17:00

Andreas Jancke und Alexander Bloch präsentieren in auto mobil relevante Themen rund um Auto und Mobilität. Unterstützt werden die beiden von Rennfahrer Lance David Arnold, Testchef Albert Königshausen und Reporterin Anni Dunkelmann. Das VOX-Automagazin ist seit 1995 im Programm.
18:10

Ralf Dammasch renoviert mit Sylvia eine alte Textilfabrik zu einer Loft-Wohnung. Und: Claudia und Martin haben noch nie zusammen gewohnt, kaufen ein Einfamilienhaus und stellen sich einer Vollsanierung als Beziehungsprobe. Selbst Hand anlegen und zu Hause umbauen oder neu bauen, sägen und hämmern: Das tun die Heimwerker in dieser Serie aus Leidenschaft. Sie nehmen sich immer wieder neue Projekte vor, z. B. geht es um Wintergärten oder einen Kellerraum, der zum Waschplatz werden soll, um ein Bad zum Wohlfühlen oder die totale Neugestaltung kleiner Wohnräume. Aber auch ganze Häuser, wie z. B. das alte Heim der Oma oder ein Bahnhof, werden renoviert.
16:40

In Aix-en-Provence steht das Landhaus der Familie des Malers Paul Cézanne, die Bastide du Jas de Bouffan. Die Dokumentation erzählt, wie Cézanne in der Bastide nach einem neuen Ausdruck in der Malerei sucht. Allein und ungestört kann er an diesem Ort und in der Umgebung einen Stil entwickeln, der über den Impressionismus hinausweist und ihn zum Vater der Moderne machen sollte. In der Bastide entstanden einige seiner berühmten Werke. Lange Zeit musste Cézanne mit der Ablehnung durch Publikum und Kollegen leben. Seine Stillleben galten als lächerlich - sehen so Äpfel und Birnen aus? Bei all der Ablehnung wurde die Bastide als Rückzugsort für Cézanne immer wichtiger. Durch das Haus blieb er auch mit seinem Vater in Verbindung, der ihn zwar finanziell unterstützte, die Malerei als Beruf aber ablehnte. Cézanne nutzte das Landhaus über vier Jahrzehnte, 1859 bis 1899. Zeit seines Lebens reiste Paul Cézanne zwischen Paris, wo er sich Anerkennung erhoffte, und Aix-en-Provence hin und her. Auch das Fischerdorf LEstaque am Golf von Marseille wird einer seiner Rückzugsorte sein. Als die Berliner Nationalgalerie im Jahr 1897 noch vor den französischen Museen ein erstes Werk Cézannes ankauft, erfährt er späten Ruhm. 1906 starb der Maler in seiner Geburtsstadt Aix-en-Provence. Anhand exemplarisch ausgewählter Gemälde sowie zahlreicher originaler Schwarz-Weiß-Fotografien des Künstlers wird das Werk Cézannes verständlich. Einst um Anerkennung ringend und von inneren Zweifeln getrieben, sind die Gemälde Paul Cézannes heute Publikumsmagneten.
17:35

Die Brüder Lucas (Jahrgang 1993) und Arthur Jussen (Jahrgang 1996) aus dem niederländischen Hilversum und versprühen als Klavierduo jede Menge Elan. Sie haben sehr viel Spaß zusammen - auf und hinter der Bühne. Der Musikfilm begleitet die Brüder auf den Spuren der Geschwister Mendelssohn. Im Mittelpunkt steht das mitreißende Konzert für zwei Klaviere und Orchester E-Dur, das im Konzerthaus Dortmund aufgezeichnet wird. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte es im Alter von nur 14 Jahren zum 18. Geburtstag seiner Schwester Fanny. Oft haben die beiden bei den Sonntagsmusiken der Mendelssohns miteinander musiziert. Die Reise beginnt in Leipzig, wo Mendelssohn zwölf Jahre lang Gewandhauskapellmeister war. Hier proben Lucas und Arthur Jussen mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Andris Nelsons, einem Nachfolger Mendelssohns als Chef des Leipziger Klangkörpers. Die Kamera begleitet die beiden bei den Proben und den Konzertvorbereitungen, bei der Spurensuche im Mendelssohn-Haus und beim Fußballspielen zwischendurch. Die Dokumentation kommt den Brüdern sehr nahe, wenn sie über herausfordernde Momente in der Musik, über Vertrauen und Disziplin sowie über das Verhältnis musizierender Geschwister sprechen. Ein Leben lang sind sie beruflich und privat eng miteinander verbunden. Die Jussen-Brüder nehmen vieles leicht, mit Witz und Humor. Sie wissen aber auch, welch großes Privileg es ist, diese Weltkarriere gemeinsam erleben zu können. Den Begriff Wunderkinder lehnen sie für sich selbst ab, gönnen ihn aber gerne dem jungen Mendelssohn.