19:25

20:15

Der Mord am Holzbaron Karl Zenker führt die Ermittler in ein Netz aus illegalen Holzgeschäften. Unter Verdacht geraten sein Sohn Heiko, mit dem er im Streit lag, der Mitarbeiter Gregor Kampmann, der dringend Geld benötigt, und eine Pfarrerin mit dubiosen Holzverkäufen. Auch das seltsame Verhalten einer Standesbeamtin wirft Fragen auf. Die Ermittlungen führen tief in die Wälder des Erzgebirges.
19:10

In ihrer neuen Mission betreten Ralf Seeger und seine Männer einen Ort, der selbst für die Harten Hunde ein beklemmender Ausnahme-Einsatz ist: die Justizvollzugsanstalt Bützow. Dort kämpft Tierschützerin Margret Kuhlmann seit Jahren gegen das wachsende Problem der Streunerkatzen - mit Unterstützung der Insassen, die in diesem bundesweit einzigartigen Projekt zu Tierrettern werden. Die Harten Hunde sollen mitten im Gefängnis ein dringend benötigtes Katzenhaus bauen, das den Tieren Schutz bieten und den Gefangenen eine sinnstiftende Aufgabe geben soll. Zwischen dicken Mauern, Stacheldraht und strengen Sicherheitskontrollen müssen Ralf und seine Jungs nicht nur handwerklich alles geben - der Einsatz weckt Erinnerungen an dunkle Zeiten und fordert sie emotional heraus wie selten zuvor. Parallel dazu läuft eine großangelegte Kastrationsaktion: Tierärztin Sabine Menke operiert in einem improvisierten OP-Trakt Katze um Katze, um die unkontrollierte Vermehrung zu stoppen. Dabei zeigt sich, wie viel Herzblut und Engagement in diesem außergewöhnlichen Projekt steckt - und wie sehr Tiere Leben verändern können, selbst dort, wo Freiheit nur ein Traum ist. Auch im Tierheim Malchow, das das Knast-Katzen Projekt betreut, wartet Arbeit. Überfüllte Räume, ausgesetzte Tiere und ein zweites Katzenhaus, das dringend aufgebaut werden muss. Alex muss kleinen Kätzchen mit Augenentzündung helfen, und Ralf assistiert, als der Rüde Buddy wegen Darmproblemen als Notfall behandelt werden muss. Als Belohnung ist für die Harten Hunde dann Katzenkuscheln angesagt, denn die vielen Katzenkinder brauchen Sozialkontakt.
20:15

19:40

In den hochgelegenen und weitgehend unberührten Tälern der Ariège und der Haute-Garonne fühlt er sich wohl: der Braunbär. Seit seiner Wiederansiedlung durch den Staat vor 30 Jahren ist seine Population von zehn auf rund 100 Tiere angewachsen. Der Wildbiologe Jean-Jacques Camara hat sein Leben dem Schutz der Pyrenäen-Bären gewidmet. Nachdem die Tiere fast ausgerottet waren, beteiligte sich der Wissenschaftler an der Wiederansiedlung des slowenischen Braunbären, einer eng verwandten Art. Was die Menschen hier bewegt, ist beispielsweise die Politik rund um den Schutz der Bären, weil ihnen das oft übertrieben erscheint und sie es als eine Art Enteignung ihres Territoriums empfinden. Ich glaube, dass der Mensch den Bären irgendwie braucht, weil er doch ein unvergleichlicher Reichtum ist. Auch glaube ich, dass die Menschen von Wildtieren, aber vor allem von Bären träumen. Sie sind also auch ein Symbol, und für die Bewohner der Pyrenäen sind sie Teil ihrer Identität, sagt Camara. Für die Schäferinnen und Schäfer stellt sich die Koexistenz schwierig dar: Die Monate auf den Hochweiden sind geprägt von Sorge und Angst, Tiere durch Angriffe zu verlieren. Der Staat zahlt für Schutzmaßnahmen, etwa elektrische Zäune. einen zusätzlichen Hirten, der die Herde zu bewachen hilft, für provisorische Hütten, für die ausgebildeten Schutzhunde und auch harmlosere Abwehrmaßnahmen. All das ändert jedoch wenig am Gefühl der Nutztierhalterinnen und -halter, sich nicht nachhaltig gegen ein per Gesetz geschütztes Raubtier wehren zu können.
20:15

20:00
Im vergangenen Jahr kam es in der dritten Runde zu einem amerikanischen Duell. Madison Keys, die spätere Titelgewinnerin, traf auf ihre Landsfrau Danielle Collins. Die aus Illinois stammende Keys konnte sich schließlich mit 6:4 und 6:4 durchsetzen.
22:00