zdf-neo Programm heute

   
   Was läuft beim TV Sender zdf-neo

Was läuft heute im TV Tagesprogramm?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender zdf-neo - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. ZDFneo zeigt eine Mischung aus „lebensnahem Entertainment“, Servicesendungen, Dokumentationen, Reportagen, Latenight-Shows, Doku-Soaps, Spielfilmen, Kaufsendungen und Comedy.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:15 Mörderischer Zweifel
Spielfilm ~90 Min
(Spinning Man) Thriller, Schweden, USA, 2018 Regie: Simon Kaijser Autor: Matthew Aldrich - George Harrar Musik: Jean-Paul Wall Kamera: Polly Morgan
Mörderischer Zweifel
Der Philosophie-Professor Evan Birch hat eigentlich ein sorgloses Leben. Doch dann verschwindet eine 17-jährige Cheerleaderin spurlos und der Professor gerät in Schwierigkeiten. Denn in den Augen von Ermittler Malloy ist Birch der Hauptverdächtige in diesem potentiellen Kriminalfall und die Beweise verdichten sich immer weiter. Dass Birch unter Erinnerungslücken leidet, verschärft den Verdacht zusätzlich. Eigentlich führt der angesehene Philosophie-Professor Evan Birch (Guy Pearce) ein sorgloses Leben als Familienvater. Zumindest wirkt es auf den ersten Blick so. In Wahrheit neigt Birch jedoch zu Affären mit seinen Studentinnen, musste aufgrund eines Vorfalls in der Vergangenheit sogar seinen alten Arbeitsplatz verlassen und ist daher alles andere als ein Vorzeige-Ehemann. Als die 17-jährige Cheerleaderin Joyce Bonner (Odeya Rush) an einem See verschwindet, gerät Birch in ernsthafte Schwierigkeiten. Der zuständige Ermittler Malloy (Pierce Brosnan) folgt einer Spur, die ihn direkt zu Evan Birch führt: Kurz vor dem Verschwinden der jungen Frau wurde in der Nähe des Sees das Auto des Professors gesehen! Birch kann kaum glauben, was ihm vorgeworfen wird, und er verweigert jegliche Zusammenarbeit mit den Behörden. Aufgrund seiner massiven Erinnerungslücken bekommt er es aber dennoch mit der Angst zu tun: Könnte er wirklich zu einer Entführung oder gar einem Mord fähig sein? Malloy nimmt auch das direkte Umfeld von Birch ins Visier und befragt dessen Frau Ellen (Minnie Driver). Diese zeigt sich irritiert darüber, dass Birch eine Zusammenarbeit mit den Ermittlern verweigert, glaubt jedoch an ein harmloses Missverständnis. Während Birch angestrengt versucht, sich an den Tag des Mordes zu erinnern, setzt Malloy unbeirrt seine Ermittlungen fort, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch gibt es so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit überhaupt? Der auf dem 2003 veröffentlichten Roman ''The Spinning Man'' von George Harrar basierende Thriller wurde von der Produktionsfirma Film Bridge International bereits im Mai 2016 angekündigt. Damals sollte noch der dänische Filmemacher Peter Flinth (''Arn - Der Kreuzritter'') auf dem Regiestuhl Platz nehmen und für die Hauptrollen waren Nikolaj Coster-Waldau, Greg Kinnear und Emma Roberts vorgesehen. Im April 2017 wurde dann allerdings eine neue Crew enthüllt: Neben Schauspielern wie Pierce Brosnan, Guy Pearce, Minnie Driver und Odeya Rush wurde Simon Kaijser (''Stockholm Ost'', ''Before We Die'') als neuer Regisseur des Films vorgestellt. In einer Nebenrolle wurde zudem der aus Comic-Verfilmungen wie ''Iron Man'' oder ''Marvel''s The Avengers'' bekannte Schauspieler Clark Gregg besetzt. Bei diesem Film arbeitete Pierce Brosnan zum zweiten Mal mit Minnie Driver zusammen: Die beiden standen bereits 1995 gemeinsam für ''James Bond 007 - Goldeneye'' vor der Kamera. Hauptdarsteller Guy Pearce kennt sich gut mit Charakteren aus, die mit Erinnerungslücken zu kämpfen haben: Im Jahr 2000 übernahm er die Hauptrolle in Christopher Nolans Kultfilm ''Memento'', dessen Protagonist unter einer seltenen Form von Amnesie leidet. Free-TV-Premiere
DolbyUntertitel16:9HDTV
03:45 Jagd vor Gibraltar
Spielfilm ~125 Min
(El Niño) Drama, Spanien, Frankreich 2014 Regie: Daniel Monzón - Sergio Francisco Autor: Jorge Guerricaechevarría Musik: Roque Baños Kamera: Carles Gusi
Jagd vor Gibraltar
Als Drogenkuriere kommen Niño und Compi spielerisch zu einer Menge Geld. Doch dann treffen die beiden eine fatale Entscheidung: Sie wollen selbst in das illegale Geschäft einsteigen. Schon bald wird es für die zwei jungen Spanier gefährlich. Denn nicht nur die Polizei ist hinter ihnen her, sondern auch die Drogenmafia. Der packende, europäische Thriller kann unter anderem mit einem aktuellen Thema und sehenswerter Kulisse punkten. Niño (Jesús Castro) lebt in einer kleinen spanischen Stadt an der Grenze zu Gibraltar. Dort repariert er Motorboote und träumt gemeinsam mit seinem Freund Compi (Jesús Carroza) vom großen Geld. Kurze Zeit später scheint die Chance gekommen: Die beiden werden als Kuriere engagiert und transportieren mit einem Motorboot Drogen von Afrika nach Spanien. Der Verdienst ist enorm, und zunächst läuft alles prächtig. Doch schon bald wird die Polizei auf die jungen Draufgänger aufmerksam. Jesús (Luis Tosar) und seine Kollegin Eva (Bárbara Lennie) wollen den Schmugglern schon seit einiger Zeit das Handwerk legen. Und gerade jetzt werden Niño und Compi übermütig. Gemeinsam mit Halil (Said Chatiby) wollen sie ihr eigenes Geschäft aufziehen und groß absahnen. Aber damit sind ihnen nicht nur die Behörden auf den Fersen, sondern auch noch die Drogenmafia. Der Mallorquiner Daniel Monzón bewies schon 2009 mit ''Zelle 211'', dass er einen packenden Stoff leinwandgerecht inszenieren kann. Mit ''Jagd vor