Das arte TV Programm heute und am Abend 20:15 Uhr

arte Programm heute

   arte TV Programm von heute
   Was läuft beim TV Sender arte

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Programm - Vormittag

Biografie, Frankreich, Belgien 2014 Regie: Bertrand Bonello Kamera: Josée Deshaies
Saint Laurent
Paris, Ende der 60er Jahre: Es ist eine Zeit des Aufruhrs, und aus allen Richtungen werden bestehende gesellschaftliche Konventionen infrage gestellt. Auf dem Gebiet der Mode übernimmt diese Rolle der junge Designer Yves Saint Laurent, der mit seinen Kollektionen die Pariser Haute Couture über Jahre dominieren wird. Gemeinsam mit seinen Musen Loulou de la Falaise und Betty Catroux und unterstützt von seinem Freund, Geschäftspartner und späteren Lebenspartner Pierre Bergé bricht er auf in die 70er Jahre, lebt privat im Exzess und wird beruflich Pionier des Franchise-Prinzips und des Prêt-à-porter. Bertrand Bonello brachte 2014, nur sechs Jahre nach dem Tod Saint Laurents, einen Film zwischen Biografie und Zeitgeistporträt heraus, der sich auf die Darstellung der Jahre 1967 bis 1976 beschränkt. Schillernde Bilder und ein schneller Soundtrack geben einen authentischen Einblick in eine Zeit, die geprägt war von ausufernder Experimentierfreudigkeit und Befreiung. Saint Laurent kann auf beiden Gebieten als Vorreiter verstanden werden. Seine fantasievollen, teils kontroversen Kollektionen, aber auch sein exzessiver Drogenkonsum sind Beispiele für Ersteres. Sein Wunsch, die Modewelt zu demokratisieren, sein Beitrag zum Prêt-à-porter sowie seine ausgelebte Sexualität machen ihn außerdem zum Sinnbild der Befreiung der 60er und 70er Jahre.
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(Destinations aka Invitation au voyage: Nos inspirations) Auf Abenteuerreise Kunstmagazin, Frankreich 2022
São Tomé und der bittere Beigeschmack von Kakao Bayonnes schokoladige Geschichte Moderatorin Linda Lorin stellt uns von Montag bis Freitag immer zwei Künstler, Literaten oder auch Musiker zu einem Thema vor. In dieser Folge: São Tomé und der bittere Beigeschmack von Kakao/ Bayonnes schokoladige Geschichte
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(28 minutes) Kulturmagazin, Frankreich 2021
28 Minuten
''28 Minuten'' ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Es moderiert die französische Kulturjournalistin Élisabeth Quin.
Untertitel16:9

Programmende
Sendepause
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Wissenschaftsdoku, Deutschland 2020 Regie: Lars Ole Reimer
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(Le dessous des cartes) Fußball - Spielfeld der Macht? Geopolitisches Magazin, Frankreich 2018
Mit offenen Karten
Fußball-WM in Katar 2022: Von florierenden Geschäften mit den Fernsehrechten, Korruptionsaffären und der Bühne für Menschenrechtsaktivisten
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(Arte Reportage) Armenien: Neue Heimat für Russen / Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen Reportagemagazin, Deutschland, Frankreich 2022
ARTE Reportage
Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen (1): Armenien: Neue Heimat für Russen Das kleine Armenien war für Russen früher einmal nur eine Art Vasallen-Staat, eine schwache Ex-Sowjetrepublik mit leicht kontrollierbaren Ambitionen. Doch heute ist Armenien eine neue Heimat für die Russen, die vor dem Krieg und Putins Regime fliehen. Über 300.000 Russen flohen seit Ausbruch des Krieges nach Armenien, ein Land mit nur drei Millionen Einwohnern. Die Exil-Russen haben alles hinter sich gelassen, Besitz, Arbeitsplätze und manchmal auch ihre Familien. Alles, was ihnen bleibt, ist das Geld, das sie noch mitnehmen oder überweisen konnten und ihre Energie, um in Armenien neu anzufangen. Sie sind hier zwar willkommen, vor allem wenn sie Bankkonten eröffnen, Firmen neu gründen oder hohe Mieten zahlen. Aber die Armenier misstrauen Russland und seinen Einwohnern, vor allem, seit Russland den neuen Krieg nach dem Angriff Aserbaidschans auf Armenien als ''Friedenswacht'' beendete. Pjotr, der aus Moskau floh, spielt nun Eishockey, und das ausgerechnet mit Angestellten des russischen FSB in Armenien. Sasha, die aus St. Petersburg geflohen ist, leistet humanitäre Hilfe für vertriebene Ukrainer oder Armenier. Daniel, der Sibirien verließ, um der Wehrpflicht zu entgehen, wurde vom Sohn eines Putin nahestehenden Oligarchen angeheuert, um in Eriwan eine angesagte Bar zu betreiben, in der die Gegner des russischen Präsidenten verkehren. Im Kaukasus scheint vieles möglich ... (2]: Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen Die Wirtschaft der Republik Elfenbeinküste wird von der Landwirtschaft dominiert, vor allem der Anbau von Kakao spielt dort eine tragende Rolle. Allerdings hat der Einsatz von Pestiziden in den letzten Jahren massiv zugenommen, auch mit Produkten zweifelhaften Ursprungs, mit schweren Folgen für die Gesundheit der Landwirte. Auf den Märkten der Republik Elfenbeinküste können Landwirte preisgünstig Pestizide kaufen, viele wurden in China, Indien oder Europa hergestellt, manche davon sind in Afrika staatlich zugelassen, doch bei fast allen sind die Hinweise zur Zusammensetzung und Anwendung nur schwer verständlich. Die Landwirte aber kaufen sie trotzdem reichlich, denn sie wollen ihre Erträge steigern, um ihre Familien gut ernähren zu können. In Afrika aber ist es kaum möglich, die europäischen Normen zum Schutz vor Pestiziden einzuhalten. Es gibt dort weder Giftnotrufzentralen noch Gesundheitsämter, die sich um Vergiftungen und deren Vermeidung kümmern, und es mangelt an Aufklärung und Schulung der Landwirte im Umgang mit diesen Produkten. Ihre Auswirkungen auf die Gesundheit liegen außerhalb jeglicher Kontrolle. Der Umgang mit ihnen kann zu schweren Unfällen führen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen. In dem Dorf Mignoré starben neun Menschen - sieben davon aus derselben Familie - anscheinend an einer Vergiftung durch phosphororganische Pestizide.
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Kindernachrichten, Frankreich, Deutschland 2022
ARTE Journal Junior
Ihr liebt Nachrichten, seid zwischen 10 und 14, wollt immer wissen, was gerade los ist und habt Lust, die Welt zu entdecken? Dann seid ihr bei uns genau richtig! In unserer sechsminütigen Nachrichtensendung ARTE Journal Junior informieren euch Magali Kreuzer, Dorothée Haffner, Frank Rauschendorf, Stefanie Hintzmann und Jakob Groth kurz und knackig über das, was die Welt bewegt.
