22:00

Der Tod eines beliebten Wasserretters konfrontiert Oberstaatsanwalt Bernd Reuther, Hauptkommissarin Kerstin Klar und Oberkommissar Max Fischer mit einem undurchsichtigen Geflecht aus Lügen. Frank Droste, Notarzt und Mitglied der Wasserrettung, wird tot aus dem Rhein gezogen. Mit Bleigurten beschwert. Alle Spuren durch das Wasser vernichtet - außer einer auffälligen Kopfverletzung. Reuther erkennt, dass dieser vermeintliche Held keine weiße Weste hatte. Vor allem Hauptkommissarin Kerstin Klar, die das Opfer kannte, geht der Fall nahe. Doch auch sie muss erkennen, dass sich Frank Droste offenbar Feinde gemacht hat. Sind Ungereimtheiten in den Finanzen des Vereins die Ursache für den brutalen Mord? Gibt es eine Verbindung zum Wassersport-Geschäft von Dirk Eisfeld, dem besten Freund von Frank Droste? Das Opfer hatte die Buchhaltungsfehler auf seinen Vorgänger Micha Haustedt geschoben. Die Ermittler erkennen, dass das Opfer unter erheblichem finanziellem Druck stand. Denn Droste hatte neben seiner Ehefrau Hanna mit Isabell Schuster auch noch eine heimliche Geliebte. Könnten die Damen gegenseitig voneinander erfahren und den Betrüger aus dem Weg geräumt haben? Und in welchem Verhältnis stand das Opfer zu Vanja Resch, der Lebenspartnerin von Micha Haustedt, die seit einem tragischen Tauchunfall im Rollstuhl sitzt? Reuther wird klar, dass sich Frank Droste in ein mörderisches Netz aus Lügen verstrickt hat, dem er schließlich selbst zum Opfer fiel. Vor zehn Jahren verliess Staatsanwalt Bernd Reuther Wiesbaden, weil er in einen Unfall verwickelt war, bei dem eine Frau getötet und seine eigene Frau schwer verletzt wurde. Nun kehrt er als Oberstaatsanwalt zurück. Sein Sohn Thomas, der nicht gut auf seinen Vater zu sprechen ist, muss als Hauptkommissar im Morddezernat mit ihm zusammen arbeiten. Das ist für beide nicht immer einfach.
23:00

20:15

Gegen seinen Willen wird der völlig unerfahrene PR-Soldat Bill Cage in einen wahnwitzigen Krieg nach Frankreich abkommandiert: In einer schier aussichtslosen Schlacht soll eine Alien-Invasion zurückgeschlagen werden. Bill stirbt. Nur um am selben Tag zu erwachen und erneut in den Kampf zu ziehen, wo er auf die taffe Kämpferin Rita trifft. Immer wieder fängt Bill den Tag von vorne an, bis er einen Weg findet, der Zeitschleife zu entkommen und seine Mission zu vollenden. (SV1)
22:30

Angriffe aus dem All haben die Erde zu einem unbewohnbaren Planeten gemacht. Die Überlebenden, die die Aliens in die Flucht schlagen konnten, umkreisen ihre alte Heimat im Jahr 2077 auf Raumstationen. Jack Harper gehört zu den wenigen Menschen, die noch auf der Erde arbeiten, um Wache zu schieben und die Bodenschätze vor Plünderern zu bewahren. Auf seinen Patrouillen macht Jack eine ungeheuerliche Entdeckung, die viele Fragen aufwirft.
21:45

Um die Entstehung des Steinkreises von Stonehenge ranken sich viele Rätsel. Britische Forscher brachten in langwieriger Kleinarbeit erstaunliche Erkenntnisse ans Licht. Eine davon ist, dass Stonehenge offenbar gar nicht in England erbaut wurde. Die Wissenschaftler vermuten, dass die ältesten Steine des Monuments ursprünglich zu einem noch viel älteren Steinkreis im Westen von Wales gehörten.
22:40

