SRF1 Programm 08.07.

   
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Was läuft 08.07. im TV-Programm von SRF1?

Das SRF1 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:10 Volevo Nascondermi
Spielfilm ~115 Min
(Volevo nascondermi) Drama, Italien 2020 Regie: Giorgio Diritti Autor: Tania Pedroni - Fredo Valla Musik: Marco Biscarini - Daniele Furlati Kamera: Matteo Cocco
Volevo Nascondermi
Gleich zu Beginn sitzt Antonio Ligabue (Elio Germano) in der Praxis eines Psychiaters. Wie ein verschrecktes Tier blickt er unter einer schwarzen Decke hervor, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. ''Volevo nascondermi - Ich wollte mich verstecken'': Der Filmtitel beschreibt perfekt die Haltung jenes Mannes gegenüber einer ihm oft feindlich gesinnten Umwelt, dessen wilde Gedankenwelt ihn zu einem der bedeutendsten italienischen Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts machte. Sein erratisches Verhalten ist mitunter eine Folge seiner unglücklichen Jugendzeit in der deutschen Schweiz, wo er einige Monate nach seiner Geburt von seiner leiblichen Mutter verlassen und von einem Schweizer Ehepaar aufgenommen wurde. Toni, wie er gewöhnlich genannt wurde, litt an Rachitis, hatte einen Kropf. Er wuchs in einer feindseligen Umgebung auf, verspottet und angefeindet von allen. Etwas Verständnis brachte ihm allenfalls seine Adoptivmutter entgegen. Diese Ablehnung beeinträchtigte seine psychische Gesundheit massiv. Ein nervöses Verhalten, Angstdepressionen und oft gewalttätige Nervenzusammenbrüche waren die Folge und führten dazu, dass ihn die Schweizer Behörden, nach einem besonders heftigen Streit mit seiner Mutter, von seiner Adoptivfamilie trennten und ihn ausschaffen liessen. Ligabue wurde nach Italien geschickt, nach Gualtieri, dem Geburtsort seines leiblichen Vaters in der Provinz Reggio Emilia. Hier, ohne Mittel, ohne ein Wort italienisch zu können und ohne jemanden, der sich um ihn kümmerte, wurde er auf Weisung des Staates in einem Heim für Bettler untergebracht. Dank seiner ungewöhnlichen Sensibilität und Fantasie fand er in der Bildhauerei und der Malerei einen Weg, sich seiner Umwelt mitzuteilen. Als er auf den Bildhauer Renato Marino Mazzacurati (Pietro Traldi) trifft, findet er einen Unterstützer, der es ihm ermöglicht, zu jenem grossen fantasievollen Künstler zu werden, der eine fantastische Welt malte - voll von Tigern, Löwen, Jaguaren -, die in seinen wilden Träumen an den ruhigen Ufern des Po lebten. Wie wird jemand zum Künstler, dem gerade dieser Weg verschlossen zu sein scheint, weil er unter verschiedensten Beeinträchtigungen leidet: Giorgio Dirittis Film über den Maler Antonio Ligabue feiert eine Schöpfungskraft, die nahezu alle Hindernisse überwindet.
04:30 Volevo Nascondermi
Spielfilm ~115 Min
(Volevo nascondermi) Drama, Italien 2020 Regie: Giorgio Diritti Autor: Tania Pedroni - Fredo Valla Musik: Marco Biscarini - Daniele Furlati Kamera: Matteo Cocco
Volevo Nascondermi
Gleich zu Beginn sitzt Antonio Ligabue (Elio Germano) in der Praxis eines Psychiaters. Wie ein verschrecktes Tier blickt er unter einer schwarzen Decke hervor, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. ''Volevo nascondermi - Ich wollte mich verstecken'': Der Filmtitel beschreibt perfekt die Haltung jenes Mannes gegenüber einer ihm oft feindlich gesinnten Umwelt, dessen wilde Gedankenwelt ihn zu einem der bedeutendsten italienischen Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts machte. Sein erratisches Verhalten ist mitunter eine Folge seiner unglücklichen Jugendzeit in der deutschen Schweiz, wo er einige Monate nach seiner Geburt von seiner leiblichen Mutter verlassen und von einem Schweizer Ehepaar aufgenommen wurde. Toni, wie er gewöhnlich genannt wurde, litt an Rachitis, hatte einen Kropf. Er wuchs in einer feindseligen Umgebung auf, verspottet und angefeindet von allen. Etwas Verständnis brachte ihm allenfalls seine Adoptivmutter entgegen. Diese Ablehnung beeinträchtigte seine psychische Gesundheit massiv. Ein nervöses Verhalten, Angstdepressionen und oft gewalttätige Nervenzusammenbrüche waren die Folge und führten dazu, dass ihn die Schweizer Behörden, nach einem besonders heftigen Streit mit seiner Mutter, von seiner Adoptivfamilie trennten und ihn ausschaffen liessen. Ligabue wurde nach Italien geschickt, nach Gualtieri, dem Geburtsort seines leiblichen Vaters in der Provinz Reggio Emilia. Hier, ohne Mittel, ohne ein Wort italienisch zu können und ohne jemanden, der sich um ihn kümmerte, wurde er auf Weisung des Staates in einem Heim für Bettler untergebracht. Dank seiner ungewöhnlichen Sensibilität und Fantasie fand er in der Bildhauerei und der Malerei einen Weg, sich seiner Umwelt mitzuteilen. Als er auf den Bildhauer Renato Marino Mazzacurati (Pietro Traldi) trifft, findet er einen Unterstützer, der es ihm ermöglicht, zu jenem grossen fantasievollen Künstler zu werden, der eine fantastische Welt malte - voll von Tigern, Löwen, Jaguaren -, die in seinen wilden Träumen an den ruhigen Ufern des Po lebten. Wie wird jemand zum Künstler, dem gerade dieser Weg verschlossen zu sein scheint, weil er unter verschiedensten Beeinträchtigungen leidet: Giorgio Dirittis Film über den Maler Antonio Ligabue feiert eine Schöpfungskraft, die nahezu alle Hindernisse überwindet.



