3sat Programm heute

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft heute im TV Tagesprogramm?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender 3sat - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Einziges Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums. Gesendet wird ein Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt, es gibt keine Werbung.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
09:45 nano
Infosendung ~35 Min
Die Welt von morgen Wissenschaftsmagazin, Österreich, Deutschland, Schweiz 2021 Moderation: Alexandra Kröber
h auf gut ausgebauten Straßen eine Zumutung. Was kann Tempo 30 tatsäch-lich bringen? h reduzieren, auch auf großen Durchgangsstraßen Tempo 30 in der Stadt: Was bringt es? ''Gute'' Viren helfen Transplantierten Wo hakt es bei der Energiewende? Kreuzritter-Schwert Totengräberkäfer Bevölkerungswachstum und kein Ende? Von geschätzten acht Millionen Arten ist eine Million vom Aussterben bedroht, weil wir Menschen immer mehr werden. Vor 2000 Jahren lebten 200 Millionen Menschen auf unserem Planeten, heute fast acht Milliarden. Und morgen? Wie viel Platz bleibt da noch für andere Arten? Die Korallenkriegerin Korallenriffe sind mit ihrer Vielfalt die Regenwälder unter Wasser. Mehr als ein Drittel aller Meereslebewesen hängen von den Korallenriffen ab. Doch steigende Wassertemperaturen lassen diesen Ökosystemen kaum eine Chance. Die Mikrobiologin Raquel Peixoto verpasst den Korallen, die nur in Symbiose mit Algen und Bakterien überleben können, eine probiotische Kur. Eine Medizin, die sie resilienter machen und ihnen so Zeit kauft. Die ersten Ergebnisse sind erfolgversprechend. Anti-Cholesterinspritze Herz-Kreislauferkrankungen sind weltweit die Todesursache Nummer Eins. Ein Risikofaktor ist ein erhöhter Cholesterinwert. Derzeit müssen betroffene Patientinnen und Patienten Diät halten, Tabletten einnehmen oder sich alle zwei Wochen Cholesterinsenker spritzen. Seit kurzem wird an der Medizinischen Universität Wien zum ersten Mal eine neue Therapie angewandt. Mit nur zwei Injektionen im Jahr kann das schädliche LDL-Cholesterin im Blut deutlich reduziert werden. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Wo werden wir ausgebremst? Der Umweltwissenschaftler Michael Bilharz versucht mit seiner 100-tägigen Radtour, Menschen für das CO2-Einsparen zu gewinnen. Und er zeigt, wo viele Bewohnende schon aktiv und klimabewusst handeln, unter anderem in Mainz, Ulm und Weimar. Dennoch: Bislang sei zu wenig passiert, um die Klimaziele zu erreichen. Lucy fliegt zu Jupiter-Trojaner Mit der Nasa-Sonde ''Lucy'' ist erstmals ein Raumflugkörper zu den Asteroiden des Planeten Jupiter aufgebrochen. Rund 6,5 Milliarden Kilometer soll ''Lucy'' in den nächsten zwölf Jahren zurücklegen. Die Nasa erhofft sich von der Mission Erkenntnisse über die Entstehung der Planeten.
16:9



