23:55

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Mascha ist wild und laut, kompromisslos und schlagfertig. Frisch verliebt ist sie gerade mit ihrem Freund Elias zusammen gezogen. Doch als der plötzlich stirbt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Mascha, die neben dem Studium als Simultanübersetzerin jobbt, setzt sich in ein Flugzeug nach Israel und beginnt dort ein neues Leben. Sie findet eine neue Liebe, wird aber schließlich von ihrem fluchtartig zurückgelassenen Leben eingeholt. Denn Mascha ist Mitte der 90er-Jahre mit ihren Eltern aus dem aserbaidschanischen Bürgerkrieg nach Deutschland gekommen. Als angehende Dolmetscherin spricht sie zwar fünf Sprachen fließend, nur über ihre eigene Geschichte, über die Geflüchtete in ihr, spricht die junge Jüdin nie. Ihr Freundeskreis in Deutschland ist multikulturell, feiert regelmäßig ausgelassen und kontert den allgegenwärtigen Alltagsrassismus mit böser Ironie. Doch Elias Tod bringt ihre verdrängten Kindheitstraumata des aserbaidschanischen Bürgerkriegs in Baku wieder an die Oberfläche - ganz gleich, wohin Mascha auch zu fliehen versucht.
23:10

Anastasia Hirsch und Chris Kühn kämpfen in der Schweiz gegen seine drohende Ausweisung und suchen verzweifelt einen Anwalt, während sie trotz Schulden einen zweiten Modeladen eröffnen. Der geplante Neuanfang mit Sohn Angelo gerät ins Chaos: Vorbereitungen misslingen, Kunden warten - und plötzlich steht die Polizei im Laden. Droht Chris nun doch die Abschiebung? Die Dokureihe stellt Menschen und ihre Pläne vor, Deutschland den Rücken zu kehren. Mehr oder weniger gut organisiert versuchen sie, sich z. B. in Thailand, den USA oder den Kanaren eine neue Existenz aufzubauen, u. a. als Handwerker, Eisverkäufer oder Gastronom. Nicht immer sind die Vorhaben von Erfolg gekrönt.
00:10

23:20

Die Villa Geissini ist in Aufruhr! Robert droht seinen antriebslosen Töchtern Davina und Shania mit Job oder Verlust der Luxusleben-Vorteile. Die Geiss-Töchter putzen Autos, helfen im Familienhotel und verkaufen im Roberto-Geissini-Shop. Shania greift mal wieder zu Pinsel und Farbe - und bekommt prompt ein Lob von Star-Künstler Niclas Castello. Doch beim Vorstellungsgespräch als Immobilienmakler kommen sie zu spät und Davina gähnt.
00:15

23:25

Wer sich heute mit der Diskussion über Transgeschlechtlichkeit beschäftigt, könnte meinen, es handle sich um ein modernes Thema. Doch bereits vor mehr als einem Jahrhundert gab es Menschen, die ihr Geschlecht angleichen ließen und sich für ihre Rechte einsetzten - lange bevor der Begriff "Transgender" allgemein bekannt wurde. Eine Schlüsselfigur dieser frühen Bewegung war der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld. Im Jahr 1919 rief er in Berlin das erste Institut für Sexualforschung ins Leben. Hirschfeld kämpfte für die rechtliche Anerkennung queerer Identitäten und war damit seiner Zeit weit voraus. Erst seit Ende 2024 erlaubt das deutsche Selbstbestimmungsgesetz, dass Menschen selbst über Vornamen und Geschlechtseintrag entscheiden. Doch das Gesetz entfacht eine hitzige Debatte: Wer definiert das Geschlecht? Schon vor 100 Jahren stehen queere Menschen im Zentrum eines Kulturkampfs. Hirschfelds Einsatz für Vielfalt und Entkriminalisierung macht ihn selbst zur Zielscheibe. 1920 wird er nach einem Vortrag niedergeschlagen und für tot erklärt - er überlebt jedoch und arbeitet weiter, bis die Nationalsozialisten an Macht gewinnen. Sie plündern und verwüsten sein Institut, Hirschfeld flieht ins Exil. Es ist das Ende des liberalistischen Geistes der Weimarer Zeit und der Beginn grausamster Verfolgung queerer Menschen. In der Dokumentation "Die sexuelle Provokation - Magnus Hirschfeld und die Geschlechter" ergründet der Regisseur Miguel Kaluza die Geschichte des Sexualpioniers und fragt: Warum provoziert Vielfalt bis heute? Droht ein neuer Backlash?
00:20

Seit mehr als 100 Jahren wird der Roman Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne wegen seiner Darstellung von Sexualität kontrovers besprochen. Mit einem Zeitungsaufruf lud die Autorin Ruth Beckermann Männer zwischen 16 und 99 Jahren zu einem Casting für einen Film ein, der den Roman zur Grundlage hat. In den Gesprächen eröffnen die Männer Einblicke in ihren Kosmos von Erotik und Sexualität.
23:40

In der alten Mühle in Morton Fendle soll ein Zentrum für das lokale Kunsthandwerk entstehen. Alan Hollingsworth hat bei vielen Dorfbewohnern viel Geld gesammelt, um das Projekt zu finanzieren. Nun ist das Geld verschwunden, und die Investoren fühlen sich von Alan betrogen. Als Alans schöne Frau Simone plötzlich verschwindet, vermutet Barnaby eine Entführung. Wenig später wird Alan ermordet. Der Polizist Inspector Barnaby klärt Kriminalfälle in der Grafschaft Midsomer auf. Analytisch und mit Sachverstand geht er den Beweisen nach. Der Insprector und sein Team sind bekannt für ihre Aufklärungsquote. Zum Leid von Mrs. Barnaby lässt er keinen Fall ruhen, der noch nicht aufgeklärt ist.
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