Gibraltar'' präsentiert er nun einen spannenden Thriller, der durch die sehenswerten Schauplätze auch optisch voll zu überzeugen vermag. Für das Tempo sorgen zahlreiche, rasante Actionsequenzen, die aufgrund des überschaubaren Budgets weitgehend von den Schauspielern selbst umgesetzt wurden. Um das aktuelle Thema möglichst realistisch zu präsentieren, recherchierten der Regisseur und sein Team mehrere Monate sehr intensiv. Bei der Hauptfigur orientierten sie sich an dem marokkanischen Drogenhändler Mohamed Taieb Ahmed, der 2008 von der spanischen Grenzpolizei verhaftet wurde. Mit Luis Tosar und Sergi López wurden zwei der profiliertesten spanischen Schauspieler engagiert, die Rolle des Niño ging allerdings an einen absoluten Newcomer. Der völlig unbekannte Jesús Castro setzte sich bei einem Casting gegen knapp 3000 Mitbewerber durch. Das ZDF-''Montagskino'' zeigt die Free-TV-Premiere von ''Jagd vor Gibraltar'' als Beitrag seiner Reihe ''Europäisches Kino''. Die sechsteilige Reihe wird am 12. August 2019 mit dem Thriller ''Die Hölle'' beendet.
Untertitel16:9HDTV
05:50 Frag den Lesch
Infosendung ~20 Min
Klimawandel verhindert Eiszeit Wissenschaftsmagazin, Deutschland 2016
Frag den Lesch
Die Sendungen der Reihe ''Leschs Kosmos'' zielen auf den Kern dessen, was uns bewegt und betrifft: die Zukunft der Welt. Es geht um überraschende Einsichten und neue Erkenntnisse. Harald Lesch wird Fragen nachgehen wie: Wo stehen wir heute und welche Weichen müssen wir stellen für die Welt der Zukunft, in der wir leben wollen? Welchen Einfluss hat die Vergangenheit, und was können wir aus ihr lernen für die Entscheidungen von heute? Immer wieder wird es in der Reihe auch darum gehen, aktuelle Diskussionen mit den notwendigen Fakten anzureichern, die aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht verhandelbar sind, und Hintergründe zu erhellen. Über Naturgesetze kann man nicht abstimmen, man kann nicht dagegen verstoßen, sie nicht anfechten und schon gar nicht ändern. Allerdings kann man sie ignorieren. Nur sollte man dann auch wissen, was daraus folgt. In diesem Sinne wird Harald Lesch in ''Leschs Kosmos'' immer wieder Themen so angehen, dass Zuschauer ein bisschen mehr von der Welt verstehen und von den Konsequenzen unseres Handelns. Zudem sind Humor oder Satire als besondere Würze in der Sendereihe grundsätzlich erlaub. Der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Prof. Harald Lesch widmet sich in seiner Sendung den Fragen, die die Menschheit bewegen. Er greift in informativen Beiträgen aktuelle Themen auf und erklärt diese sowohl genau als auch anschaulich. Wissenschaftlich korrekt betrachtet Lesch aktuelle Phänomene und befasst sich mich der Zukunft der Menschheit.
06:10 Eine Erde - viele Welten
Infosendung ~55 Min
(One Planet) Inseln Staffel 1: Episode 1 Naturreihe, England 2016 Musik: Jasha Klebe - Jacob Shea - Hans Zimmer Kamera: Tom Fitz - Derek Frankowski - Jonathan Jones - Mark MacEwen - John Shier - Warwick Sloss - Paul Stewart - Mateo Willis
Eine Erde - viele Welten
Eine Erde - viele Welten (1/6): Inseln ''Terra X'' geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.. In dieser Folge geht es um die Inseln. Vom Meer umgeben, entwickelten sie Welten für sich. Sie sind Heimat hoch spezialisierter Wildtiere. Ob Wüsteneiland, Gletscher- oder Vulkaninsel: Durch ihre Isolation sind eigenständige Lebensformen entstanden. Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie erstmals bislang unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. 117 Drehreisen gingen durch 40 Länder. In 2089 Drehtagen testeten die Teams ihre Limits. Auf Madagaskar konnten sie Lemuren mit Fakir-Qualitäten beobachten: Larven-Sifakas, die mehrere Meter weit von Dornenstrauch zu Dornenstrauch springen, ohne sich zu verletzen. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, die ihnen ihr Überleben sichert. Nur sie erreichen die exklusiven Futterplätze in luftiger Höhe. Um einen beinahe echten Drachen vor das Objektiv zu bekommen, mussten die Teams zu einigen der über 17.000 Inseln des Archipels Indonesiens reisen. Die größte und furchterregendste noch lebende Echse ist der Komodowaran. Er hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Diese gigantischen Inseldrachen liefern sich heftige Kämpfe. Auf der Weihnachtsinsel führen die eingeschleppten Gelben Spinnerameisen einen chemischen Vernichtungsfeldzug gegen die Roten Inselkrabben. Zeuge eines dramatischen, noch nie gesehenen Wettlaufs ums Überleben wird das Team auf Fernandina. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge. Auf Zavodovski Island im Südpolarmeer beweisen Zügelpinguine Todesmut, um unter Einsatz ihres Lebens bei mörderischer Brandung auf Futtersuche für ihren Nachwuchs zu gehen. Inseln bieten in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel leben. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl diese weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die oft hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. Etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten waren Inselarten. Planet Erde II nimmt uns näher mit heran als jemals zuvor, fängt überraschende Verhaltensweisen und außergewöhnliche Orte ein, die vor zehn Jahren unerreichbar gewesen sind. Zusätzlich widmet sich die Serie einem neuen Lebensraum: Zum ersten Mal legt eine richtungsweisende Naturdokumentation ihr Augenmerk in einer Episode auf die Großstadt und die verblüffenden Überlebensstrategien von Tieren im Großstadtdschungel.
