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Hass schlägt nicht etwa den männlichen Tätern, sondern den Frauen entgegen, die über sexualisierte Gewalt sprechen. aspekte fragt: Wann wechselt die Scham die Seite? Schauspielerin Collien Fernandes, Sängerin Mariybu, sowie Aktivistin Theresia Crone und viele andere kämpfen gegen sexualisierte Gewalt, Hass und Stigmatisierung. aspekte zeigt, welchen Preis die Frauen zahlen und was sich ändern muss. Wer über sexualisierte Gewalt spricht, braucht Mut. Wer an die Öffentlichkeit geht, riskiert Anfeindungen, Hass und Bedrohungen. Moderatorin Salwa Houmsi geht in dieser aspekte-Ausgabe der Frage nach, warum die Scham noch immer bei den Betroffenen liegt und nicht bei den Tätern. Und was sich in Deutschland diesbezüglich ändern muss. Auslöser ist der Fall Collien Fernandes. Nachdem sie Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann öffentlich gemacht hat, schlägt ihr neben einer großen Solidarität auch Feindseligkeit entgegen. Drohungen, juristischer Druck, öffentlicher Zweifel. Im Gespräch mit aspekte schildert Fernandes, wie sehr nicht nur die Tat selbst, sondern auch die gesellschaftliche Reaktion verletzt - und warum das Schweigen für viele Frauen immer noch der vermeintlich leichtere Weg ist. Doch Fernandes Schilderungen ermutigen auch viele: Tausende Frauen demonstrieren gegen sexualisierte Gewalt, brechen ihr Schweigen, solidarisieren sich. Musikerinnen wie Mariybu geben der Bewegung eine Stimme: Ihr Song Nicht alle Männer wird zur Hymne der Proteste und zum Ausdruck einer bitteren Realität, die viele Frauen teilen: ... aber immer ein Mann. Mit der Jurastudentin und Aktivistin Theresia Crone blickt aspekte auf eine neue Dimension der Gewalt: sexualisierte Deepfakes und KI-p*rnografie. Crone gehört zu ganz wenigen Betroffenen, deren Täter verurteilt wurden. Doch die Gesetzeslage hinkt der technischen Entwicklung hinterher, mit fatalen Folgen für Opfer, deren Bilder millionenfach verbreitet werden.
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Seit mehr als 40 Jahren verbindet die beiden spanischen Stars der Filmbranche Antonio Banderas und Pedro Almodóvar eine außergewöhnliche künstlerische Beziehung. Auch wenn Banderas durch seine US-amerikanische Karriere zum weltweit wohl bekanntesten spanischen Schauspieler wurde, so zeigte und zeigt sich sein wahres Können in den Werken Almodóvars. Acht Filme drehte er mit dem Enfant terrible des spanischen Kinos. Die beiden Männer begegnen einander im wilden Madrid der 1980er Jahre, in den Jahren der sogenannten Movida, aus denen Almodóvars symbolträchtigste Filme hervorgingen. Banderas und seine Männlichkeit inspirieren den Regisseur, lassen ihn zu seiner Muse werden, die all seinen Sehnsüchten Gestalt zu verleihen vermag - in einem provokanten, innovativen Kino des Begehrens, das die Grenzen der Geschlechter verschwimmen lässt. Anfang der 1990er Jahre verlässt Banderas seinen Mentor, um in den USA Karriere zu machen und dort zum Inbegriff des Latin Lovers zu werden. Almodóvar hingegen bleibt dem europäischen Kino treu und wird mehr denn je zum Filmemacher der Frauen mit Stoffen, die das Publikum mitten ins Herz treffen. Erst 20 Jahre später finden die beiden wieder zueinander, in Almodóvars verstörendem Melodram von 2011 Die Haut, in der ich wohne. Acht Jahre später entsteht Leid und Herrlichkeit mit Banderas in der Rolle eines Filmregisseurs, der an einem Wendepunkt in seinem Leben zurückblickt - unverkennbar Almodóvars Alter Ego. Aus der Verschmelzung der beiden Charaktere Banderas und Almodóvar wird ein mehrfach preisgekröntes Meisterwerk.
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Der Teenager Alex Rider lebt mit seinem Onkel Ian in London. Mit seinem besten Freund Tom Harris heckt er immer neue Pläne aus. Sie brechen heimlich in der Schule ein oder gehen trotz Verbot auf eine Party. Ian macht sich an große Sorgen um die beiden Teenager und bittet Haushälterin Jack darum, ein Auge auf sie zu haben. Außerdem verheimlicht Ian, dass er als Spion unterwegs ist.
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Der legendäre Würger von Boston scheint nach über 40 Jahren in die Stadt zurückgekehrt zu sein und neue Verbrechen zu begehen. Jane Rizzoli, die sich durch die alten Akten wühlen muss, erkennt sehr viele Ähnlichkeiten zwischen den beiden neuen Morden und dem Tatmuster des damaligen Serienkillers. Und ihre Freundin Maura Isles kann das anhand der Ergebnisse aus der Pathologie nur bestätigen. Gibt es einen Nachahmungstäter oder ist der Würger tatsächlich selbst wieder aktiv? US-Reihe nach einer Buchvorlage. Im Mittelpunkt stehen die kernige, unerschrockene Polizistin Jane Rizzoli und die gepflegte, kontrollierte Gerichtsmedizinerin Maura Isles. Die beiden Frauen sind sehr gut befreundet und harmonieren bei den gefährlichen Mordermittlungen perfekt.
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Detective Rizzoli und Dr. Isles werden zur Leiche des 15-jährigen Schülers Mathias Senna gerufen, die samt seines Skateboards in einer dunklen Gasse von Boston gefunden wurde. Die Umstände des Todes sind sehr mysteriös: Neben Anzeichen für eine Vergiftung findet Isles Rückstände von Kerzenwachs und versengten Hühnerfedern am Körper des Jungen - doch trotz aller Bemühungen kann sie die Todesursache nicht eindeutig bestimmen. Rizzoli drängt ihre Freundin und Kollegin zu einer ersten Einschätzung, auch wenn Isles derartige Spekulationen eigentlich zuwider sind. Ihre Vermutung: Alles deutet darauf hin, dass Mathias, dessen Familie vom Kap Verde stammt, bei einem Exorzismus ums Leben kam. Hierzu passt auch die Aussage der Mutter des Jungen: Diese glaubt, dass der Teufel in ihren Sohn gefahren sei. Denn seit Mathias Kontakt zu den anderen Mitgliedern einer Skateboard-Gang hat, sei er völlig verändert gewesen. Die Spur führt die beiden Ermittlerinnen zu einer freien Kirchenvereinigung, die sich offenbar mit dem Voodoo-Kult beschäftigt. Der Anführer der Gruppe, ein charismatischer Priester namens Osorio Coku, gibt zu, an dem Jungen Reinigungsrituale vollzogen zu haben. Für Mathias Tod seien jedoch ausschliesslich dunkle Mächte verantwortlich. Rizzoli glaubt dem Mann zwar kein Wort, doch muss auch sie zugeben, dass es noch andere Verdächtige mit einem Mordmotiv gibt: Mathias Vater, der in zweiter Ehe mit einer weissen Frau verheiratet ist, kämpfte in den vergangenen Jahren erbittert um das Sorgerecht für seinen Sohn - obwohl seine Frau offenkundig davon träumt, ein eigenes Kind zu bekommen. Isles ist indes noch immer auf der Suche nach dem Gift, das Mathias umgebracht haben könnte - doch keine der Nachweismethoden, die das Labor bietet, führt zu einem Ergebnis. Als die beiden Ermittlerinnen eines Abends gedankenverloren zu Rizzolis geparktem Wagen gehen, machen sie eine unliebsame Entdeckung, die offenbar als Warnung an sie gedacht ist... US-Reihe nach einer Buchvorlage. Im Mittelpunkt stehen die kernige, unerschrockene Polizistin Jane Rizzoli und die gepflegte, kontrollierte Gerichtsmedizinerin Maura Isles. Die beiden Frauen sind sehr gut befreundet und harmonieren bei den gefährlichen Mordermittlungen perfekt.