TV-Programm SRF1 gestern

   
   Was läuft beim TV Sender SRF1

Was läuft im TV-Programm von SRF1 am gestern ?

Das SRF1 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
04:35 SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
Serie ~45 Min
Landfrauenküche (4/8): Aurelia Joly (VD) Die Rebberge von Aurelia und Jacques Joly liegen an traumhafter Lage am Ufer des Genfersees. Als 16-jähriges Aupair-Mädchen hat sich die gebürtige Winterthurerin in das Lavaux-Gebiet und dessen Leute verliebt und ist daraufhin in der Westschweiz geblieben. Heute geht ihr die französische Sprache hörbar leichter über die Lippen als die deutsche. In der Organisation ihres Winzerbetriebs fühlt sie sich aber oft ganz deutschschweizerisch: bestens organisiert und auf Pünktlichkeit bedacht. Es gibt viel zu tun auf ihrem kleinen Weingut im Dörfchen Grandvaux. Alles machen Aurelia Joly und ihr Mann Jacques selbst, von der Pflege der Reben über die Kelterung der Trauben im Keller bis zur Auslieferung der abgefüllten Weinflaschen. Wenn sie dann am Abend noch Gäste zum ''Dîner'' mit Weindegustation einladen oder die Landfrauen zum Znacht kommen, müssen auch die zwei Teenager Alexia und Jérôme mitanpacken. Auch wenn ständig viel zu tun ist, Aurelia geniesst den Trubel auf ihrem Betrieb. Sie ist gerne unter Leuten und wird jeweils ein bisschen melancholisch, wenn es im Herbst nach der Weinlese etwas ruhiger wird im Hause Joly. Auch beim Landfrauenessen darf der Wein natürlich nicht fehlen. Er gehört für Aurelia in die Küche wie Salz und Pfeffer. So kocht sie zur Vorspeise eine Weinsuppe mit Chasselas - eine Eigenkreation. In die Sauce des Hauptgangs kommt selbstverständlich ein grosszügiger Schuss Weisswein. Und sogar das Törtliduo zum Dessert kommt nicht ohne Wein aus. Die eingeladenen Landfrauen erwarten bei Aurelia viel Wein, aber auch Fisch. Einen solchen aufzutischen, wäre ein Wagnis, denn nicht alle Landfrauen mögen Fisch.
11:20 DOK
Infosendung ~55 Min
Iris Zürcher, Hausärztin von Adam Quadroni, versteht nicht, dass er seine Kinder nicht ungehindert sehen kann. Nach der Trennung der Eltern Quadroni hatte sie dem zuständigen Regionalgericht geschrieben, dass die ''enge Bindung zwischen dem Vater und seinen Kindern besonders geschützt werden müsse''. Darauf sei nicht reagiert worden: ''Das finde ich unglaublich'', sagt die erfahrene Ärztin. Auch Adam Quadronis Anwalt, Angelo Schwizer, kritisiert, dass die Verfahrensleitung des Regionalgerichts auf Schikane und Zermürbung ausgelegt sei. Adam Quadroni müsse um alles und jeden kämpfen: ''Ich habe in einem Eheschutz, bei dem der Gegenstand des Verfahrens doch sehr beschränkt ist - Unterhalt, Kinderbelange, Zuweisung der Wohnung - noch nie einen derartigen Aktenumfang gesehen.'' Dass sich Adam Quadroni überhaupt Anwälte leisten kann, hat er Natanael Wildermuth zu verdanken. Nachdem der Student Anfang 2018 im Onlinemagazin ''Republik'' vom Schicksal des Whistleblowers gelesen hatte, startete er kurzerhand ein Crowdfunding, um ihn zu unterstützen. Innert kürzester Zeit kam eine Viertelmillion Franken zusammen. ''Mir ist es wichtig, dass wir in der Schweiz Gerechtigkeit haben'', sagt Natanael Wildermuth. Auch der ehemalige Präsident des Bundesgerichts, Giusep Nay, wurde durch die Berichterstattung in den Medien auf das Schicksal von Adam Quadroni aufmerksam. Aus seinem Berufsleben weiss er, dass oft die Glaubwürdigkeit eines Whistleblowers in Zweifel gezogen wird: ''Statt die Tatsachen anzugehen, die er offenbart hat, wird er ins Visier genommen'', sagt der Bündner. Heute steht der pensionierte Bundesrichter Adam Quadroni bei. Adam Quadroni lebt zurückgezogen in seinem Heimatdorf Ramosch im Unterengadin. Am Dorfleben nimmt er längst nicht mehr teil. Ab und zu hilft er bei einem Bauern aus und mistet frühmorgens den Kuhstall aus. Einer regelmässigen Arbeit geht der frühere Bauunternehmer nicht nach. Viel Zeit verbringt er damit, Dokumente für die verschiedenen Untersuchungen zusammenzustellen, die im Gang sind - etwa die erste parlamentarische Untersuchungskommission des Kantons Graubünden. ''Auf der einen Seite bin ich sehr froh, dass das jetzt gemacht wird'', sagt er. Dafür habe er jahrelang gekämpft. Auf der anderen Seite kämpfe er um das Recht, seine Kinder zu sehen. ''Es sind sehr viele Baustellen und das macht einen schon halb kaputt.'' Dass Adam Quadroni seine ehemaligen Kollegen des Bündner Baukartells hat auffliegen lassen, hat ihm Zuspruch, aber auch viel Ablehnung eingebracht. Öffentlich darüber reden, mögen im Bündnerland nur wenige. Eine von ihnen ist die Unternehmens- und Kulturberaterin Urezza Famos: ''Ich finde, man sollte das Thema öffentlich im Tal diskutieren - auch die Rolle der Polizei, die Rolle des Richters - das würde Transparenz schaffen und vieles aufbrechen.'' Nur so könne man aus den Fehlern lernen: ''Wenn wir alle schweigen, lernen wir nichts.''


Nachmittag
 


Abend