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Hochkultur gilt als Eliteding. Warum ist das so - und wer versucht es zu verändern? Zwischen Museum und Shisha-Bar untersucht aspekte, wie Kunst den Menschen näherkommen kann. Host Katty Salié erforscht Hemmschwellen vor der Hochkultur und entdeckt spannende Versuche, diese abzubauen. Sie blickt hinter die Kulissen deutscher Kultur, die immer noch reichlich Subventionen bekommt und doch oft ein elitäres Vergnügen bleibt. Wer jeden Euro zweimal umdrehen muss, spart selten auf ein Opernticket - und viele haben Angst, im Theater als Banause aufzufallen. Tatort-Schauspieler und Theaterregisseur Roland Riebeling, der aus einer Arbeiterfamilie stammt, bringt es auf den Punkt: Schon das Wort Hochkultur ist schlimm und viele Menschen denken immer noch, das hat nichts mit mir zu tun oder ich bin zu ungebildet dafür. Auch Musikjournalistin Miriam Davoudvandi berichtet von ähnlichen Erfahrungen. In ihrem im März erscheinenden Buch Das können wir uns nicht leisten - Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein beschreibt sie, wie sich Armut durch alle Bereiche des Lebens zieht. Sie erklärt, dass Konzerttickets oder Klavierunterricht für viele schwer leistbarer Luxus sind, und warum Zugang zur Kultur oft anders aussieht als gedacht. Gleichzeitig erfährt Katty Salié, dass viel dafür getan wird, Barrieren zur Kultur abzubauen. Sie besucht Kulturhäuser, die sehr kreativ und niederschwellig um neues Publikum werben. In der Elbphilharmonie spielt der 30-jährige japanische Starpianist Hayato Sumino, der auch auf YouTube Millionen erreicht. Und die Klassik-Influencerin Daria Challah bringt die Musik dahin, wo die Gen Z ist: auf Social Media. So viele Menschen fühlen sich von klassischer Musik eingeschüchtert, weil die Branche sie als etwas Akademisches und Fernes präsentiert, sagt die Content Creatorin - und beweist mit jedem Clip das Gegenteil.
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Produziert: Deutschland / Großbritannien / Irland, 2001 Degeto Bildformat 16:9 Kontakt: Walter Greifenstein Stalingrad, im Winter 1942/43: Seit Monaten liefern sich deutsche und russische Truppen eine verlustreiche Schlacht. Als die sowjetischen Befehlshaber den russischen Scharfschützen Vassili zum unfehlbaren Volkshelden stilisieren, gerät dieser ins Visier der Deutschen. Major König, der beste Scharfschütze der Wehrmacht, soll Vassili in eine Falle locken und ausschalten. So entbrennt in der umkämpften Stadt ein Duell auf Leben und Tod. Russland, im Herbst 1942: Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange, die deutschen Truppen rücken scheinbar unaufhaltsam vor, um die strategisch wichtige Stadt Stalingrad einzunehmen. Während eines Himmelfahrtskommandos rettet der russische Schafhirte Vassili dem Politkommissar Danilov das Leben und stellt zugleich sein enormes Talent als Schütze unter Beweis. Als Resultat seines heldenhaften Einsatzes wird er von Danilov einer Einheit von Scharfschützen zugeteilt. In der folgenden Zeit gelingt es Danilov mit äußerst präzisen Schüssen, die deutschen Einheiten empfindlich zu treffen. Dennoch stehen die Chancen für die Russen nicht gut. Als Nikita Chruschtschow darauf drängt, den schwindenden Kampfgeist der Soldaten zu stärken, lässt Danilov den Scharfschützen systematisch zum schier unverwundbaren Volkshelden stilisieren. Der Plan scheint aufzugehen: Für seine Kameraden wird Vassili zu einem Symbol der Unbesiegbarkeit. Genau das aber macht ihn zum Ziel der deutschen Befehlshaber: Der Wehrmachtsmajor Erwin König, selbst ein meisterhafter Schütze, erhält den Auftrag, Vassili um jeden Preis auszuschalten. In den Ruinen Stalingrads entbrennt ein erbittertes Duell. Jean-Jacques Annauds Kriegsepos Duell - Enemy at the Gates gehört mit einem Budget von rund 90 Millionen Euro zu den teuersten Produktionen, die je in Europa realisiert wurden. Regisseur Annaud (Der Name der Rose, Der Bär) scheute dabei keinen Aufwand, um das zerstörte Stalingrad zu rekonstruieren. Die Dreharbeiten fanden allerdings komplett in Deutschland statt, hauptsächlich in Brandenburg und im Filmstudio Babelsberg. Der Film greift Motive aus dem Leben des russischen Soldaten Vassili Zaitsev auf, einem der berühmtesten Scharfschützen der Roten Armee; die Geschichte des Duells mit einem deutschen Major ist jedoch frei erfunden. In den Hauptrollen überzeugen der Brite Jude Law als russischer Soldat und der US-amerikanische Charakterdarsteller Ed Harris als sein Gegner. Ebenfalls dabei: Rachel Weisz, Joseph Fiennes sowie Bob Hoskins als Nikita Chruschtschow und die Fassbinder-Darstellerin Eva Mattes.
