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Die Aftershow Es ist entschieden: Der Eurovision Song Contest 2026 hat eine:n Sieger:in. Doch mit der Verkündung des Gewinners ist die Nacht noch lange nicht vorbei. In der Aftershow-Sendung direkt im Anschluss an die große ESC-Show blickt Barbara Schöneberger live aus Wien gemeinsam mit Co-Moderator:innen und Gästen auf das Finale des 70. Eurovision Song Contest zurück. Gemeinsam wird rekapituliert, eingeordnet und diskutiert: Welche Acts haben begeistert? Wer hat die Erwartungen übertroffen - und wer ist dahinter zurückgeblieben? Im Fokus stehen die unvergesslichen Momente des Abends - von den stärksten Auftritten über die größten Überraschungen bis hin zu den emotionalsten Highlights.
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Eine französische Karriere-Bankerin ist 2011 gerade nach Tokio gekommen, als das Erdbeben mit Tsunami im Kernkraftwerk von Fukushima einen GAU auslöst: Tokio droht die atomare Verseuchung. In dem schnell einsetzenden Chaos muss die leitende Angestellte entscheiden, ob sie wie ihre französischen Kollegen mithilfe ihrer Bank das Land verlässt oder die Verantwortung für ihre japanischen Mitarbeiter übernimmt, auch wenn sie damit ihr eigenes Leben riskiert. Die französische Controllerin Alexandra Pacquart (Karin Viard) hat sich 2011 in einem Karrieresprung gerade zu einer französischen Großbank in Tokio abwerben lassen. Während ihr Mann Bertrand (Charlie Dupont) in Hong Kong noch die Zelte der Familie abbricht, hat Alexandra mit ihren beiden Kindern bereits eine Wohnung in der neuen Heimat bezogen. Engagiert unterstützt von ihrer Assistentin Kimiko (Yuri Narita) und dem brillanten Praktikanten Amani Sassou (Stéphane Bak) profiliert sich Alexandra als fähige zweite Frau unter dem Leiter der Tokioter Niederlassung, dem wendigen Karrieristen Dominique Besse (Philippe Uchan). Als kurz nach ihrer Ankunft ein massives Erdbeben die Katastrophe von Fukushima auslöst, schwanken mit den Hochhäusern Tokios auch sämtliche Gewissheiten - vor allem bei den in der Stadt arbeitenden Expats. Niemand weiß genau, wie die Situation einzuschätzen ist, sodass kostbare Zeit für die Flucht vor einer drohenden atomaren Wolke verstreicht. Alexandra, hin- und hergerissen zwischen der Sorge um ihre Kinder und ihrer Verantwortung als Führungskraft ihres Arbeitgebers, zögert lange, ob sie sofort mit ihren Kindern nach Hongkong flüchten oder in Tokio die Stellung halten soll. Während ihr Mann voller Entsetzen irgendwann feststellen muss, dass seine Frau auf sein Drängen hin zwar die Kinder, nicht aber sich selbst in eines der letzten Flugzeuge aus Tokio setzt, besteht ihr Chef auf ihrer Anwesenheit im Büro, um die Evakuierung der Angestellten zu organisieren, die in einer Sondermaschine nach Frankreich ausgeflogen werden sollen. Doch schon bald muss Alexandra fassungslos erkennen, dass sie von ihrem Chef belogen wurde: Er nämlich hat auf Geheiß der Zentrale in Paris die angekündigte Evakuierung längst aufgegeben und nur sich selbst in Sicherheit gebracht. Von ihren panisch abreisenden französischen Kollegen im Stich gelassen, findet sich Alexandra plötzlich in der alleinigen Verantwortung für die japanischen Mitarbeiter und ihren afrikanischen Praktikanten. Sie muss sich entscheiden, entweder noch eine letzte Fluchtmöglichkeit für sich selbst zu nutzen oder sich um ihre loyale Truppe zu kümmern und damit genau die Werte zu vertreten, die ihre Vorgesetzten immer vollmundig verkündet, jedoch nicht gelebt haben. Gemeinsam mit Amani, Kimiko und den japanischen Kollegen beginnt sie mit dem Mut der Verzweiflung, das Überleben in einer atomaren Katastrophe vorzubereiten. Tokio bebt ist ein psychologisch ungewöhnlich spannender Katastrophenfilm, der die Frage des nackten Überlebens seiner Figuren nach dem Reaktorunfall von Fukushima auch als eine Frage nach ihrer moralischen Haltung stellt. Was tut man in einer Situation, die alle bisherigen Sicherheiten schlagartig beendet? Was bedeutet das für die persönliche Verantwortung des Einzelnen, und wie bemisst sich der Wert eines Lebens? Sehr realistisch in der Inszenierung der Ereignisse zieht der Film den Zuschauer an der Seite seiner Heldin in eine Entscheidungssituation, die auf dramatische Weise Angst und persönlichen Überlebenswillen mit ethischen Ansprüchen und dem Bedürfnis nach Selbstachtung konfrontiert. Der französische Regisseur Olivier Peyon (Wie ich Mathe gehasst hab) schickt seine Protagonistin dabei in eine Bewährungsprobe, die im Genre des Katastrophenfilms sonst meistens nur Männer durchlaufen. Mit Karin Viard (Verstehen Sie die Béliers?