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(ARTE 360° Reportage) Welthafen mit schwimmender Kirche Reportagereihe, Deutschland, Frankreich 2020 Regie: J. Michael Schumacher
GEO Reportage
Mitten im Trubel des Hamburger Hafens, zwischen Containerschiffen, Schleppern und Schuten, gibt es ein echtes Kleinod: die Flussschifferkirche, eine schwimmende Kirche. Ein ''Seelenhafen'' sozusagen, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Nöten andocken können - und der dank der Ideen und der Tatkraft eines neuen Diakons in Zukunft wieder ein besonderer Treffpunkt werden soll. Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und der drittgrößte in Europa. Inmitten der historischen Speicherstadt ankert mit der Flussschifferkirche eine Insel der Ruhe. Die Idee entstand vor rund 150 Jahren auf Initiative des evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern und einiger christlicher Missionare, die sich um die Binnenschiffer im Hafen kümmerten, als Ergänzung zur Arbeit der Seemannsmissionen für die Hochseematrosen aus aller Welt. 1952 wurde ein ehemaliges Transportschiff zur schwimmenden Kirche umgebaut. Ein Förderverein ist für die ''Flusi'' verantwortlich, wie sie liebevoll genannt wird. Mit dem neuen Diakon und Geschäftsführer Mark Möller sollen nun frischer Wind und neue Ideen in die Binnenschifferkirche einziehen. Nach Jahren als Seelsorger in England macht er sich mit dem Hamburger Hafen vertraut. Er besucht den Turmbläser auf der St.-Michaelis-Kirche, den ''Michel-Türmer'' Josef Thöne, und bereitet schon seine erste größere Veranstaltung in der Flussschifferkirche vor, den Erntedank-Gottesdienst. Mit zum Team der Flusi gehört auch die Diakonin Christel Zeidler. Sie versorgt mit der Kirchenbarkasse ''Johann Hinrich Wichern'' einmal pro Woche Binnenschiffer, die weiter draußen im Hafen festgemacht haben. Währenddessen fiebert der Schiffsfotograf Dietmar Hasenpusch einem ganz anderen Ereignis entgegen: der Rückkehr des legendären Viermasters ''Peking'' nach Hamburg - nach fast einem Jahrhundert. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
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(Destinations aka Invitation au voyage) Toni Morrisons Kentucky / Châteauroux / Italien Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Südkorea: Kouns scharf gewürztes Hähnchen mit Käse Kentucky: Die schwarzen Geister der Toni Morrison Frankreich: Welcome to Châteauroux Italien: Häftlinge an der Macht (1): Kentucky: Die schwarzen Geister der Toni Morrison Westlich der Appalachen, in Kentucky, beginnen die Weiten des Mittleren Westens der USA. Hier spuken noch die Geister der Vergangenheit, der Sklaverei. Der Roman ''Menschenkind'' legt das Grauen und die Wunden dieser Vergangenheit offen. Er erzählt die Geschichte der Sklavin Sethe, die auf der Flucht ihr geliebtes Kind tötet. ''Menschenkind'' ist Toni Morrisons Meisterwerk über die Zeit der Sklaverei, an dem kein Weg vorbeiführt. Toni Morrison, selbst Nachkommin von Sklaven, war 1993 die erste afroamerikanische Schriftstellerin, die mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Sie schreibt schon ihr Leben lang darüber, was Schwarzsein in den Vereinigten Staaten bedeutet. (2): Frankreich: Welcome to Châteauroux ''Welcome to Châteauroux'', Frankreich. In den 50er Jahren strömten Tausende von US-Amerikanern in das Städtchen in der Landschaft Berry. Mit der Lucky Strike im Mund und ihrer Cola in der Hand faszinierten die Boys, die soeben aus Ohio oder Texas eingetroffen waren. Die Vereinigten Staaten verstärkten im Kalten Krieg ihre Militärpräsenz in Europa. In Châteauroux wurde ein Luftwaffenstützpunkt errichtet. So kamen in den 50er Jahren über 10.000 Soldaten mit ihren Familien in die Gegend. Sie veränderten das Erscheinungsbild der Stadt, importierten in das Département Indre ihren ''American way of life'' und knüpften enge Verbindungen zur einheimischen Bevölkerung. (3): Südkorea: Kouns scharf gewürztes Hähnchen mit Käse In Seoul vermengt Koun die Zutaten für eine scharfe Soße: Chilipulver, Zucker, Curry, sehr scharfe Chilipaste, Reisschnaps und Sojasoße. Sie brät Gemüse an und gibt das zuvor in der Soße gewälzte Hähnchen dazu. Wenn es fertig ist, lässt sie Käse in der Pfanne schmelzen und serviert das Gericht schließlich ihren Gästen. (4): Italien: Häftlinge an der Macht Die Insel Santo Stefano wirkt mit ihren Klippen, die steil ins Tyrrhenische Meer abfallen, wie eine uneinnehmbare Festung. Die Möwen sind heute die einzigen Wärter der Insel. Das hufeisenförmige Gebäude ist ein architektonisches Schmuckstück, dessen Schönheit allerdings im Widerspruch zu seiner Funktion steht: Es handelt sich um ein Gefängnis für politische Gegner und andere gefährliche Elemente. Im 19. Jahrhundert formierte sich hinter diesen Mauern ein unabhängiger Staat.