Programm - Nachmittag

 



SRF1 Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:05 Quer mit Röbi Koller - 20 Jahre danach
Infosendung ~55 Min
Staffel 1: Episode 1 Dokureihe, Schweiz 2022
Quer mit Röbi Koller - 20 Jahre danach
Die Sendung ''Quer'' zählte ab 1996 über viele Jahre zu den beliebtesten TV-Sendungen des Schweizer Fernsehens. Als Gastgeber hat Röbi Koller bis 2002 insgesamt 216 Sendungen moderiert. 20 Jahre später blickt Röbi Koller in vier Episoden zurück auf denkwürdige, überraschende und bewegende Begegnungen. In der Sendung wird nachgefragt, wie es den Menschen ergangen ist, die damals den Mut hatten, ihre Geschichte bei ''Quer'' zu erzählen. Zum Thema ''Kindsentführung'' war Cornelia Bucherer 1998 bei ''Quer'' zu Gast. Ihre beiden Söhne Said und Nordin, damals 9 und 7 Jahre alt, hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits einige Monate nicht mehr gesehen. Ihr Ex-Mann hatte die beiden Kinder nach den Ferien in Tunesien nicht mehr zurückgebracht. Weder Anwälte noch die Schweizer Botschaft in Tunesien konnten ihr damals helfen. 20 Jahre später trifft Röbi Koller Cornelia erneut und er lernt Sohn Said kennen, der inzwischen 35 Jahre alt ist und wieder in der Schweiz lebt. Ein berührendes Gespräch über versöhnliche Momente und verlorene Jahre. Organspende - dieses Thema war 1996 noch weitgehend Tabu am Familientisch und mit vielen Vorurteilen behaftet. ''Quer'' porträtierte deshalb Menschen, die ohne Organspende dem Tod näher wären als dem Leben. Im Studio damals: Sarah Blumer, 24, zwei Monate nach der erfolgreichen Lungen-Transplantation. Aufgrund der unheilbaren Stoffwechselerkrankung ''Cystische Fibrose'' gaben ihr die Ärzte nur eine Lebenserwartung von 20 bis 25 Jahren. Dank der Spenderlunge konnte Sarah Blumer weiterleben. Sie starb 2013, im Alter von 41 Jahren. Röbi trifft zum Gespräch Susann Blumer, Sarahs Mutter. Gemeinsam blicken die beiden zurück auf ein viel zu kurzes und dennoch erfülltes Leben. Auf seiner Zeitreise trifft Röbi Koller auch prominente ''Querköpfe'', die Höhen und Tiefen erlebt haben und heute an einem ganz anderen Punkt im Leben stehen als noch vor 20 Jahren. Die ehemalige Miss-Schweiz Melanie Winiger war 1997 erstmals bei ''Quer'' zu Gast. Kurz nach der Wahl bracht sie ein Miss-Schweiz-Quiz im Studio in die Bredouille. Röbi Koller sagt für einmal nicht ''Danke'', sondern nutzt die Gelegenheit für eine späte Wiedergutmachung. Und: Es gibt ein Wiedersehen mit dem Ehepaar Diana und Thomas Brügger, das 2001 bei ''Quer'' live geheiratet hat, an einem Truckerfestival.