Untertitel16:9HDTV
07:05 Faszination Erde - mit Dirk Steffens
Infosendung ~45 Min
(Faszination Erde) Irland - die magische Insel Staffel 20: Episode 106 Dokureihe, Deutschland 2022
Faszination Erde - mit Dirk Steffens
Die Natur Irlands ist Kulisse für Filme wie ''Harry Potter'', ''Game of Thrones'', ''Star Wars''. In der spektakulären Landschaft blühen Legenden, doch die wahren Geschichten sind oft aufregender. Dirk Steffens spürt den Ursachen von Mythen nach. Irland ist reich an Kultstätten, älter als Stonehenge, und an bizarren Landschaften. Im Untergrund unerforschte Flussläufe, vor den Küsten Meeresbewohner, die man hier nicht erwartet: viele Gründe, näher hinzusehen. Irland zeigt erstaunlich unterschiedliche Gesichter, Ergebnisse einer bewegten Vergangenheit. Die Landschaften, die als Inspiration für Fantasyfilme dienten, bieten auch Stoff für abenteuerliche Mythen. So beginnt Dirk Steffens seine Reise auf den Spuren von Legenden. In einer Schlossruine stellt er sich den Geistern, die hier herrschen sollen und sich nachts mit eindringlichen Lauten bemerkbar machen. Er stößt dabei auf Eulen, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Irland Küsten sind legendär. Einst waren sie der Schrecken der Seefahrer. Davon zeugen unzählige Wracks am Meeresboden. Im 19. Jahrhundert wurden unter abenteuerlichen Bedingungen Leuchttürme entlang der Küsten errichtet. Noch heute weisen etwa 70 davon den Seefahrern den sicheren Weg. Eine Küstenlandschaft wird - der Legende nach - dem Streit zweier Riesen zugeschrieben: Einer trieb sein Unwesen in Irland, der andere in Schottland. Die Küste ist allerdings das Ergebnis einer bewegten Vergangenheit und den ''Riesenkräften'' aus der Tiefe der Erde zu verdanken. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9HDTV
08:35 Blaues Wunder Pazifik
Infosendung ~45 Min
Paradies und Hölle Staffel 1: Episode 1 Natur, Deutschland 2018
Blaues Wunder Pazifik
(1/2): Blaues Wunder Pazifik (1/2): Paradies und Hölle Vom 40 000 Kilometer langen Feuerring umzogen, zwingt der größte und tiefste Ozean der Welt seine Bewohner zu ebenso erbarmungslosen wie fantasiereichen Überlebensstrategien. Der Pazifik ist Paradies und Hölle zugleich. Einerseits schier unendliche Weiten, Korallenriffe und riesige Nahrungsgründe, andererseits Armeen gieriger Mäuler, Jäger mit ausgefallensten Waffen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und heftigste Wirbelstürme. In zwei Teilen liefert die in Ultra-HD gefilmte Dokumentationsreihe neue Einblicke in die Lebenswelt der großen und kleinen Helden des wilden Pazifiks, der ein Drittel der Erdoberfläche einnimmt. Die Riesen des Pazifiks leben von den Kleinsten - und es gelingt ihnen tatsächlich, ihren unersättlichen Nahrungsbedarf zu decken. 40 Millionen winzige Krebstierchen wandern täglich in den Bauch des Blauwals, des größten Tieres der Welt. Auch der majestätische Manta mit über fünf Metern Spannweite ernährt sich von kleinsten Beutetieren. Der Appetit der Nomura-Qualle ist so gewaltig, dass ihr ein Maul nicht genügt. Zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verschlingt sie alles, was ihr in die Fangarme kommt. Innerhalb eines Jahres wird der Zwerg größer werden als ein ausgewachsener Mann. Walhaie zählen zu den gefräßigsten Kreaturen im Pazifik, ernähren sich aber auch von Kleinstlebewesen. Diese Knorpelfische können bis zu 15 Meter lang werden. Aber auch kleine Ozeanbewohner haben riesigen Hunger. Vor der Küste von Big Sur könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Appetit der agilen Seeotter gar nicht überleben. Der von gigantischen Tangen gebildete Kelpwald, der zahlreichen Arten als Unterschlupf dient, wird von Scharen des Roten Seeigels zerstört. Die Stacheltiere verwandeln die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten. Doch zum Glück gibt es den Seeotter, der mit seiner Vorliebe für die stacheligen Fresser zum Förster der Kelpwälder wird. Er kann an einem einzigen Tag bis zu 1500 Seeigel verschlingen und somit ihren Bestand regulieren, aber nicht vernichten. Auch die Oliv-Bastardschildkröte sichert ihr Überleben durch die schiere Menge ihrer Nachkommen. Ein grandioses Aufgebot erlebt man im September an der Küste Costa Ricas. Hunderttausende von Schildkröten kehren gleichzeitig zu ihrem Geburtsstrand zurück, um dort ihre Eier abzulegen. Wie sie den Weg alle zur gleichen Zeit hierher finden, konnten Wissenschaftler noch nicht vollständig enträtseln. Pro Saison vergraben die Schildkröten bis zu 100 Millionen Eier. Doch Rabengeier und andere Raubvögel sowie Hunde fallen über die Gelege und später über die Jungtiere erbarmungslos her. Nur acht Prozent der Kleinen gelingt es, das offene