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Von romantischen Liebesgeschichten bis zu harten Sex-Stories. Der Boom der New-Adult-Literatur sorgt für steigende Umsätze in der sonst kriselnden Buchbranche. Die Unterhaltungsliteratur legte in den letzten drei Jahren um 15 Prozent zu. Vor allem junge Frauen lesen diese Geschichten über Selbstfindung, das erste Ausziehen, den ersten Job, die erste Liebe - und das erste Mal Sex. Das Feuilleton bezeichnet sie als Softp*rnos in Pastell, die Leserinnen fühlen sich dagegen zum ersten Mal ernst genommen. Besonders erfolgreich ist spicy Literatur, wie Dark Romance. Hier geht es oft um explizite Sexszenen und dunkle Fantasien, wie vergewaltigungsähnliche Szenen und Stalking. Kritiker bemängeln die Frauenfeindlichkeit und den fehlenden Jugendschutz. Während sich Erotikfilme an das erwachsene Publikum richten, stehen spicy New-Adult-Bücher in einigen Buchhandlungen in der Nähe der Kinderabteilung - teilweise mit harmlosen Covern und Titeln wie Icebreaker. Schon zwölfjährige Mädchen posten online ihre Reaktionen, während sich ahnungslose Eltern darüber freuen, dass ihre Kinder lesen. Die ttt-Reportage zeigt, wie junge Frauen den Buchmarkt verändern und eine literarische Parallelwelt zum p*rnokonsum entstanden ist.
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Hélène und Mathieu führen ein gutes Leben in Bordeaux - bis eine unheilbare Erkrankung Hélène aus ihrem Alltag reißt. Im Internet stößt sie auf einen norwegischen Blogger. Fasziniert von seinen Texten reist sie nach Norwegen.
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Steve Myers findet seine Frau Jennifer erschossen auf. Die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen, weil er die gleiche Waffe besitzt, die der Täter benutzte. Allerdings scheint Steve ein nicht zu widerlegendes Alibi zu besitzen. In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
23:40

Ihre Erscheinung ist ehrfurchtgebietend, ihr Klang verleiht ihr majestätischen Glanz: Die Orgel gilt als Königin der Instrumente - optisch wie akustisch. Doch seit einiger Zeit bleiben die oft beeindruckenden Kirchenräume leer. Was auch bedeutet: Die Orgeln werden nicht mehr gehört. Zugleich kennt die Zunft der Organisten und Organistinnen keine Nachwuchsprobleme, besonders der Anteil junger Musikerinnen ist groß. Anders als das Publikum, das die Kirchen eher aufsucht, um einem Gottesdienst beizuwohnen, ist die Beziehung des Musikers zur jeweiligen Orgel durch die spezifischen akustischen, architektonischen, historischen und spirituellen Bedingungen am Standort des Instruments geprägt. Findet sich in dieser Beziehung von Musiker, Orgel und dem Raum der Kirche der Spirit des Instruments - und damit womöglich der Schlüssel zu einem Image jenseits des Kircheninstruments? Durchsetzt mit spektakulären Bildern aus mächtigen Kathedralen des Kontinents geht die Dokumentation dieser Frage nach. Dabei begegnen wir verschiedensten Musikern und Orgelbauern an ihren Orgeln - jungen Wilden, Koryphäen, Aussteigern und Individualisten - von Zuzana Ferjencíková über Olivier Latry zu Cameron Carpenter. Was empfinden die Organistinnen und Organisten, sobald sie am Instrument sitzen, die Register ziehen und die Tasten drücken? Welche Rolle spielt der Wind für Klang und Wirkung des Instruments, warum ist Perfektion gleichermaßen Freund und Feind von Orgelbau und Orgelklang? Die Aussagen der Musiker und Musikerinnen verdichten sich zu einem Stimmungsbild, das von der Faszination und dem Spirit der Orgel kündet.
00:40

Am 31. Oktober 2025 begann in der Thomaskirche in Leipzig ein musikalisches Großprojekt: Der Thomasorganist Johannes Lang spielte innerhalb von 22 Stunden das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach. Über 200 Werke - Toccaten, Choralbearbeitungen, Trios, Partiten, Präludien und Fugen - erklangen in 14 Konzertabschnitten. Fünf Ballett-Ensembles aus Dresden, New York, Rumänien und Australien übersetzten einzelne Orgelwerke in zeitgenössische Tanzperformances.
23:05

Am 16. März 1926 wurde Jerry Lewis als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer im US-Bundesstaat Newark geboren. Er schrieb, produzierte und drehte Filme, in denen er meist die Hauptrolle spielte und die heute als Klassiker gelten, wie Hallo, Page!, Zu heiß gebadet und Der verrückte Professor, um nur einige zu nennen. In diesem Porträt schaut der Künstler in Gesellschaft von Wegbegleitern, Filmemachern, Kritikern und Experten auf seine außergewöhnliche Karriere zurück.
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