SRF1 Programm gestern

   
   Was lief beim TV Sender SRF1

Was lief gestern im TV-Programm von SRF1?

Das SRF1 Fernsehprogramm - auch von gestern - bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
01:35 Der Kommissar und das Meer: Lichterfest
Spielfilm ~85 Min
live Staffel 1: Episode 25 Krimi, Deutschland, Schweden 2018 Regie: Thomas Roth Autor: André Georgi Musik: Johannes Brandt Kamera: Arthur W. Ahrweiler
Der Kommissar und das Meer: Lichterfest
Beim traditionellen schwedischen Lucia-Fest am dunkelsten Tag des Jahres kurz vor Weihnachten kommt es zur Katastrophe: Der Umhang der diesjährigen Luzia-Darstellerin, Malin, geht plötzlich in der Kirche in Flammen auf. Robert Anders, der mit seiner Familie an der Zeremonie teilnimmt, kann geistesgegenwärtig das Leben des Mädchens retten. Anders glaubt, dass dies kein Unfall war. Im Mittelpunkt steht das Gotländer Ermittlungsteam um den ursprünglich aus Deutschland stammenden Kommissar Robert Anders, seine Assistenten Karin Jacobson und Thomas Wittberg und die von Pippi-Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson gespielte Pathologin Ewa. In der Rolle des deutschstämmigen Kommissars Robert Anders unterscheidet sich die Fernsehserie maßgeblich von der Romanvorlage, in welcher der schwedische Kommissar Anders Knutas das Ermittlungsteam leitet. Während das Ermittlerteam - abgesehen von der Pathologin - von deutschsprachigen Schauspielern und Anders’ Ehefrau von einer dänischen Schauspielerin gespielt wird, sind die meisten anderen Rollen mit schwedischen Schauspielern besetzt. Gedreht wird die Serie multilingual, das heißt jeder Schauspieler spricht seine Rolle in seiner Sprache, anschließend werden die Folgen synchronisiert.Die Drehorte sind Hamburg und Schweden.
03:00 Literaturclub
Infosendung ~75 Min
Lesen mit Lukas Bärfuss Literaturmagazin, Schweiz 2022 Moderation: Nicola Steiner Gäste: Laura de Weck - Thomas Strässle - Lukas Bärfuss
Literaturclub
''In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg.'' von Gabriele Riedle ''Republik der Taubheit'' von Ilya Kaminsky ''Die Geschmeidigen'' von Nora Bossong ''Zusammenkunft'' von Natasha Brown Was ist das für eine Generation, die um die 40 ist und nun die Führungsetagen in Politik, Wirtschaft und Kultur übernimmt? Die deutsche Schriftstellerin Nora Bossong nennt ihre eigene Generation ''Die Geschmeidigen''. Diese Jahrgänge zwischen 1975 und 1985 sind aufgewachsen mit dem Ende des Kalten Kriegs und dem Mauerfall. Vertraut sind sie weder mit grossen politischen Gegensätzen noch grossen Konflikten. Dafür gelten sie als konsenserprobt und kooperativ. Wie handeln sie nun, wo das Versprechen von Wohlstand, Frieden und Demokratie beschädigt ist - nicht erst seit dem Ukraine-Krieg? ''Die Republik der Taubheit'' von Ilya Kaminsky erzählt von einer belagerten Stadt, die sich nach dem Mord an einem Kind taub stellt. Es geht um Widerstand aus einer Welt der Stille - und es geht um die