(Heimweh)
Reportagereihe, Schweiz 2025True

In der achten Staffel von SRF bi de Lüt - Heimweh begleitet SRF drei sehr unterschiedliche Menschen und Familien, die eines gemeinsam haben: das starke Gefühl von Heimweh. Fünf Folgen lang erzählt die Reihe von Abschied und Aufbruch, von Sehnsucht, Mut und der Suche nach einem Zuhause. Seit drei Jahren arbeitet Tobias Eisert für die Swisscoy im Kosovo. Sein Alltag: Leben und Arbeiten in Containern, strenge Strukturen, militärische Verantwortung. Als höchster Schweizer Unteroffizier vor Ort hilft er bei der Friedenssicherung und liebt seinen Job - und doch wächst der Wunsch, nach Hause ins Zugerland zurückzukehren. Tobias hat die Fernbeziehung satt und will endlich mit seiner Partnerin Steffi zusammenziehen. Die Rückkehr in die Schweiz bedeutet aber auch einen Neustart ohne Job und ohne klare Perspektive. Vom durchgetakteten Militäralltag zurück in eine Schweiz, die sich während seiner Abwesenheit dauernd verändert hat - ein Übergang voller Unsicherheiten und Hindernisse. Haziq Salim ist in der Schweiz aufgewachsen und hier zu Hause. Doch mit 18 muss er seine Lehre abbrechen und auf Wunsch seines Vaters nach Malaysia zu seiner kranken Grossmutter reisen. Was als vorübergehende Pflicht beginnt, wird zur Sackgasse: Haziq darf nicht zurück in die Schweiz. Seine Frau, die das erste Kind erwartet, verlässt aus Sicherheitsgründen kaum das Haus. Das junge Paar lebt in grosser Unsicherheit, kulturell isoliert und ohne Perspektive. Der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in der Schweiz, seiner Heimat, ist überwältigend - doch der Weg zurück scheint versperrt. Eine Familiengeschichte voller Loyalität, Konflikte und tiefer Sehnsucht. Am 28. Mai 2025 wird das Dorf Blatten im Lötschental von einer massiven Schutt- und Eislawine getroffen. Unter den Betroffenen: die Familie Bellwald. Sie verlieren ihr Haus und ihr ganzes Hab und Gut. Mit nichts weiter als den Kleidern, die sie gerade tragen, stehen sie plötzlich vor dem Nichts.