23:50

Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) müssen den grausamen Tod eines Top-Managers aufklären: Mahmoud Erbil (Seda Yildiz), Geschäftsführer der Baugesellschaft Durkan, kam bei einem nächtlichen Brandschlag ums Leben. Nun will Özakin herausfinden, wer einen Molotowcocktail in das Cabrio warf, als Mahmoud betrunken und betäubt auf dem Fahrersitz kauerte. Unter Verdacht gerät Mahmouds Sohn Burhan (Max Befort), der mit seinem Vater im Clinch lag und eine Affäre mit dessen junger Ehefrau (Edita Malovcic) hat. Der Student gehört einer politisch aktiven Künstlerkommune an, die durch ein neues Durkan-Bauvorhaben verdrängt werden soll. Auch der für seine erdebensichere Bauten gefeierte Firmenchef Dursun Kara (Ercan Durmaz), seine Manager Galip Saygun (Erdal Yildiz) und Tufan Ünsal (Fatih Pa?ali) sowie eine ehemalige Mitarbeiterin (Demet Gül) geraten ins Visier von Özakin. Bei seinen Ermittlungen bewegt sich der Kommissar jedoch auf einem schmalen Grat: Kara, den er schon einmal hinter Gitter bringen wollte, ist nämlich nicht nur skrupellos, sondern auch bis in die höchsten Kreise vernetzt. Selbst sein neuer Chef Hamit Sancan (Ege Aydan) nimmt sich vor dem Bau-Tycoon in Acht. Einschüchtern lässt sich der Kommissar aber nicht. Schon bald kommt er einem Betrug auf die Spur, der weit über den Mordfall hinausreicht. Hauptfigur der ARD-Krimireihe nach den Romanen von ZDF-Moderatorin Hülya Özkan ist Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander). Mit Charme und Leichtigkeit kämpft er in der Bosporus-Metropole gegen das Verbrechen - und gegen die Bürokratie, die ihm bei seinen Ermittlungen immer wieder fantasiereiche Hürden in den Weg stellt. Özakins treuer Assistent Mustafa (Oscar Ortega Sanchez) unterstützt ihn dabei mit vollen Einsatz. Auch wenn dieser dabei immer wieder von den ständigen Kontrollanrufen seiner Mutter genervt wird. Neben den oft halsbrecherischen Einsätzen versucht Özakin, seiner über alles geliebten Ehefrau genügend Zeit für ein harmonisches Privatleben zu gewährleisten.
23:10

Bernardo Bertoluccis künstlerischer Aufstieg fiel in eine Zeit des globalen Umbruchs - die 1960er Jahre und die folgenden Jahrzehnte, in denen das Kino zum zentralen Medium des gesellschaftlichen Wandels wurde. Als einer der international einflussreichsten Regisseure seiner Zeit verstand er es, den Geist dieser Ära einzufangen. Nach ersten Erfahrungen als Assistent von Pier Paolo Pasolini begann Bertolucci bereits in den 1960er Jahren, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Ein frühes Schlüsselwerk ist Der große Irrtum (1970), in dem Bertolucci die politische Radikalisierung der Jugend im Kontext der 68er-Bewegung reflektiert. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit Der letzte Tango in Paris (1972). Das Drama mit Marlon Brando und Maria Schneider in den Hauptrollen über eine obsessive, anonyme Beziehung zwischen zwei Fremden polarisierte die Kritik und bleibt bis heute höchst umstritten. Ein Höhepunkt seines Schaffens ist Der letzte Kaiser (1987). Als erste westliche Produktion, die in der Verbotenen Stadt in Peking gedreht werden durfte, erzählt der Film die Lebensgeschichte des letzten chinesischen Kaisers Puyi. Der Film wurde mit neun Oscars ausgezeichnet und gilt als Meisterwerk des epischen Kinos. Eine unverwechselbare visuelle Opulenz, komplexe Figuren und eine tiefe Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Prozessen zeichnen Bertoluccis Filme aus. Sein Werk ist ein Meilenstein des Weltkinos. Die Dokumentation ist nicht nur eine Hommage an den italienischen Maestro, sondern auch an eine kreative Bewegung, deren Erbe - radikale Freiheit, kompromisslose Sinnlichkeit und unabhängiges Denken - bis heute fasziniert.
23:20

Peter Baxter, Buchhalter des Familienbetriebs Kings Kristall, wird ermordet. Nach dem Tod des Oberhauptes Alan King steht die Firma vor dem Aus. Besonders Sohn Ian gerät in den Fokus. Alans Bruder Charles will die Firma in Midsomer abwickeln. Barnaby vernimmt zunächst den Vertreter der Belegschaft, Jack Tewson, der lautstark die verschwundenen Pensionsgelder einfordert. Jones lässt sich in die örtliche Loge einschleusen, um zu ermitteln. Ian trennt sich von Sophie Baxter, die ihn liebt, und bricht mit seiner Mutter Hilary, weil sie nach nur einem halben Jahr Witwenschaft ihren Schwager Charles heiratet. Die Lösung findet Barnaby erst in einem Dialogsatz in Cullys neuer Theaterproduktion. Der Polizist Inspector Barnaby klärt Kriminalfälle in der Grafschaft Midsomer auf. Analytisch und mit Sachverstand geht er den Beweisen nach. Der Insprector und sein Team sind bekannt für ihre Aufklärungsquote. Zum Leid von Mrs. Barnaby lässt er keinen Fall ruhen, der noch nicht aufgeklärt ist.