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Die Familie Kim ist ganz unten angekommen, denn Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem abgewohnten grünlich-schummrigen Keller. Für kostenloses W-LAN kriechen Sie in jeden Winkel und für keinen Aushilfsjob sind sie sich zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Ereigniskette aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar ist.
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Polizeihunde Karl und Clint zwischen Hauseinbrüchen und Hochrisikospielen: Unterwegs mit der Bundespolizei-Hundestaffel 50 EUR für den Familien-Wocheneinkauf: Wie Sparen trotz steigender Lebensmittelpreise gelingt Hochdruckreiniger im Test: Können Discounter-Geräte mit Markenprodukten mithalten? Höhere Tabaksteuer soll jetzt schon kommen: Werden Zigaretten 20 Prozent teurer? • Polizeihunde Karl und Clint zwischen Hauseinbrüchen und Hochrisikospielen: Unterwegs mit der Bundespolizei-Hundestaffel • 50 EUR für den Familien-Wocheneinkauf: Wie Sparen trotz steigender Lebensmittelpreise gelingt • Hochdruckreiniger im Test: Können Discounter-Geräte mit Markenprodukten mithalten? • Höhere Tabaksteuer soll jetzt schon kommen: Werden Zigaretten 20 Prozent teurer? Aktuelle Studiogäste, spannende Hintergründe, bewegende Schicksale, spektakuläre Studioaktionen und fesselnde Reportagen - das alles bietet stern TV am Sonntag.
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Geboren in Haifa und ausgebildet in Paris und London, verkörperte Ivry Gitlis (1922-2020) die große klassische Tradition und sprengte gleichzeitig unermüdlich deren Grenzen. Der Geiger trat mit fast allen großen Orchestern der Welt auf und arbeitete mit Künstlern verschiedener Genres und Generationen zusammen. Fest in der Tradition verwurzelt und zugleich zutiefst modern, lehnte er Konventionen zugunsten von Instinkt, Risiko und absoluter künstlerischer Freiheit ab. Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: Wofür werde ich bestraft? Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf. Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren. Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein. Musik ist mehr, als eine Melodie, die wir hören. Musik ist ein Lebensgefühl und gibt Subkulturen ihre Identität. „Sternstunde Musik“ porträtiert Künstler, stellt musikalische Entwicklungen vor oder besucht interessante Konzerte. Jede Einzeldokumentation ist einem anderen spannenden Thema aus der Welt der Musik gewidmet.
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Pierre Richard kennt man als ewigen Tollpatsch aus Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh. Er spielte darin einen zerstreuten Geiger, der aus Versehen ins Visier von Geheimdiensten gerät. Wie viele Komiker, auch die amerikanischen Slapstick-Komiker, trat er von Anfang an als eine ganz bestimmte Figur auf: Harold Lloyd war der Durchschnittsamerikaner, der nach Unterhaltung, nach Neuerung und Modernität gierte. Chaplin war der Vagabund, der gesellschaftliche Außenseiter. Pierre Richard verkörperte auf ganz klassische Weise den zerstreuten Anti-Helden, der unverschuldet in die Bredouille gerät. Weniger bekannt ist, dass Pierre Richard beispielsweise beinahe der Ballett-Truppe von Maurice Béjart beigetreten wäre, der ihn vortanzen ließ und seine Gelenkigkeit und seine Sprungkraft so überzeugend fand, dass er ihn engagieren wollte. Außerdem war Pierre Richard Theaterschauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur von sechs kreativen, sehr persönlichen und politischen Filmen, die davon zeugen, dass er sich - wie er selbst sagt - immer empören muss. In Der Zerstreute kritisierte Pierre Richard die Allgegenwart der Werbung, in Alfred, die Knallerbse die Massenverblödung durch Gameshows im Fernsehen und in Ich weiß von nichts und sage alles den Handel mit Waffen. Als letzter großer Komödiant nach Jerry Lewis, Tati und Etaix litt auch Pierre Richard unter dem Fluch des Genres, mit dem er berühmt geworden war. Gute Komödien sind anspruchsvoll, oft unterschätzt - beliebt beim Publikum, aber von der Kritik nicht selten auf bloße Gagfolgen reduziert. Pierre Richard - Komiker par excellence zeigt den französischen Starschauspieler als leisen Poeten, dessen vielschichtige Persönlichkeit, künstlerische Ambitionen und gesellschaftliches Engagement oft hinter seinem Image als Erfolgskomiker zurücktraten.
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Queen Elizabeth II.: Im April 2026 wäre das frühere Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs 100 Jahre alt geworden. Auf dem Thron der britischen Monarchie saß sie 70 Jahre und ist damit bis heute das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Mit 21 Jahren versprach die ausgebildete Automechanikerin bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in einer Rundfunkansprache an die Staaten des Commonwealth, ihr ganzes Leben dem Dienst an ihren Untertanen zu widmen. Sieben Jahrzehnte lang gehörte sie zu den meistgefilmten und fotografierten Frauen der Welt. Doch das Privatleben der königlichen Familie blieb bis auf wenige Ausnahmen ein streng gehütetes Geheimnis. Anlässlich ihres Platinjubiläums 2022 brach die Queen mit dieser Tradition und gewährte der BBC Zugang zu hunderten privaten Heimvideos, die noch nie gezeigt wurden. Gedreht von Mitgliedern der royalen Familie zeigen sie eine strahlende junge Elizabeth mit ihrem Verlobungsring, ihre Zeit als junge Mutter oder Erlebnisse mit ihrem verstorbenen Mann Philip, dem Duke of Edinburgh und ihren Eltern. Mehr als 400 private Filmrollen wurden von der BBC gesichtet, mehr als 300 Reden der Queen durchforstet. Herausgekommen ist ein außergewöhnliches Porträt der britischen Monarchin. Als besonderes Highlight kommentiert die Queen persönlich mit Eleganz und ihrem bekannten Humor die royalen Schatzstücke. Die Doku ermöglicht so einen einzigartigen Blick auf das private Leben der Royals und gewährt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Jahrhundert-Queen. Anlässlich ihres 100. Geburtstages zeigt der ORF dieses besondere Zeitdokument.
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