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(Mohammed VI: les limites du pouvoir) Dokumentation, Frankreich 2021 Regie: Vanina Kanban Moderation: François Mazure
Marokkos einsamer König
Marokko - ein Land mit einer der ältesten Dynastien der Welt und einem König, der nahezu alle Macht in seinen Händen vereint: Mohammed VI. ARTE sendet das Porträt eines Mannes, der sein Leben lang darauf vorbereitet wurde, König Marokkos zu werden. Nach dem Tod seines Vaters Hassan II. tritt Kronprinz Mohammed 1999 die Nachfolge an und gilt für viele Marokkaner als Hoffnungsträger. In den ersten Jahren seiner Herrschaft sorgt er für die Einführung eines liberaleren Familienrechts, das Frauen mehr Rechte zusichert, und bringt zahlreiche Infrastrukturprojekte auf den Weg. Und als 2011 der Arabische Frühling auch Marokko erreicht, modernisiert Mohammed VI. sogar die Verfassung. Tiefgreifend demokratisch waren diese Reformen jedoch nie. Der Dokumentarfilm ''Marokkos einsamer König'' gibt Antworten auf wichtige Fragen zu seiner 20-jährigen Regentschaft. Wie sieht Mohammed VI. die Zukunft seines Landes? Welche Fortschritte hat das Königreich unter seiner Herrschaft erreicht? Ist er wirklich ein progressiver König? Oder dient der Verzicht auf Teile seiner Befugnisse in Wirklichkeit nur dem eigenen Machterhalt?
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(Faire l''histoire) Römer gegen ''Barbaren'', Konstruktion einer Legende Staffel 3: Episode 11 Geschichtsmagazin, Frankreich 2022
Der Geschichtsunterricht datiert den Untergang des Weströmischen Reichs auf das Jahr 476 n.Chr. In dieser Zeit wird auch der Übergang von der Antike ins Mittelalter angesiedelt. Grund für diesen historischen Wendepunkt soll die Völkerwanderung gewesen sein ... Zu Gast in der Sendung: Historiker Giusto Traina Was hat die Lottokugel mit der Politik des mittelalterlichen Venedigs zu tun? Enthielten Reisepässe schon immer Personenbeschreibungen? Und seit wann isst man in China mit Stäbchen? Im neuen Magazin „Geschichte schreiben“ begeben sich Historikerinnen und Historiker auf Spurensuche und finden spannende Stories rund um Gegenstände, die Teil unserer Geschichte geworden sind.
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Programm - Nachmittag

(Re:) Aufstand gegen die Gewalt Reportagemagazin, Deutschland 2020
Re: Frauenmorde in der Türkei
Statistisch wird in der Türkei jeden Tag mindestens eine Frau von ihrem Ehemann oder Partner umgebracht. Diese Femizide treiben immer mehr Menschen zum Protest auf die Straße, denn nun will die Regierung auch noch die sogenannte Istanbul-Konvention abschaffen, die Frauen vor Gewalt schützen soll. Ein Filmteam traf die Feministin Figan Erozan, die mit ihrem Verein Frauen in Not beisteht.
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(Le dessous des cartes: l''essentiel) Politikmagazin, Frankreich 2022
''Mit offenen Karten im Fokus'': Täglich drei Minuten Aktuelles und eine Analyse zum Krieg in der Ukraine.
