02:35

Als der Trawler feststeckt, auf dem eine irische Meeresbiologie-Studentin ihr Praktikum macht, beginnt eine mysteriöse, grünlich schimmernde Flüssigkeit durch den Schiffsrumpf zu sickern. Das Sekret scheint von den Tentakeln einer riesigen Tiefseekreatur abgesondert zu werden. Kurz darauf erblindet und stirbt das erste Crewmitglied, nachdem es sich über eine Wunde mit der Flüssigkeit infiziert hatte: Es ist der Auftakt eines Kampfs auf Leben und Tod. Die junge Meeresbiologie-Studentin Siobhán (Hermione Corfield) ist eine brillante Forscherin, die sich sehr viel mehr für ihr Labor als für andere Menschen interessiert. Als Teil ihres Studiums geht sie für praktische Forschungen an Bord eines Trawlers vor der irischen Küste, dessen Besatzung nicht unbedingt euphorisch auf die kühle Wissenschaftlerin reagiert. Kapitänin Freya (Connie Nielsen) und ihr Mann Gerard (Dougray Scott) haben nicht nur große finanzielle Probleme, sondern auch den Verlust ihrer kleinen Tochter noch immer nicht verwunden. Die übrigen vier Crew-Mitglieder betrachten abergläubisch Siobháns rote Haare als böses Omen. Wovon die Besatzung allerdings nichts weiß, ist die heimliche Kursänderung des Kutters: Gerard steuert ihn gesetzeswidrig in geschütztes Gewässer, um endlich den rettenden großen Fang zu machen. Als der Trawler plötzlich auf etwas aufgelaufen zu sein scheint, findet sich an Teilen des Schiffsrumpfs ein merkwürdiger grüner Schleim, der langsam durch die Bordwand sickert. Wie Siobhán bald feststellt, wird er von den Fangarmen eines riesigen quallenartigen, nicht zu identifizierenden Lebewesens aus der Tiefsee abgesondert, in dessen Lebensraum der Kutter eingedrungen ist. Es dauert nicht lange, bis sich das erste Besatzungsmitglied mit einer offenen Wunde an dem grünen Sekret infiziert, erblindet und einen qualvollen Tod stirbt. Während Siobhán verzweifelt versucht, das geheimnisvolle Lebewesen zu identifizieren und die Wirkungsweise seiner Absonderungen zu verstehen, setzt sich auf See das große Sterben unaufhaltsam fort. Mit Angriff aus der Tiefe, dem ersten Kinofilm der Irin Neasa Hardiman, inszenierte die begabte TV-Regisseurin ihr eigenes Drehbuch, das bereits vor Produktionsbeginn mit einem Londoner Filmpreis als Bestes Debütfilm-Script ausgezeichnet wurde. Als Genre-Mix aus Umweltthriller, Psychohorror und Creature-Film beeindruckt das Hochsee-Abenteuer vor allem durch seinen raffinierten Umgang mit den unterschiedlichen Räumen, in denen es spielt: der einsamen Weite des offenen Meeres, der unter seiner Oberfläche nach eigenen Gesetzen existierenden Welt der Tiefsee und den engen Räumen eines Fischkutters, in denen eine kleine Gruppe um ihr Überleben kämpft. Wie sich eine unbekannte Bedrohung aus der Natur gegen die Menschen richtet, die für ihren Profit das Lebensrecht aller anderen Spezies mit Füßen treten, wird von Hardiman überraschend originell und extrem spannend in Szene gesetzt. In der zentralen Rolle der jungen Meeresbiologin glänzt die junge Britin Hermione Corfield (Stolz und Vorurteil & Zombies) mit einer charismatischen Darstellung. An ihrer Seite der unter anderem aus skandinavischen TV-Serien auch hier bekannte Ardalan Esmaili (Greyzone, Kommissar Beck) sowie die beiden Hollywood-Gesichter Connie Nielsen (Gladiator, Zack Snyders Justice League) und Dougray Scott (Desperate Housewives, 96 Stunden - Taken 3). Free-TV-Premiere
04:00

Emma zieht mit ihrem Kater Ajax und ihrem Hund Summit nach San Francisco. Da ihr Liebesleben eine einzige Katastrophe ist, wünscht sie sich einen Mann, der mehr wie ihre beiden Haustiere ist. Eines Nachts verschwinden Ajax und Summit, und kurz darauf lernt Emma zwei Traummänner kennen, die ihr Herz gewinnen wollen. Doch bald stellt sie fest, dass die ein paar tierische Angewohnheiten haben.
03:00

