3sat Programm heute

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft heute im TV Tagesprogramm?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender 3sat - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Einziges Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums. Gesendet wird ein Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt, es gibt keine Werbung.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:50 Ohne Pfeil und Bogen
Infosendung ~45 Min
Buschmänner in der Kalahari Staffel 1: Episode 2 Dokumentation, Deutschland 2011
Seit mehr als 20 000 Jahren leben die Buschmänner - oder San, wie sie auch genannt werden - in der Kalahari, der großen Wüste, die heute zu Namibia, Botsuana und Südafrika gehört. In jüngster Vergangenheit hat sich die Welt des ältesten Jäger- und Sammlervolks der Erde radikal verändert. Drei Buschleute aus Botsuana erzählen, wie sie den Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Xhe Xhau Guma ist Rinderhüter auf einer modernen Großfarm. Den Lendenschurz zieht der 50-Jährige nur noch für Touristen an. Auf Spaziergängen durch den Busch zeigt er ihnen, wie seine Vorfahren in der Kalahari gelebt und überlebt haben. Seit Xhe Xhau Geld verdient mit dem über Jahrhunderte gesammelten Wissen der Buschleute, interessieren sich auch seine Kinder wieder verstärkt dafür. Bulanda Thamae hat Tourismus-Management studiert. Die 33-Jährige war in vielen Ländern unterwegs und entwickelt immer neue Ideen, um das Leben der San in kleinen Gemeinden zu verbessern. Heute vermarktet sie traditionellen Schmuck aus Schalen von Straußeneiern, den sie mit Frauen in ihrem Heimatdorf West Hanahai anfertigt. Der Erlös aus den Ketten und Armbändern kann die Buschleute unabhängiger von staatlichen Hilfsleistungen machen. Im Gemischtwarenladen von Kacgae gibt es alles, was die Bevölkerung braucht. Es ist das erste genossenschaftlich geführte San-Unternehmen in Botsuana. Seit Jahren schreibt es schwarze Zahlen. Davon profitieren auch die 126 Schulkinder im Dorf: Sie bekommen jetzt täglich zwei Mahlzeiten. Gert Saidoo ist Vorsitzender der Kooperative. Nur mit Wissen und Qualifikation, sagt der 36-Jährige, kann man in der modernen Welt bestehen.
16:9
10:20 Die Löwen der Kalahari
Infosendung ~45 Min
Dokumentation, Deutschland 2012
Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Einst war sie Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Abertausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Von den Durchzüglern profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20.000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari stark verändert. Die riesige zusammenhängende Wildnis ist zu einem Mosaik aus Naturschutzgebieten und Farmen geworden. Kilometerlange Zäune zerschneiden das Ökosystem. Sie sollen den 2,5 Millionen Rindern Botsuanas Wildtierkrankheiten vom Leib halten. Schlupflöcher gibt es überall. Immer häufiger drängen junge Löwenmännchen aus Schutzgebieten hinaus, wenn sie ihre Familien verlassen und sich ein eigenes Territorium suchen müssen. Konflikte mit Farmern nehmen zu. Großkatzen, die Rinder gerissen haben, dürfen erschossen werden. Die Betreiber der Ghanzi-Farm konnten zwanzig solcher Löwen und etliche Wildhunde retten. Vier von ihnen sollen jetzt im Central Kalahari Game Reserve wieder ausgewildert werden. Auch für die Löwen ist eine Lösung in Sicht. Die botsuanische Regierung, Naturschutzorganisationen und Vertreter vieler Dörfer planen drei Wildkorridore, die künftig die großen Naturreservate miteinander verbinden.
