23:35

Der siebenjährige Bergbauernsohn Franz wird als Kind von seiner Hunger leidenden Familie fortgegeben und schließt sich mit Erreichen der Volljährigkeit dem Bundesheer an. Trotz der soldatischen Kameradschaft begleitet ihn eine tiefe Einsamkeit, die er erst zu überwinden vermag, als ihm ein verletzter Fuchswelpe zuläuft. Doch selbst diese Freundschaft bleibt nur ein Gefühl auf Zeit. Der siebenjährige Franz wächst als jüngstes von neun Kindern einer Bauernfamilie auf. Geprägt durch Not und Entbehrungen geben ihn die Eltern einem anderen Bauern. Er bekommt zwar zu essen, muss aber hart körperlich arbeiten und wird wie ein Tier behandelt. Dass er von seinem Vater weggegeben wurde, kann er weder verstehen noch verarbeiten. Dieser Liebesentzug prägt ihn. Endlich alt genug, geht er von dem Bauernhof weg und lässt sich vom österreichischen Bundesheer verpflichten. Im Sitzkrieg läuft ihm ein junger verletzter Fuchs zu. Franz gibt dem Fuchs ein Zuhause - das er selbst nie hatte. Es entwickelt sich eine Freundschaft. Obwohl der Fuchs frei ist, kehrt er immer wieder zu Franz zurück. Gezwungen vom Befehl, nach Russland verlegt zu werden, setzt Franz schweren Herzen den kleinen Fuchs aus, weil er weiß, dort würde er nicht überleben. Weil er dem Fuchs antun muss, was er selbst als Kind erlebt hatte, versteht Franz plötzlich, dass sein Vater damals keine Wahl hatte.
01:33

23:40

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Eine Frau ist aus ihrem Haus auf Prince Edward Island verschwunden. Auf einem Feld entdeckt man ihren Wagen - die Fenster von innen bespritzt mit Blut. Als man daraufhin nach ihrer Leiche sucht, findet die Polizei eine Plastiktüte mit Turnschuhen und einer blutigen Lederjacke. Doch nicht die Jacke selbst, sondern die weißen Haare auf ihr bringen die Ermittler weiter: Sie stammen von einer Katze. So soll dieser Fall der erste der Kriminalgeschichte werden, in dem tierische DNA dazu benutzt wird, ein Verbrechen aufzuklären... Szenenwechsel: Ein junges Paar aus der Vorstadt wird ermordet aufgefunden. Alles sieht danach aus, als wären die beiden bei einem missglückten Drogendeal ermordet worden. In der Wohnung der Opfer entdeckt die Polizei jedoch keine Drogen, zudem findet man auf der Kleidung der mutmaßlichen Täter keine Blutspritzer. Doch schließlich führt Chief, der Hund der Opfer, die Polizei auf die richtige Spur... In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
23:10

Das Royal Concertgebouw Orchestra wurde 1888 gegründet und zeichnet sich durch einen unnachahmlichen Klang aus. Die Dokumentation berichtet die Geschichte des traditionsreichen Orchesters und lässt dabei die Musiker zu Wort kommen. Sie erzählen, wie unter anderem Richard Strauss, Claude Debussy, Sergei Rachmaninow, Igor Strawinski und vor allem Gustav Mahler das Ensemble geprägt haben, das auch für die Förderung von Spitzentalenten bekannt ist.
00:10

Eine Begegnung mit dem Dirigenten und Cellisten Klaus Mäkelä, eingefangen von Dokumentarfilmer Bruno Monsaingeon, der den jungen Maestro erstmals 2021 bei einem Konzert des Orchestre de Paris erlebte. Der Musiker war damals gerade 25 Jahre alt, doch seine Interpretation löste eine Welle von Emotionen aus. Das Orchester äußerte daraufhin den Wunsch, noch einmal unter seiner Leitung zu spielen, und Bruno Monsaingeon beschloss, die Geschichte des jungen Dirigentengenies mit der Welt zu teilen. In seinem filmischen Porträt beleuchtet er Mäkeläs Herangehensweise an große Kompositionen, seinen persönlichen Hintergrund, seine Ausbildung (in der Klasse von Jorma Panula), seine Arbeit im Studio (mit den Osloer Philharmonikern), aber auch sein präzises Vorgehen bei Konzerten (mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam oder dem Orchestre de Paris). Durch das Prisma verschiedener Schauplätze und Begegnungen stellt der Regisseur einen Künstler vor, der noch am Anfang seiner Karriere steht, aber bereits erahnen lässt, dass er das 21. Jahrhundert nachhaltig prägen wird. Doch der Maestro ist nicht einfach Gegenstand der Dokumentation, sondern spielt darin einen aktiven Part, indem er in Gesprächen persönliche Einblicke in seine musikalische Welt gewährt.