Programm - Nachmittag

 
17:45 Die gefährlichsten Schulwege der Welt
Infosendung ~45 Min
Mongolei Staffel 2: Episode 3 Auslandsberichte, Deutschland 2015 Regie: Karsten Scheuren
Mächtige Bergmassive und die Weite der Taiga prägen die beeindruckende Natur im Norden der Mongolei. Weit abgelegen lebt eines der letzten Nomadenvölker. Die Kinder haben weite Schulwege. Obwohl die Nomaden während der Wintermonate mit ihren Tieren näher an die Städte heranrücken, um ihr Überleben zu sichern, müssen die Schüler zehn Kilometer und mehr zurücklegen. Temperaturen von bis zu minus 36 Grad Celsius machen die Wanderung zur Tortur. Manche sind zu Fuß unterwegs, andere auf dem Rücken eines Reittiers. Ihr beschwerlicher Weg führt über endlos erscheinende Schneedecken und zugefrorene Seen. Eltern, die es sich leisten können, bringen ihre Kinder mit dem Motorrad über Schnee und Eis zur Schule. Bei diesen Bedingungen alles andere als ungefährlich - und doch wahrer Luxus im Vergleich zum Schulweg der ärmeren Kinder. Allein in der Einöde sind sie den sogenannten Dzuds, plötzlich auftretenden Schneestürmen, schutzlos ausgeliefert. Hinzu kommt die Angst vor wilden Tieren wie Wölfen und Bären, die im Winter hungrig durch die Taiga streifen. Viele Nomaden würden ihre Kinder gerne zu Hause behalten, denn bei der Versorgung ihrer Pferde und Rentiere wird jede Hand gebraucht. Doch es besteht Schulpflicht, und die Nomaden wissen, dass Bildung für ihre Kinder wichtig ist. Jeden Tag bangen sie darum, dass ihr Nachwuchs wieder sicher zu Hause ankommt, denn der Weg zur Schule ist weit und gefährlich. Die Reihe ''Die gefährlichsten Schulwege der Welt'' taucht in die verschiedenen Kulturen der Welt ein. Sie dringt zu Menschen vor, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben und sich im Einklang mit ihnen befinden. Artenreichtum, extreme Wetterverhältnisse und die geografische Einzigartigkeit prägen die Landschaften und das Leben der dort ansässigen Menschen. Die Serie begleitet die Schulkinder der unterschiedlichen Regionen, beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Klettern, balancieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben. Sie fahren in kleinen Schilfkanus über den größten See der Welt, riskieren ihr Leben in ramponierten Seilbahnen oder kämpfen sich bei Minus 50 Grad Celsius durch die Eiswüste. Ihre Pfade führen sie durch spektakuläre Naturlandschaften, sie tragen teilweise nicht einmal Schuhe und manchmal dauert es Tage, bis sie ihr Ziel erreichen: Schüler auf dem Weg zur Schule.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
21:00 Neue Heimat Almanya
Infosendung ~45 Min
Türkische Deutsche, deutsche Türken Dokumentation, Deutschland 2021
Vier türkische Gastarbeiterfamilien, gefangen zwischen zwei Welten. Sie leben und sterben in Deutschland. Sie sind dennoch keine Deutschen geworden, aber auch nicht mehr Türken geblieben. Am 30. Oktober 1961 wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterschrieben. Oguz, Hasan, Sefika und Emine sind vier von über 900 000 Türk*innen, die kamen, um wieder zu gehen. Doch sie sind geblieben. Ihre alte Heimat haben sie verloren, eine neue nie gefunden. Die Filmemacherin Candan Six-Sasmaz ist die Tochter eines türkischen Gastarbeiters. Am Beispiel ihrer Familie erzählt sie eine typische Migrationsgeschichte. Ihr Vater Oguz hat in vier Schichten in der Fabrik gearbeitet, damit seine drei Töchter es besser haben als er. Dafür hat er emsig gespart und gut investiert. Inzwischen ist er Rentner und verbringt die Hälfte des Jahres in der Arbeiterstadt Neumünster, die andere Hälfte in seiner sonnigen Geburtsstadt in Antalya. Nach drei Tagen in der Heimat kommt der Deutsche im Türken Oguz Sasmaz heraus. Ihm fehlen die deutsche Ordnung und Pünktlichkeit. Oft sitzt er beim Bürgermeister und beschwert sich. Seine Frau Ümmü weiß, dass sie nicht nur in Deutschland Fremde sind, sie haben sich auch von der Türkei entfremdet, sind auch dort zu ''den anderen'' geworden. Hasan Özcan kam als 18-Jähriger nach Oberndorf und ist geblieben. Heute lebt er mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln in der Waffenstadt am Neckar. Die Familie hat es geschafft, Teil der Gemeinde zu werden. Sie haben sich integriert, ohne ihre türkische Identität zu verlieren. Die Öcalans sind stolze Türken und noch stolzere Schwaben. Doch tief in ihrem Herzen gibt es eine Sehnsucht, die niemals kleiner wird. Genau an dem Tag, an dem seine Großeltern vor 51 Jahren als Gastarbeiter nach Köln kamen, heiratet der türkei- stämmige Kerem Keskinler seine Larissa in einem romantischen Schloss. Seine Oma Sefika freut sich über eine deutsche Schwiegertochter. Und Larissas Großeltern über einen Schwiegersohn, dessen Vorfahren aus dem Land kommen, dass sie lieben gelernt haben, als sie Ende der 70er-Jahre als Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Ankara waren. Emine Gürbüz kam 1965 allein als Gastarbeiterin von Izmir nach Wuppertal, wo sie als Näherin tätig war. Sie hat nie geheiratet und immer davon geträumt, eines Tages in die Türkei zurückzukehren. Heute ist es so weit: Emine Gürbüz tritt die Reise in die Türkei an. Nicht mit dem Holzkoffer, mit dem sie ankam, sondern in einem Holzsarg, in den ihr Leichnam gebettet ist, um in der heimatlichen Erde von Izmir begraben zu werden.
16:9



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