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(Destinations aka Invitation au voyage) Aquitanien / Safranbolu / Indien Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst
Aquitanien: Étienne de La Boétie, Vater des zivilen Ungehorsams Französisch-Guayana: Achilias kreolischer Dreikönigskuchen Indien: Eine ungewöhnliche Freundschaft Safranbolu: Die türkische Safranstadt Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Aquitanien: Etienne de La Boétie, Vater des zivilen Ungehorsams / Safranbolu: Die türkische Safranstadt / Französisch-Guayana: Achilias kreolischer Dreikönigskuchen / Indien: Eine ungewöhnliche Freundschaft
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(Destinations aka Invitation au voyage) Gainsbourgs Paris / Neuseeland / Schweden Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Äthiopien: Biniyams rohes, gewürztes Rindfleisch Schweden: Eine allzu süße Erfahrung Das Paris von Serge Gainsbourg Wunderland Neuseeland (1): Das Paris von Serge Gainsbourg Paris war sein Schicksal, die Stadt hat den fabelhaften Dandy geliebt und ausgezehrt, diesen genialen Chansonnier des 20. Jahrhunderts: Serge Gainsbourg. Von den einfachen Restaurants am Montmarte bis zu den Swing-Clubs in Saint-Germain-des-Prés hat sich der waschechte Pariser von allem inspirieren lassen, er hat sich jeden Stils bedient, sämtliche musikalische Genres gesprengt und in seinen Texten mit der französischen Sprache gespielt. In der Stadt des Lichts begann die Karriere des Musikers und Poeten, und sie prägte sein ganzes Leben. Serge Gainsbourg sog die Metropole in sich auf und machte sie zur Bühne seiner Lieben, Exzesse und Erfolge. (2): Wunderland Neuseeland Das Gebiet Wonderland auf der Nordinsel von Neuseeland ist voll von geologischen Schätzen: farbigen Seen, Geysiren und brodelnden Schlammvulkanen. Eine Touristenattraktion, die zu Spannungen zwischen Europäern und dem indigenen Volk der Maori führt. Die Kolonisten erkennen das wirtschaftliche Potenzial und wollen am liebsten die ganze Welt in das Gebiet führen, auch wenn sie dabei die indigene Bevölkerung von ihrem Land vertreiben. Diese ihrerseits hat ein gespaltenes Verhältnis zum Tourismus, den sie einerseits als Bedrohung, andererseits aber auch als Mittel zum Erhalt eines jahrtausendealten Erbes ansieht. (3): Äthiopien: Biniyams rohes, gewürztes Rindfleisch In Addis Abeba bereitet Biniyam ein typisch äthiopisches Festmahl zu. Er beginnt damit, das Hackfleisch zu entwässern, indem er es mit einem Stein presst. Danach vermengt er es roh mit Pfeffer, Chili und einer würzigen, geklärten Butter. Schließlich serviert er das Ganze mit einer Art Brot aus abessinischem Bananenmehl. (4): Schweden: Eine allzu süße Erfahrung Die ganz um ihre Universität herum gebaute Stadt Lund ist ein Reiseziel in Schweden, das man nicht verpassen sollte. Beim Schlendern durch die malerischen Straßen sollte man unbedingt ein paar Süßigkeiten probieren. Von den Wikingern, die die Stadt einst gegründet haben, ist nichts mehr zu sehen, doch die Süßigkeiten spielten in den 40er Jahren bei einem zweifelhaften wissenschaftlichen Experiment eine wichtige Rolle.
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(Gli sposi dell'' anno secondo) Komödie, Frankreich, Italien, 1971 Regie: Jean-Paul Rappeneau Autor: Claude Sautet - Maurice Clavel Musik: Michel Legrand Kamera: Claude Renoir
Musketier mit Hieb und Stich
Nach seiner Flucht nach Amerika, im Jahr 1787, will Nicolas Phillibert eine reiche amerikanische Erbin heiraten. In seiner Heimat Frankreich ist er jedoch noch mit der hübschen Charlotte vermählt. Um die Scheidung zu erhalten, muss er daher nach Frankreich zurückkehren. In den Wirren der französischen Revolution gerät er bald zwischen Royalisten und Republikanern. Nach zahlreichen gewagten Abenteuern findet er seine lebenslustige Frau als Braut des besten Schwertkämpfers der Bourbonen.