Untertitel16:9
11:50 Der Geschmack Europas
Infosendung ~30 Min
Mähren Staffel 5: Episode 3 Reise-und Kochmagazin, Österreich 2015
''Wie schmeckt Mähren?'', fragt Lojze Wieser und erkundet gemeinsam mit Filmautor Florian Gebauer die Region im Osten Tschechiens anhand ihrer Küche, Kultur, Landschaft und Geschichte. Mähren umfasste einst die Westslowakei, Ostösterreich und einen Teil des heutigen Ungarn. Nicht nur die regionale Küche wird gepflegt, sondern mit Spezialitäten wie dem Olmützer Quargel, Powidl und den himmlischen Mehlspeisen auch das traditionelle Handwerk. Dazu zählen zum Beispiel der Blaudruck oder die Herstellung von handgeschöpftem Papier in einer der letzten Papiermühlen in Velké Losiny. Dass Tradition und Innovation den Menschen ein Überleben ermöglichen, wenn sie sich die Hand reichen, sieht man zum Beispiel in Lostice, der Heimat des Tvaruzky - des Olmützer Quargels. Hier kreiert Zdenka Postulková in ihrer Konditorei Mehlspeisspezialitäten aus dem intensiv riechenden Rotschimmelkäse, der in der Region bereits seit dem 15. Jahrhundert hergestellt wird. Unweit davon, in den Kellern des erzbischöflichen Palais von Kromeríz (deutsch: Kremsier) werden neben dem Wein des Olmützer Bischofs auch Weinbestände für den Vatikan gelagert. Doch die altehrwürdigen Gemäuer erlangten im Revolutionsjahr 1848 ebenso historische Bedeutung, als der geflohene konstituierende Reichstag hier einen Verfassungsentwurf erstellte, um die Habsburgermonarchie in einen föderalistischen Staat umzuwandeln. Im 20. Jahrhundert war Mähren einem ständigen Wandel unterworfen: Grenzen haben sich immer wieder verschoben, Menschen wurden grausam vertrieben und - wie der Zeitzeuge Josef Vlasák zu berichten weiß - durch Stacheldraht Jahrzehnte lang daran gehindert, sich frei zu bewegen. In Freilichtmuseen wie in Roznov pod Radhostem werden die Vergangenheit und das heute aussterbende Handwerk lebendig gehalten. So auch von Milena Haboustová, die alte Rezepte der Region sammelt und die traditionelle Krautsuppe nach großmütterlichem Rezept zuzubereiten weiß. Traditionelles Handwerk ist ebenso in Straznice zu finden, wo Frantisek Joch junior den beinahe in Vergessenheit geratenen Blaudruck noch von Hand ausführt und so als einer der letzten Blaudrucker des Landes eine Familientradition erhält. Marcel Ihnacák, Koch des ''Hotel Tanzberg'' in Mikulov, dem Geburtsort des österreichischen Sozialdemokraten Karl Renner, erweckt weitere traditionelle Speisen in neuer Interpretation zum Leben. So steht der Eintopf Tscholent, eines der typischen Gerichte der jüdischen Küche, ebenso auf der Speisekarte wie die allseits bekannten Powidltascherln. Zwetschgen, Pflaumen und Powidl zählen zu den besonderen ''Schätzen des Landes'' und sind in allen Variationen in der mährischen und tschechischen Küche wiederzufinden, sei es in destillierter Form als Slivovitz oder in den unzähligen Mehlspeiskreationen wie Kolatschen, Buchteln und Liwanzen. Den Abschluss der kulturkulinarischen Reise nach Mähren bildet ein Ausflug in den Norden der Region, zu den Quellen von Jeseník, die seit Jahrhunderten Heilung und Regeneration versprechen und an denen sich bereits Leo Tolstoi erfreute.
16:9



Programm - Nachmittag

 
13:20 Im Zauber der Wildnis - Magie des Yukon
Infosendung ~45 Min
(Im Zauber der Wildnis) Magie des Yukon - Der Kluane National Park Staffel 1: Episode 2 Naturreihe, Deutschland 2013
Der Norden Kanadas ist Natur pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse. 1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane-Nationalpark gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit spektakulären Naturphänomenen wie dem Mount Logan, dem mit 5959 Metern höchsten Berg Kanadas, und dem weltweit größten nichtpolaren Gletscherfeld. Große Eisbrocken lösen sich dort und stürzen mit Getöse ins Meer. Vom Schiff aus wirkt das Gletscherfeld wie eine riesige Wand aus Eisbergen. Vom Land her fasziniert die ''kalte Magie'' der bis ins Unendliche reichenden Eisfelder. Fernab der Zivilisation ist hier für Emma aus Norddeutschland ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie arbeitet im Auftrag der kanadischen Parks an einem einsamen kleinen Ort namens Haines Junction. Eine Siedlung, wo die Straße einfach aufhört. Was bewegt Emma und weitere deutsch-kanadische Wissenschaftler und Ranger in ihrem Alltag hier draußen, im eisigen Norden, im Wilden Westen? Wie erleben und gestalten sie die heutige Rolle der großen Nationalparks? Ein Jahr lang hat das deutsch-kanadische Filmteam seine Protagonisten in der wilden Schönheit Kanadas begleitet - von der Schneeschmelze im Frühling über den intensiven Indian Summer bis hin zum Wintereinbruch.
Untertitel16:9
15:35 Im Zauber der Wildnis - Ein kalifornischer Traum: Der Yosemite-Nationalpark
Infosendung ~45 Min
(Im Zauber der Wildnis) Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark Staffel 1: Episode 7 Naturreihe, Deutschland 2017
Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Doch die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des Blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist. Der Yosemite-Nationalpark lockt jährlich mehr als vier Millionen Besucher. Er ist nur wenige Hundert Kilometer entfernt von amerikanischen Städten wie Sacramento, San Francisco oder Los Angeles, deren Smog bis in den Park zieht. Ein erträgliches Gleichgewicht zwischen Wildnis und den Ansprüchen der Zivilisation zu wahren, ist daher eine der großen Herausforderungen für die Hüter des Yosemite-Nationalparks. Aber auch eine der zentralen Fragen der Wissenschaftler, die hier arbeiten: Wie viel Mensch verträgt die Natur? Um dieses Paradies zu schützen, greifen die Verantwortlichen dabei auch zu ungewöhnlichen Methoden. Sie arbeiten mit der Staatlichen Feuerwehr zusammen, die wiederum Häftlinge in ihre Arbeit einbindet. Dabei geht es nicht immer nur darum, Feuer zu verhindern. Nicht selten müssen sogar geplante Brände gesetzt werden, um die natürliche Entwicklung der Flora zu gewährleisten. Denn Naturschutz bedeutet auch, der Natur innerhalb gewisser Grenzen freien Lauf zu lassen. An anderer Stelle wiederum muss dieser Lebensraum scharf kontrolliert werden. Der staatliche Beauftragte für Wildtiermanagement ist im Jagdgebiet unterwegs und überprüft die Beute und Methoden der Jäger. Hydrologen und Mammutbaum-Forscher sorgen sich indes um die Tausende von Jahren alten Bäume. Denn sie sind bedroht von der Erderwärmung - und der schwankenden Wasserversorgung. Die Wissenschaftler gewähren einen Blick in ihre Arbeit, lassen sich von der Kamera begleiten bis in die Gipfel der Urweltriesen und zu den Gletschern des Parks. Dass dieser Zauber der Wildnis erhalten bleiben kann, trotz einer nicht immer gerade umweltfreundlichen Politik in den USA, davon ist der Naturschützer Pete Devine überzeugt: ''Es ist egal, ob man Amerikaner ist oder Europäer. Alle verstehen, dass dies ein Teil von Amerika ist, den wir als wunderschön erkannt haben.'' Er fordert, ihn so zu erhalten, wie er ist, damit diese Region ''für die Menschen im Jahr 2117 genauso schön ist wie heute für uns''.
Untertitel16:9
17:00 Abenteuer Neuseeland
Infosendung ~45 Min
(Terra X) Aufbruch der Glücksritter Staffel 1: Episode 1 Länderporträt, Deutschland 2014 Regie: Kay Siering - Christopher Gerisch
Abenteuer Neuseeland (1/2): Aufbruch der Glücksritter Tiefe Regenwälder, riesige Gletscher, fauchende Vulkane, eine zerklüftete Küste: An kaum einem anderen Ort der Welt prallen so viele Landschaftsformen aufeinander wie in Neuseeland. Der Zweiteiler ''Abenteuer Neuseeland'' taucht ein in die faszinierende Welt des Inselreichs. Er verknüpft aus deutscher Sicht die Geschichte Neuseelands mit der Gegenwart. Im ersten Teil geht es um die Entdeckung und Besiedlung durch die Europäer. Neuseeland gehört zu den am spätesten von Menschen besiedelten Gegenden des Planeten. Erst im 13. Jahrhundert kamen die Maori aus Polynesien mit Booten auf die Inseln mitten im Südpazifik, die Europäer folgten mehrere Hundert Jahre später. Es waren deutsche Wissenschaftler wie Julius von Haast, die Neuseeland Anfang des 19. Jahrhunderts erforschten. Das ''Land der langen weißen Wolke'', wie die Maori ihre Heimat nennen, war weitgehend unentdeckt. Voller Leidenschaft bereiste von Haast das Land. Er entdeckte Berge und Flüsse, ausgestorbene Riesenvögel und gründete das erste Museum Neuseelands. Parallel zu den Wissenschaftlern kamen die Glücksjäger. Sie verließen die Enge und Europa, um am anderen Ende der Welt ein neues Leben zu beginnen. Es waren Männer wie Bendix Hallenstein, der ein Textilimperium aufbaute und sogar zum Bürgermeister von Queenstown ernannt wurde. Bis heute tragen Dutzende Filialen in Neuseeland seinen Namen. Das Inselreich im Südpazifik ist auch heute ein Traumziel vieler Europäer. Lange Sandstrände, sanfte Hügelketten und zerklüftete Vulkane dominieren die Nordinsel. Die Südinsel hingegen wird geprägt von den Neuseeländischen Alpen, einem mächtigen Gebirgszug, von dem aus sich riesige Gletscher bis ins Tal schieben. Dort treffen sie auf dichte, gemäßigte Regenwälder. Diese vielfältige Natur sucht weltweit ihresgleichen und begeistert auch moderne Wissenschaftler und Glücksritter aus Deutschland. Viele haben Neuseeland zu ihrer neuen Heimat gemacht.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
21:35 Sylt - Deutschlands edles Nordlicht
Infosendung ~25 Min
Regionaldoku, Deutschland 2021
Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Eine bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie. Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750 000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden. Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots. Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14 000 Menschen, die von hier stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl''ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Bio-Betriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten. Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der ''Simon Alexander''. Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln. Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
Untertitel16:9



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