Was kommt heute im Fernsehprogramm?

Folgesendung
Show
15:15
45min
Wer weiß denn sowas?
Die Sendung vom 22. Oktober Staffel 4: Episode 317 Quiz, Deutschland 2018 Moderation: Kai Pflaume

Ab Montag, 1. Oktober 2018, legt sich das lustigste Rate-Trio des Vorabends wieder mächtig ins Zeug! In 135 brandneuen Folgen knobeln und raten die Teamkapitäne Bernhard Hoëcker und Elton mit ihren prominent besetzten Teams wieder um die Wette. Für die erste Woche der neuen Staffel hat Moderator Kai Pflaume, der Meister der skurrilen, unglaublichen und überraschenden Fragen, gleich drei Schauspiel-Traumpaare und zwei Nachrichten-Profis zu Gast. Für Walter Sittler, der gegen seine Traumpartnerin Mariele Millowitsch antritt, ist es die ''Wer weiß denn sowas?''-Premiere. Der ZDF-Moderator Christian Sievers misst sein Wissen mit ''Tagesschau''-Sprecher Jan Hofer, Kai Wiesinger trifft auf Bettina Zimmermann und Til Schweiger auf Schauspielkollegin Stefanie Stappenbeck. Das Publikum im Studio muss wir immer vorher entscheiden, welcher Prominente wohl das bessere Gespür für die richtigen Antworten und welcher der beiden Team-Kapitäne das richtige Näschen haben wird, denn die Teams spielen um möglichst viel Geld für ihre Unterstützer. ''Wer weiß denn sowas?'' mit den Rätselmeistern Bernhard Hoëcker und Elton. Die beiden stellen sich den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Sie spielen im Team mit jeweils einem prominenten Studiogast, denn es gilt, richtige Antworten auf skurrile und knifflige Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben zu finden.

Info-Sendung
10:00
330min
43. Tage der deutschsprachigen Literatur
(43. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg-Bachmann-Preis 2019) Ingeborg-Bachmann-Preis 2019 - Lesungen und Diskussionen Bericht, Österreich 2019 Moderation: Zita Bereuter

Die 43. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 26. bis 30. Juni im österreichischen Klagenfurt statt. 14 Autorinnen und Autoren wetteifern dann um den 43. Ingeborg-Bachmann-Preis. Juryvorsitzender im Jahr 2019 ist wieder Hubert Winkels. Er diskutiert mit der sechsköpfigen Jury über die bisher unveröffentlichten Texte der Teilnehmer. 3sat überträgt die Lesungen und die Preisvergabe in voller Länge. Die Eröffnung des Wettbewerbs mit der Auslosung der Lesereihenfolge erfolgt am Mittwoch, 26. Juni um 18.30 Uhr und der 20. Klagenfurter Rede zur Literatur von Clemens J. Setz. Gelesen und diskutiert wird von Donnerstag, 27. Juni, bis Samstag, 29. Juni. Am Sonntag, 30. Juni, findet die Schlussdiskussion mit der Preisvergabe statt. Die 14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lesen aus bisher unveröffentlichten Texten, bevor die Jury über die Vergabe des Ingeborg Bachmann-Preises und des mit 7500 Euro dotierten 3sat-Preises entscheidet. Die Auswahl der Autorinnen und Autoren obliegt ausschließlich der Jury. Acht Autorinnen und sechs Autoren wurden in diesem Jahr von der Jury nominiert: Die österreichischen Autorinnen und Autoren sind Ines Birkhan, Birgit Birnbacher, Leander Fischer, Julia Jost, Lukas Meschik und Sarah Wipauer. Aus der Schweiz kommen Andrea Gerster, Tom Kummer und Silvia Tschui, aus Deutschland Martin Beyer, Yannic Han Biao Federer, Daniel Heitzler, Ronya Othmann und Katharina Schultens. Damit sind erstmals nicht nur die Autorinnen in der Mehrzahl, sondern auch die österreichischen Teilnehmer. Zur sechsköpfigen Jury zählen Stefan Gmünder, Nora Gomringer, Klaus Kastberger, Hildegard Elisabeth Keller, Michael Wiederstein und Insa Wilke. Es moderiert Zita Bereuter und Christian Ankowitsch. Redaktionshinweis: 3sat überträgt alle Lesungen und Diskussionen um den Ingeborg-Bachmann-Preis von Donnerstag, 27. Juni, bis Samstag, 29. Juni, jeweils ab 10.00 Uhr in voller Länge live. Am Sonntag, 30. Juni, um 11.00 Uhr zeigt 3sat ebenfalls live die Preisverleihung des diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preises. Alle Lesungen und Diskussionen aus dem ORF-Landesstudio Kärnten sind nicht nur vollständig auf dem 3sat-Bildschirm, sondern auch als Live-Stream auf 3sat.de zu sehen. Ausführliche Informationen gibt es auch im 3satText ab Seite 590. Über die Social-Media-Kanäle www.facebook.com/Bachmannwettbewerb und www.twitter.com/tddlit können die ''Tage der deutschsprachigen Literatur'' mit Kommentaren, Bildern, News und Videos mitverfolgt werden. Das offizielle Hashtag zum Mitdiskutieren und Mittwittern lautet: #tddl. Auch auf Instagram (instagram.com@3sat) kann man die Veranstaltung verfolgen und erhält so während des gesamten Wettbewerbs einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Info-Sendung
13:30
45min
Expedition in die Heimat
Unterwegs im Murgtal Reisemagazin, Deutschland 2016 Moderation: Annette Krause-Schmidt