Meer zu erreichen. Eine wahnwitzige Strategie der Natur. Mehrere Kamerateams haben monatelang den Ozean durchkreuzt, um solche Verhaltensweisen zu filmen, um bekannten Meeresriesen, seltenen Bewohnern und bislang weniger erforschten Tierarten auf die Spur zu kommen. Sie wurden Zeugen von faszinierenden Naturphänomenen, atemberaubenden Kämpfen und ungewöhnlichen Fortpflanzungsstrategien. Trotz aller Bemühungen gibt der Pazifik aber noch lange nicht all seine Geheimnisse preis. Zweiteilige Dokumentation über den pazifischen Ozean und seine Bewohner, die nicht nur als Beutegreifer und Beutetiere miteinander im Clinch liegen, sondern sich auch mit den besonderen Bedingungen ihres Lebensraumes arrangieren müssen. Immerhin ist der Pazifik von einem 40.000 Kilometer langen Feuerring aus aktiven Vulkanen umrahmt. (Text: JN)
Untertitel16:9HDTV
10:05 Extreme der Tiefsee
Infosendung ~45 Min
Eisige Abgründe Staffel 1: Episode 2 Naturdoku, USA 2016 Regie: Manabu Hirose - Michael Leja Musik: Joe Hisaishi Kamera: Hiroshi Kaneko - Junya Miyake - Kaoru Nagata - Daisuke Semiya - Hiroshi Tomita - Toshiko Washizuka - Hirofumi Zusho
Extreme der Tiefsee
In der Tiefsee vor Antarktika und im Marianengraben entdecken die Expeditionsteams fremde Welten und bizarre Lebewesen - darunter Kalmare und der Tiefen-Weltrekordhalter der Fische. Erstmals stößt ein Tauchboot in die unbekannten Tiefen des Süd-Ozeans vor. Dort wachsen viele Tiere zu Riesen heran. Auch im Marianengraben entdeckt das Team unerwartet große Tiere: Fische, Muscheln, Würmer und am tiefsten Punkt der Erde sogar Seegurken. Die Tiefsee unter dem Meereis der Antarktis und die fast elf Kilometer tiefen Gewässer vor den pazifischen Marianen zählen zu den am schwierigsten zugänglichen und am wenigsten erforschten Gebieten der Weltmeere und der Erde überhaupt. ''Terra X'' begleitet zwei Forschungsexpeditionen in genau diese Regionen und ermöglicht Einblicke in Welten, die bisher nur wenige Menschen besuchen konnten. Das Forschungsschiff ''Alucia'' ist wie bei den vorangegangenen Dokumentationen über den Riesenkalmar, die Monsterhaie, die Höhlen der Korallenriffe und die Leuchtwesen der Tiefsee Mutterschiff und Operationsbasis dieser neuen Expeditionen. Mit ihrem bemannten Tauchboot ''Nadir'' dringen Wissenschaftler und Filmcrew erstmals über 500 Meter tief ins Südpolarmeer vor. Nie zuvor wurde dieser wildeste Teil der Weltmeere in Tiefen jenseits der 200-Meter-Marke von Menschen betaucht. Die Forscher treffen auf eine immense Artenfülle in einer Region lebendiger Rekorde: Wälder riesiger Schwämme, teils schon entstanden zu Zeiten des Römischen Reiches, und Vertreter fast aller Stämme des Lebens, oft von gigantischer Größe, weil sie in den eisigen Wassern uralt werden und zeitlebens wachsen. Mit dem Tauchboot folgt das Team Walen in die Tiefe, um sie beim Krillfang zu beobachten. Auf Robben montierte Kameras liefern nie gesehene Unterwasseraufnahmen vom Verhalten und Beutefangen dieser marinen Jäger. Doch die Erderwärmung führt zu gravierenden Veränderungen dieser entlegenen Weltgegend. Luftaufnahmen belegen die verstärkte Bildung von Eisbergen und den drohenden Abbruch großer Eisflächen. Völlig anders die Gewässer im Marianengraben mit den knapp 11 000 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen tiefsten Stellen des Planeten. Der enorme Wasserdruck von über einer Tonne auf der Fläche eines Daumennagels erfordert spezielle Technik. Während den Mond schon zwölf Menschen betreten haben, waren bisher nur drei Personen am Grund des Marianengrabens. Erstmals in der Geschichte wird nun dieser nahezu unerreichbare Winkel der Erde von der ''Alucia'' aus filmisch erfasst. Dazu wird ein mit Kameras, Fangvorrichtungen und Ködern ausgestatteter ''Lander'', eine mechanische Tiefsee-Plattform, von Bord abgelassen, der in Tiefen zwischen 4500 und 11 000 Metern operiert. Dabei gelingt es, einen Scheibenbauchfisch in 8178 Metern Tiefe aufzunehmen - Weltrekord fast an der Grenze des Möglichen. Aus biochemischen Gründen können Wirbeltiere nicht unterhalb von etwa 8200 Metern leben, da dann der Druck die Proteine komprimiert und jede Muskeltätigkeit verhindert. Andere Tiere wie Krebse behaupten sich auch in tieferen Regionen. Wie sie dies mittels TMAO und GPC, zweier chemischer Schutzsubstanzen, bewerkstelligen, zeigt die Dokumentation anhand von CGIs. Ein zweiter Tauchroboter liefert aus über zehn Kilometern Tiefe über Glasfaser-Kabel Bilder einer Lebenswelt, wie sie bis vor Kurzem nicht für möglich gehalten wurde: Quallen, Gliederfüßer, Seegurken, Würmer, rätselhafte halb-transparente, rosenähnlich anmutende Wesen und andere mehr. Die tiefste Tiefe ist voller Leben.
