TV-Programm arte heute

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft heute aktuell im TV Tagesprogramm von arte?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender arte - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Die Schwerpunkte des Programms sind Kultur, Europa und die Vermittlung von Informationen aus vorzugsweise ungewöhnlichen Perspektiven. Der Sender ist bekannt für hochwertige Dokumentationen und ein originelles Senderdesign.

Vormittag
 
10:35 GEO Reportage
Infosendung ~55 Min
50.000 US-Dollar pro Tier - diese abenteuerlichen Preise erzielen Angonoka-Babys mittlerweile auf dem Schwarzmarkt. Ihre lange Lebensdauer und ihre Seltenheit machen die Tiere unter skrupellosen Sammlern zur begehrten Geldanlage. Dazu haben immer mehr Asiaten Interesse an den goldfarbenen Panzern der Tiere, der bei ihnen als Aphrodisiakum gilt. Trotz internationaler Kampagnen, Hilfsgeldern und Schutzprogrammen werden fortwährend Schildkröten außer Landes geschmuggelt. Madagaskar liegt rund 500 Kilometer östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Es ist der Ort mit der größten Vielfalt an endemischen Arten weltweit. Doch der Lebensraum für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist immer stärker bedroht. Inzwischen ist der madagassische Nationalpark Baly Bay die letzte natürliche Zuflucht der Goldenen Schnabelbrustschildkröte. Aber ist der Tierbestand in dieser abgelegenen Region wirklich stabil oder droht der Art das Ende? Von den rund 22 Millionen Menschen auf Madagaskar leben über 80 Prozent in ländlichen Regionen, Armut ist gerade hier weit verbreitet. Die Versuchung ist groß, mit den wertvollen Schildkröten illegalen Handel zu treiben. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9
11:30 Fischer von heute
Infosendung ~45 Min
Auf Bélep lebt der Fischer Grégoire Thale mit seiner Familie. Fremde verirren sich so gut wie nie in den Nordwesten Neukaledoniens. Dabei kommt kaum ein Ort dem Mythos vom Südseeparadies näher als der französische Archipel im Pazifik. Umgeben von einem 1.600 Kilometer langen Korallenriff, ist es das Land mit der größten Lagune der Welt, von der UNESCO geschu¨tzt. Bei den Fischha¨ndlern in der Hauptstadt Nouméa biegen sich die Ladentische unter der Last der großen Vielfalt. Dennoch blickt Grégoire Thale sorgenvoll in die Zukunft. Ohne technische Hilfsmittel, nur mit Flossen und einem Schnorchel, holt Grégoire Seegurken vom Meeresgrund am vorgelagerten Korallenriff. In Asien gelten die ''Trüffeln der Meere'' als Delikatesse und sind vielerorts fast vollständig verschwunden. Vor den Küsten Neukaledoniens sind sie noch reichlich zu finden. Seit einigen Monaten tauchen verstärkt große Trawler aus Vietnam auf, die illegal und in großem Stil die Seegurken vom Meeresboden holen. Grégoire fürchtet, dass bald nichts mehr für die Fischer seiner kleinen Heimatinsel übrig sein wird. Seit einigen Jahren beobachtet er, wie das Meer immer weiter steigt. In einigen Jahren wird Grégoire mit seiner Frau und den vier Kindern sein Haus am Strand verlassen müssen. Existenzielle Veränderungen, die auch viele andere Fischer von den Bélep-Inseln betreffen werden. Grégoire, der das Fischen von seinem Vater gelernt hat, bräuchte dringend ein neues Boot, aber das Geld ist knapp. Allen Schwierigkeiten zum Trotz kann er sich kein anderes Leben vorstellen: ''Der Ozean ist alles für uns. Fischen ist unser Leben.''
Untertitel16:9


