21:15
Der Pacific Coast Highway: Eine Traumstraße voller Abenteuer, atemberaubender Natur und faszinierender Begegnungen. Der Fotograf und Extremradler Dirk Rohrbach erlebt Big Sur, surft mit einem Künstler aus Santa Cruz, probiert Katzenyoga in Santa Barbara und endet seine 3.000 Kilometer lange Reise spektakulär an der mexikanischen Grenze. Der Pacific Coast Highway ist für viele die schönste Küstenstraße der Welt: Ein R(o)adtrip mit Sehnsuchtsgarantie, zum Nachreisen, mit dem Bike, Motorrad, Van oder Wohnmobil! In Santa Cruz trifft der Fotograf und Extremradler Dirk Rohrbach auf einen niederländischen Surfer, der seine kunstvollen Boards aus altem Holz baut. Dann folgt der grandioseste Küstenabschnitt von allen: Big Sur. Eng schmiegt sich die Straße an die Küste, windet sich durch die Klippen, quert Schluchten über historische Brücken, allen voran die Bixby Bridge, erbaut Anfang der 1930er-Jahre und das Wahrzeichen des Pacific Coast Highway. Dirk stoppt an einem Märchenschloss hoch über dem Pazifik, sammelt Seetang und erfährt, warum die Algen die Nahrung der Zukunft sein könnten. In Santa Barbara probiert er Katzenyoga und wird von einem Pater in alte Archive geführt. Allmählich geht es auf die Zielgerade, über Malibu nach LA. Dort klettert Dirk zum legendären Hollywood Sign, steht zu Füßen der ikonenhaften Buchstaben, bevor er seine letzte Etappe durch die Surf Cities bis nach San Diego antritt. Südlich davon endet die Reise direkt an der mexikanischen Grenze, nach gut 3.000 Kilometern.
22:15
Früher einmal führte Paulette (Bernadette Lafont) mit ihrem Mann ein gut gehendes Restaurant. Dann aber liefen die Geschäfte schlechter, die beiden mussten den Betrieb aufgeben. Der Mann verstarb und nun lebt Paulette einsam und in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieue. In den Räumen ihrer ehemaligen Bar befindet sich inzwischen ein Chinarestaurant. Das passt genau in die Weltsicht der 80-Jährigen, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem Schuld. Bei jeder Gelegenheit macht sie ihrer Verbitterung Luft. Entsprechend unterkühlt ist das Verhältnis zu ihrer Tochter, die ausgerechnet einen Schwarzen geheiratet hat. Dabei könnte die biestige alte Dame etwas familiäre Hilfe gut gebrauchen. Ihre Rente reicht kaum zum Überleben. Die Rechnungen stapeln sich und ein Teil ihrer Möbel wurde bereits gepfändet. In dieser Situation kommt Paulette durch einen schicksalhaften Zufall auf eine ungewöhnliche Idee: Sie will es den jugendlichen Dealern ihres Viertels gleichtun und mit dem Verkauf von Marihuana ihre Kasse auffüllen. Der Großdealer Vito (Paco Boublard) nimmt die alte Frau zwar nicht wirklich ernst, gibt ihr aber trotzdem eine Chance. Und siehe da: Bald kann Paulette, die kein Polizist mit Drogen in Verbindung bringen würde, beachtliche Verkäufe vorweisen. Der Erfolg sorgt allerdings auch für Neid. Mit einem brutalen Raubüberfall wollen konkurrierende Dealer sie aus dem Geschäft drängen. Aber Not macht erfinderisch und so besinnt Paulette sich ihrer alten Talente als Zuckerbäckerin und verarbeitet das verbliebene Marihuana zu Haschplätzchen. Das berauschende und dazu noch köstlich schmeckende Gebäck wird zum Verkaufsschlager im ganzen Viertel. Durch ihren neuen Job beginnt sich die nun gut verdienenden Paulette auch charakterlich zu wandeln: Hinter der rassistischen Menschenfeindin kommt eine freundliche, gut gelaunten Dame mit Sinn für Humor zum Vorschein. Dann aber tritt der russische Gangster Taras (Miglen Mirtchev) an sie heran, weil er ihre verlockenden Drogenkekse an Grundschulen verkaufen will. Bei diesem schmutzigen Geschäft will Paulette nicht mehr mitmachen. Eine originelle Geschichte, ein verblüffend politisch-unkorrekter Humor, eine unaufdringliche Moral und eine grandiose Hauptdarstellerin sind die Zutaten dieser wundervollen Komödie, die nicht nur in Frankreich zum Überraschungshit avancierte. Die Hauptdarstellerin Bernadette Lafont wurde in Filmen der Nouvelle-Vague-Regisseure Claude Chabrol und Francois Truffaut berühmt; zu ihren bekanntesten Werken gehören der Skandalfilm Die Mama und die Hure und Claude Millers Das freche Mädchen. In der mürrischen Paulette fand Lafont noch einmal eine wundervolle Altersrolle. Aber noch während der Film in den Kinos lief, verstarb die Grande Dame des französischen Kinos im Alter von 74 Jahren.