Polizeikräfte, fallanalytisch arbeitende Personen, Forschende aus der Kriminal-Biologie und -Technik, Fachleute der Gerichtsmedizin, sowie bezeugende Personen berichten über die Investigation in den nachgestellten Kriminalfällen: Im Dezember 1995 verlässt die 17-jährige Krystal Beslanowitch ihr Motelzimmer, um einen Lebensmittelladen aufzusuchen, und kehrt nicht zurück. Noch am selben Tag wird ihre nackte Leiche in der Nähe des Provo-Flusses entdeckt. Ihr Kopf wurde mit Steinen eingeschlagen ... In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
03:50

Ein Immobilien-Tycoon ist verschwunden. Er wusste offenbar, dass er sich in Gefahr befand, denn er hatte kurz zuvor sein Testament gemacht. Darin stehen genaue Instruktionen für den Fall, dass er keines natürlichen Todes sterben sollte. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
02:30

London 1976. Auf den ersten Blick wirkt alles friedlich in der Hauptstadt des alten Empire. Dabei steckt Großbritannien längst im gesellschaftlichen Umbruch. Zwischen Wirtschaftskrisen und silbernem Thronjubiläum braut sich in den besetzten Häusern und Kellerclubs von West London etwas zusammen: Punk! Ein Versprechen, ein Neuanfang. Punk bedeutet Selbstermächtigung - ganz besonders für die Frauen der Szene. Zum ersten Mal in der Geschichte der Rockmusik greifen Frauen selbstbestimmt zu Gitarre, Bass und Schlagzeug, gründen Bands und schreiben eigene Songs. Jahrhundertelang wurde uns unser Platz in der Musikgeschichte verweigert. Punk bedeutete Chancengleichheit. Man musste kein Virtuose mehr sein, um auf die Bühne zu gehen. Jeder war willkommen. Und das galt auch für Frauen. Zum ersten Mal durften sie sich künstlerisch frei ausdrücken, sagt die Autorin Vivien Goldman. Sie hat die Anfänge des Punk als Musikjournalistin in London begleitet. Gitarre spielen anzufangen, war nicht einfach. Ich habe mich wie ein Scharlatan gefühlt, nur weil ich eine Frau war - ich kannte keine Frauen in Bands, erinnert sich Viv Albertine von der Band The Slits, eine der ersten Frauen im britischen Punk. Musikerinnen wie Poly Styrene und Bands wie The Slits und The Raincoats spielen Mitte der 1970er Jahre gegen weibliche Rollenbilder und gesellschaftliche Normen an - rebellisch und selbstironisch. Mit ihren Songs und ihrer Haltung inspirieren die She-Punks der 1970er bis heute Generationen von Musikerinnen. Eine "Herstory" des Punk, erzählt von Viv Albertine (The Slits), Gina Birch (The Raincoats), Vivien Goldman (Revenge of the She-Punks), Annette Benjamin (Hans-A-Plast), Kathleen Hanna (Bikini Kill), Stephanie Phillips und Estella Adeyeri (Big Joanie).
03:25

Bleifrei 95, ein Kurzfilm des Regie-Duos Emma Hütt und Tina Muffler, sucht Räume, die maskulin besetzt sind, und lädt sie queer lesbisch auf. Im Zentrum stehen drei Freundinnen Mitte 20, die sich schon lange kennen: Aino, Toni und Lolly. Aino feiert ihre Bachelorette-Party, Toni arbeitet an einer Tankstelle und war mal kurz mit Aino zusammen, Lolly ist weggezogen. Der Film entwirft ein brüchiges Stimmungsbild. Unter der heilen Oberfläche schlummern Geheimnisse und alte Verletzungen. Leichtigkeit und Schwere, Übermut und Absturz sind in diesem atmosphärisch dichten Film oft nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt. In einer altmodischen Bar kommen die drei Frauen zusammen. Wird es ihnen gelingen, ihre Freundschaft neu zu verhandeln? Gedreht wurde in einer der ältesten Lesbenbars Deutschlands, dem La Gata in Frankfurt. Dieses leicht und lustvoll inszenierte Peripherie-Road-Movie, in dem es um Freiräume jenseits von bürgerlichen Normen, intensive Momente und die Schönheit und Fragilität von Freundschaft in Umbruchszeiten geht, bleibt sympathisch unberechenbar.