Position, die wir als Zuschauerinnen und Zuschauer einnehmen im Angesicht des Krieges. Das Buch ist bereits 2019 im Original erschienen. Aber wenn man es jetzt in der deutschen Übersetzung liest, dann verbinden sich die Bilder des Krieges in der Ukraine unwillkürlich mit denen des Textes. Die deutsche Kriegsreporterin Gabriele Riedle ist viele Jahre lang für Zeitschriften wie ''Geo'' in Krisengebiete wie Afghanistan und Libyen gereist. Leserinnen und Lesern, die hier in Frieden und Sicherheit leben, wollte sie die Welt der anderen näherzubringen. Ihr aktuelles Buch ''In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg'' ist als ''eine Art Abenteuerroman'' gekennzeichnet und speist sich aus ihren Erfahrungen im Krieg. Es ist ein Buch, das uns daran erinnert, wie komplex und vielschichtig die Welt ist und wie erzählender Journalismus funktioniert. ''Zusammenkunft'' von Natasha Brown wurde im letzten Jahr in Grossbritannien als bedeutendstes Debut des Jahres gefeiert. Eine junge schwarze Frau aus der Unterschicht arbeitet als Topmanagerin in einer Londoner Bank. Sie besitzt eine Eigentumswohnung in bester Lage und hat einen Freund aus privilegiertem Hause. Dennoch fühlt sie sich immer fehl am Platz. Die Erzählung vom Aufstieg durch Anpassung erweist sich immer mehr als trügerisch.
11:35 SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
Show ~50 Min
Das grosse Finale Kochduell, Schweiz 2022
SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
Zum ersten Mal in der Geschichte der erfolgreichen Sendungsreihe ''SRF bi de Lüt - Landfrauenküche'' haben sich die Frauen in den Frühlingsmonaten gegenseitig bekocht und bewertet. In der achten und letzten Sendung der diesjährigen Staffel stellt sich heraus, welche Bäuerin die schmackhaften Frühlingboten aus Feld, Wald, Wiesen und Garten am erfolgreichsten in ihr Menü eingebaut hat. Jede der sieben Landfrauen hat einen dreigängigen Frühlingsschmaus ihren Konkurrentinnen aufgetischt. Zusammen mit Moderatorin Nicole Berchtold schauen die Zuschauerinnen und Zuschauer zurück auf die schönsten Momente und Höhepunkte der sieben vergangenen Landfrauen-Sendungen. Es darf auch herzlich gelacht werden, ''SRF bi de Lüt'' zeigt Ausschnitte der Dreharbeiten auf den Landwirtschaftsbetrieben, bei denen nicht immer alles so gelaufen ist, wie gewollt. Am grossen Finalfest werden auch die Ehemänner der Landfrauen dabei sein, deren Einsatz in der diesjährigen Sendung in spezieller Form gewürdigt wird. Wenn das Wetter mitspielt, wird Nicole Berchtold die sieben Landfrauen unter freiem Himmel auf dem Kundelfingerhof im Thurgau empfangen. Dani Häusler wird mit seiner Band das grosse Finalfest der ersten ''Frühlings-Landfrauenküche'' musikalisch untermalen. Die Gastgeberinnen der 16. Staffel ''SRF bi de Lüt - Landfrauenküche'' im Überblick: Anja Maag/BE, Monika Kurmann-Emmenegger/LU, Daniela Huwiler/AG, Helen Imhof/TG, Lydia Barmettler/OW, Cathrin Iten/ZG, Eliane Schürpf/SZ