Nachmittag
 
17:20 Expeditionen
Infosendung ~30 Min
Schon in der Antike florierte die südlich von Rom gelegene Stadt Ninfa. In den Schriften von Plinius dem Älteren ist von einem wunderbaren Ort mit vielen Wasserquellen die Rede. Nicht von ungefähr leitet sich der Name ''Ninfa'' von den Nymphen der Antike ab, den guten Geistern des Wassers. Eine weitere Blüte erlebte Ninfa als Sitz der Adelsfamilie Caetani im 12. Jahrhundert. Doch 200 Jahre später lag die Stadt am Boden, denn fast alle Einwohner waren Bürgerkriegen oder der Malaria zum Opfer gefallen. Erst im 20. Jahrhundert entdeckten Frauen aus drei Generationen der Caetani-Familie - Ada, Marguerite und Lelia - die Schönheit dieses Ortes wieder und legten einen idyllischen Garten auf den mittelalterlichen Ruinen der Stadt an. Seitdem ranken sich Gewächse verschiedenster Farben und Formen, wilde Natur und Zierpflanzen um die malerischen Mauerreste. Durch den Garten fließt der Fluss Ninfa. Um den Flusslauf und den Grundriss der mittelalterlichen Stadt herum erstreckt sich der Garten: im Norden begrenzt durch das große Staubecken und ringsum von den ehemaligen Stadtmauern eingefasst. Die Wege führen zu den wichtigsten Bauwerken wie dem Wehrturm, dem Rathaus oder den Kirchen San Giovanni und San Biagio, zum Zollgebäude oder zur Schlachthofbrücke - dem Abschluss des Gartens im Süden. Lelia war Malerin, deshalb war für sie Ninfa eine Art Laboratorium: ein lebendiges, freies, spontanes und natürliches Labor, in dem es keine Regeln gibt. So ist auch kein formaler italienischer Garten entstanden, sondern verschiedenste Einflüsse spiegeln sich darin wider. Die drei Frauen pflanzten neben Zypressen, Eichen, Pappeln und Zedern auch viele exotische Arten wie japanischen Fächerahorn, chinesischen Bambus oder amerikanische Magnolien. Seit Lelias Tod im Jahre 1977 wird der Garten von einer Stiftung instand gehalten.
16:9
17:50 Die Inseln der Queen
Infosendung ~40 Min
Auf der Isle of Skye, der ''Nebelinsel'' im westlichen Teil der schottischen Highlands, ist das Klima rau und das Leben hart. Viele Bauern wurden einst von ihren Höfen vertrieben. Doch die eindrückliche Landschaft hat in den vergangenen Jahren viele Kreative auf die größte Insel der Inneren Hebriden gelockt, die hier ihre Inspiration suchen, neue Dinge ausprobieren und alte Traditionen wiederaufleben lassen. Die Malerin Diana Mackie kam vor über 20 Jahren aus London. Sie baute sich auf Skye ein neues Zuhause mit Blick auf ihre eigene Bucht. Ihre Bilder reflektieren das Wetter und die Natur, die sie direkt vor ihrem Fenster findet. Für einen royalen Gin suchen die Gebrüder Wilson Kräuter in den Bergen rund um Portree und werden dabei unterstützt vom ''Skye Ghillie'' Mitchell Partridge, dem traditionellen Wildhüter der ansässigen Clans. Diese regierten einst die Insel und kämpften gegen das königliche Oberhaupt. Heute haben sich die Wogen geglättet, und so hat die Queen den Clan MacLeod auch schon auf Schloss Dunvegan zum Tee besucht. Die junge Tänzerin Sophie Stephenson unterrichtet den traditionellen schottischen Stepptanz, der von den Auswanderern in Kanada getanzt wurde. Sie hofft, die Tradition durch ihr Engagement weiterzutragen. Rob Miller, Musiker aus Südengland, hat sich in einer kleinen Hütte neben seinem Haus eine Werkstatt eingerichtet und dort das erste Schwert hergestellt. Heute gehört er zu den besten Schwertmachern der Welt und wurde sogar von Prinz Charles wegen seiner Kunst angefragt.
Untertitel16:9