Wilde, ursprüngliche Landschaften, eine Flussbettwanderung durch das enge Tal der Murg, der Hof eines legendären Hexenmeisters, eine Fahrt in einem 90 Jahre alten Oldtimerbus und ein Fest von Unimog-Liebhabern: Das sind nur fünf Stationen der Expedition durch das Murgtal mit Moderatorin Annette Krause. Die Murg ist ein Nebenfluss des Rheins in den baden-württembergischen Landkreisen Freudenstadt und Rastatt. Und die Murg ist ein Fluss, der ein Stück Geschichte verkörpert: von der Wildnis zur Industrialisierung. Einer der Murg-Quellflüsse entspringt an den bewaldeten Hängen des Ruhesteins, ganz in der Nähe vom Bannwald mit dem Wilden See. In dieses Stück Natur hat der Mensch seit über 100 Jahren nicht mehr eingegriffen. Hier können Wanderer erahnen, wie der Nationalpark in einigen hundert Jahren einmal aussehen wird. Die dunklen Wälder sind auch ein guter Nährboden für Sagen und Legenden: Im 17. Jahrhundert soll hier ein böser Räuberhauptmann sein Unwesen getrieben haben. Unheimlich sind auch die Geschichten um den Morlokhof in Baiersbronn. Hier sollen mehrere Generationen lang Wunderheiler gelebt haben, die jede Krankheit kurieren konnten. In der ehemaligen Glashütte Buhlbach haben findige Glasproduzenten im frühen 19. Jahrhundert die Champagner-Flasche erfunden. Noch erfolgreicher waren die Holzbarone, die im 18. Jahrhundert die Stämme aus dem Schwarzwald bis nach Amsterdam verkauft haben. Zu kleinen Flößen zusammengebunden, trieben sie das enge Murgtal herunter. Oberhalb von Forbach liegt die Schwarzenbach-Talsperre. Hier arbeiten alte Turbinen bis heute tadellos. Richtig große Betriebe haben im engen Murgtal keinen Platz gefunden. Sie haben sich dort angesiedelt, wo die Murg den Schwarzwald verlässt und Richtung Rhein fließt. In Gaggenau baute Daimler-Benz seit 1951 den Unimog. Nicht nur Land- und Forstwirte schätzen das ''Universalmotorgerät''. Viele Reisende haben damit ganze Weltfahrten erfolgreich bestanden.