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(César and Rosalie) Romantikdrama, Frankreich, Italien, Deutschland 1972 Regie: Claude Sautet Autor: Jean-Loup Dabadie - Claude Néron Musik: Philippe Sarde Kamera: Christian Guillouet - Jean Boffety
César und Rosalie
Als Marite, in ihrer dritten Kinorolle überhaupt, ist hier Isabelle Huppert (Jahrgang 1953), Frankreichs großer Star und mit Preisen überschüttete Charakterschauspielerin, zu sehen, die 2009 die Ehre hat, als Jury-Präsidentin dem Filmfestival von Cannes vorzustehen.
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Andalusiens geheimer Schatz Staffel 1: Episode 3 Naturreihe, Deutschland 2017 Regie: Tanja Winkler
Wasser ist Zukunft
Der Doñana-Nationalpark in Andalusien, eines der größten Feuchtgebiete der Welt, ist durch die extensive Landwirtschaft der Gemüseanbauer gefährdet - der Grundwasser-Spiegel sinkt stetig. Wegen der Wasserknappheit greifen Bauern und Naturschützer nun auf das Wissen der Mauren zurück, die vor 1300 Jahren eine sparsame Wasserwirtschaft installierten, um ihr ''flüssige Silber'' zu erhalten.
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Programm - Abend

(Nepal - So Close to Heaven) Von Manang nach Bhim Datta Staffel 1: Episode 2 Länderporträt, Deutschland 2020 Regie: André Hörmann
Nepal - Dem Himmel nah
Der zweite Teil der Reise durch Nepal beginnt in eisigen Höhen, an Bergseen und Himalayagipfeln. Vom hinduistischen Wallfahrtsort Muktinath über die ursprünglichen Dörfer des früheren Königreichs Mustang geht es dann nach Pokhara und zum Phewa-See. Dort beginnen die spektakulären Trekkingtouren ins Annapurna-Gebiet mit seinen Achttausendergipfeln. Weit unten liegen die grünen Hügel und Reisterrassen von Palpa und Lumbini, dem Geburtsort Buddhas. Hier befindet sich eines der wichtigsten religiösen Zentren der Welt. In den weiten Ebenen des westlichen Terai liegt der Bardia-Nationalpark, das Zuhause von Affenhorden, seltenen Vögeln und dem Herrscher des Dschungels: dem Königstiger. Dort in den heißen Ebenen lebt auch das Volk der malariaresistenten Tharu. Die Entdeckungsreise führt zu den Naturschönheiten Nepals und zu den Menschen in abgelegenen Gebieten, in einem Lebensraum, der ihnen viel abverlangt.
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(Arte journal) Nachrichten, Frankreich, Deutschland 2022
ARTE Journal
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.
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(Re:) Wie China in Serbien Fuß fasst Reportagemagazin, Deutschland 2022
Re: Lieblingspartner in Europa
China streckt seine Fühler - auch in Form der Neuen Seidenstraße - immer stärker nach Europa aus. Serbien ist eines der Länder, das ein besonders enges Verhältnis zu China pflegt. Seit 2010 haben die Chinesen rund 8,5 Milliarden Dollar im Land investiert. Für Präsident Vucic ist China die vierte Säule der serbischen Außenpolitik. Was die chinesischen Handelsbeziehungen betrifft, ist Serbien auf dem Balkan mit Abstand Spitzenreiter. Während chinesische Firmen den Osten des Landes rund um die Kupfermine Bor aufkaufen und dort in großem Stil Rohstoffe fördern, beginnen Chinesinnen und Chinesen in zweiter Generation in der Großstadt ihre Träume zu verwirklichen. Die 25-jährige Chinesin Weiya Chen nutzt das Kapital ihrer Eltern, um ihr eigenes Café zu eröffnen. Die Familie wanderte vor 30 Jahren nach Serbien aus, verdiente das erste Geld mit einem Schuhladen