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1. Spieltag in Philadelphia. Vom SV Rönneburg auf die Weltbühne: Der gebürtige Hamburger John Yeboah ist eine Größe im Team der Südamerikaner. Einst machte er zwei Bundesligaspiele für Wolfsburg. 2024 ging er zum FC Venedig, den er gerade mit zehn Treffern zum Aufstieg in die Serie A schoss.
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Die Nürnberger Prozesse versprachen die juristische Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch Exekutionen von Zivilisten, die Verschleppung von Kindern, Vergewaltigungen und den Einsatz verbotener Waffen gibt es noch immer. Anhand zentraler Konflikte seit 1945 - wie dem Massaker in M Lai, die ethnischen Säuberungen in Bosnien oder dem Völkermord in Ruanda - zeigt die Dokumentation, wie Akteure immer wieder die bestehenden Regeln brechen.
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An nur einem Tag werden in einer Gemeinde in Utah zwei Bombenanschläge verübt. Der ersten Bombe fällt der Geschäftsmann und Mormonen-Prediger Steve Christensen zum Opfer, die zweite tötet Kathy Sheets, die Frau von Christensens Geschäftspartner Gary. Ein Motiv für die Tat scheint es nicht zu geben, und vom Täter fehlt jede Spur. Erst als ein gewisser Mark Hofman durch eine weitere Bombe verletzt wird, kommt die Polizei der Lösung des Falls näher. Offenbar ist die Bombe hochgegangen, als Hofmann sie justieren wollte. Doch hat er auch die beiden anderen Bomben gelegt? Und wenn ja: welches Motiv hatte er? Als angebliches Nazi-Opfer kommt der Rumäne Valerian Trifa in den 50er Jahren in die USA. Dort lässt er sich zum Priester weihen und steigt schnell zum Erzbischof auf; Nixon lässt ihn 1955 sogar das Eröffnungsgebet im Senat sprechen. Doch dann behaupten einige rumänische Immigranten aus seiner Kirche, Valerian Trifa unter dem Namen Viorel Trifa aus Rumänien zu kennen. Dort sei er ein begeisterter Anhänger Hitlers und Führer der für grausame Massaker verantwortlichen faschistischen Bewegung Eisengarde gewesen. Trifa weist diese Anschuldigungen jedoch rigide zurück. Im Jahr 1973 leitet das Justizministerium dennoch offiziell eine Untersuchung ein. Man wendet sich an die deutsche Regierung, die in ihren Archiven 22 Postkarten des Eisengarden-Mitglieds Viorel Trifa findet. Jetzt müssen die Forensiker nachweisen, dass tatsächlich Trifa diese Karten geschrieben hat . In jeder Folge werden außergewöhnliche Verbrechen vorgestellt und beleuchtet. Im Fokus steht die Arbeit der Rechtsmediziner, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von kriminellen Taten leisten. Die Fälle sind in den USA geschehen und werden hier nachvollzogen.
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Die USA in den 80ern: Der Trickbetrüger Gilbert Galvan bricht aus dem Knast aus und flieht nach Kanada. Unter dem Namen Robert Whiteman will er nun ehrlich bleiben. Doch als seine Freundin schwanger wird, fällt er in alte Muster zurück. In den unterschiedlichsten Maskeraden startet er einen Raubzug durch mehr als fünfzig kanadische Banken.
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Er war Abraham Lincoln und der KZ-Arzt Josef Mengele, er spielte den romantischen Liebhaber ebenso überzeugend wie den von Rachsucht zerfressenen Kapitän Ahab. Gregory Peck war eine Hollywood-Legende. Er drehte mit den bedeutendsten Filmemachern seiner Zeit und trat daneben als Philanthrop und politischer Aktivist in Erscheinung.
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Am 3. Juni 1968 betrat die Radikalfeministin Valerie Solanas in New York die Factory und gab drei Schüsse auf Andy Warhol ab. Der Nachwelt ist vor allem das Bild einer geisteskranken Person im Gedächtnis geblieben, die das männliche Geschlecht vernichten und in ihrem paranoiden Wahn einen weltberühmten Künstler ermorden wollte. Sie wurde in eine psychiatrische Anstalt gesperrt und zum Schweigen gebracht. Dabei war das Attentat in der Factory kein Amoklauf, sondern eine kaltblütig geplante Aktion und ein Vorgeschmack auf ihr Hauptwerk, das SCUM Manifesto, das einem radikalen Feminismus den Weg bereitete. Valerie Solanas war eine Frau, von der eine Weile in den Klatschspalten der Zeitungen zu lesen war, weil sie auf einen Prominenten geschossen hatte, und die dann auf dem Müllhaufen der Geschichte landete. Doch ihr Werdegang und ihre Bedeutung für die Geschichte des Feminismus sind zu komplex und faszinierend, um ihr Werk auf das einer Geisteskranken zu reduzieren. Ihr ganzes Programm ist in dem Manifest angelegt, man braucht es nur zu lesen ... Valerie Solanas hasste Männer, propagierte in ihren Schriften einen gewissen Separatismus, bezeichnete sich selbst als radikale Lesbe und stellte noch vor Monique Wittig die Heterosexualität als politisches System infrage. Lest mein Manifest, da steht drin, wer ich bin!, schleuderte sie den Journalisten entgegen. In der Tat lässt das Manifest Solanas ganzes Leben erahnen, die sexuelle Gewalt und die Demütigungen, die wohl fast jede Frau in unterschiedlichem Maße erlebt. 55 Jahre nach seinem Erscheinen ist das SCUM Manifesto aktuell wie nie zuvor. Denn es stellt eine Projektionsfläche für die Wut der Frauen dar und ruft sie dazu auf, sich zu vereinigen. Die Dokumentation beleuchtet einen Text, der zu seiner Zeit unverstanden blieb, und präsentiert eine komplexe Persönlichkeit, die häufig verzerrt dargestellt wurde.
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Lauren und Ned wollen heiraten, im Kreis von Familie und Freunden. Doch Laurens Mutter Daphne hat Vater Trevor verlassen und ist unauffindbar. Lauren will nicht ohne ihre Mutter heiraten. Gemeinsam mit Ned macht sich Lauren auf die Suche. Eine Spur führt auf die Tiwi-Inseln, Daphnes Heimat. - Vor der Traumkulisse des australischen Nordens, des sogenannten Top End, entstand die Komödie um eine Hochzeit mit Hindernissen. Lauren (Miranda Tapsell) und Ned (Gwilym Lee) leben in Adelaide. Sie sind schon seit Längerem ein Paar. Lauren ist Anwältin, spielt beruflich in der Top-Liga, wurde gerade erst von ihrer Chefin Hampton (Kerry Fox) zur Partnerin befördert. Ned, ebenfalls Anwalt, hat soeben wegen eines emotionalen Rechtsstreits um eine Nichtigkeit seinen Job verloren. Bevor er Lauren sagen kann, dass er arbeitslos ist, macht er ihr jedoch einen Heiratsantrag, den sie ohne Zögern annimmt. Weil sie unbedingt in Anwesenheit von Eltern und Freunden in ihrer alten Heimat, Darwin, heiraten will, fliegen Ned und Lauren mit Hündchen Cher spontan in den australischen Norden. Hampton hat Lauren zehn Tage Urlaub gewährt, der Hochzeitstermin steht. Lauren war fünf Jahre nicht mehr in Darwin. Dort angekommen, macht sie eine schreckliche Entdeckung: Ihre Mutter Daphne (Ursula Yovich), genannt Daffy, hat Vater Trevor (Huw Higginson) verlassen. Nur zwei Klebe-Etiketten auf ihrem Handy hat Daphne als Abschiedsbotschaft für Trevor hinterlassen. Er weiß nicht, wo sie ist. Fraglich, ob Daphne nur eine Auszeit von ihrer Ehe braucht oder eine Scheidung beabsichtigt. Daphne hat bereits einmal alles stehen und liegen lassen. Als junge Frau sollte sie in ihrer Heimat, den Tiwi-Inseln, einen Mann ihres eigenen Volkes, einen Aborigine, heiraten. Doch während die traditionelle Zeremonie bereits