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Einen kabarettistischen Abend mit reiner Frauenbesetzung verspricht die Ladies Night. Wechselnde Gastgeberinnen laden Kabarettistinnen und Comediennes mit ihren ganz eigenen Themen ein. In welcher geheimnisvollen Welt leben eigentlich Frauen? Antworten und noch mehr Fragen zu diesem Thema gibt es in der Ladies Night.
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1975 kämpfte der Schwergewichtsboxer Chuck Wepner als Außenseiter über 15 Runden gegen den Champion Muhammad Ali, bevor er k. o. geschlagen wurde. Sylvester Stallone lässt sich von Chucks Geschichte zum Drehbuch zu Rocky inspirieren. Der unglaubliche Erfolg des Films hat auch Auswirkungen auf Chuck Wepners Leben. Rocky erlangt Weltruhm, während er selbst immer mehr in Vergessenheit gerät.
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Am 4. Oktober 1957 schossen russische Wissenschaftler den Satelliten Sputnik, eine Aluminiumkugel mit knapp 60 Zentimetern Durchmesser, in eine Erdumlaufbahn. In Zeiten des Kalten Krieges verschafft diese Meisterleistung der UdSSR einen großen technischen Vorsprung: Wenn die Sowjets über Trägerraketen verfügen, die Satelliten in den Weltraum schießen, dann werden sie durchaus in der Lage sein, eine Atombombe in die USA zu bringen und abzuwerfen, so die damals vorherrschende Meinung. Den Amerikanern blieb nichts anderes übrig, als in Wettstreit mit der Sowjetunion zu treten. Die Vereinigten Staaten mussten in den ersten Jahren zahlreiche Niederlagen einstecken. Am 12. April 1961 siegten erneut die Sowjets: Der Astronaut Juri Gagarin flog als erster Mensch ins All. Um aufzuholen, wendete sich US-Präsident Eisenhower widerwillig an den Raketeningenieur sowie einstigen SS-Angehörigen Wernher von Braun. Während des Zweiten Weltkriegs hatte dieser die V2-Rakete erfunden und damit die Raumfahrt entscheidend vorangebracht. Dank seiner Arbeit schöpften die Amerikaner Hoffnung, die Sowjets in technischer Sicht einholen zu können. Am 5. Mai 1961 zeigte das Fernsehen in einer Live-Übertragung, wie Wernher von Brauns Redstone-Rakete den US-Marine-Testpiloten Alan Shepard in den Weltraum schoss. Nach diesem Etappensieg verkündete der frisch gewählte Präsident John F. Kennedy den Wettlauf zum Mond und damit den Wettstreit um einen neuen Einflussbereich. Knapp ein Jahr später vollbrachte das US-amerikanische Raumfahrtprogramm erneut eine Meisterleistung: Der Marine-Oberstleutnant John Glenn umkreiste am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde. Endlich konnten die Nasa und Wernher von Braun konkrete Ergebnisse vorweisen. Während eines Gipfeltreffens mit KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow erwähnte Kennedy nebenbei eine mögliche gemeinsame Mondmission.
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Nach John F. Kennedys Ermordung am 22. November 1963 konzentrierte sich sein Nachfolger Lyndon B. Johnson zu Ehren des Verstorbenen auf den Wettlauf zum Mond. Der Kalte Krieg führte weiterhin zu Spannungen: Gerüchten zufolge wollte die Sowjetunion eine besatzungslose Raumkapsel auf den Trabanten schießen. Die Nasa hob das Gemini-Programm aus der Taufe und beförderte Astronauten in die Erdumlaufbahn, um eine eventuelle Mondmission vorzubereiten. Im Rahmen eines Gemini-Fluges absolvierte der Astronaut Ed White als erster Amerikaner einen Weltraumspaziergang. Ebenfalls unter der Regierung von Präsident Johnson entwickelte die Nasa das Apollo-Programm mit dem ausdrücklichen Ziel, einen Amerikaner auf den Mond zu befördern. Doch die erste Mission endete tragisch: Während eines Tests fing die Raumkapsel Apollo 1 Feuer, und die drei Astronauten kamen ums Leben. Die Amerikaner waren bestürzt, eine Zeit lang wurde sogar die Zukunft des Programms und der Nasa sowie der Wettlauf zum Mond infrage gestellt. Viele Bürger hielten andere aufkommende Krisen für dringlicher, beispielsweise den Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung. Wieder einmal war es der Kalte Krieg, der die Nasa-Mission in den Vordergrund rückte. Da die Nasa befürchtete, dass die Sowjetunion diesen Misserfolg für sich nutzen könnte, beschloss sie, die Mission fortzuführen und sogar den Start von Apollo 8 um mehrere Monate vorzuverlegen. Kaum ein Jahr nach dem tödlichen Apollo 1-Brand schauten die USA am 21. Dezember 1968 gespannt dem Start von Apollo 8 zu. Nachdem die Kapsel in der Erdumlaufbahn kreiste, war es den drei Astronauten durch die Saturn V-Rakete erstmals möglich, das Gravitationsfeld der Erde zu verlassen. Der US-amerikanischen Besatzung gelang es als Erster, in der Mondumlaufbahn zu kreisen und den Himmelskörper zu betrachten. Doch der Höhepunkt dieser historischen Mission waren nicht die Bilder vom Mond, sondern die aus dem All aufgenommenen Bilder unseres Blauen Planeten.