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Ewige Jugend, makellose Schönheit, perfekte Proportionen - die Möglichkeiten, diese Ideale zu verwirklichen und das Alter auszutricksen, scheinen grenzenlos. Wir wollen nicht nur schön sein, sondern auch erfolgreich und leistungsfähig. Was einst noch Hollywood-Stars und Millionären vorbehalten war, ist heute theoretisch für jedermann erreichbar. 2024 gab es in Deutschland insgesamt 1.303.528 chirurgische und nicht-chirurgische Schönheitseingriffe. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg die Zahl um 12,6 Prozent. Neue Verfahren und Technologien für Beautybehandlungen überschwemmen den Markt. Ob Brazilian Butt Lift, Rückenstraffung oder Beinverlängerung, es wird optimiert und operiert wie nie. Kosmetische Eingriffe und Beauty to go als Allzweckwaffe gegen das Altern? Tech-Milliardäre investieren enorme Summen in die Langlebigkeitsforschung, auch Longevity genannt. Hightech im Kampf gegen den Zahn der Zeit. Ist der Traum von ewiger Jugend bald Realität? Doch mit den Möglichkeiten steigt auch der Druck. Wer altert und an Leistungsfähigkeit verliert, scheint selbst schuld zu sein. Die sozialen Medien haben einen immer größer werdenden Einfluss auf das Selbstbild junger Menschen. Der ständige Vergleich mit den makellosen Bildern aus der Insta- und TikTok-Welt verändert unser Verständnis von Schönheit radikal. Neue Trendstudien belegen aber auch: Die Kundschaft legt immer größeren Wert auf natürliche Beauty-Ergebnisse - ewige Jugend, scheinbar ganz ohne Fremdeinwirkung. Die VOX-Dokumentation begleitet Menschen auf ihrer persönlichen Schönheitsmission und ihrem Weg der Selbstoptimierung. Die Zuschauer werden Zeugen von Höhen und Tiefen, von Siegen und Niederlagen. Dabei beleuchtet die Doku aktuelle Beautytrends - zwischen innovativ und grenzwertig. Unsere Protagonistinnen und Protagonisten unterziehen sich neuen Behandlungsmethoden und Schönheitskuren bis hin zur schmerzhaften Beinverlängerung. Sie dokumentieren in Videotagebüchern, welche Fort- und Rückschritte sie machen.
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In Neukaledonien, auf Neuseeland und auf Madagaskar lebten einst riesige Laufvögel, die bis zu vier Meter groß und 800 Kilogramm schwer wurden. Jüngste Ausgrabungen, darunter Knochen und Eier, geben Aufschluss über die Lebensbedingungen der gefiederten Giganten, die ausschließlich auf Inseln der südlichen Erdhalbkugel zu Hause waren. Die Datierung der Fossilien zeigt, dass die Riesenvögel im vergangenen Jahrtausend vom Menschen ausgerottet wurden. Da sie aufgrund ihrer Größe nicht fliegen konnten, waren die Tiere eine leichte Beute. Aber wie waren sie eigentlich auf die Inseln gelangt? Mit Hilfe von DNA-Analysen der Knochenfunde konnten Archäologen die überraschende Evolutionsgeschichte der Laufvögel rekonstruieren. Die Forscher stellten eine nahe Verwandtschaft mit lebenden und flugfähigen Vögeln in Südamerika fest und bargen Eier auf den Kanarischen Inseln, die den Funden auf den Inseln der südlichen Hemisphäre sehr ähnlich sind. Dies sind erste Hinweise auf die unglaubliche Reise der Riesen-Laufvögel seit dem Aussterben der Dinosaurier.
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Für "Paris sur Mesure" bringt Vanessa Wagner die Klavieretüden des US-amerikanischen Komponisten Philip Glass in der Version ihres eigenen Albums "Philip Glass: The Complete Piano Etudes" auf die Bühne. Für die Künstlerin ist jedes der Stücke eine eigene Welt voller Bewegung und Klangfarben, eine Architektur aus Wiederholungen und sich aufbauenden geometrischen Strukturen. Zugleich hinterfragt die gefühlvolle Musik gerade durch ihre repetitive und beständige Ausarbeitung die Vorstellungen von Raum und Zeit. Dadurch lässt sie sich wunderbar mit den Tanzbewegungen vereinen. Vanessa Wagner hat verschiedene Kunstschaffende aus Tanz und Performancekunst dazu eingeladen, die Musik von Philip Glass aus deren Perspektive zu betrachten: Chloé Moglia (Trapezkünstlerin, Choreographin und Tänzerin), Kader Attou (Tänzer und Choreograph) und seine Compagnie Accrorap (eine der ältesten französischen Hip-Hop-Tanzgruppen). Die Begegnung von Musik und Tanz wird vom Kollektiv Scale unterstützt, das in seinen Bühnenbildern Technologie, Erzählkunst und Sensibilität vereint. Aufzeichnung vom 21. November 2025 im Großen Saal des Studio Kremlin, Le Kremlin-Bicêtre.
22:00

Die Krimireihe, die seit 1970 ausgestrahlt wird, zeigt Ermittler-Teams in verschiedenen Städten oder Regionen Deutschlands, in Österreich und der Schweiz. Die einzelnen Rundfunkanstalten sind dabei für die Ermittler in ihrem Sendegebiet zuständig - jede verfügt über mindestens ein Ermittlerteam. Die Reihe versucht, den Alltag abzubilden und greift häufig aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Die Filme mit den verschiedenen Hauptdarstellern werden abwechselnd und in loser Folge sonntags um 20.15 Uhr gezeigt, wobei die Ermittler der größeren ARD-Anstalten wie WDR und NDR alle paar Wochen im Einsatz sind und die der kleinen Anstalten wie RB und SR manchmal jahrelang gar nicht auftreten. Zunächst liefen nur etwa elf Folgen im Jahr, Ende der 90er-Jahre waren es 30.
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