Untertitel16:9HDTV
11:35 Phantom der Tiefsee - Der Riesenkalmar
Infosendung ~45 Min
Jagd nach dem Riesenkalmar Naturdoku, Japan 2013 Regie: Yasuhiro Koyama
Phantom der Tiefsee - Der Riesenkalmar
Ein Meeresmonster mit unglaublich langen Fangarmen - der Riesenkalmar Architeuthis ist das größte Mysterium der marinen Tierwelt. 2012 sucht ein Forscherteam im Pazifik nach ihm. Mit hoch sensitiven Kameras liegt das Team im nachtschwarzen Ozean auf der Lauer - und tatsächlich erscheint das Ungetüm persönlich. Sagenumwoben und von Seemannsgarn umsponnen, fand der Tiefsee-Riese auch Eingang in die Weltliteratur. So zum Beispiel in ''20.000 Meilen unter dem Meer'' von Jules Verne. Zahlreiche Expeditionen mit Tauchrobotern, U-Booten und auf Pottwalen installierten Kameras suchten erfolglos nach dem bis 18 zu Meter langen Tintenfisch. Bis zum Sommer 2012 hatte niemand einen lebendigen Riesenkalmar in seinem natürlichen Lebensraum, der Tiefsee, beobachten können. Nach jahrelanger Vorarbeit stößt im Juni 2012 ein internationales Forscherteam unter Leitung des japanischen Meeresbiologen Tsunemi Kubodera nahe den Ogasawara-Inseln mit speziellen Tauchbooten und extrem aufwendiger Technik ins Reich des Riesen in den Tiefen des Pazifiks vor. Spezielle Filter machen die Bordlichter unsichtbar, Leuchtmuster ahmen die Biolumineszenz verschiedener Tiefsee-Organismen nach und sollen den Riesenkalmar anlocken. Die Dokumentation zeigt die weltweit ersten Filmaufnahmen eines lebendigen Riesenkalmars in seiner natürlichen Umwelt, der Tiefsee. Das ''Phantom der Tiefe'' nimmt in dieser spektakulären Dokumentation endlich Gestalt an - ein Meilenstein in der Geschichte der Meeresforschung. Der Film zeichnet die spannende Suchexpedition nach Architeuthis nach. Er zeigt den extrem hohen technischen Aufwand und den Ideenreichtum der Wissenschaftler - und den größten Tintenfisch der Welt.
Untertitel16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
12:20 Faszination Wasser
Infosendung ~40 Min
(The Fascination of Water) Singende Wale und das Geheimnis der Regentropfen Staffel 1: Episode 1 Dokureihe, Deutschland 2019 Regie: Claudia Ruby - Christian Twente - Juliane Zerbst Moderation: Uli Kunz Autor: Jens Hahne - Larissa Richter Musik: Markus Lehnmann-Horn Kamera: Steve Hathaway - Torbjörn Karvang - Sven Kiesche - Phillip Mall - Fabian Spuck
Faszination Wasser
Faszination Wasser (1/2): Singende Wale und das Geheimnis der Regentropfen Wie viel Wasser gibt es auf der Erde, und warum trinken wir heute dasselbe Wasser wie einst die Dinosaurier? ''Terra X''-Moderator Uli Kunz geht den Geheimnissen von H2O auf den Grund. Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Der Mensch besteht zu großen Teilen aus Wasser, Meeresströmungen regeln unser Klima. Scheint selbstverständlich, doch der Stoff mit der simplen Formel verhält sich einzigartig und gibt den Forschern immer wieder Rätsel auf. Den Meeresbiologen und Forschungstaucher Uli Kunz fasziniert Wasser schon sein ganzes Leben lang. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Wasserwelten der Erde, um Fragen rund um eines der kleinsten Moleküle der Welt zu klären. Es geht nach Island und zu den Buckelwalen in der Südsee, in die Höhlenwelt der Schweiz und zu den Wolken an der Zugspitze. Nur Wasser kommt auf der Erde zugleich flüssig, fest und gasförmig vor, wie man an den Gletschern, Wasserfällen und Geysiren Islands sehen kann. Rund 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser gibt es auf unserem Planeten. ''In Würfeln übereinander gestapelt, würde es bis an die Grenze unseres Sonnensystems reichen'', stellt Uli Kunz fest. Zusammen mit Forschern lauscht der ''Terra-X''-Moderator den Gesängen von Buckelwalen im Südpazifik, die sich die schnelle Schallübertragung im Wasser zunutze machen, um zu kommunizieren. Außerdem haben sie Techniken entwickelt, wie sie dem Druck in den Tiefen der Ozeane standhalten können. In einem Experiment versucht Uli Kunz zu ergründen, wie Bäume es schaffen, Wasser in die obersten Baumkronen zu befördern, und testet mit einem Kajak die Kraft eines Wasserfalls. Zusammen mit Wissenschaftlern untersucht er, ob ein unterirdischer Fluss in der Schweiz als Trinkwasser taugt. Immerhin sind nur knapp drei Prozent des Wassers auf der Erde Süßwasser, der Rest ist salzig. Dass es aus Wolken regnet, weiß jedes Kind. Aber nicht jede Wolke ist eine Regenwolke. ''Terra X'' begleitet den Wolkenforscher Eberhard Bodenschatz, der herausfinden will, wann sich Regentropfen bilden. Mit Expeditionsleiter Burkhard Baschek geht es in einem Zeppelin auf die Jagd nach Wasserwirbeln. Er will herausfinden, welche Rolle sie für die großen Meeresströmungen spielen. Wie ungewöhnlich sich Wassermoleküle verhalten, sieht man, wenn im Winter die Seen zufrieren, das Wasser unter der Eisschicht aber flüssig bleibt: Ursache ist die sogenannte Dichte-Anomalie des Wassers. Es dehnt sich aus, sobald es in einen festen Zustand übergeht. Das Eis ist also leichter als das flüssige Wasser und schwimmt oben. Große Bilder zeigen den Zuschauern die Wunder der Wasserwelten. Wissenschaftler geben Einblick in ihre neuesten Forschungen, während Computeranimationen im Detail aufzeigen, wie sich Wassermoleküle unter bestimmten Bedingungen, etwa in einer Baumwurzel, verhalten. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9HDTV
13:00 Faszination Wasser
