SRF1 Programm 03.07.

   
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Was läuft 03.07. im TV-Programm von SRF1?

Das SRF1 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

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Programm - Vormittag

 
01:15 Der Ranger
Serie ~85 Min
(Der Ranger - Paradies Heimat) live Entscheidungen Staffel 1: Episode 3 Abenteuerserie, Deutschland 2020 Regie: Franziska Horisch Autor: Uschi Müller Musik: Robert Schulte Hemming Kamera: Holger Fritzsche
Der Ranger
Nach den dramatischen Ereignissen rund um den Waldek-Hof und der Aussprache zwischen Jonas und Unternehmer Karl Nollau währt der Frieden nur kurz. Das Waldek''sche Sägewerk gerät in finanzielle Schieflage und ein Arbeitsunfall setzt Rike kurzfristig außer Gefecht. Jonas steht vor der Entscheidung, entweder das familieneigene Waldstück als Urwaldzone in den Nationalpark zu integrieren, auch um dort einen neuen Wirkungskreis für Emilia zu schaffen, oder Rike aus der Klemme zu helfen und gewinnbringend an Karl Nollau zu verkaufen, der dort ein Hotelprojekt umsetzen will. Dass Nollau zum Erreichen seines Ziels Jonas gegen Rike ausspielen will, während gleichzeitig die alte Liebe zwischen Mutter Monika und dem Unternehmer wieder aufzuflammen scheint, macht die Lage nur noch komplizierter. Jonas sitzt zwischen allen Stühlen. Aber nicht nur seine Privatangelegenheiten halten Jonas auf Trab: Rechtsanwalt Torsten Schrader und seine Freundin Anna Groß machen mit ihren beiden Kindern das erste Mal einen Patchwork-Urlaub in der Sächsischen Schweiz. Doch vor lauter Verliebtheit übersehen die Eltern völlig die große Spannung, die zwischen den Kindern herrscht. Als Torstens Tochter von einem Felsen stürzt und Jonas sie retten muss, ahnt dieser sofort, dass das kein normaler Unfall war. Jonas Waldek arbeitete vor seinem Umzug nach Deutschland als Ranger in den Wäldern Kanadas. Nun kehrt der Mann in seine Heimat, der Sächsischen Schweiz, zurück und widmet sich auch dem Schutz der einzigartigen Wälder. Dabei muss er die Balance zwischen Umweltschutz und Tourismusförderung wahren und gerät bei seiner Arbeit immer wieder in spannende Situationen.
04:30 Hin und weg
Infosendung ~40 Min
Schweizer Liebesgeschichten aus aller Welt Staffel 5: Episode 5 Gesellschaftsreportage, Schweiz 2022 Regie: Elvira Stadelmann
Hin und weg
In Ecuador besuchen Tom Friedli und Angie Suarez mit Carlita deren Grossmutter. Wie immer kocht diese mit viel Leidenschaft für die ganze Familie. Auch dieses Mal tischt sie ihre Spezialität auf: Schweinskopf. Tom ist klar - nur wenn er mitisst, verliert er die Gunst der Schwiegermutter nicht. Diese sagt über ihn: ''Für mich wäre Tom nichts, aber für Angie ist er perfekt.'' Später macht die Patchworkfamilie eine Velotour aufs Land. Als das Gespräch auf das Thema Hochzeit kommt, wird Tom von seinen Gefühlen übermannt. Er weiss, Angie ist die Frau seines Lebens. Mathias Manser und seine chinesische Frau Sharon bereiten in Wuxi ganz spezielle Geschenke für Weihnachten vor: Karten mit dem Fussabdruck des kleinen Jonathan. Dabei denken sie auch über