begonnen hatte, überlegte Daphne es sich anders, stahl ein Boot und ward nicht mehr auf Tiwi gesehen. Kurz zuvor hatte sie Trevor kennengelernt. Lauren will auf keinen Fall ohne ihre Mutter heiraten. Ned hat Daphnes Handy ausgelesen und eine Ahnung, wohin sie abgehauen ist. Er kennt zumindest die Richtung. Lauren und Ned machen sich auf die Suche nach Daphne. Dabei erleben sie die schönsten Orte und Landschaften in Australiens Norden, der von den Einheimischen Top End genannt wird. Zunächst sind die zehn Tage, die ihnen vor dem gesetzten Hochzeitstermin bleiben, wie eine romantische Auszeit, ein Traumurlaub vor Traumkulisse. Doch mit jedem Tag, den die Suche nach Daphne dauert - egal, wie schön die Landschaft auch sein mag - steigt für Lauren der Stressfaktor, es kommt zu Spannungen und Streit zwischen ihr und Ned. Im Nirgendwo zwischen Darwin und den Tiwi-Inseln sagt Lauren die Hochzeit schließlich ab und lässt Ned stehen. Ohne ihn erreicht sie die Inseln, die Heimat ihrer Mutter. Mit Verspätung oder ohne - am Ende kommen (fast) alle Beteiligten auf den Tiwi-Inseln zusammen, darunter Neds Bruder Robbie (Matt Crook) und Laurens Freundinnen aus Darwin, ihre Brautjungfern. Lauren konnte sich in der Zwischenzeit mit ihrer Mutter aussprechen und hat ihre Großeltern kennengelernt. Sie vermisst Ned und will ihn nun doch heiraten. Ned ist nach Darwin zurückgekehrt und steht bereits am Flughafen in der Warteschlange, um nach Adelaide zu fliegen. Laurens Chefin Hampton ist auf denselben Flieger gebucht. Sie war nach Darwin gekommen, um Laurens Hochzeit zu organisieren. Da die Hochzeit geplatzt ist, hat sie dort nichts mehr zu tun. Neds Handy klingelt, es ist Lauren. Diesmal will sie ihn bitten, sie zu heiraten. Doch Ned will nicht an sein Telefon gehen. Hampton muss dem Glück auf die Sprünge helfen. Hauptdarstellerin Miranda Tapsell wurde am 18. Juni 1987 in Darwin geboren und hat als Schauspielerin Bühnen- und Filmerfahrung. Unter dem Titel Top End Girl hat sie kürzlich ihre Autobiografie veröffentlicht. Der Archipel Tiwi liegt in der Timorsee, circa 80 Kilometer von Darwin entfernt.
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Detective Inspector Richard Poole soll den Häftling Leon Hamilton nach Sainte Marie überstellen. Dafür wird er extra an ihn gekettet. Doch auf dem Boot wird Hamilton hinterrücks erstochen. Jeder auf der Fähre hätte in dem Chaos den Mord begehen können. Viele Menschen hätten auch ein Motiv: Hamilton hat die halbe Insel mit seinem pleite gegangenen Bauprojekt um ihr Geld gebracht. Der durch und durch korrekte, aus England eingeflogene Polizist Richard Poole hat die Aufgabe, auf der fiktiven Südseeinsel Saint-Marie herauszufinden, wie sein Kollege ums Leben gekommen ist. Dabei steht ihm die einheimische, ehemalige Undercover Agentin Camille Borday zur Seite. Nachdem sie gemeinsam den ersten Fall gelöst haben, übernimmt Poole die Funktion seines verstorbenen Vorgängers.
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Im Südburgenland ist es still. Nicht nur für Ruhesuchende und Naturbegeisterte, die hier eine Auszeit suchen, sondern auch für jene Männer unterschiedlichen Alters, die in dieser Doku porträtiert werden. Es ist eine Art Feldforschung, in der die Filmemacherin Begegnungen und Gespräche ihrer Protagonisten einfängt, die tiefe Einblicke in ihren Alltag, ihre Familien und ihre Seele gewähren. Dabei sprechen sie über ihre Wünsche und Gefühle, sowie über Veränderungen, ausgelöst durch Schicksalsschläge oder Ungeschick, die ihnen ein neues Bild von Männlichkeit abverlangt. Liebevoll, mit großem Respekt und feinsinnigem Humor zeichnet die Doku ein Bild vom Mannsein am Land. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen.
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