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Direkt nach der Ausbildung wird der Russe Leutnant Nikolai Iwuschkin an die Front geschickt, um seinen Beitrag zum Zweiten Weltkrieg zu leisten. Dank eines klugen Schachzuges verhilft der junge Soldat seiner unterlegen Einheit in einem Gefecht mit den Deutschen zum Sieg. Jahre später gerät Iwuschkin in deutsche Kriegsgefangenschaft. Sein ehemaliger Widersacher Hauptmann Jäger erkennt den jungen Russen wieder und bringt ihn dazu, deutsche Soldaten auszubilden.
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Matthias ist Ostberliner, arbeitet sehr erfolgreich in einer Werbeagentur und genießt sein luxuriöses Singleleben. Als seine Mutter, eine Aussteigerin und überzeugte Kommunistin, plötzlich stirbt, muss er sich seiner Vergangenheit stellen. Mit dem Auftrag, ihre Asche in Kuba zu verstreuen, schickt sie Matthias auf eine Reise in seine Vergangenheit. Die Asche soll er auf Cayo Ernesto Thaelmann, auch Ernestos Island genannt, verstreuen. Die unbewohnte Insel vor Kuba hatte Fidel Castro einst der DDR geschenkt, und seine Mutter hatte hier gelebt. In Kuba angekommen trifft er auf seine Halbgeschwister und seine ihm unbekannte Familie, mit der Matthias nichts zu tun haben will. Er begegnet einer Liebe, Sofia, mit der er nichts anzufangen weiß, und er verliert einen Freund, den er nicht retten kann. Mit Sofia geht Matthias auf diese kleine Insel, um den Vater zu suchen, den er nie hatte. Als es ihm gelingt, seine Wurzeln zu akzeptieren und sich einzugestehen, dass er nicht der rücksichtslose, selbstgefällige Zyniker ist, den seine Altersgenossen kennen - dass er immer noch andere Werte hat -, erst dann versteht er, was ihm gefehlt hat. Er hatte keine Heimat mehr und muss sich eine neue aufbauen. Kuba steht für den verlorenen Traum, von dem eigentlich jeder träumt: Gemeinschaft, Gleichheit und Menschlichkeit. Und für die Realität, die das alles nicht kennt ... Ernestos Island ist ein Roadmovie zu einer vergessenen Insel und eine Liebesgeschichte - und der Wunsch, endlich zu Hause anzukommen. Eine Reise von Kopf zu Herz, in der immer noch die gleiche, unverwüstliche, fröhliche Musikalität des Landes zu spüren ist - mit Amateuraufnahmen Kubas von früher, die vom Regisseur selbst stammen.
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Das Start-up GreenWallet steht vor einem riesigen Problem: Kaum in den Inkubator gezogen, braucht das Team personelle Verstärkung. Das führt zu ungeahnten Verstrickungen. Der Versuch, eine Spitzenkraft bei der Konkurrenz Fin21 abzuwerben führt zu einer unangenehmen Begegnung mit einem alten Bekannten. Jana läuft die Zeit davon, denn Ties Jacoby will schnelle Erfolge sehen und setzt das Team zusätzlich unter Druck. Gleichzeitig müssen Jana und Adam ihr Konto auf Mauritius verschwinden lassen, auf dem das Schwarzgeld aus dem Insiderdeal aus der Vergangenheit geparkt ist, um nicht länger erpressbar zu sein. Dabei müssen die beiden erneut zu illegalen Mitteln greifen, was zunehmend einen Keil zwischen sie und Thao treibt. Die wiederum hat mit privaten Problemen zu kämpfen, von denen Jana auf keinen Fall erfahren soll. Um Zeit zu gewinnen, lässt Jana sich auf einen Deal mit Leblanc ein. Doch auch diese spielt ein doppeltes Spiel. Die junge, hochbegabte Investmentbankerin Jana Liekam verliert unverschuldet ihren Job bei einer internationalen Großbank in Luxemburg. Dank ihrer Ex-Chefin Christelle Leblanc kann sie in die Bankenmetropole Frankfurt wechseln und schon bald ein sehr attraktives, aber äußerst riskantes Geschäft an Land ziehen. Das beeindruckt ihren neuen Chef Gabriel Fenger und er überträgt ihr die Leitung des Projektes. Doch Christelle Leblanc hat ihr nicht ohne Eigennutz geholfen ...