10:30

Hans und Franzi werden zu einem türkischen Ehepaar gerufen, dessen Hochzeitsschmuck gestohlen wurde. Vor dem Haus begegnen sie Frauke, die ihre Freundin und Kollegin Adriana abholt. Als sie aber ihre Tür nicht öffnet und Frauke merkwürdige Geräusche aus der Wohnung hört, sehen Hans und Franzi in der Wohnung nach dem Rechten und erleben eine gewaltige Überraschung: Adriana Dassler liegt verletzt auf dem Fußboden. Ihre Wohnung ist ein einziges Chaos: Zeitungen, Tüten, Joghurtbecher, Kartons. Die Krankenschwester hat offensichtlich das Messie-Syndrom. Als Franzi versteckt in Gerümpel und Müll einen Teil des gestohlenen Schmucks der türkischen Nachbarin findet, wird die Krankenschwester zur Hauptverdächtigen. Einzig Frauke glaubt an Adrianas Unschuld und kämpft für ihre Freundin. Die Serie handelt vom Berufsalltag der Polizeibeamten des PK 21 und den Ärzten des fiktiven Elbkrankenhauses in Hamburg. Hier kümmern sich Polizeioberrat Martin Berger und sein Team um die polizeiliche Ermittlungsarbeit, die oft mit der medizinischen Arbeit seiner Nichte Jasmin Jonas und ihrer Kollegen verknüpft ist.
11:15

10:40

Die Zwergseeschwalbe gehört zu den kleinsten Seeschwalbenarten. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Europa bis Nordasien, von Indien über Indonesien und die Philippinen bis nach Neuguinea und Australien. In Europa ist sie selten und steht unter Artenschutz. Ursprünglich war die Zwergseeschwalbe ein Küstenbewohner, doch Tourismus und andere menschliche Aktivitäten sowie Nesträuber wie Ratten und Möwen verdrängen sie zunehmend aus ihrem angestammten Lebensraum. Vor zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler, dass sich die Art in Südkorea am Ufer des Süßwassersees Andong angesiedelt hat. Seit 2019 wurden dort 60 brütende Zwergseeschwalbenpaare gezählt. Wie und warum haben die Vögel, die sich normalerweise von kleinen Meeresfischen ernähren, diesen neuen Lebensraum erobert? Die Zwergseeschwalben bauen ihre Nester auf zwei kleinen Sandinseln inmitten des Sees, der ausreichend Nahrung und Schutz vor vielen Fressfeinden bietet. Doch auch wenn Landräuber den Vögeln hier nichts anhaben können, droht Gefahr von Uhu, Habicht, Reiher und Fischotter. Noch fataler: Durch den Klimawandel kommt es in der Regenzeit immer häufiger zu Überschwemmungen. Gerät das Nest unter Wasser, gehen die noch nicht flüggen Jungen verloren. Die über zwei Jahre entstandene Dokumentation wurde auf zahlreichen Filmfestivals ausgezeichnet.
11:25

Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht Re: in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.
10:55

Als die 34-jährige Linda Schäfer ihren Sohn zur Schule bringt, drängt ein Raser sie von der Fahrbahn. Während ihr Sohn Moritz fast unverletzt aus dem Unfallfahrzeug geborgen werden kann, erleidet Linda schwere Verletzungen. Der Drängler macht sich aus dem Staub. Die junge Mutter wird ihr Leben lang an den Folgen des schrecklichen Unfalls leiden. Als der verdächtige Raser endlich gefunden wird, streitet er seine Schuld ab. In jeder Folge geht es um einen neuen Rechtsfall, bei dem sich Kontrahenten gegenüber stehen. Juristen beurteilen das Geschehen, das von Amateurschauspielern nachgestellt wird. Behandelt werden verschiedenste Themen des Alltags wie Familienstreitigkeiten oder Ärger bei Renovierungen.
11:55

10:50

11:10

10 Jahre Brexit - was wurde aus dem Versprechen der Unabhängigkeit? Billigere Lebensmittel - was bringt die Steuersenkung wirklich? Teure Grundstücke - macht das Baurecht Wohnen wieder leistbar? Billigere Lebensmittel - was bringt die Steuersenkung wirklich? Ab 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer auf viele Grundnahrungsmittel - von 10 auf 4,9 Prozent. Milch, Brot, Obst und Gemüse sollen günstiger werden und vor allem Haushalte mit kleinen Einkommen entlasten. Das Ganze kostet dem Staat jährlich rund 400 Millionen Euro. Aus der Wirtschaft kommt Kritik - die Umsetzung sei zu bürokratisch, die Vorbereitung zu kurzfristig. Aber offen bleibt: kommt die Senkung an der Supermarktkassa tatsächlich an? Bericht: Ines Ottenschläger, Michael Mayrhofer Teure Grundstücke - macht das Baurecht Wohnen wieder leistbar? Wer heute in Österreich bauen will, steht oft vor unbezahlbaren Grundstücken. Vor allem rund um Städte explodieren die Preise immer mehr. Im Vorarlberger Bezirk Bregenz oder Dornbirn kostete ein Quadratmeter Baugrund im letzten Jahr durchschnittlich 740 Euro. Nur wer erbt kann sich den Traum vom Wohneigentum noch leisten. Eine Alternative kann das Baurecht sein. Was im Osten Österreichs schon länger üblich ist, wird darum auch in Westösterreich zum Thema. Dabei wird der Grund nicht mehr gekauft, sondern für 10 bis 100 Jahre angemietet - oft von Kirche oder Gemeinde. Das macht die Kosten überschaubarer, doch es gibt auch etliche Haken. Bericht: Bettina Fink, Ines Ottenschläger 10 Jahre Brexit - was wurde aus dem Versprechen der Unabhängigkeit? Am 23. Juni 2026 jährt sich das Brexit-Referendum zum zehnten Mal. 52 Prozent stimmten damals für den Austritt Großbritanniens aus der EU - eine knappe, aber weitreichende Entscheidung. Die Forderungen der EU-Gegner damals waren groß: zurückgewonnene Souveränität, mehr Wachstum, weniger Migration. Die Befürworter der EU hingegen warnten vor wirtschaftlichen Einbußen, geopolitischem Bedeutungsverlust und einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung. Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt voller Turbulenzen - und die Frage, wie das Vereinigte Königreich heute zur EU steht. Bericht: Jörg Winter