20:15

Carola Holzner ist Not-Ärztin. Sie leistet Hilfe im Krankenwagen, Rettungshubschrauber und in der Not-Aufnahme. Jeder Patient ist wichtig. Darum begleitet sie deren Weg durch die Fach-Abteilungen des Krankenhauses. Dabei erklärt sie den Unfall- oder Krankheits-Hintergrund auf verständliche Weise und vermittelt komplexe medizinische Themen.
22:15

In Frankfurt verfolgen Bundespolizisten einen Rucksackdieb am Hauptbahnhof. Gleichzeitig werden Polizisten in Rostock zu einem Fall von angeblicher häuslicher Gewalt gerufen, der sich vor Ort als etwas völlig anderes entpuppt. In Leipzig halten Streifenpolizisten einen Pkw an, der in Schlangenlinien fährt, und decken bei der Kontrolle die überraschende Wahrheit dahinter auf.
21:15

Bei den Wollnys rückt die Geburt von Loredanas und Servets zweitem Kind näher. Im Krankenhaus Heinsberg wird der Kaiserschnitt geplant - das Geschlecht bleibt jedoch eine Überraschung. Wegen gesundheitlicher Beschwerden soll Loredana sich schonen, doch es stehen noch einige Vorbereitungen an. Während Servet gelassen bleibt, wird Silvia ungeduldig und nimmt das Zepter schließlich in die Hand. Ob der werdende Vater damit einverstanden ist?
22:15

Am 6. Januar 2026 ist es endlich soweit: Loredanas und Servets zweites Kind erblickt das Licht der Welt. Nach langem Hoffen und Bangen ist die Erleichterung groß - und die Freude darüber, dass Servet dabei sein kann.
21:45

Es war eine Sensation für die Kunstszene, als 2023 ein Gemälde von Gustav Klimt wieder auftauchte, das über Jahrzehnte als verschollen galt. Es zeigt einen afrikanischen Prinzen, den Klimt in seiner frühen Zeit gemalt hat, dessen Identität aber lange ungeklärt war. Rätselhaft war auch, wo das Bild über die lange Zeit hinweg geblieben war und warum es nicht gefunden werden konnte - trotz intensiver Suche durch die Kunsthistoriker. Das Gemälde stammt aus einer Phase, in der Klimt seinen akademischen Stil hinter sich ließ und eine neue Bildsprache entwickelte. Stück für Stück deckt die Dokumentation die Rätsel rund um das Bild auf: Dazu begleitet der Film die Restaurierung und die forensische Analyse und reist bis nach Ghana, wo Kunstschaffende und lokale Entscheidungsträger Hinweise liefern, die den Mann erstmals klar in eine familiäre und kulturelle Linie einordnen und dem Porträt seinen Namen geben. Ungewöhnlich für die Entstehungszeit ist die präzise und individuelle Darstellung des Modells. Klimt schafft Nähe und ein Porträt auf Augenhöhe. In den 1920er Jahren gelangt das Porträt in den Besitz der jüdischen Familie Klein. Mit ihrer Flucht vor dem Regime der Nationalsozialisten bleibt das Bild zurück und verschwindet aus dem Blick der Öffentlichkeit. Erst durch verstreute Dokumente, Briefe und Auktionsunterlagen wurde es möglich, seinen Weg durch Krieg und Nachkriegszeit zu rekonstruieren. 2025 wurde das Bild erstmals wieder öffentlich gezeigt. Die internationale Aufmerksamkeit unterstreicht nicht zuletzt die Bedeutung eines Kunstwerkes, das nicht nur kunsthistorische, sondern auch gesellschaftliche und politische Fragen berührt.
22:40

Der Künstler Richard konnte sich sein Leben in London nicht mehr leisten, lebt inzwischen in Tanger und bereitet eine Ausstellung in Frankfurt vor. Dort angekommen, stößt er auf den jungen Marokkaner Malik, den er unwissentlich über die Grenze geschmuggelt hat. Malik hat kein Visum und träumt von einer Musikerkarriere in Europa. Um ihn zu verstecken, überredet Richard seine alte Bekannte Mathilda, Malik bei sich aufzunehmen. Mathilda ist mittlerweile Politikerin und bekannt für ihre fremdenfeindlichen Positionen. Der unerwartete Gast kommt für sie daher äußerst ungelegen. Mathildas Assistentin Amina, Juristin mit marokkanischem Hintergrund, wird zur kulturellen Vermittlerin erklärt und soll den heiklen Fall managen, während sie zugleich darum kämpft, nicht ständig auf ihre Herkunft reduziert zu werden. Ein mutmaßlich von Islamisten ausgeführter Anschlag, der kurz zuvor mehrere Menschen in Frankfurt getötet hat, erhöht den Druck auf die vier. Angelina Maccarone enthüllt nach und nach neue Informationen und macht so die unterschiedlichen Perspektiven der vier durch ein Geheimnis verbundenen Protagonisten erfahrbar. Durch subjektive Blickwinkel, Ellipsen und Perspektivwechsel legt der Film Vorurteile offen, unterläuft Erwartungen und zeigt Widersprüche zwischen Selbstbild und Außenwirkung.
21:45

Bestatter Habedank bietet Kunden eine digitale Nachlassverwaltung an. Denn Social-Media-Accounts, E-Mail-Postfächer und Dating-Apps müssen gekündigt, gelöscht oder stillgelegt werden. Als eine Kundin jedoch plötzlich stirbt, hat der rührige Bestatter nicht nur die Polizei am Hals, sondern auch die Anwältin des Witwers, Svantje Oltmann. Diese stellt im Namen ihres Mandanten Hinnerk Schwidden einen Anspruch auf das digitale Erbe. Die Polizisten Süher Özlügül und Henk Cassens finden heraus, dass Sühers Bruder Yunus als Digital Native für Habedanks neuen Geschäftszweig angestellt wurde. Allerdings hat Yunus sich einen derben Spaß erlaubt und Karten mit einem missverständlichen Aufdruck an Kunden verschickt. Auch das Opfer, Anneke Schwidden, hatte eine solche Karte erhalten. Dass das eher wie eine Erpressung aussieht und kein Kavaliersdelikt ist, wird Sühers Bruder erst so richtig bewusst, als er plötzlich unter Mordverdacht steht. Süher und Henk wollen Yunus Unschuld beweisen, doch dann verschwindet Yunus spurlos. Ist er auf der Flucht, oder hat er sich mit den falschen Leuten angelegt? Unterdessen taucht eine mysteriöse Frau in Leer auf. Muriel Danneberg hat offenbar ein Auge auf Habedank geworfen, jedoch aus rein beruflichem Interesse. Kann Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst zur Aufklärung der Frage beitragen, was Dannebergs Besuch zu bedeuten hat? Im idyllischen Leer in Ostfriesland ermitteln die Polizisten Süher Özlügül und Henk Cassens. In der ländlichen Umgebung an der Küste bestechen Ur-Ostfriesen mit ihrem nordischen Charme und die Polizisten klären mit kühler Gelassenheit Mordfälle auf.
23:15
