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Der 18-jährige Gyllen macht mit seiner Familie Urlaub in Marokko, doch er hat eigentlich keine Lust darauf und ist vor allem von seinem Stiefvater genervt, den er nicht akzeptieren kann. Eines Nachts leiht er sich das Wohnmobil der Familie aus und will sich damit auf die Reise nach Frankreich machen, wo sein Vater lebt. Während seiner spontanen Aktion trifft er zufällig auf den fast 18-jährigen William. Dieser kommt aus dem Kongo und will nach Europa reisen - er will seinen Bruder suchen, der vor längerer Zeit die Flucht dorthin geschafft hat und von dem er seither nichts mehr gehört hat. Gemeinsam begeben sich Gyllen und William auf eine abenteuerliche Reise, die sie über verschiedene Landesgrenzen hinweg durch Marokko und Spanien bis nach Calais in Frankreich führt. Durch unvorhergesehene, berührende und skurrile Begegnungen gestaltet sich ihre Fahrt komplizierter als gedacht. Dabei stellen die beiden fest, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Beweggründe nur an ihr Ziel kommen, wenn sie zusammenhalten. Auf den ersten Blick scheint es sich bei dem Film um ein klassisches Roadmovie zu handeln. Doch im Laufe der Reise, welche die zwei Protagonisten von Fremden zu Freunden werden lässt, werden auch Themen und Konflikte aufgegriffen, die Europa und die Weltpolitik bewegen. Insbesondere die Verzweiflung der Flüchtenden an den außer- und innereuropäischen Grenzen wird hautnah dargestellt. Die bedingungslose Freundschaft der beiden Jugendlichen steht jedoch immer im Fokus, wodurch Roads eine berührende Perspektive auf Identität und Interkulturalität bietet.
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01:15

Nach einem unsteten Leben an der Seite ihres Mannes Walter Kler, eines erfolgreichen Dirigenten, ist Charlotte froh, endlich wieder in München in der Nähe ihrer Familie zu leben. Doch die beinahe lebenslange Trennung zwischen ihr und ihrer Tochter hat zur Entfremdung geführt. Ein Zufallsbekannter, der frisch verwitwete Martin, bietet Charlotte in dieser kritischen Zeit tatkräftige Hilfe an.
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Und alle haben geschwiegen erzählt die große Liebesgeschichte des jungen Mädchens Luisa, die im kirchlichen Erziehungsheim auf ihren Leidensgenossen Paul trifft. Hier erfahren sie beide die ganze Härte des Systems, werden seelisch und körperlich misshandelt und dienen als billige Arbeitskräfte. Besonders Schwester Ursula scheint es auf Luisa abgesehen zu haben. Während Luisa zur offenen Rebellion neigt, plant der stille Paul heimlich ihre gemeinsame Flucht, um dem Grauen zu entkommen. Doch ihre Freiheit währt nur wenige Stunden. Im Berlin des Jahres 2008 treffen Luisa und Paul nach 44 Jahren erneut aufeinander. Beide haben bisher über ihre Erlebnisse geschwiegen und sich in die Verdrängung geflüchtet. Doch Luisa sieht für sich den Zeitpunkt gekommen, ihr Schicksal öffentlich zu machen und sich damit ihrer Vergangenheit zu stellen. Die im Film erzählte fiktive Geschichte ist inspiriert von Peter Wensierkis Schläge im Namen des Herrn. Sein Sachbuch löste ab 2006 eine breite politische und gesellschaftliche Debatte aus und führte zur Gründung eines Runden Tisches unter Antje Vollmer.