Programm - Nachmittag

 
16:00 Rosamunde Pilcher: Stadt, Land, Kuss
Spielfilm ~95 Min
live Staffel 1: Episode 164 Melodram, Deutschland, Österreich 2021 Regie: Stefan Bartmann Autor: Karsten Rüter - Andreas Bradler Musik: Andreas Weidinger Kamera: Holger Greiß
Rosamunde Pilcher: Stadt, Land, Kuss
Um ihrem Sohn Luke eine Auszeit zu ermöglichen, will Flora den Sommer bei ihrer Mutter Liz in Cornwall verbringen. Schnell hängt der Haussegen aber schief. Da trifft Liz auch noch ihren Jugendfreund Eric wieder. Er ist Lukes Vater, doch davon weiß niemand. Mitreißende Romanze auf einem der schönsten Flecken der Erde! Als kauziger Opa brilliert Günther Maria Halmer! Auf Anraten der Schulpsychologin reist Flora mit ihrem 13-jährigen Sohn Luke zu ihrer Mutter Liz nach Cornwall. Der Bub hat eine milde Form von ADHS. Fernab vom Trubel der Großstadt soll er ein wenig zur Ruhe kommen. Kaum sind die zwei bei Liz eingetroffen, beginnen die Diskussioen zwischen Mutter und Tochter. Zu unterschiedlich sind ihre Wertvorstellungen. Als Flora ihrer Jugendliebe Eric über den Weg läuft, ist das Chaos perfekt. Er ist Lukes heimlicher Vater. Aufs Höchste alarmiert, hält Flora ihren Ex-Freund auf Abstand - mit zweifelhaftem Erfolg. ca. 89'' Große Gefühle und dramatische Schicksale, eingebettet in die schönsten Landschaften des britischen Königreichs - das ist der Stoff, den die englische Autorin Rosamunde Pilcher zu Büchern verarbeitet, aus denen das ZDF wiederum stark romantisierte Fernsehfilme inszeniert. Die emotionalen Familiengeschichten verlaufen in der Regel positiver als im wahren Leben, die Protagonisten zählen nicht zum ärmsten Teil der Bevölkerung und das Happy End ist obligatorisch.



SRF1 Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:05 SRF DOK
Infosendung ~95 Min
(Organspende - Ich will leben! Drei Jahre danach) live Organspende - Ich will leben! Drei Jahre danach Dokureihe, Schweiz 2022 Regie: Barbara Frauchiger
SRF DOK
Der Film zeigt Schicksale wie dasjenige der kleinen Mireya, die wegen einer äusserst seltenen Gen-Krankheit auf die Leber eines Spenders oder einer Spenderin angewiesen war. Die Zweitklässlerin aus Emmenbrücke wurde 2019 in Genf operiert und musste einen Monat im Universitätsspital bleiben. Eine schwere Zeit für sie und ihre Eltern, ein emotionales Auf und Ab mit Fortschritten und Rückschlägen. Endlich aber kam der Tag der Entlassung. Heute, drei Jahre nach dem schweren Eingriff, geht es Mireya gut: ''Ich fühle mich wie ein normales Kind gesund. Wenn ich Abwechslung habe, denke ich nicht oft daran'', sagt sie. In der Schweiz tritt frühestens 2024 die Widerspruchslösung in Kraft. Alle, die sich zu Lebzeiten nicht dagegen ausgesprochen haben, gelten dann als Organspenderinnen und -spender. Ein Systemwechsel, der an der Urne angenommen wurde. Der Abstimmungskampf hat gezeigt: Kaum ein Eingriff ist emotional so aufgeladen wie die Transplantation. Dabei handelt es sich um zwei Operationen: die Organentnahme bei einem verstorbenen Menschen und das Implantieren beim Empfänger, der ohne diese Spende sterben würde. In dramatischen Stunden kreuzen sich zwei Lebenswege. Furcht und Freude Zu diesem Zeitpunkt haben die Empfängerinnen und Empfänger bereits einen schweren Weg hinter sich. Meist langes Warten, das Telefon ständig zur Hand, den Koffer gepackt. Die Freude über die Transplantation ist oft gemischt mit der Furcht vor dem grossen Eingriff. Die Operation ist körperlich und psychisch belastend, die Lebensqualität nach der Transplantation zum Teil eingeschränkt. Und doch ist jeder Empfänger und jede Empfängerin dankbar für die zweite Chance, die ihm ein unbekannter Spender, eine unbekannte Spenderin geboten hat. ''DOK'' zeigt Lebensgeschichten von Patientinnen und Patienten auf der Warteliste, den Verlauf einer Organentnahme, aber auch Menschen, die seit Monaten oder Jahren mit dem Organ eines Fremden leben. Es geht um Angehörige, die sich angesichts des tragischen Todes eines Familienmitglieds rasch entscheiden müssen, ob sie mit einer Organspende einverstanden sind oder nicht. Und um Ärztinnen und Ärzte, die sich immer wieder mit medizinischen und ethischen Fragen rund um die Organtransplantation konfrontiert sehen.