21:45

22:05

Eine romantische Urlaubsreise wird für eine US-Amerikanerin zum Albtraum, als ihr Begleiter spurlos aus einem Zug verschwindet. Dies ist die Ausgangssituation der vierteiligen Thriller-Serie mit dem amerikanisch-britischen Hauptdarstellerduo Kaley Cuoco und Sam Claflin. Barnaby Thompson, bekannt als erfolgreicher Hollywoodproduzent, zeigt als Regisseur ein präzises Gespür für Suspense, das brillant an Meisterwerke von Alfred Hitchcock und Roman Polanski erinnert. Schlüsselrollen übernehmen Matthias Schweighöfer als Leiter einer Hilfsorganisation, deren humanitäre Fassade zu bröckeln beginnt, und Karin Viard als investigative Journalistin. Jede Spur führt tiefer in eine abgründige Welt aus Menschenhandel, Ausbeutung und Gefahren. Episode 1 Die Archäologin Alice Monroe (Kaley Cuoco) führt eine aufregende Romanze: Seit vier Jahren trifft sie sich mit dem charismatischen Tom Parker (Sam Claflin) an wechselnden Orten auf der ganzen Welt. Bei einem Frankreich-Urlaub überrascht sie ihn mit Neuigkeiten: der ersehnten Professur an einer Eliteuniversität in den USA! Dort möchte sie mit Tom, der weltweit für eine Flüchtlingsorganisation arbeitet, ein gemeinsames Leben aufbauen. Als beide nach Südfrankreich weiterreisen, verschwindet Tom spurlos aus dem fahrenden TGV.
20:15

In der Show mit Johannes B. Kerner treten schlaue Kandidaten an, um Der Quiz-Champion zu werden und 100.000 Euro zu gewinnen. Für einen Sieg müssen die Kandidaten gegen fünf Experten gewinnen. Mit dabei: Tim Mälzer (Ernährung), Julia Scharf (Sport), Anna Thalbach (Literatur und Sprache), Bastian Pastewka (Film und Fernsehen) und Frank Plasberg (Zeitgeschehen). Nur der Kandidat, der alle fünf Duelle gewinnt, kann Quiz-Champion werden und 100.000 Euro gewinnen. Schafft es mehr als ein Kandidat, alle Duelle zu gewinnen, kommt es zu einem Stechen im großen Finale.
23:15

21:50

22:45

Am 6. April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näherbringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen? Der Film beleuchtet diese bislang kaum dokumentierte Periode (1924-1929) des berühmten Schriftstellers in Frankreich. Auch seine wenig bekannte Liebesbeziehung zu Mary Gerold, mit der er ab 1924 verheiratet war und die später für seinen Nachruhm noch immens wichtig werden sollte, spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Zudem schärft sich in Paris sein Blick auf den heraufziehenden Faschismus in Deutschland - eine Entwicklung, die durchaus Parallelen zur heutigen Zeit aufweist. Der Film ermöglicht eine völlig neue Perspektive auf Werk und Vita Tucholskys - mehr als 90 Jahre nach seinem Tod am 21. Dezember 1935. Eine filmische Spurensuche, die die damalige und heutige Zeit in Paris und Berlin verschränkt, in Zeiten antidemokratischer Bewegungen überall in Europa aktueller denn je ist und zum Nachdenken anregt. Die Aktualität seiner Texte spiegelt sich auch in den musikalischen Interpretationen des deutsch-französischen Punk-Duos Les Millionnaires sowie der Schauspieler Robert Stadlober und Jasmin Tabatabai, die auch die Erzählerin des Films ist, wider.
21:50

Der Schriftsteller Melvin ist ein neurotischer Zwangscharakter, der seine Abneigung anderen Menschen gegenüber offen auslebt und sich am liebsten in seinem New Yorker Apartment versteckt. Doch eine Reihe von Ereignissen führt dazu, dass Melvin gezwungen wird, sich der Außenwelt zu öffnen. Da ist zunächst sein ho mosexueller Nachbar Simon, dem der ausgemachte Misanthrop - erst widerwillig, dann durchaus freiwillig - beisteht. Und dann gibt es noch die resolute Kellnerin Carol, der Melvin auf ungelenke Art seine Zuneigung demonstrieren will. Der alternde Schriftsteller Melvin Udall ist kein Mensch, dem man gerne auf der Straße begegnet. Das ist allerdings auch recht unwahrscheinlich, denn der von Zwangsneurosen geplagte Misanthrop zieht es vor, einen Großteil des Lebens in seinem New Yorker Apartment zu verbringen, das er nur verlässt, um in seinem Stammlokal das tägliche Mittagessen einzunehmen. Dort arbeitet die Kellnerin Carol Connelly, alleinstehende Mutter eines an Asthma erkrankten Jungen. Trotz des frustrierenden Alltags versucht sie, ihren Mitmenschen mit Nachsicht zu begegnen - was bei einem unausstehlichen Zeitgenossen wie Melvin schwerfällt, der vor allem durch beleidigende, menschenverachtende Äußerungen auffällt. Besonders deutlich zu spüren bekommt das Melvins Nachbar Simon Bishop, ein Maler, der seine ho mosexualität offen auslebt und von dem störrischen Autor regelmäßig als Tunte beschimpft wird. Doch als Simon eines Tages von einer Jugendbande überfallen und schwer verletzt wird, ist es ausgerechnet Melvin, der widerwillig die Obhut von dessen Schoßhündchen Verdell übernimmt. Und als Simon seine Eltern in Baltimore besuchen muss und einen Chauffeur benötigt, ist es abermals Melvin, der sich bereit erklärt, ihm zu helfen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass Carol, in die er sich verliebt hat, sie auf der Fahrt begleitet. Es ist schon eine Kunst, aus einem so unsympathischen Zeitgenossen wie dem von Hollywood-Star Jack Nicholson in Besser gehts nicht verkörperten Menschenfeind Melvin Udall die skurrile, letztlich doch liebenswerte Hauptfigur einer Komödie zu machen. Regisseur James L. Brooks gelingt der Drahtseilakt zwischen Komik, Tragik und sensibler Beobachtung menschlicher Neurosen souverän - nicht zuletzt, weil er mit Jack Nicholson, Helen Hunt und Greg Kinnear drei Ausnahme-Mimen verpflichten konnte, die ihre vielschichtigen Protagonisten glaubwürdig zum Leben erwecken. Nicholson und Hunt wurden für ihre Leistung jeweils mit einem Oscar als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet.