arte TV Programm am 21.03. und am Abend 20:15 Uhr

Aktuelle Informationen und Vorschau - was kommt 21.03. auf arte / Arte Deutschland TV im TV Programm? Bei uns übersichtlich auf 1 Blick.

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arte Programm Samstag

   arte TV Programm vom 21.03.
   Was läuft beim TV Sender arte

Traumpartner finden

Programm - Vormittag
Dokumentation, Deutschland 2022 Regie: Mahyar Goudarzi Kamera: Frederic Kuntz - Ralf RichterTrue
Ausverkaufte Hallen, atemberaubende Shows und aufgeregte Fans - was heute zum Alltag im K-Pop gehört, erinnert an die Blütezeit der Backstreet Boys und der Spice Girls. Die Stars der Szene brechen Rekorde, die man in der Musikindustrie lange als unerreichbar angesehen hat. K-Pop erobert die Welt im Sturm und dreht dabei die Richtung des Kulturexportes von Ost nach West. Vor allem sind es junge Menschen, die weltweit von der koreanischen Popmusik begeistert sind - denn der Durchbruch des K-Pop ist eng mit dem Aufstieg der sozialen Netzwerke verbunden. Dort lassen die Stars der Szene ihre Fans täglich an ihrem inszenierten Leben teilhaben. Und viele wollen nicht nur Fans sein, sondern auch selbst auf die Bühne. Der Weg zum K-Pop-Star führt meist über eine der Musikakademien in Seoul. Dort werden die jungen Schülerinnen und Schüler aus aller Welt jahrelang trainiert, um eines Tages bei einem Casting erfolgreich zu sein. Viele geben alles auf, um ihren Traum zu verwirklichen. Die Dokumentation begleitet drei junge Menschen auf dem harten Weg durch das Auswahlverfahren an einer der ältesten Akademien in Seoul. Außerdem ist ARTE bei den Aufnahmen des 2024 verstorbenen Produzenten Shinsadong Tiger dabei, der über 20 Jahre Hits für die K-Pop Szene produzierte. Er arbeitete unter anderem mit der Girlband TRI.BE zusammen und brachte Songs auf den Weg, die weltweit millionenfach abgerufen wurden.
 Untertitel 16:9 HDTV
(KI: Der Tod des Internet) Dokumentation, Deutschland, Frankreich 2025 Regie: Mario Sixtus Kamera: Susanna SalonenTrue
Während wir noch über die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz sinnieren, ertrinkt der digitale Wissensraum bereits in synthetischem Schund. Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte das Netz, das noch vor gar nicht langer Zeit als Ort des freien Wissens und des offenen Austausches von Informationen und Entertainment galt, in Rekordgeschwindigkeit zur Abwurfzone maschinell gefertigten Nonsens werden? Filmemacher Mario Sixtus stößt während seiner Entdeckungsreise im sterbenden Netz auf Suchmaschinen, die ihre Orientierung verlieren und aus Ratlosigkeit an ihrer eigenen Abschaffung arbeiten. Er führt vor, wie ein oder zwei in KI-Software eingetippte Befehlssätze ausreichen, um sinnfreie Ratgeberbücher und aus purem Unsinn bestehende News-Videos zu produzieren. Werden wir bald nur noch mit KI-halluzinierten Schein-Informationen gefüttert, statt selbst zu recherchieren? KI: Der Tod des Internets unternimmt einen filmischen Streifzug durch die Müllflut, trifft in New York einen Podcaster, der sich selbst KI-geklont hat, begegnet in Kenia einer unterbezahlten Klick-Arbeiterin, die KIs trainiert - und sucht zusammen mit Netz-Expertinnen und -Experten wie Cory Doctorow, Melanie Mitchell, Mats Schönauer zwischen digitalen Medienleichen nach der Ahnung eines neuen, zukunftsfähigen Netzes.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Des vignes et des hommes) Italien - Der toskanische Weinadel Staffel 2: Episode 10 Gourmetreportage, Frankreich 2020 Regie: Éric Michaud - Pascal Vasselin Musik: Stéphane PeyrotTrue
Die wunderbare Welt der Weine
Die Toskana gilt seit jeher als eine der bedeutendsten Weinregionen Italiens. In ihrem Zentrum liegt das Chianti-Gebiet, das auf eine jahrhundertealte Weinbautradition zurückblickt. Barone und Marchesi pflegen auf ihren Schlössern nicht nur die alten Traditionen, sondern versuchen gleichzeitig, sich neu zu erfinden. Die alteingesessenen Winzer kreieren neue Weine und stellen weiterhin den Vin Santo her. Über die Qualität eines Weines entscheiden Faktoren wie die Rebsorte, die Bodenbeschaffenheit, das Wetter oder die Verarbeitung und Lagerung. Einen guten Wein zu erschaffen ist eine Wissenschaft für sich. In diesem Film erzählt die Geschichte von erlesenen Weinen und lässt auch seine Kenner zu Wort kommen.
4,33 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Die Kunst des Augenblicks Konzert, Deutschland 2022 Regie: Annette Schreiner - Michael Beyer Gäste: Julia Fischer Musik: Josef Suk - Wolfgang Amadeus Mozart - Joseph HaydnTrue
Ein musikalisches Dream-Team der Sonderklasse: Julia Fischer und die Academy of St Martin in the Fields. Als sich die Wege der Stargeigerin und des berühmten Kammerorchesters 2001 kreuzten, entstand eine musikalische Einheit, die seitdem über 100 Konzerte veranstaltete und das Publikum begeistert. Julia Fischer zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Violinistinnen. Mit drei Jahren erhielt sie zunächst Geigen-, kurz darauf auch Klavierunterricht. Im Alter von neun Jahren wurde sie Jungstudentin an der Münchner Musikhochschule. Als Zwölfjährige gewann sie den bedeutenden Yehudi-Menuhin-Violinwettbewerb. Für ihre Virtuosität, ihren Facettenreichtum und ihre Rolle als Kulturbotschafterin erhielt Julia Fischer zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch das Bundesverdienstkreuz. Seit über 20 Jahren fühlt sie sich der Academy of St Martin in the Fields eng verbunden. Das renommierte Kammerorchester wurde 1958 von Sir Neville Marriner gegründet. Bekannt für ihre unvergleichlichen Live-Auftritte und umfangreiche Diskografie wird die Academy für ihren klassischen Klang und die frischen Interpretationen gefeiert. Julia Fischer ist mit dem englischen Klangkörper musikalisch sowie menschlich immer mehr zusammengewachsen. Der Beitrag beleuchtet ihr gemeinsames Konzert in der Tonhalle Düsseldorf mit Werken von Josef Suk, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Fischer tritt hierbei nicht nur als Violinistin, sondern gleichzeitig als Leiterin der Academy auf. Zudem erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Musizierenden hinter den Kulissen und bei Proben. In Interviews sprechen die Musikerinnen und Musiker über ihre feste Verbindung und den Zauber ihres Zusammenspiels.
 16:9 HDTV
(Le dessous des cartes) Südafrika Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie AubryTrue
Südafrika hat sich als führende Regionalmacht an der Südspitze des afrikanischen Kontinents etabliert. Das Land erfreut sich einer hohen politischen Stabilität und verzeichnet den höchsten Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index) in Subsahara-Afrika. Andere Länder Afrikas werden hingegen von Kriegen, Staatsstreichen und dem Klimawandel erschüttert.
4,4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(A Musée Vous, A Musée Moi) Die zwei Galizierinnen, Murillo - No Photo Staffel 3: Episode 16 Kulturdoku, Frankreich 2021 Regie: Gérard PautonnierTrue
Bilder allein zuhaus
Die zwei Galizierinnen sind von den Besucherinnen und Besuchern des Museums genervt. Ständig werden sinnlose Fotos von ihnen gemacht. Gut, dass die beiden sich mit ihren Smartphones selbst fotografieren können. Sie probieren den neuen Trend Fish Gape aus und ernten dafür viele Likes auf Instagram ...
 16:9 HDTV
(28 minutes) Kulturmagazin, Frankreich 2026 Moderation: Renaud Dely - Elisabeth QuinTrue
28 Minuten ist das Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschließen. Dafür stehen den Moderatoren, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche, als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite.
2,88 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9
(Tout est Vrai (ou Presque)) Greta Gerwig Staffel 5: Episode 33 Porträtreihe, Frankreich 2022 Regie: Nicolas RenduTrue
(Fast) Die ganze Wahrheit
(Fast) die ganze Wahrheit über ... unbestreitbare Tatsachen, unnützes Wissen und pikante Anekdoten über (mehr oder weniger) bedeutsame Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in knackig-kurzen Porträts.
3,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community
(Carlos: The journey of Santana) Dokumentation, USA 2023 Regie: Rudy Valdez Musik: Shayna Chabrow - Meghan Currier - GisburgTrue
Carlos: Santanas Reise
Der 1947 in Mexiko geborene Carlos Santana erhielt ab seinem fünften Lebensjahr Geigenunterricht. Als Achtjähriger entdeckte er eine Leidenschaft für die Gitarre, die ihn sein Leben lang begleiten sollte. Mit 14 perfektionierte er als Straßenmusiker sein Gitarrenspiel und seinen Auftrittsstil und gründete mit nicht einmal 20 Jahren seine eigene Band. Sein legendärer Auftritt vom 16. August 1969, am zweiten Nachmittag des weltbekannten Woodstock-Festivals, machte Santana schlagartig berühmt. Kurze Zeit später erschien sein erstes Album, das es direkt in die Charts schaffte. 50 Jahre lang schrieb er als Gitarrenlegende weltweit Musikgeschichte und erhielt zahlreiche Auszeichnungen - darunter zehn Grammy-Awards. Auch heute noch gilt der Begründer des sogenannten Latin Rock als einer der führenden Musiker der Welt. Sein unverwechselbarer Stil gilt als eine Mischung aus Jazz, Blues, lateinamerikanischen Rhythmen und Rock n Roll - zusammen mit seiner meisterhaften Beherrschung des gefühlvollen Gitarrenspiels. Der Dokumentarfilm "Carlos: Santanas Reise" lässt Santana selbst seine Geschichte erzählen und porträtiert ihn mithilfe von bisher unveröffentlichtem Archivmaterial, darunter Interviews mit ihm selbst und seiner Familie sowie von ihm privat aufgenommenen Videofilmen, Konzertmitschnitten und Backstage-Szenen. Regisseur und zweifacher Emmy-Preisträger Rudy Valdez ("The Sentence"; "Through Our Eyes"; "We Are: The Brooklyn Saints") hat einen sehr persönlichen Dokumentarfilm über einen Vollblutkünstler gedreht, dessen Musik mit Stücken wie "Samba Pa Ti" oder "Black Magic Woman" bis heute Fans auf der ganzen Welt unter die Haut geht.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Mediterranean Hunters) Die Tierwelt der Iberischen Halbinsel Dokumentation, Spanien 2022 Regie: Nacho Ruiz Musik: Luis M.DeltellTrue
Jaeger und Gejagte
Die Dokumentation widmet sich einer einzigartigen Felsenlandschaft auf der Iberischen Halbinsel - sie heißt Berrocal und entstand vor mehr als 250 Millionen Jahren. Die zahllos vorhandenen Granitblöcke schaffen für viele Tierarten einen besonderen Lebensraum und stellen Raub- und Beutetiere vor besondere Herausforderungen. Die Jäger auf der Pirsch verstecken sich zwischen den Felsen, während ihre Beute die Granitblöcke nutzt, um etwa darunter Höhlen anzulegen, in denen sie vergleichsweise sicher ist. In verschiedenen Regionen der Iberischen Halbinsel konkurrieren Jäger und Gejagte zu jeder Jahreszeit und kämpfen Tag für Tag um ihr Leben. Aber nicht nur die Jäger - auch die Gejagten sind viel häufiger als vermutet die Gewinner des Tages. Sie lernen, die Chancen zu nutzen, die ihnen die Natur bietet. Into the Wild Productions ist eine Filmproduktionsfirma, die sich auf Wildtiere und ihre Lebensräume spezialisiert hat und diesen Film realisierte. Dank ihres Fachwissens über das Verhalten der Tiere und die Ökosysteme der Iberischen Halbinsel gelang es dem Team, seltene und spektakuläre Aufnahmen zu produzieren. Zu sehen sind unter anderem Wildkatzen, Kaninchen, Uhus, Waldmäuse, Stülpnasenottern, Wiesel, Rothühner, Habichte, Langohrfledermäuse, Motten und Zwergohreulen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Reportage, Deutschland 2019 Regie: Nicolas GabrielTrue
Die Schwestern der Erde
Das Kloster auf dem Berg Ossa wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Ende des 20. Jahrhunderts verfiel es und wurde erst Anfang des neuen Jahrtausends von einer Handvoll Nonnen wiederentdeckt. In mühevoller Kleinarbeit renovierten sie das alte Gemäuer und bauten es zu einem kleinen, florierenden Landwirtschaftsbetrieb aus. Sie haben 30 Hektar Land und die Gebäude darauf in ein kleines Paradies verwandelt. Bevor ihnen das gelang, mussten sie roden, pflanzen, wiederaufbauen und das Kloster neu ausstatten. Da dieses auch das Haus Gottes ist, half ihnen neben dem Tatendrang ihre Liebe und der Glaube. Hier leben und arbeiten 20 Schwestern aus insgesamt 13 Ländern. Neben dem Anbau ihres eigenen Gemüses züchten die Frauen Schafe, Hühner und Kühe, von denen sie mit Milch, Käse und Eiern versorgt werden. Was sie nicht selbst benötigen, verkaufen sie. Bevor man in die Klostergemeinschaft aufgenommen wird, muss man Prüfungen ablegen, vor den anderen und vor sich selbst. Eine Berufung zum Klosterleben sollte jedoch reiflich überlegt werden. Immer wieder kommen junge freiwillige Helferinnen ins Kloster, die das einfache und bescheidene Leben für sich austesten und sehen möchten, wie sie mit der Enthaltsamkeit zurechtkommen. Auch Catherine gehörte einst zu ihnen. Die junge Amerikanerin kehrte nach ihrer Zeit als Praktikantin zurück und absolviert derzeit ihr Noviziat. Noch hat sie sich nicht für einen Lebensweg entschieden, hofft aber, durch die Zeit bei den Schwestern den rechten Pfad für sich zu entdecken. Mindestens zwei Jahre soll die Zeit bei den Nonnen dauern. Danach steht für Catherine vielleicht ein Leben auf dem Berg Ossa an.
