Was kommt heute im Fernsehprogramm?

Folgesendung
Spielfilm
22:25
90min
Spuren des Bösen: Racheengel
Spuren des Bösen: Racheengel
Sender: 3sat
Staffel 1: Episode 2 Thrillerserie, Österreich, Deutschland 2012 Regie: Andreas Prochaska Autor: Martin Ambrosch Musik: Matthias Weber Kamera: David Slama

Der Polizeipsychologe und Verhörspezialist Richard Brock kann nicht verhindern, dass sich der Geiselnehmer Sebastian Ulmer das Leben nimmt. Für die Polizei ist der Fall abgeschlossen. Für Brock beginnt er erst. Seine Recherche führt ihn ins kirchliche Milieu, und hart an die Grenze menschlicher Abgründe. Denn Ulmer hatte bereits im Alter von zarten neun Jahren versucht, aus dem Leben zu scheiden. An der Wiener Universität unterrichtet der Kriminalpsychologe Richard Brock (Heino Ferch). Früher war er Psychologe, bis sich seine Frau das Leben nahm und er aufgrund des Verdachts der Fehlbehandlung die Zulassung verlor. Ebenso verlor er das Vertrauen seiner Tochter Petra (Sabrina Reiter), die inzwischen aber selber für die Polizei arbeitet, von ihrem Vater aber nichts wissen will. Inzwischen hat er sich einen Ruf als besondes guter Verhörspezialist erarbeitet und wird daher bei Spezialfällen von der Polizei hinzugezogen.

Heino Ferch ("Richard Brock") - Sabrina Reiter ("Petra Brock") - Hannelore Elsner ("Eva Ulmer") - Friedrich von Thun ("Karl Ulmer") - Ursula Strauss ("Maria Ulmer") - Jürgen Maurer ("Gerhard Mesek") - Bernhard Schir ("Josef Bacher") - Karl Fischer ("Ludwig Pfeiler") - Gerhard Liebmann ("Klaus Tauber") - Martin Oberhauser ("Einsatzleiter")
Info-Sendung
22:00
30min
Capriccio
Capriccio
Sender: BR
Das Kulturmagazin des BR Fernsehens Nachrichten, Deutschland 2020

Lois Hechenblaikner NaturVision Filmfestival online Rassismus in Deutschland Martin Engelmann Notfallkochbuch Anselm Kiefer NaturVision Filmfestival online Am 16. Juli 2020 startet NaturVision als virtuelles Filmfestival. ''Capriccio'' hat sich stellvertretend für die Fülle an Dokumentationen zu Natur und Wildlife den Film von Jan Haft herausgesucht: ''Rettet die Insekten'' - ein top aktuelles Thema, das direkt vor unserer Haustür spielt. Anselm Kiefer Das Franz Marc Museum in Kochel am See zeigt ab 12. Juli in Kooperation mit dem BR sechs großformatige Fotografien und 23 ''Zeitkapseln'' - wichtige Topoi des Weltkünstlers. Notfallkochbuch Es geht ans Eingemachte. Die Lebensmittelgeschäfte sind geschlossen, ein Zugang zu frischen Lebensmitteln ist somit nicht mehr möglich. Herd und Kühlschrank verweigern ihre Dienste. Ohne Strom bleibt auch die gewohnte Wasserversorgung aus. Die Zubereitung einer Mahlzeit für die Familie wird in solch einer Situation zu einer echten Herausforderung. Die Bundesregierung fordert dazu auf, Rezepte einzureichen. ''Capriccio'' mit Vorschlägen für das Notfallkochbuch. Martin Engelmann Der Fotograf Martin Engelmann macht seine Bilder gerade an einem Tiroler See, für sein Heimat-Projekt, weil er keine seiner geplanten Reisen machen kann. Er reist ansonsten seit zehn Jahren immer wieder zu einer der vielen Volksgruppen der Maya-Nachfahren, den Lakandonen. Engelmann dokumentiert dort die letzten Reste der uralten Traditionen der Ureinwohner, welche bereits am Verschwinden sind. Lois Hechenblaikner Lois Hechenblaikner ist ein genialischer Fotograf, aber eigentlich viel mehr noch Kultursoziologe. Sein neuer Bildband ''Ischg'' zeigt die enthemmte, zügellose Welt der Superspreader von Ischgl, einer Drehscheibe der Ausbreitung von Covid-19 für ganz Europa. Lois Hechenblaikners Schreckensbilder zeigen, wie sich das Virus so rasant in einer Region ausbreiten konnte, die eine solch ausufernde Après-Ski-Kultur pflegt. Der Ausnahmezustand - hier war er die Regel.

