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Bayerische Wirtshaus-Atmosphäre bei Sing meinen Song - Das Tauschkonzert In Folge sieben steht Tream im Mittelpunkt. Der Senkrechtstarter füllt große Festivalbühnen im deutschsprachigen Raum, verkaufte zuletzt über 140.000 Tickets und erreicht rund drei Millionen monatliche Hörer bei Spotify. In Südafrika verwandelt er das Tauschkonzert-Sofa in einen geselligen Stammtisch. Mit seiner direkten und nahbaren Art sorgt er für eine lockere Stimmung, spricht aber auch über die Herausforderungen seines schnellen Erfolgs. Treams Tauschkonzert-Fratello Giovanni Zarrella sorgt mit seiner Italo-Pop-Version von Lebenslang direkt für die richtige Temperatur an diesem Abend und reißt die Gruppe direkt vom Sofa. So sehr Tream auch die Bühne und den Erfolg wertschätzt und genießt, sehnt er sich auch häufig nach der Zeit zurück, bevor er berühmt war und auf den größten Bühnen stand. Einmal zurück in die Zeit handelt von dieser Zeit. Auch Pop-Grande Mark Forster erinnert sich gerne an seine Jugend und Jugendfreunde und entführt die Couch mit seiner reduzierten Interpretation zurück in seine Vergangenheit. Dann heißt es wieder Partytime. Johannes Oerding hat sich Treams persönlichen Lieblingssong Zelten auf Kies ausgesucht und beweist einmal mehr, dass er nicht nur die ruhigen, sondern auch die lauten Töne beherrscht. So liefert er eine Party-Version der Extraklasse. Tream selbst überrascht und bewegt mit ganz ungewohnten Tönen. Mit seinem neuen Song Psycho zeigt er die Schattenseiten des Erfolges auf und erklärt wie schwierig es häufig ist, mit dem vielen Druck und den hohen Erwartungen umzugehen. Liebe auf der Rückbank, im Original mit FiNCH, ist ein absoluter Dauerbrenner auf allen Festivals und deshalb singt ihn passenderweise Deine Cousine. Und die liefert in gewohnter Punkrock-Manier ab. Im Song Immer dann geht es darum, immer wieder aufzustehen und an sich zu glauben, wenn es andere nicht tun.
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Vom Newcomer aus der bayerischen Provinz zu einem der erfolgreichsten Künstler des Landes: Tream. Mit über einer Milliarde Streams und ausverkauften Tourneen prägt er seinen ganz eigenen Sound: Schlagerrap. Doch hinter dem Erfolg steht eine Geschichte, die weit vor den großen Bühnen beginnt. Wir begleiten Tream nach Bayern, in sein Heimatdorf Büchelkühn - dorthin, wo alles begann. Zwischen Familie, Dorfleben und alten Freunden geht es zum Ursprung. Und dann der Kontrast: Köln, Lanxess Arena. 15.000 Menschen. Und über allem die Frage: Wie geht man mit Erfolg um, wenn man trotzdem bei sich selbst bleiben will?
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Es war einmal ein Land, das es nicht mehr gibt: Jugoslawien. Mehrere Jahrzehnte lang hielt Josip Broz Tito unangefochten die Zügel in der Hand. Bis zu seinem Tod 1980. Er hinterließ ein Machtvakuum, das die kommunistische Partei nicht füllen konnte. Der Staat Jugoslawien zerfiel. Millionen Menschen wurden in den Kriegen vertrieben, Hunderttausende getötet. Die Dokumentation erzählt neben der Lebensgeschichte Titos auch die Geschichte eines gescheiterten Staatswesens. Historiker, Künstler, ehemalige Partisanenkämpfer begeben sich dafür auf Spurensuche. Sie sind Serben, Kroaten, Bosniaken, Slowenen, überall auf der Welt verstreut. Viele beschäftigt die Frage, wer dieser Mann wirklich war. Ihre persönlichen Erinnerungen und Analysen verschmelzen zu einer Erzählstimme, die mit selten gezeigten Archivmaterial den Weg Titos nachzeichnet. Vom gelernten Schlosser zum kommunistischen Untergrundkämpfer und charismatischen Partisanenführer bis hin zum autokratischen Herrscher des Staates Jugoslawien, den es ohne ihn vermutlich so nie gegeben hätte. Zu Wort kommen unter anderem der Politikwissenschaftler Dejan Jovic, die Performancekünstlerin Marina Abramovic sowie der Historiker Jože Pirjevec und die Historikerin Marie-Janine Calic. Es entsteht das komplexe Bild eines Mannes, der vielen Menschen Hoffnung und Stabilität versprach, der internationale Anerkennung gewann, Jugoslawien zwischen Ost und West positionierte und die Bewegung der Blockfreien Staaten mit ins Leben rief. Zudem legt die Dokumentation die Bruchlinien frei, an denen der jugoslawische Staat später zerbrechen wird.
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1944 zeichnete sich Deutschlands Niederlage ab. Die Alliierten planten Demokratien, doch Stalin errichtete im Osten kommunistische Regime. Die erschöpfte Bevölkerung, mit dem Wiederaufbau beschäftigt, leistete kaum Widerstand. Moskau kontrollierte die Wirtschaft und Ressourcen der Satellitenstaaten. Im Ostblock herrschten Unterdrückung und Überwachung. Der Eiserne Vorhang teilte Europa für Jahrzehnte.
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Frida ist seit neun Monaten auf der Welt und Mari und Theo haben den Anspruch, sich als moderne Eltern gleichberechtigt um ihre Tochter zu kümmern. Nachdem Mari die erste Zeit mit ihr zu Hause geblieben ist und nun endlich wieder arbeiten gehen kann, ist Theo mit der Kinderbetreuung dran. Doch schon zu Beginn seiner Elternzeit ist er ein nervliches Wrack. Da zeigt Andi eine völlig neue Seite von sich
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(Forgetting Sarah Marshall) Komödie, USA 2008 Regie: Nicholas Stoller Sound: George H. Anderson - Bill Burns - Thom Coach Ehle - Keith Elliott - Tammy Fearing Musik: Lyle Workman Kamera: Russ T. Alsobrook - Russ Alsobrook