in Belgrads Chinatown im bekannten Block Seventy. Weiya hat den Aufstieg in die Mittelschicht geschafft, ist im Herzen aber dennoch Chinesin geblieben - zumindest was die Politik angeht: Das Leben sei dort zwar weniger frei, durch die flächendeckende Überwachung aber sicherer als in Belgrad. Danilo Krivokapic von der NGO Share Foundation sieht die Ansichten seiner chinesischen Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Sorge. Belgrad ist dabei, in der ganzen Stadt Kameras zu installieren - bis zu 8.000 sollen es werden -, die man mit einer chinesischen Gesichtserkennungssoftware aufrüsten kann. Auf Demonstrationen würden Regimekritiker so zu gläsernen Menschen. Während Krivokapic dafür kämpft, dass im Datenschutz europäische Standards erhalten bleiben, stürzt sich die Geschäftswelt auf die attraktiven preisgünstigen Angebote chinesischer Firmen. Unterstützung kommt dabei vom 36-jährigen Goran-Liu, der es sich in seiner Freizeit zur Aufgabe gemacht hat, zwischen chinesischen und serbischen Firmen zu vermitteln, Geschäfte einzufädeln, die besten Deals anzubieten. Der Einfluss der Chinesen dehnt sich aus, die neuen Investoren kommen im Land gut an. Bei der Umsetzung der Projekte für die ''Neue Seidenstraße'' steht Serbien in diesem Jahr weltweit an zweiter Stelle. Auf das erste chinesische Großprojekt, die Pupin-Brücke in Belgrad, folgen große Straßenbau- und Eisenbahnprojekte. Die Reportage porträtiert die Menschen, die diese gigantische Maschinerie am Laufen halten, fragt sie nach ihren Motivationen und Träumen und wagt einen Blick hinter die Kulissen der sonst so verschlossenen Community.
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Krimi, Deutschland 2022 Regie: Franziska Meletzky Autor: Elke Rössler Kamera: Morten Søborg
Was wir verbergen
Der alarmierende Anruf, den Ulla Leitermann gerade noch aus ihrem Haus, wo sie mit ihrem Ehemann Hans lebt, tätigen konnte, endet abrupt. Nun fehlt von dem renommierten Ärztepaar jede Spur. Alles deutet auf eine Entführung hin. Noch vor ihrem offiziellen Wechsel zur Mordkommission Hamburg stürzt sich die ehrgeizige Kommissarin Katharina Tempel in ihren ersten Fall - zum Unverständnis ihres Mannes Volker, gefeierter Pressesprecher der Polizei Hamburg, der nicht nachvollziehen kann, warum sie sich vom LKA und ihm selbst weg zur Mordkommission hat versetzen lassen. Auch ihr gemeinsamer Sohn Linus bereitet dem Ehepaar durch aggressives Verhalten in der Schule Sorgen. Nicht ahnend, wie nah der Fall der jungen Kommissarin gehen wird, beginnen Katharina Tempel, ihr neuer Chef Georg König und ihre neue Kollegin Dela Tahiri zu ermitteln. Während Hans Leitermann bewusstlos auf seinem eigenen Hausboot aufgefunden wird, fehlt von Ulla Leitermann weiterhin jede Spur. Warum hat der Entführer das Ehepaar getrennt? Ist Ulla Leitermann überhaupt noch am Leben? Für Katharina und ihr Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Ärztepaar betreibt eine Klinik für Pränataldiagnostik, wo auch Schwangerschaftsabbrüche ausgeführt werden, und hat sich dadurch Feinde gemacht. Die Aktivistengruppe ProLife21, die zuvor der Klinik gedroht hat, gerät schnell in den Fokus der Ermittlungen. Doch nach und nach erkennt Katharina, dass die wahre Bedrohung nicht von außen, sondern vielmehr von innen kommt. Sie sieht sich mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert und wird so zu der einzigen Person, die diesen Fall lösen kann.