Die präkolumbianische Kultur der Maya existierte über 2.000 Jahre im Dschungel Mittelamerikas. Ihre Städte lagen im heutigen Mexiko, in Guatemala, Belize und Honduras. Die alten Maya waren eine der beeindruckendsten Kulturen auf dem amerikanischen Kontinent, sie entstand mitten in den Urwäldern. Die Maya bauten kolossale Pyramiden und verwinkelte Tempel, sie waren bewandert in Mathematik und Architektur. Wie konnte es ihnen gelingen, inmitten des Dschungels eine so beispiellose Zivilisation aufzubauen? Die Geschichte der Hochkultur kann nun dank neuer wissenschaftlicher Entdeckungen noch fundierter erzählt werden. Tief verborgen in verschiedenen Höhlen, die für die Maya Heimstatt der Götter waren, finden sich Nachweise. Die Analyse von Knochen aus Hunderten von Gräbern liefert außerdem wertvolle Hinweise auf Ernährung und geografische Herkunft der Maya, aber auch auf Umstände, die ihr Leben veränderten. Die Archäologen arbeiten mit einer Technologie namens LiDAR. Dieses System sendet Tausende Laserstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge aus und misst die Zeit bis zur Rückkehr der reflektierten Strahlen. Die Laser sind in der Lage, das Dschungeldach zu durchdringen und hochauflösende Bilder des darunterliegenden Bodens aufzunehmen. So offenbart sich nicht nur die komplexe Herangehensweise der Maya bei der Errichtung ihrer gewaltigen Stadtstaaten, sondern auch der Zusammenbruch der Kultur. Es ist die Geschichte eines Kriegs, die Geschichte von intensiven Machtkämpfen zwischen den Gottkönigen und von Machtlosigkeit der Herrschenden angesichts klimatischer Veränderungen, die zum Zerfall führten. Dazu gehören auch unzählige Menschenopfer, die die Maya ihren Göttern darbrachten. Ihren Untergang konnten sie jedoch auch dadurch nicht verhindern.
22:00
Im Jahr 2026 feiert die Internationale Stiftung Mozarteum gleich zwei besondere Geburtstage: den 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart und das 70-jährige Bestehen der Mozartwoche. Dieses Festjahr wird mit einem außergewöhnlichen Höhepunkt eröffnet - einer Neuinszenierung von Die Zauberflöte, die poetische Imagination, szenische Raffinesse und historische Aufführungspraxis zu einem faszinierenden Gesamterlebnis verbindet. Für die Regie im Haus für Mozart zeichnet Intendant Rolando Villazón verantwortlich. Er verknüpft die Tradition der historischen Aufführungspraxis mit zeitgenössischen szenischen Ansätzen und schafft so eine Inszenierung, die sowohl die Magie des Originals als auch den Blick unserer Zeit einfängt. Das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Roberto González-Monjas gestaltet den musikalischen Rahmen, der die dramaturgische Struktur trägt und die psychologische Tiefe der Figuren lebendig werden lässt. Ein hochkarätiges Solistenensemble verleiht den Charakteren ein unverwechselbares Profil: Kathryn Lewek als Königin der Nacht, Franz-Josef Selig als Sarastro, Emily Pogorelc als Pamina und Magnus Dietrich als Tamino. Nikolaus Habjan tritt als Mozart auf und reflektiert mit spielerischer Leichtigkeit den kreativen Entstehungsprozess der Oper. Zwischen fantastischem Märchen, komödiantischer Heiterkeit und metaphysischer Symbolik entfaltet sich eine Erzählung über Freundschaft, Liebe, Erkenntnis und den Sieg über die Finsternis. Die Zauberflöte offenbart in jeder Szene Mozarts unvergleichliche Fähigkeit, das Menschliche und das Übernatürliche zu vereinen - und lädt das Publikum dazu ein, diese zeitlose Reise neu zu entdecken. Bildregie: Volker Werner