20:55
In Peking gingen alle vier Goldmedaillen im Rodeln an das deutsche Team. Heute eröffnen die Herren die neue Runde im Kampf um olympisches Edelmetall. Nach zwei medaillenlosen Winterspielen zählt Felix Loch, Sieger von Vancouver und Sotschi, wieder zu den Favoriten. Aber auch mit den Gastgebern um Dominik Fischnaller ist zu rechnen.
23:00
22:00
Frank Droste, Notarzt und Mitglied der Wasserrettung, wurde tot aus dem Rhein gezogen. Mit Bleigurten beschwert. Alle Spuren hat das Wasser vernichtet - außer einer auffälligen Kopfverletzung. Reuther erkennt, dass dieser vermeintliche Held keine weiße Weste hatte. Kerstin Klar, die das Opfer kannte, geht der Fall nahe. Doch auch sie erkennen, dass sich Frank Droste offenbar Feinde gemacht hat. Vor zehn Jahren verliess Staatsanwalt Bernd Reuther Wiesbaden, weil er in einen Unfall verwickelt war, bei dem eine Frau getötet und seine eigene Frau schwer verletzt wurde. Nun kehrt er als Oberstaatsanwalt zurück. Sein Sohn Thomas, der nicht gut auf seinen Vater zu sprechen ist, muss als Hauptkommissar im Morddezernat mit ihm zusammen arbeiten. Das ist für beide nicht immer einfach.
23:00
20:15

22:20

Lara Croft ist zurück: Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander in einem zeitgemäßen Neuanfang der Kultreihe. Vor sieben Jahren ist der Vater (Dominic West) der jungen Lara Croft (Alicia Vikander) bei einer Expedition verschwunden. Trotzdem weigert sich Lara seinen Tod anzuerkennen. Statt die Leitung seines globalen Konzerns zu übernehmen, hält sie sich lieber als Fahrradkurierin über Wasser. Bis sie einen versteckten Hinweis auf die letzte Expedition ihres Vaters findet: Richard Croft wollte auf einer Insel im Teufelsmeer die Gruft einer furchtbaren Gewaltherrscherin finden. Lara folgt seinen Spuren und muss bald gegen gefährliche Gegner kämpfen.
21:45
22:35
Seit Jahrhunderten hat die westliche Kunst Gewalt gegen Frauen idealisiert - als Mythos, Allegorie und Schönheit. Von römischen Sarkophagen über die Meisterwerke der Renaissance und des Barocks bis hin zur Moderne: Unzählige Darstellungen zeigen Frauen als passive Objekte männlicher Begierde. Ihr Leid wird ästhetisiert und erotisiert - im Namen der Kunst. Der Dokumentarfilm sensibilisiert für einen neuen Blick auf diese Bilder. Kritisch, bewusst, ohne moralischen Zeigefinger. Im Zentrum steht Proserpina, die von Pluto entführte Göttin. Sie wird lebendig, befreit sich aus seinem festen Griff und wird zur Erzählerin. Mit ihr entdecken die Zuschauerinnen und Zuschauer Werke von Tizian, Rubens, Bernini und anderen - und lassen die Gewalt hinter dem Schönen erkennen, die kulturellen Codes, die unser Sehen geprägt haben. Proserpina besucht auf ihrer Entdeckungsreise Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, Kultur und Kunst. Sie entschlüsseln, wie diese Bildwelten entstanden sind, wie sie damals wirkten - und was sie uns heute noch sagen. Wie prägt diese visuelle Tradition unseren gegenwärtigen Blick auf den weiblichen Körper? Der Film würdigt Künstlerinnen und Künstler wie Artemisia Gentileschi, die Schmerz in Widerstand verwandelte, oder Edgar Degas, der Verletzlichkeit sichtbar machte. Und er führt in die Gegenwart - zu Marina Abramovic, Jago und anderen, die gängige Narrative hinterfragen und neue Perspektiven auf Macht und Geschlecht eröffnen. Entstanden ist eine visuell kraftvolle Reise durch europäische und amerikanische Museen - die unsere Augen öffnet für das, was immer sichtbar war, doch oft nie wirklich gesehen wurde.