 Untertitel 16:9 HDTV
Reportage, Deutschland 2025 Regie: Manuel FennTrue
Simbabwe: Die magischen Haende von Harare
George Tatirayi erinnert sich gut an die Zeit, als er es als junger Friseur schwer hatte. Frauen gingen lieber zu anderen Frauen, um sich die Haare machen zu lassen - und Männern war es ohnehin höchst suspekt, wenn ein anderer Mann den Kopf ihrer Partnerinnen berührte. Diese Zeiten sind noch nicht lange vorbei, doch inzwischen hat sich viel verändert. In den Straßen von Harare, der Hauptstadt Simbabwes, gibt es immer mehr männliche Friseure. Die Toleranz der Kundschaft ihnen gegenüber ist gestiegen - viele Frauen glauben sogar, dass Männer die besseren Friseure sind. Was für sie wie ein Segen erscheint, empfinden manche alteingesessene Friseurinnen als Problem. So auch Sandra Ciatsi. In ihrer Familie wird das Friseurhandwerk seit Generationen ausgeübt - es ist Sandras Leben und ihre Leidenschaft. Inzwischen betreibt jedoch Rasta Jabu mit seinen Kollegen einen ähnlichen Salon, nur wenige Hundert Meter weiter die Straße hinunter. Auf lange Sicht glaubt Sandra nicht daran, dass sich Männer in diesem Geschäft durchsetzen können. Sie hält deren Stil für zu eindimensional - ihr Auftreten für zu aggressiv. Hoffnung schöpft sie auch daraus, dass die traditionellen Friseurschulen weiterhin mehr Frauen als Männer ausbilden. Und doch spürt jeder in der Branche: Etwas ist im Umbruch. Wie tiefgreifend diese Veränderungen sein werden, zeigen die kommenden Jahre. Sandra fühlt sich gewappnet. Dass auch ihr direkter Konkurrent Jabu sich selbst als bestens gerüstet sieht, beunruhigt sie nicht. Behauptet sie zumindest ...
 Untertitel 16:9 HDTV
(Destinations aka Invitation au voyage spécial) Brasilien Kunstmagazin, Frankreich 2023 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda LorinTrue
Brasilien: Die Legende der Fliegenden Wale Jean-Christophe Rufin: Faszination Recife Recife: Im Rhythmus des Frevo Jeden Samstagnachmittag entführt Sie Linda Lorin ins Wochenende mit tollen Reisetipps, die von Freiheit und Romantik erzählen. In dieser Folge: Jean-Christophe Rufin: Faszination Recife, Recife: Im Rhythmus des Frevo, Brasilien: Die Legende der Fliegenden Wale
 16:9 HDTV
(Destinations aka Invitation au voyage spécial) Botsuana Kunstmagazin, Frankreich 2023 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda LorinTrue
Stadt Land Kunst Spezial
Alexander McCall Smith: Mma Ramotswe auf Safari in Botswana Botswana: Livingstone, der Missionar Botswana: Königliche Safari (1): Alexander McCall Smith: Mma Ramotswe auf Safari in Botsuana Das Okavango-Delta im Norden Botsuanas ist ein fantastisches Labyrinth aus Inseln, Kanälen und Seen, das unzählige Tierarten beherbergt und bei dem Naturliebhaber ins Schwärmen geraten. Der in Simbabwe geborene, britische Schriftsteller Alexander McCall Smith ließ sich von dem Naturparadies zu seinem Roman Schweres Erbe für Mma Ramotswe inspirieren. Im elften Teil der Detektivreihe schickt er seine Heldin im Okavango-Delta auf die Suche nach einem Safari-Guide. (2): Botsuana: Königliche Safari Das Okavango-Delta im Nordwesten Botsuanas - mit etwa 18.000 Quadratkilometern eines der größten Binnendeltas der Erde - lässt die Herzen der Naturliebhaber auf der ganzen Welt höherschlagen. Im Kalahari-Becken, wo der Fluss seine Reise beendet, noch bevor er das Meer erreicht, hat eine unglaublich artenreiche Tierwelt ihren Lebensraum gefunden. Nachdem viele Populationen dramatisch dezimiert wurden, haben die Menschen in Botsuana das Schicksal des Habitats wieder selbst in die Hand genommen. (3): Botsuana: Livingstone, der Missionar Inmitten der sengenden Dürre Botsuanas erhebt sich die noch junge Metropole Gaborone seit der Unabhängigkeit 1966 Hauptstadt des Landes. Wenige Kilometer weiter südlich gelang es einem schottischen Forschungsreisenden im 19. Jahrhundert, einen traditionellen Stammeschef zum Missionar zu machen ...
 16:9 HDTV
Vom Norden bis ins Herz des Eisacktals Kulturdoku, Deutschland 2024 Regie: Francesca DAmicisTrue
Folge zwei erkundet den Norden Südtirols. Seit der Römerzeit führt vom Brenner aus eine Verbindungsader durch die Region: das Eisacktal. Noch heute zählt es zu den wichtigsten Handelswegen der Alpen und verbindet auch die Esskulturen des Nordens und des Südens. Auf 2.369 Meter Höhe liegt die Tribulaunhütte. Sie fiel mit Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich an Italien. Daniela Eisendles Eltern übernahmen in den 1970er Jahren die Bewirtschaftung der Hütte. Heute sorgen Daniela und ihr Mann Fabrizio für das leibliche Wohl der Gäste. Der Renner bei den hungrigen Besuchern sind die Schlutzkrapfen: Teigtaschen aus Pustertaler Roggenmehl. Die Dreitausender der Texelgruppe sind ein Paradies für Naturliebhaber - und Fliegenfischer. Mehrmals in der Woche geht Lukas Fahrner in den Gebirgsbächen zum Fliegenfischen. Hier kommt er zur Ruhe und fängt den Fisch fürs Abendessen: frische Regenbogenforellen mit Bratkartoffeln und Pfifferlingen. Auf einem knappen Hektar pflegt Harald Gasser bei Barbian einen Mikrokosmos aus mehr als tausend Gemüsesorten und Kräutern. Seine Anbaumethoden sind ungewöhnlich, aber die Ergebnisse so hervorragend, dass Harald zum Lieblingslieferanten der Top-Gastronomen Südtirols geworden ist. Am Ufer des Flusses Eisack thront die imposante Trostburg. Hier lebt Terese Gröber, die seit ihrer Kindheit auf dem Hof gearbeitet und in der Burg gedient hat. Den beliebten Nachtisch ihrer Kindheit kocht sie immer noch gern: Schwarzplentene Riebler. Der Kaiserschmarrn aus Buchweizen wird mit einer Frucht vom eigenen Hof abgerundet.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Voyage dans le Grand Ouest américain) Kaliforniens Nationalparks Natur, Frankreich 2025 Regie: Christophe Raylat - Louis-Marie BlanchardTrue
Eine Reise durch Amerikas weiten Westen
Louis-Marie Blanchard, Schriftsteller und Naturforscher, begibt sich auf eine 5.000 Kilometer lange Reise auf den Spuren von John Muir, dem geistigen Gründungsvater der US-Nationalparks. Sein Weg führt ihn nach Kalifornien, zu den legendären Landschaften des Sequoia-Nationalparks, der John Muir Wilderness und des Yosemite-Nationalparks, die Muir einst zu schützen half. Gemeinsam mit Biologen, Forschern, Aktivisten und Förstern thematisiert Blanchard die heutigen Bedrohungen dieser wilden Gebiete: Dürren, riesige Waldbrände, Klimawandel und Urbanisierung. An der Seite von Anthony Ambrose und Wendy Baxter erklimmt er den Wipfel eines Mammutbaums, um die Auswirkungen von Wassermangel auf diese jahrtausendealten Riesen zu beobachten. Mit Kristen Shive und Tony Caprio durchstreift er Brandgebiete, in denen alte Bewirtschaftungsmethoden der indigenen Stämme wiederbelebt werden. Blanchard lernt viele Menschen kennen, die das Vermächtnis von John Muir weitergeben: William Tweed, Naturforscher und Umwelthistoriker, Deanna Lynn Wulff, Umweltaktivistin, die einen geschützten Korridor zwischen Yosemite und Sequoia schaffen will, und Spreck Rosekrans, Aktivist für die Wiederherstellung des überfluteten Hetch Hetchy Valley. In San Francisco besucht Blanchard das Haus von John Muir und dessen Schreibhöhle. Die Reise thematisiert die Paradoxe des Naturschutzes: Massentourismus, Spannungen zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum sowie die manchmal kontroverse Erinnerung an den Vater der Nationalparks. Die Dokumentation verknüpft prägende Begegnungen, faszinierende Naturerlebnisse und persönliche Reflexionen über die kalifornische Wildnis.