Info
22:30
45min
Fotografien für Ludwig II
Fotografien für Ludwig II
Sender: BR
Bayern im Krieg von 1870/71 Dokumentation, Deutschland 2020

Eine Fotografie von 1871 zeigt die festlich geschmückte Feldherrnhalle am Münchner Leopoldplatz. Die Menschen freuen sich auf die Rückkehr der bayerischen Soldaten aus Frankreich. Den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 hatte König Ludwig II. jedoch nie gewollt. Die Dokumentation erzählt erstmals anhand bislang gänzlich unbekannter historischer Aufnahmen die konfliktreiche Geschichte des Kriegsgeschehens sowie die spezifische Rolle Bayerns darin. Nur 25 Jahre ist der bayerische Monarch König Ludwig II. alt, als er eine der folgenschwersten Entscheidung seines Lebens treffen muss: Schickt er das Volk in den Krieg oder nicht? Erst vier Jahre zuvor hatte Bayern im Krieg von 1866 gegen Preußen gekämpft. Um die von Otto von Bismarck geplante Reichsgründung zu erreichen, sollten die Bayern nun, verbündet mit den einstigen Feinden - den Preußen - gemeinsam gegen Frankreich ins Feld ziehen? Für König Ludwig II. muss dies eine zutiefst verstörende Situation gewesen sein, ist der Monarch doch zeitlebens ein bekennender Bewunderer der französischen Kunst und Kultur gewesen. Schloss Herrenchiemsee hatte er nach dem Vorbild des Schlosses Versailles in allen Details geplant. Um die größtmögliche Perfektion zu erreichen, hatte der junge Monarch mit französischen Fotografen korrespondiert und sie in zahlreichen Briefen und drängenden Telegrammen um weitere Aufnahmen des französischen Vorbilds gebeten. Die Fotografie ermöglichte aber nicht nur dem bayerischen Monarchen exklusive Einblicke in Frankreichs höfische Kultur, sondern gewann im Laufe des Deutsch-Französischen Kriegs mehr und mehr an Bedeutung. Erstmals konnten Kriegsereignisse abgebildet werden. Auch wurden Geschehnisse an der Front inszeniert, um gezielt Propaganda zu machen. 150 Jahre lang lagerten diese Kriegsfotografien in diversen Archiven in Europa. Der 30-jährige Bildwissenschaftler und Kunsthistoriker Paul Mellenthin hat in jahrelanger Recherche die Bilder aufgespürt. Als einer der ersten Wissenschaftler überhaupt erhielt Paul Mellenthin die Genehmigung, die bislang unveröffentlichte Fotografie-Sammlung König Ludwig II. zu sichten und auszuwerten: Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds gewährte dem Forscher einen einmaligen Blick in das so genannte ''Geheime Hausarchiv'' und somit auf Fotografien, deren Beauftragung durch den König anhand seiner persönlichen Korrespondenz belegt ist. Formal ist diese Dokumentation als spannendes, vorantreibendes Roadmovie erzählt: Begleitet von spektakulären Landschaftsaufnahmen des Chiemgaus sowie der Insel Herrenchiemsee vermittelt sie so nicht nur neue Erkenntnisse über die spezifische Rolle Bayerns im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, sondern entdeckt zudem erstmals für die Öffentlichkeit die private Fotografie-Sammlung König Ludwig II., die zeitgleich in den 1870er-Jahren entstand. Diese einmaligen Zeugnisse vermitteln dem Zuschauer einen emotionalen Zugang zu dem historischen Ereignis, das sich im Jahr 2020 zum 150. Gedenken jährt.

