicht: Immer noch beschäftigt ihn das spurlose Verschwinden seiner Ehefrau Sandy ein paar Jahre zuvor. Ihn plagen Albträume, wie er ihre Leiche findet. Andererseits will er nach vorne schauen und einen Neuanfang wagen.
01:40

Ronald Cohen findet auf seinem Grundstück ein Metallfass, in dem er eine Frauenleiche entdeckt. Eine Spur führt die Ermittler zu Howard Elkins, der vor Jahren eine Affäre mit einer Mitarbeiterin hatte. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
02:30

01:10

Für das filmische Porträt ließ sich Ulrich Tukur durch Deutschland, Frankreich, Italien und Griechenland begleiten. Der private Zugang zu ihm ermöglicht einen sehr persönlichen Blick hinter den Show-Menschen. Offen spricht er über sein von vielen Umbrüchen begleitetes Leben, sein Scheitern als Familienmensch und seinen ersten Roman Der Ursprung der Welt, der im Herbst 2019 zur Frankfurter Buchmesse erschien. Außerdem lässt er sich an zwei Filmsets beobachten: in Hamburg, wo er die Beziehungskomödie Und wer nimmt den Hund? mit dem Regisseur Rainer Kaufmann drehte, und in Athen, wo er seinen vierten Film unter der Regie von Constantin Costa-Gavras machte. Tukur ist eine Ausnahmepersönlichkeit und ein Allroundtalent. Er schauspielert, singt, spielt Klavier und Akkordeon, schreibt und kann sehr überzeugend auch das Böse darstellen. Als Sohn eines Ingenieurs und einer Lehrerin wuchs er eher konservativ auf. Er galt als Enfant terrible der Familie, wollte keine klassischen Stücke auf dem Klavier spielen, sondern lieber Jazz. Er brach das Germanistikstudium in Tübingen ab, erwies sich auf der Schauspielschule in Stuttgart als unbegabt, bis er von Michael Verhoeven für den Film Die weiße Rose (1982) entdeckt wurde. Danach kam Peter Zadek und machte ihn zum Star auf der Bühne. Der Schauspieler liebt den Wandel, die Bewegung und die Rastlosigkeit. Trotz seiner Erfolge auf der Bühne spielt er nicht mehr Theater: Ich habe den Kontakt zum Theater weitgehend verloren, seit dieses Schrei- und Konzepttheater losging. Auf der Bühne steht er nur noch als Musiker mit seinen Rhythmus-Boys: Am meisten Spaß hat mir immer Musik gemacht, wenn es dann groovt und swingt und zusammengeht. Das ist einfach toll!, schwärmt Tukur über die Musik mit seiner Boygroup.
02:05

Mit ihrem Debüt "Bilder (m)einer Mutter" geht die Filmemacherin Melanie Lischker auf die Suche nach ihrer verlorenen Mutter und fordert ihre Familie heraus, ihr jahrelanges Schweigen zu brechen. In mehr als hundert Stunden Super-8- und Video- Material, die der Vater über die Jahre akribisch filmte, findet sie neben der Chronik ihrer doch nicht so heilen Kindheit auch die Geschichte einer Frau, die immer mehr zum Schatten ihrer selbst wird und schließlich ganz aus den Videos verschwindet. Übrig bleiben Vater, Bruder und Tochter, die nur über den Gebrauch der Kamera miteinander in Kontakt treten. Über die Mutter spricht keiner mehr. Der Film spannt einen Bogen durch die Jahrzehnte, die immer gleichen Urlaube und Rituale auf den Videokassetten wirken als steifes Setting einer Familie, die sich mit exzessivem Dokumentieren gegen das Erinnern wehrt. Auf ihrer Suche nach dem Ursprung der gescheiterten Familie, reist die Regisseurin mit den ersten Filmen ihres Vaters zurück in die frühen 1970er Jahre, in die Jugend ihrer Eltern und in ein Klima vielversprechender Möglichkeiten. Mit ihrem Debüt taucht Lischker in die Strukturen einer Familie ein, die in einer einzigartigen Chronik ihren eigenen Zerfall und ihren Umgang mit dem Tod eines Menschen dokumentiert hat. Die eigenwillige Tochter der Familie nutzt ihr Schicksal, um daran zu wachsen, und setzt sich als Regisseurin mit dem Konstrukt "Mutterschaft und den weiblichen Rollenbildern der Frauen ihrer Familie auseinander.
01:45

Nach einem Blinddate verbringen Alice und Jack eine Nacht zusammen. Ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe und Vorstellungen von Beziehung führen beim zweiten Treffen drei Monate später zur Trennung. Als Alice nach 18 Monaten überraschend in Jacks Labor auftaucht, ist dieser mit Lynn verheiratet und Vater. Bei einem letzten Gespräch erkennen beide ihre verpassten Chancen.
02:30

Alice bittet Jack, sie zur Beerdigung ihrer Mutter zu begleiten, was zu einer Krise in seiner Ehe führt. Während die Spannungen zu Hause steigen, kommen sich Alice und Jack wieder näher. Jack gesteht seiner Frau Lynn seine Gefühle für Alice, was zur Trennung führt. Mit Alice Hilfe findet er ein eigenes Haus. Als Celia dort das erste Mal allein übernachtet, besucht ihn Alice. Sie sprechen über eine Beziehung. Alice Verhalten in der Nacht ist für Jack nicht erklärbar.