 HDTV
(Voyage dans le Grand Ouest américain) Von den White Mountains bis zum Kaskadengebirge Natur, Frankreich 2025 Regie: Christophe Raylat - Louis-Marie BlanchardTrue
Eine Reise durch Amerikas weiten Westen
Auf dem Weg nach Kalifornien reist Louis-Marie Blanchard durch Oregon und die nördlichen Ausläufer der Sierra Nevada, bewundert unberührte Landschaften und lernt einiges über die dortigen Ökosysteme. In den White Mountains bestaunt er Langlebige Kiefern, die als älteste Bäume der Welt gelten und bis zu 5.000 Jahre alt werden können. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Connie Millar entdeckt er ihren faszinierenden Stoffwechsel und ihre außergewöhnliche Widerstandskraft - eine Inspiration für den Kampf gegen den Klimawandel. Im Anschluss durchquert er das Große Becken Nevadas, wo die dramatischen Folgen des Goldrauschs noch immer sichtbar sind. Die Vernichtung der indigenen Völker, die Umweltschäden durch den Bergbau und die bis heute nachwirkende Quecksilberbelastung gelten als menschliche und ökologische Tragödie. An der Seite des Historikers Ed Allen besucht er symbolträchtige Orte wie den Mono Lake und die Geisterstadt Bodie. Bei der vulkanischen Kaskadenkette im Norden besucht er ein Herbarium, nimmt den Vulkanboden unter die Lupe und erkundet die Vegetation in Höhenstufen. Nach einem Stopp am Mount Shasta führt ihn die Reise schließlich zu den einst artenreichen Naturwundern Crater Lake und Mount Rainier. Mit der Biologin Amanda Silber vom Mount Rainier Institute beobachtet Blanchard die Folgen des Klimawandels: schmelzende Gletscher, bedrohte alpine Pflanzen und aus dem Gleichgewicht geratene Ökosysteme. Dieser Teil der Doku-Reihe vertieft die zentralen Umweltfragen des amerikanischen Westens und verbindet Forschergeist, geschichtliche Exkurse, Ökologie und kontemplative Momente. Er ist zugleich eine Hommage an eine neue Langsamkeit, ans genaue Beobachten und an die letzten wilden Landschaften des Kontinents.
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Programm - Nachmittag
(Voyage dans le Grand Ouest américain) Wildes Alaska Natur, Frankreich 2025 Regie: Christophe Raylat - Louis-Marie BlanchardTrue
Eine Reise durch Amerikas weiten Westen
Louis-Marie Blanchard befindet sich auf der letzten Etappe seiner Reise auf den Spuren von John Muir, die ihn nach Alaska führen. Er erkundet die faszinierenden Landschaften der Insel Wrangell, die animistischen Traditionen der Tlingit und die großen Ökosysteme, für die Muir so leidenschaftlich eintrat. Gleichzeitig wird eine andere Facette des ökologischen Kampfes beleuchtet: die Weitergabe von Kulturen, die Widerstandsfähigkeit der Völker und die Notwendigkeit schneller, effizienter Maßnahmen gegen den Klimawandel. Auf Wrangell trifft er Mike Hoyt und Esther Reese, die sich für die Bewahrung der Tlingit-Kultur einsetzen. Gemeinsam sprechen sie über Totems, symbolträchtige Tiere, Gesänge und Rituale, die fast einer radikalen Kolonisierung zum Opfer gefallen wären. Der Tongass-Wald, ein riesiges feuchtes Schutzgebiet, bietet eine üppige Kulisse, die bereits Muir begeisterte. Blanchard fährt den Stikine-Fluss hinauf und begibt sich dann auf die Insel Chichagof, die Heimat der Grizzlybären. Mit einer Naturführerin wandert er durch den Wald, angelt in Lachsflüssen und beobachtet Bären in dieser atemberaubenden und doch bedrohten Natur. Der Höhepunkt ist der Besuch des Glacier-Bay-Nationalparks. Blanchard bricht zum Muir-Gletscher auf und spricht mit Zach Brown, Biologe und Aktivist, der wie bereits Muir ein Bewusstsein für den Klimawandel schaffen will, Jugendliche ausbildet und gegen die Nutzung fossiler Energien kämpft. Der Gletscher, der sich bis heute um 25 Kilometer zurückgezogen hat, wird zum Symbol des Kampfes um die Zukunft. Die Dokumentation hinterfragt die Fähigkeit der Menschheit, sich wieder mit der Natur zu verbinden und würdigt neben Muir auch all jene, die seine Botschaft weitertragen.