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(Out Stealing Horses) Mystery, Norwegen, Schweden, 2019 Regie: Hans Petter Moland Musik: Kaspar Kaae Kamera: Thomas Hardmeier - Rasmus Videbæk
Pferde Stehlen
Witwer Trond Sander sucht Trost in der Einsamkeit, als er in ein kleines Dorf im norwegischen Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind alle diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer zurück, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind durch einen tragischen Unfall starb, in dem ein Freund verschwand und in dem Geheimnisse seines Vaters, aus Kriegstagen wie auch gegenwärtige, ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sah. Dabei war er nicht der Einzige, dem der Vater verloren ging. ''Pferde stehlen'' von Hans Petter Moland ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Per Petterson. Das Buch des angesehenen norwegischen Schriftstellers war ein internationaler Bestseller. Hans Petter Molands Film mit weithin bekannten skandinavischen Schauspielstars, dem Schweden Stellan Skarsgård und dem Norweger Tobias Santelmann, feierte seine Weltpremiere 2019 im Wettbewerb der Berlinale. Kameramann Rasmus Videbæk wurde dort mit dem Silbernen Bären für seine herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet. Beim internationalen norwegischen Filmfestival in Haugesund wurde der Film mit fünf Amanda Awards ausgezeichnet: für den besten norwegischen Film, die beste Regie, beste Kamera, beste Musik und den besten Nebendarsteller (Bjørn Floberg in der Rolle des Lars Haug).
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Going Nuclear Kulturmagazin, Deutschland, Frankreich 2022 Regie: N.N.
Tracks Spezial
PopUp Kitchen in Berlin - Ukrainerinnen und Ukrainer aus Mariupol stützen sich gegenseitig Armenien - Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus dem Exil bauen das Land wieder auf Exil - Die Kraft der Gemeinschaft in der Fremde Tanzen gegen die Einsamkeit Plötzlich ist sie wieder da - die Angst vor dem nuklearen Armageddon. Putin setzt auf die Drohung mit Atomwaffen, die Ukraine weiter auf Atomstrom. Diesem hochbrisanten Thema nähert sich das ''Tracks East''-Team, das überwiegend aus der Ukraine, Russland, Polen und Kasachstan stammt. Und das auf eher ungewöhnliche Art und Weise: beim Pilzesammeln im Wald. Pilze erinnern das Team nicht nur an ihre Kindheit, sie erinnern nicht wenige auch an den Super-GAU in Tschernobyl 1986. An den kann sich wiederum der ukrainische Autor Mitya Churikov nur zu gut erinnern. Churikov spricht in seiner sehr persönlichen Reportage mit seiner Großmutter über die Zeit, in der die Katastrophe bei ihnen zu Hause Einzug hielt. Er redet auch mit Arbeitern in Tschernobyl, das im Frühjahr von russischen Truppen angegriffen und besetzt wurde und fragt, ob das umkämpfte AKW in Saporischschja das Trauma der kommenden Generation zu drohen wird. ''Tracks East'' trifft darüber hinaus den russischen Bestseller-Autor Dmitry Glukhowsky. Sein dystopisches Buch ''Metro 2033'' spielt in einem Moskau, dessen oberirdischer Teil nach einem Atomkrieg unbewohnbar geworden ist. Zudem beschreibt es, wie die Menschen versuchen, im Untergrund der teilweise zerstörten Metro zu überleben. Wie entwirft man eigentlich ein solches Horrorszenario? Und für wie realitätsnah hält Glukhowsky seine Fiktion, die übrigens auch ein sehr erfolgreiches Ego-Shooter-Game ist? Der Autor, der in Russland zur Fahndung ausgeschrieben ist, wünscht seiner Heimat im derzeitigen Zustand Heilung.
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Kulturorientiert: Das Programm des TV-Senders Arte

Arte ist ein öffentlich-rechtlicher Kulturkanal für Europa. Das Vollprogramm, das in den Sprachen Deutsch und Französisch zu empfangen ist, zeigt rund um die Uhr Dokumentationen, Kino- und Fernsehfilme sowie Informationssendungen.

Dokumentationen und Magazine

Bekannt ist ARTE - oder arte wie sich der Sender selbst schreibt - für seine hochwertigen Dokumentationen und Magazine über kulturelle Themen. Kultstatus erreichte z.B. die Sendung "Durch die Nacht mit...", bei dem 2 Prominente durch eine Stadt ziehen.

Der Hauptsitz von Arte liegt in Straßburg. Dort wird das Programm koordiniert. Arte France mit Sitz in Issy-les-Moulineaux bei Paris produziert die französischsprachigen Sendungen des Senders. Die deutschen Beiträge werden von Arte Deutschland in Baden-Baden produziert.

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