22:15

Selbstreinigende Katzentoilette Rührbesen mit Abstreifer Amazing Roulette Tragbarer Wäschetrockner Anti-Sand Strandmatte Clic Light Handpresso Sportboard Es wird getreten, getrocknet und gerührt. Die Allestester sind wie elektrisiert. Kathrin und Andreas kommen beim Test einer innovativen Katzentoilette zu einem überraschenden Ergebnis. Auf dem Markt erscheinen jedes Jahr lustige Gadgets oder Neuheiten die den Alltag leichter machen sollen. Detlef und Nicole Steves nehmen verschiedenste Produkte unter die Lupe und entscheiden frei nach dem Motto – ist das nützlich oder kann das weg? Natürlich testen sie nicht alleine: Eine Studenten-WG, ein Opernsänger-Paar und ein Mehr-Generationen-Haushalt sind mit von der Partie.
21:50

Der Plünderer deckt auf, wie der Kunstraub durch die Nationalsozialisten auch nach 1945 weiterging: Der ehemalige Göring-Vertraute Bruno Lohse baute ein lukratives Netzwerk auf und handelte jahrzehntelang mit geraubten Kunstschätzen - während die rechtmäßigen Besitzer vergeblich um Restitution kämpften. Die Dokumentation verfolgt die undurchsichtigen Wege der Beutekunst vom Paris der Besatzungszeit über die Nachkriegsjahre zum Beispiel in München bis in die USA, dem heutigen Zentrum des globalen Kunsthandels. Der Film stellt die Arbeitsweise ehemaliger Nazi-Kunsthändler wie Lohse, die ihr eigenes Nachkriegs-Netzwerk betrieben, detailliert dar und wirft ein Licht auf den Kunstmarkt, der neben dem für Drogen oder Waffen einer der letzten unregulierten Milliardenmärkte der Welt ist. Dabei stellen sich deutliche Fragen über das Versagen der Nachkriegsjustiz und die anhaltende Komplizenschaft von Regierungen und Kunsthandel bei ungesühnten Verbrechen. Vier junge Banditen nehme eine kleine Gemeinde in Beschlag und glauben, dass sie das Städtchen kontrollieren können. Der einarmige Farmer Sam hat jedoch verbündete zusammengetrommelt, die es mit den Rowdies aufnehmen wollen – und können.
23:40

Im Zweiten Weltkrieg wurden im KZ-Außenlager Hradischko in Mittelböhmen nahe Prag Hunderte politische Gefangene aus ganz Europa von den Nationalsozialisten ermordet - darunter auch spanische Republikaner, Überlebende des Bürgerkriegs. Ihre Geschichte wäre beinahe in Vergessenheit geraten, hätte nicht der Leiter des Prager Krematoriums Strašnice gemeinsam mit seinem Sohn mutig gehandelt. Die Dokumentation begleitet Unai Eguía Bizkarralegorra, einen baskischen Kunstlehrer und leidenschaftlichen Geschichtskenner, bei seiner privaten Spurensuche. Ausgangspunkt ist ein Brief eines Überlebenden des Konzentrationslagers Hradischko. Vom Forscherdrang gepackt, folgt Eguía den Spuren der Opfer quer durch Europa und rekonstruiert ihr Schicksal. Er spricht mit Nachfahren, sichtet vergessene Dokumente und stößt auf die stille Heldentat von František Suchý und dessen Sohn. Inmitten der NS-Herrschaft bewahrten sie im Verborgenen die Asche von über 2.200 ermordeten Menschen und machten sie für künftige Generationen identifizierbar. Die Dokumentation verknüpft Zeitzeugenberichte, Archivmaterial und animierte Bildsequenzen zu einem leisen, eindrucksvollen Zeugnis von Mut und Menschlichkeit. Sie zeigt, wie Erinnerungen weiterleben - dank jener, die selbst in finstersten Zeiten unbeugsam bleiben. Ein Plädoyer für Würde, Gerechtigkeit und für eine aktive Erinnerungskultur.
22:35
23:05

Der deutsche Priester Franz Stock lebte während des zweiten Weltkrieg als Kriegspfarrer in Paris. Trotz des Verbots führte er Tagebuch und gab darin auch Auskunft über Prozesse und Hinrichtungen durch die Besatzung der Nazis. Die Doku gibt spannende Einblicke in die Geschichte Frankreichs zur Zeit des Nationalsozialismus und den Widerstand in Frankreich. Wie konnte Pfarrer Franz Stock als Kriegspfarrer der Wehrmacht und Gegner des Nazi-Regimes überleben?