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Der pensionierte Polizist Ray Archer will mit seinem Ex-Kollegen Will Ruiney einen Serienkiller zur Strecke bringen. Doch dazu müssen sie sich auf ein äußerst makaberes Spiel einlassen. Der Mörder hinterlässt nämlich an den Tatorten einzelne Buchstaben als Hinweise, genau wie im Spiel Galgenmann. Für die Polizisten beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie zunehmend selbst ins Visier des Killers geraten. Nach dem Tod seiner Frau hat Profiler Will Ruiney (Karl Urban) einige Zeit gebraucht, bevor er seine Arbeit wieder aufgenommen hat. Nun wird ihm die Journalistin Christi Davies (Brittany Snow) zur Seite gestellt, die ihn bei seinen Ermittlungen begleiten soll, um eine Reportage über die Polizeiarbeit zu verfassen. Nur widerwillig lässt sich Ruiney auf die Interviews ein, doch schon bald hat er ganz andere Probleme. Als er zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ist schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Dem erhängten Opfer wurde ein Buchstabe in den Torso eingeritzt. Es scheint, als ob der Täter mit der Polizei Galgenmann spielen will. Außerdem hat er die Nummern von Ruineys Dienstmarke und der seines Ex-Partners in einen Tisch geritzt. Ray Archer (Al Pacino) ist bereits im Ruhestand, schaltet sich nun aber in die Ermittlungen ein. Offensichtlich gibt es eine direkte Verbindung zwischen den zwei Polizisten und dem Killer. Und der nimmt nun auch noch Christi Davies ins Visier. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, denn der Plan des perversen Spiels sieht alle 24 Stunden ein neues Opfer vor. Regisseur Johnny Martin war viele Jahre als Stuntman erfolgreich, wollte aber bereits in frühen Jahren mehr Verantwortung während einer Filmproduktion übernehmen. Bei den Dreharbeiten zum Action-Blockbuster Nur noch 60 Sekunden lernte er im Jahr 2000 Hauptdarsteller Nicolas Cage kennen. Die beiden blieben in Kontakt, und so ergab sich viele Jahre später für Martin, der mittlerweile seine eigene Produktionsfirma gegründet hatte, eine einmalige Chance. Aus Zeitgründen konnte Nicolas Cage neben der Hauptrolle bei Vengeance - Pfad der Rache nicht, wie eigentlich geplant, auch noch die Regie übernehmen. Da Martin zwischenzeitlich seinen ersten eigenen Film inszeniert hatte, wurde ihm der Platz hinter der Kamera bei dem Actionthriller angeboten. Das Ergebnis überzeugte, und noch im selben Jahr saß er auch bei Hangman - Spiel mit dem Tod im Regiestuhl. Im Jahr 2018 wurde schließlich nachträglich sein Low-Budget-Erstling Delirium veröffentlicht. In der Idylle des Spreewalds ermittelt der zurückgezogene und wortkarge Kommissar Krüger. Obwohl Kriminalrat Krüger nicht den besten Draht zu seinen Mitmenschen hat, ist er ein Ermittler aus Leidenschaft und möchte in seiner Heimat die Kriminalfälle bis ins letzte Detail aufklären
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Nach einem Streit mit ihren Eltern läuft die 16-jährige Joshan Ashbrook eines Abends von zu Hause fort. Am nächsten Morgen wird die Leiche des Mädchens in einem Waldstück gefunden. Da sie nackt ist, geht die Polizei von einem Sexualverbrechen aus. Als die Polizei den Handyanschluss überprüft, von dem aus Joshan zuletzt telefoniert hat, stellt sich heraus, dass dieser einem verurteilten Mörder gehört. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
01:05

Colorado im Jahr 1960: Auf dem Weg zur Arbeit verschwindet Adolph Coors, der Erbe einer der größten Bierbrauer Amerikas. Ein Milchmann entdeckt wenig später Coors Wagen an einer Brücke - der Motor läuft, das Radio ist eingeschaltet, von Coors jedoch fehlt jede Spur. Am nächsten Morgen erhält Coors Ehefrau eine Lösegeldforderung - der Kidnapper fordert 500.000 Dollar für die Freilassung von Adolph. Die Familie Coors ist bereit, alles zu tun, um das Leben von Adolph nicht zu gefährden - doch umsonst. Monate später werden die sterblichen Überreste des Bierpatrons gefunden - und eine der spektakulärsten Großfahndungen der amerikanischen Geschichte beginnt... Szenenwechsel: Die junge, attraktive Pharmazieingenieurin Laura Wynn wird ermordet in ihrem Apartment in Missouri aufgefunden. Da der Täter nur wenige Spuren am Tatort hinterlassen hat, ist die Liste der Verdächtigen meterlang - und der Fall bleibt zwölf Jahre lang unaufgeklärt. In der Zwischenzeit hat die forensische Technologie aber so immense Fortschritte gemacht, dass der Fall nochmals aufgerollt wird: Alles deutet darauf hin, dass Laura Wynn einem Triebtäter zum Opfer gefallen ist, dessen Gier nach Macht und Kontrolle schier unersättlich zu sein scheint... In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
00:05

Christoph Willibald Glucks Oper von 1774 eingebettet in eine amerikanisch gemanagte Hochzeit. Raphaël Pichon dirigiert sein Orchester Pygmalion, das auf historischen Instrumenten musiziert, von einer Balustrade aus. Die Sänger mischen sich unter das Publikum in einer alten Bordelaiser Fabrikhalle; Orpheus und Eurydike lassen sich fotografieren und nehmen dann alle mit auf die Reise in eine von Geistern bevölkerte Unterwelt.
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