ihre Familienplanung nach. Doch ob der Wunsch nach einem Geschwisterchen für Jonathan in Erfüllung geht, steht noch in den Sternen. Andrea Götz und Pedro Dugarte können nach langem Papierkrieg endlich zusammen in der Schweiz leben. Jetzt sind sie im Hochzeitsfieber, müssen Ringe auswählen, und Andrea holt ihr weisses Kleid, das bereits in Kolumbien hätte zum Einsatz kommen sollen, wieder hervor. Am grossen Tag selbst ist der Stresspegel hoch. Andrea und ihre Freundinnen realisieren, dass eine Hochzeitsfrisur keine einfache Sache ist. Angesichts der Trauung, die in deutscher Sprache vollzogen wird, rät Andrea ihrem künftigen Mann: ''Sag heute einfach zu allem ja''. Für Brigitte Howard und ihren Mann Jay hat in der Schweiz ein neues Leben angefangen. Jay, der Native American, hat noch nie ausserhalb der USA gelebt. Doch Jay ist überzeugt: ''Wo immer wir sind, wir bringen es zum Laufen!'' Hauptsache ist, dass sie beide zusammen sind. Und der Befund des Arztes gibt dem Paar neue Hoffnung. Die Liebe fragt nicht nach dem Pass – zwei Menschen treffen sich und sind hin und weg. Oder zumindest der oder die eine von den beiden. Denn nie hat eine neue Liebe so einschneidende Konsequenzen, wie wenn er oder sie aus einem anderen Land, aus einer anderen Kultur, stammt. Die «DOK»-Serie mit Mona Vetsch widmet sich bi-nationalen Paaren in der Schweiz und in aller Welt. Die Frage «Zu mir oder zu dir?» erhält plötzlich eine neue Dimension.
05:10 SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
Show ~40 Min
Das grosse Finale Kochduell, Schweiz 2022
SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
Zum ersten Mal in der Geschichte der erfolgreichen Sendungsreihe ''SRF bi de Lüt - Landfrauenküche'' haben sich die Frauen in den Frühlingsmonaten gegenseitig bekocht und bewertet. In der achten und letzten Sendung der diesjährigen Staffel stellt sich heraus, welche Bäuerin die schmackhaften Frühlingboten aus Feld, Wald, Wiesen und Garten am erfolgreichsten in ihr Menü eingebaut hat. Jede der sieben Landfrauen hat einen dreigängigen Frühlingsschmaus ihren Konkurrentinnen aufgetischt. Zusammen mit Moderatorin Nicole Berchtold schauen die Zuschauerinnen und Zuschauer zurück auf die schönsten Momente und Höhepunkte der sieben vergangenen Landfrauen-Sendungen. Es darf auch herzlich gelacht werden, ''SRF bi de Lüt'' zeigt Ausschnitte der Dreharbeiten auf den Landwirtschaftsbetrieben, bei denen nicht immer alles so gelaufen ist, wie gewollt. Am grossen Finalfest werden auch die Ehemänner der Landfrauen dabei sein, deren Einsatz in der diesjährigen Sendung in spezieller Form gewürdigt wird. Wenn das Wetter mitspielt, wird Nicole Berchtold die sieben Landfrauen unter freiem Himmel auf dem Kundelfingerhof im Thurgau empfangen. Dani Häusler wird mit seiner Band das grosse Finalfest der ersten ''Frühlings-Landfrauenküche'' musikalisch untermalen. Die Gastgeberinnen der 16. Staffel ''SRF bi de Lüt - Landfrauenküche'' im Überblick: Anja Maag/BE, Monika Kurmann-Emmenegger/LU, Daniela Huwiler/AG, Helen Imhof/TG, Lydia Barmettler/OW, Cathrin Iten/ZG, Eliane Schürpf/SZ