Infosendung ~45 Min
(The Fascination of Water) Nasse Meteoriten und wandernde Gletscher Staffel 1: Episode 2 Dokureihe, Deutschland 2019 Regie: Claudia Ruby - Christian Twente - Juliane Zerbst - Thomas Lischak Moderation: Uli Kunz Autor: Jens Hahne - Larissa Richter Musik: Markus Lehnmann-Horn Kamera: Fabian Spuck - Torbjörn Karvang - Jörg Adams - Phillip Mall - Brian Kakuk - Erlendur Guðmundsson - Harald Hohenthal
Faszination Wasser
Faszination Wasser (2/2): Nasse Meteoriten und wandernde Gletscher Wie kommt eigentlich das Wasser auf unseren Planeten, und wie schnell bewegt sich ein Gletscher? ''Terra X''-Moderator Uli Kunz geht den Geheimnissen von H2O auf den Grund. Mehr als 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Forscher versuchen herauszufinden, ob es einst aus dem All zu uns kam. Ohne Wasser gäbe es jedenfalls kein Leben - und das findet sich in einer Goldmine Südafrikas sogar in vier Kilometern Tiefe, im Gestein der Erde. In dieser Folge von ''Faszination Wasser'' reist der Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz zu den Blue Holes der Bahamas und erkundet die magische Grenze zwischen Süß- und Salzwasser. Auf Spitzbergen begleitet er Glaziologen bei einer einzigartigen und gefährlichen Expedition. Sie wollen 200 Meter tief in das Innere eines Gletschers einsteigen und herausfinden, warum sich die weißen Riesen immer schneller in Richtung Meer bewegen. Auch die Kontinentalplatten stehen nicht still - auf Island kann Uli Kunz noch mit einer Hand die Eurasische, mit der anderen die Nordamerikanische Platte berühren. Doch die Platten werden immer weiter auseinandergedrückt. Tief im Inneren der Erde sind gewaltige Kräfte aktiv und formen unseren Planeten um, lassen Ozeane entstehen und verschwinden. Im Meer ist wahrscheinlich vor Milliarden Jahren das Leben entstanden. Wie sehr der Mensch Wasser zum Überleben braucht und wie schnell er verdursten würde, testet Uli Kunz in der Wüste im Südwesten der USA. Er nimmt den Wettkampf mit einem Saguaro-Kaktus auf - und verliert. Wohl kein anderer Stoff ist so gut erforscht und steckt zugleich voller Rätsel. Zwei Atome Wasserstoff und ein Sauerstoffatom verbinden sich zu H2O, dem wohl wandelbarsten Molekül unseres Planeten. Es verhält sich oft anders, als die Wissenschaft erwarten würde. Ein Beispiel ist die Oberflächenspannung, die dafür sorgt, dass manche Insekten auf der Wasseroberfläche laufen können. Die Suche nach den Geheimnissen des Wassers führt ''Terra X''-Moderator Uli Kunz von der beeindruckenden Silfra-Spalte Islands in die Eislandschaften von Spitzbergen, von den magischen Blue Holes der Bahamas in den Saguaro-Nationalpark in Arizona. Es sind spektakuläre Bilder von den Wasserwelten dieser Erde entstanden. Wissenschaftler geben Einblick in ihre neuesten Forschungen, während Computeranimationen im Detail aufzeigen, was im Körper eines Menschen passiert, wenn er vor dem Verdursten steht, und was für ein Kunstwerk ein Eiskristall ist. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
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13:45 Geheimnisse aus der Tiefe
Infosendung ~45 Min
Dokureihe, Deutschland 2021
Geheimnisse aus der Tiefe
In dieser ''Terra X''-Folge mit Florian Huber sind der Walchensee, die Wimsener Höhle, die Ostsee und der Meeresnationalpark Kosterhavet die neuen Tauchreviere des Unterwasserarchäologen. Die ''Terra X''-Dokumentation ''Geheimnisse aus der Tiefe'' folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seinen Expeditionen in verborgene Unterwasserwelten und zeigt, was sie so einzigartig, herausfordernd und manchmal gefährlich macht. Florian Hubers Beruf ist alles andere als eintönig: Er ist Forschungstaucher und Unterwasserarchäologe zugleich. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er damit, ungeklärte Wrackfunde wissenschaftlich zu untersuchen. Aber auch der Schutz der Biodiversität in den Meeren, die Erforschung spektakulärer Unterwasserhöhlen oder die Entwicklung moderner Methoden für die Unterwasserarchäologie beschäftigen Florian Huber und sein Team. Für die ''Terra X''-Dokumentation ''Geheimnisse aus der Tiefe'' ist der Forscher in Deutschland und Schweden unterwegs und entdeckt verborgene Plätze und vergessene Geschichten. Eine handelt vom Walchensee. Mit 192 Metern ist er der tiefste Gebirgssee Deutschlands. Zahlreiche Mythen ranken sich um das südlich von München gelegene Gewässer. Bodenlos soll der See sein, unergründlich und voller Schätze. Zudem glaubten die Menschen über viele Jahrhunderte, dass auf seinem Grund ein riesiger Urzeit-Wels hause, der mit einem einzigen Flossenschlag die ganze Region mitsamt der Landeshauptstadt überfluten könne. Im Zweiten Weltkrieg wird der See zum feuchten Grab, als ein britischer Bomber vom Typ Avro Lancaster in das Gewässer stürzt und die siebenköpfige Besatzung dabei ums Leben kommt. Nach über 50 Jahren ist Florian Huber der Erste, der die Überreste des Flugzeuges wissenschaftlich untersucht. Von Bayern aus reist der Forscher in den hohen Norden von Schweden. Direkt an der Grenze zu Norwegen erstreckt sich der Meeresnationalpark Kosterhavet. Das Besondere: Etwa 97 Prozent des Schutzgebietes liegen unter der Meeresoberfläche. Es sind die mehr als 12 000 Tier- und Pflanzenarten, die dieses Gebiet so einzigartig machen. Dazu gehören unter anderem die Kleine Seenadel, der Nagelrochen, Seeanemonen und Korallen. Im über 200 Meter tiefen Koster-Graben, einer Verwerfungsrinne, die vor Millionen von Jahren entstanden ist und sich bis in den Nordatlantik erstreckt, leben seltene Tiefsee-Arten. Florian Huber geht mit Meeresbiologen auf einen Tauchgang in die spektakuläre Unterwasserwelt des Koster-Archipels. Nicht weniger aufsehenerregend ist die Schwäbische Alb mit ihren weltberühmten Fossilfunden aus der Steinzeit. Florian Huber besucht die aktuellen Ausgrabungen im Hohle Fels und trifft den Ausgrabungsleiter Professor Nicholas Conard, den Entdecker eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit: die Venus vom Hohle Fels. Sein eigentliches Ziel aber ist die für die Öffentlichkeit unzugängliche Wimsener Höhle. 