Spielfilm
22:25
130min
Krieg der Knöpfe
Krieg der Knöpfe
Sender: Disney Channel
(La nouvelle guerre des boutons) Komödie, Frankreich 2011 Regie: Christophe Barratier Autor: Louis Pergaud - Philippe Lopes Curval - Stéphane Keller Kamera: Jean Poisson

Im besetzten Frankreich, 1944: Während ganz Europa vom 2. Weltkrieg erschüttert wird, tobt in den zwei Dörfern Longeverne und Velrans ein ganz anderer Krieg. Deren beiden Jungenbanden liefern sich einen erbitterten Kampf. Bis die junge Violette (Ilona Bachelier) aus Paris zu Besuch kommt. Die heißt in Wirklichkeit Myriam und ist auf der Flucht vor den Nazis. Nun müssen die Jungs zusammenhalten, um sie zu retten. - Nostalgische und doch zeitlose Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers vor dem Hintergrund der Nazizeit von Christophe Barratier (''Die Kinder des Monsieur Mathieu'').

Jean Texier ("Lebrac"), Gérard Jugnot ("Vater des Azteken"), Kad Merad ("Le père Lebrac"), Théophile Baquet ("Grand Gibus"), Guillaume Canet ("Lehrer"), Harold Werner ("La Crique"), Laetitia Casta ("Simone"), Ilona Bachelier ("Violette"), Marie Bunel ("La mère Lebrac"), Grégory Gatignol ("Brochard"), Eric Naggar ("Le conservateur du musée"), Louis Dussol ("Bacaillé"), Thierry Liagre ("Le cafetier"), François Morel ("Bacaillés Vater"), Vincent Bowen ("Le prisonnier"), Nicolas Clauzel ("Le deuxième milicien"), Elise Le Stume ("La femme arrêtée"), Thomas Goldberg ("Aztec"), Clément Godefroy ("Petit Gibus"), Nathan Parent ("Camus"), Anthony Decadi ("Chazal"), Thierry Nenez ("Le joueur de cartes"), Anne Gaydier ("La mère L'Aztec"), Philippe Jeancoux ("Le résistant"), Jean-Michel Coulon ("L'homme arrêté")
Info-Sendung
21:45
30min
Freiheit oder Familientraditio
Freiheit oder Familientraditio
Sender: tag24
(Echtes Leben) Monjas Entscheidung Reportagemagazin, Deutschland 2020 Moderation: Leo Bigger

Monja ist seit vielen Jahren als Backpackerin unterwegs, als sie erfährt, dass ihr Vater den elterlichen Gasthof verkaufen will. Sie beschließt, ein Jahr auf Probe den Gasthof zu führen. Wie wird sie sich danach entscheiden? Die Reportage begleitet die junge Frau von der Rückkehr in den Dorf-Gasthof bis zu einer Entscheidung ein Jahr später. Monja erlebt ein Jahr voller Herausforderungen, schwieriger Entscheidungen und Emotionen. Was ist wichtig im Leben und was richtig? Zählen Verantwortung und Familientradition mehr als persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung? Am Ende des Jahres muss Monja sich entscheiden, ob sie den Gasthof mit allen Konsequenzen übernehmen will. Eine große Verantwortung, denn auch die Rente ihres Vaters hängt von ihr ab. Sie muss aus dem Ertrag des Gasthofes erwirtschaftet werden. Monja steht wie so viele junge Menschen der sogenannten Generation Y vor der Entscheidung, wie sie leben möchte und wie groß die Verantwortung ist, die sie zu tragen bereit ist. Für Monja wird diese Frage zu einer Zerreißprobe, bei der vieles auf dem Spiel steht. Ihre Beziehung zu Lochlan, der von Australien nach Deutschland kommt. Und auch ihr enges Verhältnis zum Vater ist in Gefahr. Wird Monja am Ende einen Weg finden können, mit dem sie und ihr Vater leben können?