01:35

Winnipeg, Kanada: An einem frühen Sonntagmorgen wird die verstümmelte Leiche von Shirley Andronowich auf einem Acker hinter einer High School gefunden. Die 42-jährige, dreifache Mutter war schwer geschlagen worden, ein Betonklotz hatte ihren Schädel zertrümmert. Zudem hatte der Täter offenbar Teile ihres Körpers abgebissen. Ein grausames Verbrechen, das der Polizei Rätsel aufgibt. Hatte die Polizei ihren Ehemann Ed als Verdächtigen zunächst ausgeschlossen, wird er kurze Zeit später wegen Mordes an seiner Frau angeklagt. Er gesteht den Mord. Aber selbst mit diesem Geständnis fällt es der Polizei schwer, aussagekräftiges Beweismaterial aufzutreiben. Von der gerichtsmedizinischen Abteilung kommt Hilfe: Geologe Richard Munroe analysiert den Betonbrocken, der Shirleys Schädel zertrümmerte. Er hat den richtigen Riecher, auf einem nahe gelegenen Parkplatz befindet sich ein Betonklotz, von dem der abgebrochene Brocken stammen könnte. Allerdings folgt nun eine überraschende Wendung: Die Polizei findet weder Haare noch Stofffasern von Shirley in Eds Auto. Ein hinzugezogener Zahnarzt hält es für ausgeschlossen, dass Ed mit seinem künstlichen Gebiss Menschenfleisch überhaupt durchtrennen könne. Auch die Speichelreste auf Shirleys Haut sind nicht von Ed. Obwohl geständig, kommt Ed frei. Und die Ermittlungen stagnieren. Erst ein Jahr später bringt ein Anruf die Polizei auf die Fährte von Mark Jarman. Szenenwechsel: Zwei Jungen fischen aus einem Fluss einen menschlichen Schädel heraus. Ihm fehlen der Unterkiefer und die oberen Zähne. Der Einsatz der Taucher bleibt ergebnislos, weitere Leichenteile werden nicht gefunden. Dr. Beth Murray von der gerichtsmedizinischen Abteilung ordnet den Schädel einer erwachsenen Frau zu. Auf dem Schädel befinden sich Hunderte von Kratzern und Kerben, kein Stück blieb unversehrt. Auch Zähne und Augen fehlen, ein Hinweis darauf, dass die Leiche unidentifizierbar gemacht werden sollte. Dennoch findet man heraus, dass die Frau eine Weiße war. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
02:25

Carrie Nelson arbeitet im Empfangshaus des Blue Mounds State Park. Sie ist mag den Kontakt zu anderen Menschen und geht deshalb gerne zur Arbeit. Eines Nachmittags kommt ein Kollege von Carrie in ihr Büro und findet sie dort tot vor. Die Kasse und der Tresor wurden ausgeräumt und Carrie erschlagen. Die Ermittler erfahren, dass Carrie Angst vor einem ihrer Kollegen hatte, der Drogen nimmt und diese auch im Park verkauft. Da dieser zur Tatzeit kein Alibi hat, wird er verdächtigt, Carrie umgebracht zu haben. Jedoch kann seine DNS nicht am Tatort sichergestellt werden. Neben der Leiche finden die Ermittler eine Armbanduhr, die Carrie ihrem Mörder im Kampf vom Arm gerissen haben muss, doch trotz etlicher Untersuchungen, lässt sich kein Verdächtiger ermitteln. Erst fünf Jahre später kommt die Polizei auf eine neue Spur. Sie vergleicht die gefundene DNS mit der Datenbank umliegender Staaten und wird dabei tatsächlich fündig. Für Glenda Furch ist ihre Kirchengemeinde wie eine Familie, sie besucht regelmäßig den Gottesdienst und würde nie ohne sich abzumelden fortbleiben. Doch eines Tages kommt sie nicht und ist auch nicht zu erreichen. Deshalb fährt eine ihrer Töchter zu ihrer Wohnung und schaut nach, ob alles in Ordnung ist. Diese kann nichts feststellen und vermutet, dass Glenda spontan für ein paar Tage in den Urlaub gefahren ist. Als sie dann aber auch unentschuldigt auf der Arbeit fehlt, ruft ihre Familie die Polizei. Als diese in die Wohnung tritt, entdecken sie Einbruchspuren, doch ansonsten wurde die Wohnung akribisch gereinigt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und befragt die Nachbarn, ob diese etwas Auffälliges gesehen haben. Tatsächlich haben mehrere Anwohner einen Mann mit Müllsäcken aus Glendas Wohnung hin und her laufen sehen. Ein paar Tage später wird Glendas Auto brennend aufgefunden und die Polizei verhaftet einen vorbestraften Mann, der ein gestohlenes Auto fährt und auf die Beschreibung der Nachbarn passt. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