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(Dances with Wolves) Western, USA, England 1990 Autor: Michael Blake Musik: John Barry Kamera: Dean SemlerTrue
Der mit dem Wolf tanzt
Lieutenant Dunbar kehrt dem Amerikanischen Bürgerkrieg den Rücken, um eine entlegene Station am Rande der Zivilisation zu beziehen. Während er sich im einfachen Leben einrichtet, sucht ein Wolf seine Nähe. Als es zu einer Auseinandersetzung zwischen Army und Indianern kommt, muss er sich entscheiden, zu wem er eigentlich gehört.
4,8 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Dokumentation, Deutschland 2025 Regie: Silvia PalmigianoTrue
Kevin Costner und der Western
"Der mit dem Wolf tanzt" gilt als Kevin Costners Meisterwerk und belebt Anfang der 1990er ein totgeglaubtes Genre. Während Western als unmodern gelten, ist Costner überzeugt: Man muss sie nur anders erzählen. Er führt selbst Regie und setzt auf maximale Authentizität - erstmals werden indigene Rollen ausschließlich mit amerikanischen Ureinwohnern besetzt, erstmals sprechen indigene Figuren im Blockbuster-Kino Lakota. Der Film trifft den Nerv der Zeit, gewinnt sieben Oscars und verändert die Wahrnehmung des Westerns nachhaltig. Costner wächst behütet auf, entdeckt früh seine Liebe zum Kino und arbeitet sich vom Nebendarsteller in "Silverado" zum Weltstar in "Bodyguard" hoch. Flops wie Waterworld oder "Postman" lassen sein Image schwanken, doch dem Western bleibt er treu: Mit "Open Range" kehrt er 2003 zurück, mit der Serie "Yellowstone" prägt er das Genre im Streaming-Zeitalter neu. Gleichzeitig entwickelt sich der Western weiter: "Brokeback Mountain" zeigt 2005 offen die intime Beziehung zweier Cowboys, "Westworld" verbindet Westernmotive mit Science-Fiction, Quentin Tarantino setzt in "Django Unchained" auf überzeichnete Gewalt und Hip-Hop-Sounds.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Arte Reportage) Reportagemagazin, Deutschland 2026True
Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags einen etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens.
2,83 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9

Was zeigt arte heute Abend?

Programm - Abend
(Le dessous des cartes) Südafrika Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie AubryTrue
Südafrika hat sich als führende Regionalmacht an der Südspitze des afrikanischen Kontinents etabliert. Das Land erfreut sich einer hohen politischen Stabilität und verzeichnet den höchsten Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index) in Subsahara-Afrika. Andere Länder Afrikas werden hingegen von Kriegen, Staatsstreichen und dem Klimawandel erschüttert.
4,4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(Khulan die Ringerin) Dokumentation, Deutschland 2025 Regie: Dino Argentiero - Jargalmaa SumiyaTrue
Die junge Khulan will in der Mongolei Ringerin werden, doch der traditionelle Ringkampf ist dort seit Jahrhunderten nur Männern erlaubt. Eine alte Legende ist der Grund für diese Regel. Mit Unterstützung ihres Vaters, eines ehemaligen Ringers, trainiert sie dennoch unermüdlich. Sie kämpft mutig gegen die starren Konventionen und die männliche Dominanz für ihren Traum und die Anerkennung.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Arte journal) Nachrichten, Deutschland, Frankreich 2026True
4,33 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
Reportagereihe, Deutschland, Frankreich 2025 Regie: Johanna JannsenTrue
Læsø: Daenemarks letzte Seegrasdaecher
Auf der dänischen Insel Læsø werden Dächer seit Jahrhunderten mit Seegras gedeckt, einem wetterfesten und langlebigen Material. Dachdecker Henning bewahrt dieses seltene Handwerk und gibt sein Wissen an die junge Ida Svendsen weiter. Sie ist auf der Insel aufgewachsen und möchte die Tradition fortführen, in der Hoffnung, eines Tages die Nachfolge ihres Lehrmeisters antreten zu können.
