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In Oregon sind Hunderte von Menschen an einer mysteriösen Vergiftung erkrankt. Nur ganz allmählich können die Gesundheitsbehörden das Rätsel lösen, in das eine religiöse Sekte verwickelt ist. Ein weiterer Fall: Madalyn Murray, die Vorsitzende einer Atheisten-Vereinigung, und zwei ihrer Kollegen sind verschwunden. Der Fund einer Leiche ohne Kopf und Hände entdeckt eine schreckliche Wahrheit. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
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Ein immer größerer Anteil der Bevölkerung bezeichnet sich selbst als Flexitarier, Vegetarier oder gar Veganer. Auf der ganzen Welt wird deshalb an überzeugenden Fleischalternativen geforscht - ein Filmteam schaute hinter die Kulissen dieser Industrie. Zudem kommt Cynthia Rosenzweig zu Wort: Die NASA-Klimaforscherin erläutert, warum ein Umdenken beim Fleischkonsum erforderlich ist.
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Wie leben Tiere in der Landwirtschaft? In den Workshops von Friederike Schmitz spielen Schülerinnen und Schüler auf dem Boden ihres Klassenraums nach, wie viel Platz ein Mastschwein hat. In der Diskussion wird klar, dass die Kinder ähnlich denken wie Erwachsene: Uns allen tun Tiere leid und wir alle sehen die Menschheit auf den Klimawandel zurasen. Doch unser Verhalten zu ändern, fällt uns schwer. Friederike Schmitz reflektiert, was ihr Hoffnung gibt - und was sie zweifeln lässt. Friedrich Mülln, der Gründer der Soko Tierschutz, erzählt, was ihn seit seinem 13. Lebensjahr motiviert, sich für Tiere in Gefahr zu begeben - und warum sein wahrer Gegner nicht die Schlachthöfe sind, sondern die Konsumentinnen und Konsumenten, die diese Kette von Ereignissen in Gang setzen. Aktivist Tobias Leenaert lebt auf einem Hof in Belgien mit befreiten und geretteten Schweinen, Enten, Hühnern und einem Truthahn, der sich gern im Spiegel anschaut. Er ist überzeugt, dass die vegane Bewegung mit Argumenten allein nicht weiterkommt. Es braucht Kompromisse. Viele Menschen, die ihren Konsum reduzieren, haben mehr Einfluss als wenige Hardliner. Er erklärt, warum es für Menschen so schwer ist, ihr Verhalten zu ändern - und warum manchmal erst die leckere Alternative da sein muss, damit wir für ein ethisches Argument aufnahmefähig werden. Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Frage nach der effektivsten Form von Aktivismus immer auch eine Frage nach unserem Menschenbild ist.