01:50

Seit 1970 regierte Salvador Allende Chile als erster demokratisch gewählter sozialistischer Präsident - ein Symbol der Hoffnung vor allem für die Armen. Doch die konservative Opposition, unterstützt von den USA, die einen marxistischen Einfluss in Südamerika fürchtete, arbeitete gezielt auf seinen Sturz hin. Bei den Parlamentswahlen 1973 verfehlte die Rechte die nötige Mehrheit, um Allende verfassungsgemäß abzusetzen. Daraufhin baute sie auf Destabilisierung: Die Versorgung der Bevölkerung wurde durch Sabotageakte und die Vernichtung von Vorräten gezielt behindert. Faschistische Gruppen schürten Gewalt, finanziert von Großkonzernen und dem US-Außenministerium. Als sich die Mittelschicht der Opposition anschließt und eine von Christdemokraten unterstützte Lkw-Blockade das Land lahmlegt, ist die Demokratie am Ende. Am 29. Juni 1973 scheiterte zwar ein erster Putschversuch - doch der Umsturz blieb nur eine Frage der Zeit. Mit Der Kampf um Chile schuf Patricio Guzmán ein dokumentarisches Meisterwerk. Der Dreiteiler zeigt die letzten Monate vor dem Putsch: die gespaltene Gesellschaft, die Streiks, die Gewalt in den Straßen Santiagos und schließlich den brennenden Präsidentenpalast. Guzmán, der das sozialistische Projekt von Anfang an begleitete, machte es sich zur Lebensaufgabe, die Erinnerung an die gescheiterte Revolution zu bewahren.
03:30
Denzel Curry jongliert mit intensiven, introspektiven Inhalten, verträumtem Cloud-Rap und klassischem Hip-Hop-Songwriting. 2013 veröffentlicht er mit Nostalgic 64 sein offizielles Studio-Debüt. 2018 erreichte er mit seinem Major-Label-Debut A13OO erstmals eine Platzierung in den Charts. Sein Erfolg setzt sich mit Zuu aus dem Jahr 2019 und einer Kollaboration mit Kenny Beats im Folgejahr fort. 2022 erscheint sein fünftes Album: das reife, introspektive Werk Melt My Eyez See Your Future. Mit seinem vielseitigen Schaffen und seinem unverkennbaren Stil gelingt es Denzel Curry immer wieder, sowohl inhaltlich als auch musikalisch zu beeindrucken. Zusammen mit Denzel Curry lädt das splash! 2023 zu seinem 25. Geburtstag ein. An dem einzigartigen Festivalort können Besucherinnen und Besucher drei Tage lang die bekanntesten Acts der Hip-Hop-Welt und die überraschendsten Neuentdeckungen feiern. Beeindruckende Monumente der Industriegeschichte sowie die Natur des Gremminer Sees machen das Festivalfeeling perfekt. Entstanden ist das splash! in einem Chemnitzer Jugendclub im Jahr 1998. Hier gründet das kreative Umfeld um die Rap-Crew Tefla & Jaleel das Festival. Innerhalb eines Jahres verzehnfachen sich die Besucherzahlen und das splash! wird zum Treffpunkt der wachsenden Hip-Hop-Szene. 2007 geht es von Chemnitz auf die Halbinsel Pouch bei Bitterfeld. Zwei Jahre später zieht das splash! Festival zum Industriemuseum Ferropolis in Gräfenhainichen nahe Dessau-Roßlau. Seitdem ist die Stadt aus Eisen fester Veranstaltungsort von Deutschlands bekanntestem Hip-Hop-Festival. Aufzeichnung vom 30. Juni 2023 auf dem splash! 2023, Ferropolis.
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Luce wurde für etwas verurteilt, an das sie sich nicht erinnern kann. In einer mysteriösen Besserungsanstalt trifft sie Daniel.
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Nach der Einzelhaft zweifelt Luce an ihrer Erinnerung: Hat sie Cam doch angegriffen? Sie will in die Krankenstation einbrechen, um in seinen medizinischen Unterlagen die Wahrheit herauszufinden.