Abend
 
18:30 Die Inseln der Queen
Infosendung ~50 Min
Im äußersten Nordwesten von Wales liegt Anglesey in einem eher verschlafenen Eckchen des britischen Königreiches. Niemand wohnt oder arbeitet hier mehr als 25 Kilometer vom Wasser entfernt. So wie Surflehrerin Sian Sykes, die mit ihrem Board sogar schon Wales umrundet hat. Sanfte Küstenabschnitte, glasklares Wasser und fruchtbares Land prägen das Bild der Insel. Anglesey war bis vor 100 Jahren noch vom Festland getrennt. Es hat sich deshalb viele Traditionen erhalten. 70 Prozent der Menschen hier sprechen Walisisch, und wahrscheinlich singen genauso viele in einem Chor. Dafydd Jones ist eigentlich Handwerker, doch jeden Donnerstag wird er zum Chorleiter. Aus einer Gruppe von fünf Freunden ist inzwischen ein richtiger Chor geworden - mit Konzerten in ganz Europa. Anglesey ist die größte Insel in der Irischen See - ihre 200 Kilometer lange Küstenlinie wurde zum ''Gebiet außerordentlicher natürlicher Schönheit'' erklärt und gilt als wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna. Genau das hat es dem Fotografen Glyn Davies angetan. Wenn im Herbst die Stürme über die Insel peitschen, fährt er mit seinem Fahrrad in die Natur. Dann entfaltet die Landschaft eine einzigartige Dramatik. Abseits des hektischen Londoner Lebens und der Welt der Boulevardpresse war Prinz William als Rettungspilot auf der Insel stationiert. Gemeinsam mit seiner Frau Catherine hat er drei Jahre lang auf Anglesey gewohnt. Doch davon haben sich die entspannten Einwohner nicht stressen lassen. Stan Zalot organisiert den kleinen Hafen in Beaumaris im Osten der Insel. Er erinnert sich gern an den Prinzen und die Gespräche, die sie über Boote hatten.
Untertitel16:9
20:15 Good Night, and Good Luck.
TV-Sendung ~90 Min
USA, 1953: Senator Joseph McCarthy inszeniert eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten, klagt Unschuldige in Schauprozessen an und zerstört ganze Existenzen. Auch im Newsroom von CBS ist die Angst angekommen. Doch Fernsehmoderator Edward R. Murrow lässt sich nicht einschüchtern. Unter dem Motto ''Fakten statt Mutmaßungen'' berichtet er in seiner Sendung ''See It Now'' über den Piloten Milo Radulovich, der ohne triftigen Grund - und vor allem ohne Prozess - aus der Luftwaffe ausgeschlossen wurde. Damit bringt er nicht nur die Armee, sondern auch Werbekunden und die Chefetage gegen sich auf. Trotzdem bleiben er und seine Mitstreiter, angeführt von dem Produzenten Fred Friendly und dem Reporter Joe Wershba, standhaft. In der nächsten Sendung nehmen sie McCarthy selbst ins Visier. Der holt schnell zum Gegenschlag aus ... Mit seiner zweiten Regiearbeit liefert Hollywood-Star George Clooney ein packendes, stilistisch perfektes und hervorragend besetztes Drama ab, das nicht nur Reporterlegende Edward R. Murrow ein Denkmal setzt, sondern die Unentbehrlichkeit von unabhängigem Journalismus vor Augen führt. Der Film will nah an der Zeitgeschichte sein, weshalb die Dialoge auf Basis zahlreicher Archivdokumente entstanden. Auch werden Originaltöne verschiedener Akteure in der Affäre eingespielt. Während der Dreharbeiten waren Zeitzeugen des Skandals von 1953 anwesend, um sowohl die Authentizität der Atmosphäre als auch die Richtigkeit der Fakten zu überprüfen. Das - übrigens brillante - Schwarz-Weiß erinnert an die ersten Jahre des Schwarz-Weiß-Fernsehens.
Untertitel16:9HDTV
21:45 Todesmelodie
Spielfilm ~150 Min
Juan Miranda bekommt einiges von dem zu hören, was feine Herrschaften über ihn und seinesgleichen denken, als der Mexikaner ausnahmsweise in eine komfortable Reisekutsche zusteigen darf. Es dauert allerdings nicht lange, da zittert die hochnäsige Gesellschaft vor ihm, denn Juan entpuppt sich als Bandit, der sich gemeinsam mit seiner Bande als Wegelagerer durchschlägt. Kurz darauf lernt Juan auf spektakuläre Weise Sean Mallory kennen. Der irische Ex-Revolutionär knattert auf einem Motorrad durch die Gegend, mit so viel Dynamit und Nitroglyzerin am Leibe, dass er ganz Mexiko in die Luft jagen könnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Umgang miteinander ist Juan begeistert und will Mallory unbedingt dafür gewinnen, mit ihm die Bank in Mesa Verde auszurauben. Zunächst zeigt sich der Ire wenig begeistert von dieser Idee. Als die beiden dann doch zusammenkommen und Mallory ihm den Weg zu den vermeintlichen Schätzen frei sprengt, erlebt Juan bestürzt, dass der Ex-Revolutionär ihn an der Nase herumgeführt hat. Immerhin wird er zusammen mit Mallory bald als revolutionärer Held gefeiert, obwohl der schlitzohrige Mexikaner gar nichts von der Revolution hält. Rod Steiger und James Coburn spielen die Hauptrollen in Sergio Leones actionreichem Italo-Western. Die mexikanische Revolution bietet den effektvollen Hintergrund für diese Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern.