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The Big Sick basiert auf der wahren Geschichte des pakistanischen Komikers Kumail Nanjiani (Nanjiani) und der Studentin Emily Gordon (Zoe Kazan), die sich verlieben und nun mit dem Aufeinandertreffen ihrer Kulturen umgehen müssen. Als Emily auf mysteriöse Weise erkrankt, muss Kumail sich ihren resoluten Eltern, den Erwartungen seiner Familie und seinen wahren Gefühlen stellen.
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Im Rahmen des von den Nationalsozialisten propagandistisch genutzten "Jüdischen Kulturbundes" konnten bis 1938 mitten in Nazi-Deutschland einige jüdisch geführte Plattenfirmen weiterhin Musik von und mit jüdischen Künstlern produzieren, darunter die Label "Semer" und "Lukraphon". In der Reichspogromnacht im November 1938 wurden Label und Musik mitsamt ihren Originalmatrizen, Texten und Noten vollständig vernichtet. Zwei Musikenthusiasten ist es zu verdanken, dass diese verloren geglaubten Werke durch jahrelange Recherchearbeit teils wieder rekonstruiert werden konnten. Die Schellack-Platten der beiden Labels sind eine Fundgrube der besonderen Art: Damals, im politisch brisanten Berliner Klima der 1930er Jahre, offenbarten sie ohne Scheu die widersprüchlichen Seiten jüdischer Identität. Nach dem Verbot jüdischer Künstler 1933 wurden die Labels zu einem Zufluchtsort für Musiker und Kabarettisten, denen die Auftrittsmöglichkeiten in Deutschland genommen wurden. Mit Schellackplatten, die aus den entlegensten Winkeln der Welt zusammengetragen wurden, und der neu arrangierten Musik des international hochkarätig besetzten Semer Ensembles um den amerikanisch-jüdischen Musiker Alan Bern erzählt die Dokumentation die unglaubliche Geschichte der beiden jüdischen Plattenfirmen, vom Schicksal ihrer Interpreten und von einer Musik, die bis heute nichts von ihrer Aktualität und Brisanz verloren hat.
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Der brutale Doppelmord an seiner Tochter und seinem Schwiegersohn bringt NY Cop Jacob Kanon nach London. Der Fall entpuppt sich als Teil einer mysteriösen Mordserie. - Packender Thriller. Mit Postkarten angekündigt, geschehen in verschiedenen europäischen Metropolen skurrile Morde, die an berühmte Kunstwerke erinnern sollen. Gemeinsam mit der Journalistin Dessie, die ebenfalls eine Postkarte erhielt, sucht Jacob fieberhaft nach dem Täter. Eine Spur führt den New Yorker Cop Jacob Kanon (Jeffrey Dean Morgan), der seine tote Tochter und Schwiegersohn in London identifizieren musste, nach München. Hier trifft der Cop auf den deutschen Ermittler Klaus Bublitz (Joachim Król), der es ebenfalls mit einem brutalen Doppelmord zu tun hat. Schnell ist klar, dass es sich um denselben Täter handeln muss. Bublitz fällt auf, dass die Inszenierung seines Mordes einem Kunstwerk nachempfunden ist, dass in einem Münchner Museum ausgestellt wird. Die Überwachungsbilder des Museums zeigen dann auch ein sich auffällig verhaltendes junges Pärchen. Doch die Gesichter der beiden sind nicht zu identifizieren. Offensichtlich wussten die Besucher genau, wo die Kameras hingen. Eine neue Spur führt die beiden Ermittler schließlich nach Schweden. Dessie Lombard (Cush Jumbo), eine in Stockholm lebende amerikanische Journalistin, hat eine Postkarte mit dem Satz Die Liebe stirbt nie erhalten. Der verzweifelte Vater Jacob bittet Dessie um Mithilfe bei der Aufklärung. Gemeinsam finden sie ein weiteres Muster der Mordserie: Die Zitate auf den Postkarten sind versteckte Botschaften der Mörder, die über ihr Handlungsmotiv Aufschluss geben. Nur wenige Stunden später findet die Stockholmer Polizei auf einer idyllischen Ferieninsel ein weiteres ermordetes Pärchen. Schließlich gelingt es Kanon, Bublitz und der schwedischen Polizei, ein verdächtiges amerikanisches Pärchen auf Europa-Tour, Mac (Ruairi OConnor) und Sylvia (Naomi Battrick), in