1000 Meter der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands sind bereits erforscht. Bronzezeitliche Knochenfunde führen seit Jahren zu Spekulationen. Florian Huber will eine DNA-Probe nehmen und die sogenannte Schatzkammer mit einem 3-D-Laserscanner vermessen. Das Unternehmen ist nicht ungefährlich, unter Tauchern gelten Höhlentauchgänge als Königsdisziplin. Ein Wrack hat es Florian Huber ganz besonders angetan: die ''Hedvig Sophia'' - das einstige Flaggschiff der königlich-schwedischen Marine und Stolz der Nation. Das schwedische Kriegsschiff lief im April 1715 in einem blutigen Seegefecht zwischen Dänemark und Schweden in der Kieler Förde auf Grund. Entdeckt wurde die ''Hedvig Sophia'' 2008, ein Jahr später begannen die ersten Voruntersuchungen. Florian Huber gehörte damals zum Team. Jetzt taucht er nochmals zu den verbliebenen Relikten am Grund der Ostsee hinab, um ihren Erhaltungszustand zu überprüfen. Geborgen werden die Überreste nicht, denn eine Bergung und fachmännische Konservierung wären mit Kosten verbunden, die sich die meisten Institutionen nicht leisten können. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9HDTV
14:30 Geheimnisse auf dem Meeresgrund
Infosendung ~45 Min
Dokumentation mit Unterwasserarchäologe Florian Huber Staffel 1: Episode 231 Dokureihe, Deutschland 2019 Regie: Iris Gesang - Nanje Teuscher Kamera: Jasper Engel - Oliver Gurr - Björn Lindenblatt - Olaf Thesing
Geheimnisse auf dem Meeresgrund
Verborgen in den Tiefen unserer Meere liegen mehr Schätze als in den Tresoren und Museen unserer Erde - Relikte aus der Vergangenheit, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Dokumentation folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seiner Reise rund um den Globus, präsentiert verschollen geglaubte Wracks und erzählt ihre spannende Geschichte. Etwa drei Millionen Wracks liegen auf dem Grund der Gewässer unseres Planeten, und jedes hat seine eigene, verborgene Geschichte. Doch die stummen Zeitzeugen sind in Gefahr. Plünderer und der biologische Verfall sind eine ernste Bedrohung für die Schiffswracks. Florian Huber hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wracks zu schützen und ihre Geschichten zu rekonstruieren. Er taucht hinab zu Relikten aus dem Ersten Weltkrieg, zu uralten Fossilien, antiken Frachtenseglern, und er macht sich auf die Suche nach verborgenen Schätzen auf dem Meeresgrund. Vor Helgoland liegen gleich vier deutsche Kriegsschiffe auf Grund, die noch weitgehend unerforscht sind. Sie sanken dort in einem Seegefecht im August 1914. In den vergangenen Jahren haben Raubtaucher das Wrack der ''SMS Mainz'' immer wieder geplündert und damit die Totenruhe der gefallenen Seeleute gestört. Jetzt ist den deutschen Behörden ein Schlag gegen die Raubtaucher gelungen: Die Bundespolizei hat die gestohlenen Artefakte von der ''SMS Mainz'' bei den niederländischen Plünderern entdeckt und beschlagnahmen lassen. Die Objekte vom Meeresgrund werden in Dresden restauriert. Am anderen Ende der Welt analysiert Hubers Team zwar ebenfalls Kriegsschiffe, allerdings stammen diese aus dem Zweiten Weltkrieg und stellen ein massives Umweltproblem dar. In der paradiesischen Südsee-Inselwelt von Chuuk Lagoon befindet sich der größte Schiffsfriedhof der Welt. Die Wracks mitten im Pazifik sind tickende Zeitbomben, schließlich lagern immer noch Treibstoff und Munition in den Bäuchen der rostenden Wracks. Durch die fortschreitende Korrosion tritt jedes Jahr immer mehr Gift aus und bedroht das einzigartige Ökosystem der Inseln. Vor Mauritius erforscht Florian Huber ein Wrack, das in die Geschichte einging: die ''Saint Géran''. Das Schiff der französischen Ostindienkompanie zerschellte am 17. August 1744 vor Mauritius an einem Riff und sank. Die ''Saint Géran'' wurde im weltberühmten Roman ''Paul et Virginie'' von Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre verewigt. Er erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe. Das Wrack ist jedoch in Vergessenheit geraten. Florian Huber macht sich auf Spurensuche - nach dem Wahrheitsgehalt der Geschichte und nach den Überresten des Schiffes. Zunächst per Ultraleicht-Wasserflugzeug aus der Luft und dann mit seiner Crew aus Forschungstauchern. In kaum einer anderen Region der Erde liegen mehr Schiffswracks auf dem Meeresgrund als in der Ostsee. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Seeschlachten, die in diesem Meer stattfanden, sondern vor allem am geringen Salzgehalt der Ostsee. Dieser Umstand führt dazu, dass der Schiffsbohrwurm, der Wracks in anderen Regionen zusetzt, dort kaum vorkommt. Daher befinden sich auch alte Holz-Wracks noch immer in einem hervorragenden Zustand. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber analysiert den Erhaltungszustand von einem ganz besonderen Wrack weit im Norden der Ostsee. Zwischen Finnland und Schweden liegt die ''Plus'' auf Grund. Das Schiff gehörte zu den sogenannten Flying P-Linern der Hamburger Reederei Laeisz. Bei nur drei Grad Celsius Wassertemperatur taucht er mit seinen Kollegen in eine Tiefe von 32 Metern hinab und nimmt das Wrack unter die Lupe. Florian Hubers Reise um den Globus führt die Zuschauer auch auf die Bahamas. Denn auf den Inseln befinden sich besonders geheimnisvolle Orte - die sogenannten Blue Holes. Die tiefen Kalksteinhöhlen aus grauer Vorzeit sind voller Wasser. Als bei den verschiedenen Eiszeiten auf dem Planeten der Wasserspiegel sank, lagen die Höhlen zwischenzeitlich trocken. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9HDTV
17:30 Die glorreichen 10
Infosendung ~45 Min
Die beschwerlichsten Berufe der Geschichte Staffel 3: Episode 5 Dokureihe, Deutschland 2018
Die glorreichen 10
''Die glorreichen 10'' fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den ''hipsten Haaren'', den ''krassesten Kindheiten'' und den ''kühnsten Aussteigern der Geschichte''. Die Dokumentationsreihe ''Die glorreichen 10'' rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Schon immer gab es beschwerliche Berufe. Zeit, sich dem einen oder anderen mal zu widmen, denn einer muss den Job ja machen. Außenminister, Innenminister, Finanzminister - sie sind die Mächtigen, die unser Land lenken. Im alten Rom sah das noch ganz anders aus. Die Übersetzung des lateinischen Wortes Minister verrät es schon: Minister waren Diener. Der Aufstieg des Berufsstandes beginnt im Mittelalter. Aus den unfreien Handlangern werden adlige Gesandte. Darüber hinaus gab es auch damals schon klassische Berufe wie Feuerwehrmann oder Arzt. Chirurgen sind heute die Stars unter den Ärzten. Im Mittelalter sah das noch ganz anders aus. Da hießen Chirurgen noch Wundärzte. Sie waren keine Akademiker, sondern ausgebildete Handwerker, und die Zunft bestand überwiegend aus Heilern und sonstigen Scharlatanen. ''Die glorreichen 10 - die beschwerlichsten Berufe der Geschichte'' wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Berufe in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
16:9HDTV



zdf-neo Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
18:15 Sketch History
Show ~20 Min
Neues von gestern Staffel 2: Episode 11 Sketchcomedy, Deutschland, 2017
Sketch History
Die ''Sketch History'' zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die dritte Staffel. Auch diesmal werden historische Ereignisse wild durcheinandergewürfelt und durch skurrile Animationen und den bissigen Off-Kommentar von Geschi-Experte Bastian Pastewka verbunden. Sehen Sie, warum die Deutschen im Ersten Weltkrieg bei Verdun verloren haben, was wirklich zu Che Guevaras Tod im Dschungel geführt hat und warum van Gogh sich sein Ohr abgeschnitten hat. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Gaststar dieser Folge ist Carolin Kebekus in ''Hexenverbrennung - das Musical''. In dieser Staffel kehrt Max Giermann noch einmal als Klaus Kinski zurück und ist erstmals in seiner neuen Rolle als Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt zu sehen. Endlich wird der ''Geschi-Unterricht'' lustig. Die neue Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd.
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18:35 Deadly Tropics
Serie ~50 Min
Willkommen auf Martinique Staffel 1: Episode 1 Krimiserie, Frankreich 2019 Regie: Stéphane Kappès Autor: Eric Eider - Thierry Sorel - Ivan Piettre Musik: Arno Alyvan - Simon Delguste
Deadly Tropics
Die Kriminalbeamtin Mélissa Sainte-Rose verbringt die ersten Tage in ihrer neuen Heimat Martinique. Sie und ihre beiden Kinder Chloé und Lucas sind von Paris dorthin umgezogen. An ihrem ersten Tag bei der Mordkommission lernt Mélissa ihre beiden Kollegen Aurélien Charléry und Gaëlle Crivelli kennen und wird auch gleich zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Ein junges Mädchen wird mit einer Kopfverletzung tot am Strand gefunden. Gaëlle vermutet einen Überfall, denn bei einem stadtbekannten Kleinkriminellen, der sich in der Nähe des Tatortes aufhielt, findet sie eine gestohlene goldene Armbanduhr. Das Diebesgut führt sie auf die Spur von Einbrechern, die in der Umgebung schon mehrere Anwesen ausgeräumt haben. Eine andere Spur führt zu der Freundesclique der Ermordeten, mit der sie den Abend vor ihrem Tod verbrachte. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Freunden, dem Mord und der Diebstahlserie? Deadly Tropics handelt von der frischgebackenen Leiterin der Kriminalpolizei, Melissa Sainte-Rose (Sonia Rolland), die sich mit der Ermittlerin Gaelle Crivelli (Beatrice de la Boulaye) zusammentun muss um gemeinsam einen Mord unter die Lupe zu nehmen. Dabei steht die Frage im Raum, ob es den beiden Polizistinnen gelingen wird, ihre sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Recht und Ordnung und ihre Differenzen beiseite zu legen, um dem Täter auf die Spur zu kommen.
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Der TV Sender ZDFNeo ist einer der Spartenkanäle vom ZDF. Er ging am 1. November 2009 live und ersetzte den ZDFdokukanal.

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