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Die ehemals äußerst erfolgreiche Geschäftsfrau Harriett hat sich zur Ruhe gesetzt. Sie will aber unbedingt Chefin bleiben und alles und jeden um sie herum kontrollieren. Als sie beschließt, ihren eigenen Nachruf zu schreiben - oder doch eher schreiben zu lassen - nimmt sich eine junge Journalistin Anne Sherman der Aufgabe an. Doch Anne will die Wahrheit herausfinden, denn der erste Entwurf des Buches ist ein Reinfall und der Bekanntenkreis hat kein gutes Wort darüber zu verlieren. Ann beschließt, ihr Leben zu verändern und Harriett Gesellschaft zu leisten, was in einer lebensverändernden Freundschaft resultiert. Doch wird sich dadurch auch der abgerissene Kontakt von Harriett zu ihrer Tochter wieder herstellen lassen?
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Bei einer britischen Drohnenvorführung kamen sieben Menschen ums Leben. DCI Amy Silva und DI Kirsten Longacre ermitteln. Während Kirsten weiter nach dem flüchtigen Mörder von Wing Commander Anthony Chapman sucht, kümmert sich Amy um dessen Tochter. Die Teenagerin erzählt Amy, dass der Pilot Callum Barker sie beauftragt habe, die Reserve-Steuerkonsole der Kriegsdrohne zu stehlen. Dann stellt sich heraus, dass die Terrororganisation Jabhat Alhuriya die Finger im Spiel hat.
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Die Rebellengruppe Jabhat Alhuriya verschleppt DCI Amy Silva und Squadron Leader Eliza Russell. Der übergelaufene Pilot Sam Kader nötigt die Gefangenen, ihm Zugang zum Waffendepot zu verschaffen. Während er dort Geheimdaten entwendet, spürt DI Longacre mit Hilfe eines ehemaligen Rebellen das Versteck auf. Nach ihrer Rettung kommen Amy Zweifel an der offiziellen Version.
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Das Konzert im Berliner Konzerthaus beginnt mit einer modernen Interpretation von Maurice Ravels Boléro. 1928 als Ballettmusik entstanden, entwickelte es sich zu einem seiner prägenden Werke. Mit seinem stetig anwachsenden Spannungsbogen und der minuziösen Orchestrierung entfaltet es eine hypnotische Kraft, die das Publikum bis heute fasziniert. Anschließend interpretiert die Pianistin Alice Sara Ott das Klavierkonzert des US-amerikanischen Komponisten Bryce Dessner, der auch als Gitarrist der Band The National bekannt ist. Sein 2025 uraufgeführtes Werk verbindet filigrane Melodien mit kraftvoller rhythmischer Intensität und entfaltet dabei ein faszinierendes, modernes Orchesterbild. Auf das 2012 entstandene Stück Nautilus der britischen Komponistin Anna Meredith folgt schließlich Ludwig van Beethovens 1. Symphonie, die den Beginn seines symphonischen Schaffens markiert. Sie vereint klassische Strukturen mit frischem Ausdruck, zeigt feinsinnige Harmonien, lebhafte Rhythmen und erste Ansätze seines späteren, unverwechselbaren Stils. Joana Mallwitz (geboren 1986) ist seit 2023 die erste Chefdirigentin des 1952 als Berliner Sinfonie-Orchester gegründeten Konzerthausorchesters. Die aus München stammende Pianistin Alice Sara Ott (geboren 1988) ist 2025/26 Artist in Residence am Konzerthaus, der in Frankreich lebende US-Amerikaner Bryce Dessner (geboren 1976) Composer in Residence. Aufzeichnung vom 5. September 2025 im Konzerthaus Berlin, Berlin.
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Spanien, seine Menschen, seine Landschaften und seine reiche Folklore haben Komponisten immer wieder inspiriert, in Spanien selbst, aber insbesondere auch in Frankreich. Maurice Ravel, dessen Mutter aus dem Baskenland stammte, hat hier den auf jeden Fall bekanntesten Beitrag geleistet: Auf die Frage, was sein bestes Werk sei, antwortete er, so berichtet zumindest die Anekdote: Wahrscheinlich der Boléro, nur leider enthält er keine Musik. Tatsächlich ist das Crescendo an und für sich in C-Dur, ein faszinierendes Dokument der Instrumentierungskunst Ravels, der mit bis dahin ungebräuchlichen Instrumentenkombination ganz unerhörte neue Klangfarben kreierte. Darüber hinaus ist der Boléro ein berüchtigtes Vorspielstück für Schlagzeuger beim Kampf um eine Orchesterstelle - und ganz einfach nur einer der Megahits der Klassik überhaupt! Doch auch schon in seiner ersten großen Komposition für Orchester, der Rapsodie espagnole, entstanden 1908, zwanzig Jahre vor dem Boléro, hatte sich Ravel intensiv der Klangwelt Spaniens, seinen Melodien und Tanzrhythmen gewidmet. Noches en los jardines de España von Manuel de Falla wurde 1916 in Madrid uraufgeführt. Ursprünglich als drei Nocturnes für Klavier solo geplant arbeitete Manuel de Falla die Nächte in spanischen Gärten über einen längeren Zeitraum zu, wie es im Titel heißt, Sinfonischen Impressionen für Klavier und Orchester um. Die Ecksätze sind von Gärten in Granada und Cordoba inspiriert, allen drei Sätzen gemeinsam ist glückliche Verbindung von Einflüssen des Impressionismus und spanischem Kolorit. Daniel Barenboim, der 2022 seinen 80. Geburtstag feiert, und Lang Lang kennen sich aus vielen gemeinsamen musikalischen Unternehmungen. Die Zusammenarbeit mit dem West-Eastern Divan Orchestra dagegen ist eine Premiere für den chinesischen Piano-Star.