 Untertitel 16:9 HDTV
(1874: La naissance de lImpressionnisme) Dokumentation, Frankreich 2023 Regie: Hugues Nancy - Julien JohanTrue
1874: Geburtsstunde des Impressionismus
Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von jungen Malern, die die Kunst revolutionierten. Zu dieser Gruppe gehörten die später weltberühmten Künstler Claude Monet, Edgar Degas, Paul Cézanne, Berthe Morisot, Camille Pissarro, Alfred Sisley und Pierre-Auguste Renoir. In Reaktion auf ihr von Krieg und Krisen gezeichnetes Jahrhundert befreiten sie sich von den Regeln der klassischen Malerei und widersetzten sich dem einengenden Stil der Akademie der Schönen Künste. Im Zuge dieser langen und schwierigen Entwicklung veranstalteten die Maler im Frühjahr 1874 eine unabhängige Gruppenausstellung. Sie umfasste eine Vielzahl von Bildern, die heutzutage als Meisterwerke gelten, und wurde so zu einem Meilenstein der Malerei. In einer zeitgenössischen Kritik diente der Begriff Impressionisten zwar ihrer Abwertung, doch die Maler eigneten sich diese Bezeichnung bald an und begründeten damit eine kunstgeschichtlich wegweisende Richtung. 2024 werden der 150. Jahrestag der ersten Impressionisten-Ausstellung und die Geburtsstunde der neuen Kunstströmung gefeiert. Der Dokumentarfilm blickt auf die Anfänge dieses künstlerischen und menschlichen Abenteuers zurück, als sich die rebellische Malergruppe Anfang der 1860er Jahre zu treffen begann. Sorgfältig nachgestellte Spielfilmszenen, die sich an Schriften der Künstler orientieren, sowie ein unveröffentlichtes 3D-Reenactment der Ausstellung von 1874 lassen diese intensiven Momente der Kunstgeschichte wieder aufleben. Der Dokumentarfilm begleitet die große Ausstellung Paris 1874. Erfindung des Impressionismus, die vom 26. März bis 14. Juli 2024 im Musée dOrsay gezeigt wurde.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Renoir in Love) Renoir in Love Kunstmagazin, Schweiz, Frankreich 2025 Regie: Camille MénagerTrue
Mit seinen farbenfrohen Gemälden von Tanzlokalen und Paaren gilt Auguste Renoir als Maler des Glücks. Diese Konzentration auf das Schöne hat lange dazu geführt, sein Werk innerhalb der Moderne geringer zu bewerten - als wäre moderne Kunst zwangsläufig ironisch oder desillusioniert.
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  HDTV
Das Glück vor der Katastrophe Dokumentation, Deutschland 2025 Regie: Leif Karpe - Christoph GoldmannTrue
Tucholsky in Frankreich
Am 6. April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näherbringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen? Der Film beleuchtet diese bislang kaum dokumentierte Periode (1924-1929) des berühmten Schriftstellers in Frankreich. Auch seine wenig bekannte Liebesbeziehung zu Mary Gerold, mit der er ab 1924 verheiratet war und die später für seinen Nachruhm noch immens wichtig werden sollte, spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Zudem schärft sich in Paris sein Blick auf den heraufziehenden Faschismus in Deutschland - eine Entwicklung, die durchaus Parallelen zur heutigen Zeit aufweist. Der Film ermöglicht eine völlig neue Perspektive auf Werk und Vita Tucholskys - mehr als 90 Jahre nach seinem Tod am 21. Dezember 1935. Eine filmische Spurensuche, die die damalige und heutige Zeit in Paris und Berlin verschränkt, in Zeiten antidemokratischer Bewegungen überall in Europa aktueller denn je ist und zum Nachdenken anregt. Die Aktualität seiner Texte spiegelt sich auch in den musikalischen Interpretationen des deutsch-französischen Punk-Duos Les Millionnaires sowie der Schauspieler Robert Stadlober und Jasmin Tabatabai, die auch die Erzählerin des Films ist, wider.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Le Monde Dans Un Tableau) Manets Lampen Dokureihe, Frankreich 2025 Regie: Nicolas AuthemanTrue
Die ganze Welt in einem Bild
Diese Folge richtet den Blick auf Édouard Manets Gemälde "Bar in den Folies Bergère". Zwei im Spiegel reflektierte Lampen erhellen die Nachtclub-Szene und bilden den Ausgangspunkt der Untersuchung. Die weißen Leuchtkugeln verweisen auf einen tiefgreifenden technologischen Umbruch: den weltweiten Einzug der Elektrizität. Von den Experimenten Thomas Edisons über die Pariser Vergnügungswelt der Belle Époque bis hin zu den Werkstätten japanischer Ukiyo-e-Holzschnitte erzählt die Dokumentation die unerwartete Geschichte künstlerischer, wirtschaftlicher und politischer Begegnungen zwischen Japan und dem Westen Ende des 19. Jahrhunderts. Mit dem Aufkommen der Elektrizität und dem künstlichen Licht verändert sich die menschliche Lebensweise grundlegend. "Die Lampen von Manet" zeigt, wie einfache Bambusfasern aus einem Shinto-Schrein nahe Kyoto das Nachtleben der westlichen Metropolen revolutionierten. Zahlreiche Sachverständige begleiten diese Spurensuche: der Direktor sowie ein Lichtgestalter der Folies Bergère, mehrere shintoistische Mönche, eine japanische Verlegerin eines Holzschnitt-Ateliers und ein ehemaliger Bergarbeiter aus Nordfrankreich.
 HDTV

Was läuft am Samstag auf arte im Fernsehen?