Programm - Nachmittag

 



SRF1 Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:05 Reporter Spezial - Mona Vetsch fragt nach
Infosendung ~90 Min
(Reporter Spezial - Mona fragt nach) Einmal Täter, immer Täter? Reportagereihe, Schweiz 2022
Reporter Spezial - Mona Vetsch fragt nach
Giorgio kam als 3-Jähriger ins Kinderheim - der Anfang einer Odyssee durch verschiedene Institutionen und Pflegefamilien. Er war schon früh verhaltensauffällig und tat sich schwer damit, Regeln einzuhalten. Als Jugendlicher beging er Bagatelldelikte. Als Volljähriger wurde er zum Serieneinbrecher und verbrachte insgesamt fast zehn Jahre im Gefängnis. Heute ist er dreissig Jahre alt und seit einem halben Jahr auf freiem Fuss. Arbeit hat er noch nicht gefunden. Er hofft auf eine Musik-Karriere. Giorgio möchte unter dem Künstlernamen ''Scorp808'' Hip-Hop-Star werden. Und wie gross ist die Chance, dass er wieder kriminell wird? ''Gering'', antwortet er auf Mona Vetschs Frage. ''Ich bin älter geworden und kann mir nicht vorstellen, wieder einbrechen zu gehen. Ich habe so viel Zeit verschwendet im Gefängnis. Das will ich nicht mehr.'' Hansueli Gürber kennt solche Fälle. Gürber wurde zum wohl bekanntesten Jugendanwalt der Schweiz, weil er den sogenannten ''Fall Carlos'' betreute. Dass er diesen Fall 2013 in einem ''Reporter''-Film publik machte, bereut er heute. Er habe die Brisanz eindeutig unterschätzt. ''Der grösste Teil der Arbeit eines Jugendanwaltes sind Bagatell-Sachen'', erzählt der inzwischen pensionierte Gürber Mona Vetsch. ''Töffli-Geschichten oder ein einmaliger Ladendiebstahl.'' Aber es gibt auch schwerere Fälle: zum Beispiel jugendliche Gewalttäter. ''Da muss man sicher mit Sanktionen arbeiten'', sagt Gürber, ''aber man muss das Gewaltproblem auch mit dem Jugendlichen diskutieren. Das Strafen allein nützt nichts.'' Vielmehr gehe es in der Regel darum, den Jugendlichen eine Perspektive zu vermitteln. ''Das ist für mich auch der zentrale Grund von Jugenddelinquenz: Es hat viele Jugendliche, die sich als grosse Verlierer sehen.'' Wer die Kurve nicht bekommt, der landet irgendwann in einem Gefängnis wie der JVA Thorberg. Hans-Rudolf Schwarz, der Direktor des Thorberg, antwortet auf die Frage, wieso Menschen kriminell werden: ''Das ist so verschieden wie die Lebenswege. Gewisse sind durch alle sozialen Maschen gefallen. Die haben das Elternhaus verlassen, die Schule und die Lehre abgebrochen. Und dann sind sie in Kontakt mit Drogen gekommen.'' Andere seien Persönlichkeiten, die meinten, sie könnten 100''000 pro Monat verdienen. Weiter gebe es Illegale, die kein Einkommen hätten und darum kriminell würden. Und schliesslich auch Menschen mit psychischen Krankheiten.
22:40 SRF DOK
Infosendung ~50 Min
(Der Letzte seiner Art - Nashorn vom Aussterben bedroht) Der Letzte seiner Art - Nashorn vom Aussterben bedroht Dokureihe, Schweiz 2019
SRF DOK
Die niederländische Filmemacherin zeichnet die letzten zweieinhalb Jahre von ''Sudan''''s Leben nach. Geboren 1973, wurde er nach zwei Jahren eingefangen und in einen Zoo in Europa gebracht. Während er dort hinter Gittern sein Dasein fristete, wurden seine letzten freilebenden Artgenossinnen und -genossen ausgerottet. Da er aber im Zoo aufhörte, seiner Vermehrungspflicht nachzukommen, wurde er 2009 in einem Reservat im Süden Kenias ausgewildert. In der Obhut einer kleinen Armee von bewaffneten Wächtern sollte er sich dort mit zwei Weibchen paaren und so den Fortbestand seiner Art gewährleisten. Während ihrer Reportage trifft die Filmemacherin Tierpfleger und Wächterinnen, die ihr Leben dem greisen Nashorn widmen, Touristen die Tausende von Kilometern hergereist sind, um tiefbetroffen ein letztes Selfie zu schiessen, und Wissenschaftlerinnen, die alles daransetzen, mit den letzten Erkenntnissen der Reproduktionstechnologie doch noch ein junges Nashörnchen zu zeugen und damit den Untergang der Art aufzuhalten. ''Sudan'' indessen, der Darsteller seines eigenen Aussterbens, lässt sich vom ganzen Rummel um seine Existenz nicht aus der Ruhe bringen. Er mampft und mampft und mampft Steppengras, und schliesslich, im Alter von 43 Jahren, wird er so altersschwach, dass die Veterinäre ihm den Gnadentod geben müssen. ''Der letzte seiner Art'' ist nicht nur ein Zeugnis über das Aussterben einer Tierart, sondern auch ein Film über die Spezies Mensch: Sorglos schaut diese zu, wie jedes Jahr Hunderte von Tierarten aussterben. Eine davon rückt sie tiefbetroffen ins Zentrum und versucht alles Menschenmögliche, um ihre Auslöschung aufzuhalten. So wird das Aussterben des nördlichen Breitmaulnashorns auch zur Parabel über die Grenzen des menschlichen Wollens und Könnens. Erstausstrahlung 26.03.2020
23:30 Fair Traders
Infosendung ~90 Min
Dokumentation, Schweiz 2019 Regie: Nino Jacusso Musik: Dominik Blumer - Thomi Christ - Roman Lerch Kamera: Daniel Leippert
Fair Traders
Abholzen, ausbeuten, verschmutzen und immer weiterwachsen. Doch Wirtschaft muss auch fair gehen. Wie es ist, eine radikale Neuorientierung zu wagen, zeigen drei Persönlichkeiten im Film. Sina Trinkwalder etwa fertigt Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die wenig Chancen am Arbeitsmarkt hätten. Sie beweist, dass faire Arbeitsbedingungen und biologische Herstellung mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinbaren sind. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt mit ihrem Partner einen Biohof in der Schweiz mit angeschlossenem Dorfladen und engagiert sich gegen Food-Waste.Die drei befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist, Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten.In seinem inspirierenden Dokumentarfilm ''Fair Traders'' zeigt der renommierte Regisseur Nino Jacusso die Philosophie und Arbeit dieser drei Akteure des freien Marktes. Die starken Bilder machen Mut, aktiv an der fairen Gestaltung der Zukunft teilzunehmen und die gesellschaftliche Einstellung zum Konsum zu ändern.