21:15
Der Pacific Coast Highway: Eine Traumstraße voller Abenteuer, atemberaubender Natur und faszinierender Begegnungen. Der Fotograf und Extremradler Dirk Rohrbach erlebt Big Sur, surft mit einem Künstler aus Santa Cruz, probiert Katzenyoga in Santa Barbara und endet seine 3.000 Kilometer lange Reise spektakulär an der mexikanischen Grenze. Der Pacific Coast Highway ist für viele die schönste Küstenstraße der Welt: Ein R(o)adtrip mit Sehnsuchtsgarantie, zum Nachreisen, mit dem Bike, Motorrad, Van oder Wohnmobil! In Santa Cruz trifft der Fotograf und Extremradler Dirk Rohrbach auf einen niederländischen Surfer, der seine kunstvollen Boards aus altem Holz baut. Dann folgt der grandioseste Küstenabschnitt von allen: Big Sur. Eng schmiegt sich die Straße an die Küste, windet sich durch die Klippen, quert Schluchten über historische Brücken, allen voran die Bixby Bridge, erbaut Anfang der 1930er-Jahre und das Wahrzeichen des Pacific Coast Highway. Dirk stoppt an einem Märchenschloss hoch über dem Pazifik, sammelt Seetang und erfährt, warum die Algen die Nahrung der Zukunft sein könnten. In Santa Barbara probiert er Katzenyoga und wird von einem Pater in alte Archive geführt. Allmählich geht es auf die Zielgerade, über Malibu nach LA. Dort klettert Dirk zum legendären Hollywood Sign, steht zu Füßen der ikonenhaften Buchstaben, bevor er seine letzte Etappe durch die Surf Cities bis nach San Diego antritt. Südlich davon endet die Reise direkt an der mexikanischen Grenze, nach gut 3.000 Kilometern.
22:15
Früher einmal führte Paulette (Bernadette Lafont) mit ihrem Mann ein gut gehendes Restaurant. Dann aber liefen die Geschäfte schlechter, die beiden mussten den Betrieb aufgeben. Der Mann verstarb und nun lebt Paulette einsam und in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieue. In den Räumen ihrer ehemaligen Bar befindet sich inzwischen ein Chinarestaurant. Das passt genau in die Weltsicht der 80-Jährigen, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem Schuld. Bei jeder Gelegenheit macht sie ihrer Verbitterung Luft. Entsprechend unterkühlt ist das Verhältnis zu ihrer Tochter, die ausgerechnet einen Schwarzen geheiratet hat. Dabei könnte die biestige alte Dame etwas familiäre Hilfe gut gebrauchen. Ihre Rente reicht kaum zum Überleben. Die Rechnungen stapeln sich und ein Teil ihrer Möbel wurde bereits gepfändet. In dieser Situation kommt Paulette durch einen schicksalhaften Zufall auf eine ungewöhnliche Idee: Sie will es den jugendlichen Dealern ihres Viertels gleichtun und mit dem Verkauf von Marihuana ihre Kasse auffüllen. Der Großdealer Vito (Paco Boublard) nimmt die alte Frau zwar nicht wirklich ernst, gibt ihr aber trotzdem eine Chance. Und siehe da: Bald kann Paulette, die kein Polizist mit Drogen in Verbindung bringen würde, beachtliche Verkäufe vorweisen. Der Erfolg sorgt allerdings auch für Neid. Mit einem brutalen Raubüberfall wollen konkurrierende Dealer sie aus dem Geschäft drängen. Aber Not macht erfinderisch und so besinnt Paulette sich ihrer alten Talente als Zuckerbäckerin und verarbeitet das verbliebene Marihuana zu Haschplätzchen. Das berauschende und dazu noch köstlich schmeckende Gebäck wird zum Verkaufsschlager im ganzen Viertel. Durch ihren neuen Job beginnt sich die nun gut verdienenden Paulette auch charakterlich zu wandeln: Hinter der rassistischen Menschenfeindin kommt eine freundliche, gut gelaunten Dame mit Sinn für Humor zum Vorschein. Dann aber tritt der russische Gangster Taras (Miglen Mirtchev) an sie heran, weil er ihre verlockenden Drogenkekse an Grundschulen verkaufen will. Bei diesem schmutzigen Geschäft will Paulette nicht mehr mitmachen. Eine originelle Geschichte, ein verblüffend politisch-unkorrekter Humor, eine unaufdringliche Moral und eine grandiose Hauptdarstellerin sind die Zutaten dieser wundervollen Komödie, die nicht nur in Frankreich zum Überraschungshit avancierte. Die Hauptdarstellerin Bernadette Lafont wurde in Filmen der Nouvelle-Vague-Regisseure Claude Chabrol und Francois Truffaut berühmt; zu ihren bekanntesten Werken gehören der Skandalfilm Die Mama und die Hure und Claude Millers Das freche Mädchen. In der mürrischen Paulette fand Lafont noch einmal eine wundervolle Altersrolle. Aber noch während der Film in den Kinos lief, verstarb die Grande Dame des französischen Kinos im Alter von 74 Jahren.