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In Schwerin erreicht das Team der dringende Notruf einer Frau: Das Herz ihres Mannes schlägt nicht mehr! Doc Caro leitet vor Ort sofort die notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Und: Einsatz in den Bergen. Im alpinen Skigebiet Ischgl stellt sich Doc Caro neuen Herausforderungen. Die Notärztin beweist auf der 2300m hohen Krankenstation routiniert ihr fachliche Kompetenz.
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Ein stadtmüdes französisches Paar lässt sich in einem abgelegenen Dorf in Galicien nieder, um mit dem Verkauf von Biogemüse neu durchzustarten. Die Anfeindung durch die einheimischen Nachbarn eskaliert zur Tragödie: Der Mann verschwindet und seine Frau ist überzeugt, dass er von den Nachbarn umgebracht wurde. Rodrigo Sorogoyens fünfter Film Wie wilde Tiere basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich vor etwa 15 Jahren in Spanien ereignete. Die Dokumentation zeigt, wie sich der Filmemacher der Problematik näherte und zwischen ausführlicher Recherche und erzählerischer Distanz einen eigenständigen Film erschuf. Die von ihm thematisierte Fremdenfeindlichkeit in benachteiligten konservativen ländlichen Gebieten ist keine spanische Eigenheit, sondern im Zuge des erstarkenden Nationalismus und Populismus ein zunehmend europäisches Phänomen. Interviews mit dem Regisseur, Schauspielern und anderen Beteiligten sowie Filmausschnitte, Archivmaterial und die Rückkehr an die Drehorte in Galicien machen erlebbar, wie der Film entstand. Neben dem packenden Drehbuch und der hochkarätigen französisch-spanischen Besetzung ist es Rodrigo Sorogoyens feinfühlige Darstellung des Konflikts zwischen den verarmten Landwirten und den idealistischen Aussteigern, der dem Thriller zum internationalen Erfolg verhalf. Er setzt hiermit sein eindringliches sozialkritisches Werk fort und gilt inzwischen als führender Vertreter des engagierten Genrekinos und der neuen Generation des spanischen Films.
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Sie sind ein Rätsel in der grell ausgeleuchteten Welt des großen Kinos: Die Coen-Brüder haben in sehr eigenwilligen Filmen ein ganz eigenes Genre in der Welt des Kinos geschaffen - ein filmisches Universum mit eigener Moral und eigenen Regeln, ein Ort, der Amerika auf beunruhigende Weise ähnelt, es aber doch nicht ist. Es ist eine Welt, die nur mit einem Wort beschrieben werden kann: Coenesque. Die Dokumentation fächert die Karriere von Joel und Ethan Coen auf und versucht sich an einer Antwort auf die Frage, die so viele gestellt haben: Wie machen sie das? Ihr Chamäleon-Talent hat jedes Genre - Thriller, Komödien, Tragödien, Western, Musicals, Spionage - neu erfunden und zu ihrem eigenen gemacht. Die Dokumentation zeigt, wie ihre gemeinsame Fantasiewelt aus der Kindheit und die Entfremdung, die sie vom amerikanischen Leben empfanden, diese einzigartige Vision hervorgebracht haben. Wie sie durch das goldene Zeitalter Hollywoods geprägt wurden und selbst ein neues goldenes Zeitalter des unabhängigen Kinos geschaffen haben. Dabei haben sie ihre kauzigen Persönlichkeiten bewahrt, was sie zu den beiden unwahrscheinlichsten Kreativen macht, die jemals Hollywood erobert haben. Die Dokumentation folgt der seltsamen, aber brillanten Reise, die die Brüder dorthin geführt hat. Eine faszinierende Geschichte über die Zusammenarbeit von zwei Menschen, die manchmal wie eine Person erscheinen. Und eine Geschichte, die so düster-komisch ist wie jeder einzelne ihrer Filme.
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In dieser Folge geht es um Verbrechen, bei denen Menschen ihrer Freiheit beraubt wurden. Im Mittelpunkt steht der Fall von Achim H., der 1993 vor seinem Haus entführt und eine Woche lang in einer Holzkiste gefangen gehalten wurde. Er berichtet, wie stark die Tat bis heute nachwirkt - körperlich, psychisch und finanziell. Neben diesem Fall beleuchtet die Sendung weitere Geiselnahmen, darunter die Entführung zweier Kinder sowie den Fall eines Juweliers.
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Martha Müller ist nach einem gewalttätigen Zwischenfall vom Lehrerberuf desillusioniert und beschließt, sich nicht mehr so stark als Lehrerin zu engagieren. An ihrer neuen Schule in Wien wird sie jedoch gleich mit Problemfall Ilayda konfrontiert. Die 17-jährige türkische Schülerin lebt mit ihrer sehr gut integrierten Familie in Wien. Sie selbst aber hat sich nach dem Tod ihres Vaters entschlossen, Kopftuch zu tragen. Dadurch grenzt sie sich jedoch immer mehr aus ihrer Klasse aus. Ilayda ist eine leidenschaftliche Schwimmerin und geht dieser Passion heimlich nachts im Schulschwimmbad nach. Martha, die auch Sportunterricht gibt, bekommt das mit und versucht, Ilayda über die Schulschwimm-Mannschaft, die an einem Wettbewerb teilnehmen soll, wieder in die Klassengemeinschaft zurückzuholen. Dabei kommt Martha immer mehr von ihrem Vorsatz ab, sich nur noch im Unterricht für ihre Schüler einzusetzen, um nicht wieder eine Enttäuschung erleben zu müssen. Als Ilayda sich auch noch weigert, Kopftuch und Burkini für den Schwimmwettbewerb abzulegen und im normalen Badeanzug zu schwimmen, scheinen sich Marthas Befürchtungen zu bestätigen.
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