einem Luxushotel aufzuspüren und zu verhaften. Doch die Polizei muss die beiden schnell wieder laufen lassen, denn sie verfügen über ein wasserdichtes Alibi. Doch Jacob ist sich ganz sicher, dass er die Mörder seiner Tochter vor sich sitzen hat. Während der verzweifelte Vater weiter über ein Tatmotiv des Paares grübelt, macht seine Ex-Frau Valerie (Famke Janssen) in New York eine spannende Entdeckung. Free-TV-Premiere Der von Danis Tanovic inszenierte Film The Postcard Killings basiert auf dem 2010 erschienenen Thriller The Postcard Killers, für den sich die schwedische Bestseller-Autorin Liza Marklund mit dem amerikanischen Master of Crime James Patterson zusammentat. Ein ungewöhnliches Joint Venture, das einen raffiniert ersponnenen Thriller-Plot hervorbrachte, der sich wie ein Puzzle zusammensetzt. Mit seinem oscarprämierten Film No Mans Land konnte der bosnische Regisseur Danis Tanovic 2001 erstmals auf sich aufmerksam machen. Mit seinem beeindruckenden Drama Aus dem Leben eines Schrottsammlers war er 2013 im Wettbewerb der Berlinale zu Gast. Aufsehen erregte er ebenfalls mit der ersten kroatischen HBO-Serie Success. Hauptdarsteller Jeffrey Dean Morgan, der vor allem durch sein Mitwirken in der Comic-Verfilmung Watchmen und der Kultserie The Walking Dead bekannt wurde, übernahm die Rolle des US-Detective Jacob Kanon. An seiner Seite ermittelt der deutsche Schauspielstar Joachim Król als Münchner Polizist Klaus Bublitz. Postcard Killings kam als deutsche Kino-Koproduktion des ZDF mit der amerikanischen Produzentin Miriam Segal (The Infiltrator, City of Lies) und der Wild Bunch Germany GmbH zustande.
22:45

(White Elephant) Actionfilm, USA 2022 Regie: Jesse V. Johnson Autor: Erik Martinez Musik: Sean Murray Kamera: Jonathan Hall
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Actionfilm, Kanada, USA 2021 Regie: Brad Turner Autor: Michael Vickerman Musik: Andrew Lockington - Michael White Kamera: Brett Van Dyke
23:05

Es sind Heimkino-Bilder ländlichen Idylls, das Leben einer offenbar ganz normalen Familie aus Niederösterreich, außergewöhnlich schön gefilmt, fast schon professionell in Szene gesetzt. Doch irgendwann kippt das Bild. Wie sich herausstellt, war der liebevolle Familienvater und talentierte Amateurfilmer Mitglied des Reichsarbeitsdienstes, einer paramilitärischen Nazi-Organisation. In penibler Recherchearbeit gelang es Filmemacher Andreas Kurz, die Identität des Amateurfilmers aufzudecken und seine Vita über rund zwei Jahrzehnte nachzuzeichnen. Hinter der Doku steht ein Zufallsfund, der sich als zeithistorischer Schatz erwies. Die Filmrestauratorin Heidi Fial kauft einen alten Projektor, der Antiquitätenhändler legt gratis ein paar Filmrollen drauf. Nach den ersten harmlosen privaten Aufnahmen ist der Filmer mit einem Mal in Nazi-Uniform zu sehen. In Paris schenkt er einem Hasen die Freiheit, in der Ukraine filmt er zerbombte Straßenzüge, in denen Opfer der Nazis die Trümmer durchwühlen. Die acht Filmrollen sind das Selbstzeugnis eines durchschnittlichen Kleinbürgers und die verharmlosende Darstellung seines Lebenswegs inmitten der schwierigsten Phase unserer Zeitgeschichte. Mithilfe von HistorikerInnen rekonstruiert Regisseur Kurz die Orte und Umstände, unter denen die Filme entstanden sind und macht schließlich auch Nachkommen des Mannes mit der kleinen Kamera ausfindig.
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Die dänische Adelige Karen Blixen kommt zwar zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihrem Ehemann Bror nach Kenia, doch beim Aufbau einer neuen Existenz ist sie bald auf sich allein gestellt. Bror ist ihr nicht treu und überlässt lieber ihr die Bewirtschaftung der Farm. Während er auf Safaris und im Ersten Weltkrieg das Abenteuer sucht, verliert sie ihr Herz an den Briten Denys Finch Hatton. Auch der liebt die Weite Afrikas mehr als die Häuslichkeit.