23:30

Ein Jahr Trump II hat nicht nur außenpolitisch Spuren hinterlassen, sondern auch, in Europa fast unbemerkt, deutliche Veränderungen in der Kulturpolitik gebracht. Für aspekte reist Jo Schück nach New York, Philadelphia und Washington D.C. und sucht Künstlerinnen, Künstler und Kulturinstitutionen, um eine Bilanz nach einem Jahr Trump II zu ziehen. Was alles andere als einfach ist. Donald Trump und seine Administration greifen durch: nicht nur politisch, sondern auch und vor allem bei einem fundamentalen Freiheitsthema, der Freiheit der Kunst. So jedenfalls ist der Eindruck, den Jo Schück bei seiner Reise entlang der amerikanischen Ostküste gewinnt, denn nie war es so schwer, überhaupt jemanden vor die Kamera zu bekommen: Dutzende Absagen kassierte das Team im Laufe der Recherchen und Dreharbeiten, einige davon klangen sehr nach Ausrede (Wir müssen einen Weihnachtsbaum aufstellen), nur sehr wenige lieferten den wohl wahren Grund: Angst. Angst davor, dass sie uns finden, uns beobachten, wie eine Kulturmanagerin schreibt. Sie hat Angst, gar keine Aufträge mehr zu bekommen. Mit Sie sind unter anderem Mitarbeiter des Kennedy-Centers für darstellende Kunst gemeint, dessen Leitung komplett ausgewechselt wurde und das seitdem Kunstprojekte etwa aus der queeren Szene aus dem Programm genommen hat. Trumps Leute nutzen künstliche Intelligenz, um die Social-Media-Kanäle der Künstler zu scannen, sagt Buchautor Darrell M. West im Interview. Trumps Kulturpolitik ziele darauf ab, das Narrativ von der elitären Kunst, die sich nicht um kleine Leute kümmert zu bedienen. Dass das Kennedy Center nun in The Donald J. Trump and John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts umbenannt wurde, führte zwar zu Protesten, aber die klangen sehr schnell wieder ab. Was ist los in der demokratischen, linken amerikanischen Kunstszene? Schweigt die Kultur?
23:20

Für diese Reihe werden Musiker eingeladen, inmitten von Kunstwerken in einem europäischen Museum zu spielen. Diesmal trat der israelische Folk-Rock-Musiker Asaf Avidan in der Modernen Galerie in Saarbrücken auf. Avidan spielt neue Arrangements von Songs aus seinem 2025 veröffentlichten Album "Unfurl" mit einem Streichquartett, zusammen mit Hits und Klassikern aus seiner gesamten Solokarriere.
23:45

Der Hohe König Gil-galad macht Elrond deutlich, warum das von den Zwergen gefundene Mithril so wichtig für die Elben ist: Von dem hochwertigen Erz hängt ihr Fortbestand ab. In Númenor laufen derweil die Vorbereitungen für den Kampf gegen das Böse, der es Halbrand ermöglichen soll, sein Amt als König der Südlande auszuüben. Bei den Harfüßen findet unterdessen Nori heraus, dass der Fremde über magische Kräfte verfügt. Heilerin Bronwyn (Nazanin Boniadi) fordert ihr Volk dazu auf, sich Adar (Joseph Mawle) nicht zu unterwerfen und stattdessen gegen ihn zu kämpfen. Doch ein Teil der Gemeinschaft unter Führung des Schankwirts Waldreg (Geoff Morrell) verweigert Bronwyn die Gefolgschaft. Unterdessen stellt sich heraus, welche Bedeutung der Schwertgriff mit dem Mal Saurons hat, den Bronwyns Sohn Theo (Tyroe Muhafidin) in einer Scheune in Tirharad gefunden hatte: Es handelt sich um den Schlüssel zur Macht in den Südlanden. Auf Númenor hat Galadriel (Morfydd Clark) die Königin Regentin Míriel (Cynthia Addai-Robinson) dazu überredet, fünf Schiffe und 500 Männer zu entsenden, um sie im Kampf gegen das Böse zu unterstützen und Halbrand (Charlie Vickers) zu ermöglichen, sein Amt als König der Südlande auszuüben. Doch Halbrand ist mit Galadriels Vorgehen nicht einverstanden. In Lindon wird derweil Elrond (Robert Aramayo) vom Hohen König Gil-galad (Benjamin Walker) zu den Aktivitäten der Zwerge befragt. Haben sie tatsächlich Mithril gefunden? Elrond gibt sich alle Mühe, an seinem Verschwiegenheitsgelübde gegenüber Prinz Durin IV. (Owain Arthur) festzuhalten. Doch Gil-galad macht ihm deutlich, dass das wertvolle Metall von elementarer Bedeutung für den Fortbestand der Elben ist. Die Harfüße setzen unterdessen ihre Wanderung fort und werden von drei Wargen überfallen. Der Fremde (Daniel Weyman) kann die dämonischen Wölfe in die Flucht schlagen.