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Gran Canaria/Mallorca: Pharo Marbella: Sonja Inselmann Valencia: Sarah Held Sarah Held: Die 26-jährige Sarah Held aus der Nähe von Nürnberg lebt seit sechs Monaten mit ihrer Familie in Vinaros bei Valencia - und eigentlich ist ihre Auswanderung jetzt schon gescheitert. Das Geld reicht nur noch wenige Monate, die Firma (Verkauf von Bio-Lacken) läuft nicht, ihr Freund Marco bekommt als Maurermeister keine Aufträge und sie ist ungeplant schwanger. Ihre letzte Hoffnung: Ihr Vater, der vor über 30 Jahren auch nach Spanien ausgewandert ist, könnte aushelfen, aber der hat sich mit seiner Tochter zerstritten. In Spanien wollen sich die beiden wieder annähern. Aber es kommt zum Eklat. Seit 2015 führt Sonja Inselmann eine Fernbeziehung mit dem ehemaligen Speditionsunternehmer Dieter, der in Marbella seinen Ruhestand genießen will. Davon hat die Fotografin jetzt genug. Sie will ihrer Liebe endlich nah sein und zieht zu ihrem Traummann - der auf Marbella extra seine 200qm große Garage zur Verfügung stellt, um die in ein Fotostudio umzuwandeln. Wie schwer fällt Sonja der Abschied und wie werden ihre ersten Schritte in Marbella aussehen? Die Pharos: In Deutschland ist der Hypnotiseur Pharo eine Institution. Beim Supertalent hat er die Zuschauer begeistert und zuletzt hat er sogar bei DSDS das Jurymitglied Michelle hypnotisiert. Wir begleiten die Pharos bereits seit ein paar Jahren. Zuletzt bei ihrem Umzug von Gran Canaria nach Mallorca. Jetzt aber steht ein weiterer Karriereschritt an: Die Pharos glauben fest daran, einen Hit in den Händen zu halten, mit dem sie auch im Schlagerbusiness eine Stufe höher steigen können. Aber Schlagerkönig Jürgen Drews hat gerade einen Song herausgebracht, der ähnlich heißt - und ähnlich klingt. Jetzt haben die Pharos Sorge, als Abschreiber dazustehen. Geben sie ihren Hit deshalb auf, wie reagiert Jürgen Drews - und droht nun ein Schlagerkrieg? Die Dokureihe stellt Menschen und ihre Pläne vor, Deutschland den Rücken zu kehren. Mehr oder weniger gut organisiert versuchen sie, sich z. B. in Thailand, den USA oder den Kanaren eine neue Existenz aufzubauen, u. a. als Handwerker, Eisverkäufer oder Gastronom. Nicht immer sind die Vorhaben von Erfolg gekrönt.
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Bernardo Bertoluccis künstlerischer Aufstieg fiel in eine Zeit des globalen Umbruchs - die 1960er Jahre und die folgenden Jahrzehnte, in denen das Kino zum zentralen Medium des gesellschaftlichen Wandels wurde. Als einer der international einflussreichsten Regisseure seiner Zeit verstand er es, den Geist dieser Ära einzufangen. Nach ersten Erfahrungen als Assistent von Pier Paolo Pasolini begann Bertolucci bereits in den 1960er Jahren, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Ein frühes Schlüsselwerk ist Der große Irrtum (1970), in dem Bertolucci die politische Radikalisierung der Jugend im Kontext der 68er-Bewegung reflektiert. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit Der letzte Tango in Paris (1972). Das Drama mit Marlon Brando und Maria Schneider in den Hauptrollen über eine obsessive, anonyme Beziehung zwischen zwei Fremden polarisierte die Kritik und bleibt bis heute höchst umstritten. Ein Höhepunkt seines Schaffens ist Der letzte Kaiser (1987). Als erste westliche Produktion, die in der Verbotenen Stadt in Peking gedreht werden durfte, erzählt der Film die Lebensgeschichte des letzten chinesischen Kaisers Puyi. Der Film wurde mit neun Oscars ausgezeichnet und gilt als Meisterwerk des epischen Kinos. Eine unverwechselbare visuelle Opulenz, komplexe Figuren und eine tiefe Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Prozessen zeichnen Bertoluccis Filme aus. Sein Werk ist ein Meilenstein des Weltkinos. Die Dokumentation ist nicht nur eine Hommage an den italienischen Maestro, sondern auch an eine kreative Bewegung, deren Erbe - radikale Freiheit, kompromisslose Sinnlichkeit und unabhängiges Denken - bis heute fasziniert.
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1969 reist der italienische Regisseur Luchino Visconti durch Europa und sucht nach dem perfekten Jungen, der den schönen Tadzio in seiner Thomas-Mann-Verfilmung Tod in Venedig verkörpern soll. Als der schüchterne 15-jährige Björn Andrésen dann in Stockholm durch die Tür kommt, weiß Visconti sofort, dass er seinen Todesengel gefunden hat. Zum Casting angemeldet wurde Björn von seiner Großmutter, die für ihn und seine Schwester seit dem frühen Tod der Mutter sorgt. Sie begleitet ihn auch bei den Dreharbeiten, widmet sich aber mehr ihrer eigenen kleinen Rolle als den Nöten ihres Enkels. Tadzios - Björn Andrésens - Schönheit weckt Begehrlichkeiten, gegen die ihn Visconti während des Drehs noch abzuschirmen weiß. Doch 1971 bei der Weltpremiere des Films in London, zu der auch Queen Elizabeth und Prinzessin Anne geladen sind, präsentiert er Björn als schönsten Jungen der Welt. Er überlässt ihn der Welle öffentlicher Begeisterung, die ihm dann auch beim Filmfestival in Cannes entgegenschlägt und die den Pubertierenden in Situationen bringt, denen er nicht gewachsen ist und die er auch später nicht mehr kontrollieren kann. Ein japanischer Musikagent lädt ihn direkt vom roten Teppich nach Tokio ein, wo Björn als Japans erster westlicher Popstar in TV-Shows und Werbeclips vermarktet und als Idol des schönen androgynen Jünglings in Animes und Mangas verarbeitet wird. 50 Jahre später öffnen Kristina Lindström und Kristian Petri den Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers Tod in Venedig und nähern sich einem Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen.
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Der Familienbetrieb für Kunsthandwerks-Artikel aus Glas, Kings Kristall, steht nach dem Tod von Alan King finanziell vor dem Aus. Alans Bruder Charles will nun die Produktion nach China verlegen. Der Buchhalter Peter Baxter wird während eines Einbruchs in der Firma ermordet. Barnaby vernimmt zunächst den Vertreter der Belegschaft, der dem Buchhalter Veruntreuung von Penisonsgeldern vorwarf. Der Polizist Inspector Barnaby klärt Kriminalfälle in der Grafschaft Midsomer auf. Analytisch und mit Sachverstand geht er den Beweisen nach. Der Insprector und sein Team sind bekannt für ihre Aufklärungsquote. Zum Leid von Mrs. Barnaby lässt er keinen Fall ruhen, der noch nicht aufgeklärt ist.
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