TV-Sendung
13:50
120min
Christopher Columbus
Abenteuerfilm, England 1949 Regie: David MacDonald Autor: Rafael Sabatini - Muriel Box - Sydney Box - Cyril Roberts Musik: Arthur Bliss Kamera: Stephen Dade

Christopher Columbus ist auf dem Weg in ein spanisches Kloster. Dort angekommen, begibt er sich auf die Suche nach Kontakten. Über den alten Beichtvater der Königin versucht er eine Beziehung zum königlichen Hof aufzubauen. Sein Vorhaben: eine Reise über den Ozean nach Indien, um die Neue Welt zu entdecken. Dafür hofft er auf finanzielle Unterstützung vom Königshof. Doch dort ist auch die Angst des Hofes, zum Gespött der Allgemeinheit zu werden, groß. Denn Columbus'' Theorie, die Erde sei ein Globus, stößt nur auf wenig Gehör. Schließlich siegt die Geduld und er kann Königin Isabella von seinem Vorhaben überzeugen. Sie leiht ihm Schiffe, um seine Reise in die ferne Welt anzutreten. Eine Reise voller Abenteuer und Ungewissheit beginnt - die raue See, ein übler Gegner. Dann eines Tages scheint Land in Sicht. Columbus und seine Besatzung können ihr Glück kaum fassen: Sie haben es tatsächlich geschafft. An Land angekommen, werden die Reisenden von den Einheimischen freundlich aufgenommen. Columbus möchte seinen Beweis über den Fund einer Neuen Welt durch deren Einwohner untermauern und so begleiten ihn mehrere Einheimische des fernen Landes zurück nach Spanien. Der spanische Hof ist entzückt und schenkt Columbus die lang ersehnte Anerkennung. Seine Theorie und der Glaube an sich selbst lassen heute noch von ihm reden, dem Seefahrer Christoph Columbus.

Fredric March ("Christoph Columbus") - Florence Eldridge ("Königin Isabella") - Francis L Sullivan ("Francisco de Bobadilla") - Francis L. Sullivan ("Francisco de Bobadilla") - Linden Travers ("Beatriz de Peraza") - Kathleen Ryan ("Beatriz Enriquez de Arana") - Derek Bond ("Diego de Arana") - James Robertson Justice ("Martin Pinzon") - Francis Lister ("König Ferdinand") - Nora Swinburne ("Juana de Torres") - Abraham Sofaer ("Luis de Santangel")
Info
15:50
55min
Kubas Küste
(Cuba, l''île bleue - Récifs sous haute surveillance) Wandel im stillen Winkel Dokumentation, Frankreich 2017 Regie: Jérôme Julienne - John Jackson

Als Christoph Kolumbus die Naturwunder Kubas entdeckte, erklärte er, etwas Schöneres habe er in seinem Leben noch nicht gesehen. Fünf Jahrhunderte später ist Kuba nach knapp 60 Jahren US-Embargo, politischer Isolation und der daraus resultierenden Wirtschaftsschwäche ein Land ohne Schwerindustrie und intensiver Landwirtschaft. Aus dieser geopolitischen Situation geht ein eindeutiger Gewinner hervor: die Natur.Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Neben Hunderten endemischer Arten leben hier Dutzende andernorts längst ausgestorbene Tiere, und die kubanische Mangrove ist eine der artenreichsten der Welt. 2015 kamen die Dinge auf politischer Ebene mit dem berühmten ''Todos somos Americanos'' von Barack Obama erstmals wieder in Bewegung: Das Embargo wurde aufgehoben und inzwischen besagen Prognosen, dass der Tourismus in den nächsten fünf Jahren von drei auf sieben Millionen Besucher pro Jahr ansteigen wird. Darauf sind weder die 11 Millionen Kubaner noch die Ökosysteme der Karibik-Insel vorbereitet. Im kubanischen Umweltamt sehen sich knapp 30 Forscher mit dieser riesigen Herausforderung konfrontiert. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ihnen bleiben nur zwei oder drei Jahre, um in den Wäldern und Mangroven bedrohte Tierarten zu erfassen, überlebenswichtige Fortpflanzungsgebiete abzugrenzen und die, das empfindliche Ökosystem gefährdende, Tiere zu identifizieren. Eine kaum zu bewältigende, aber unverzichtbare Aufgabe: Nur so kann vermieden werden, dass die unweigerliche anrollende Tourismuslawine die Artenvielfalt Kubas und damit eine genuine Reserve Mittelamerikas zerstört.

Serie
14:10
50min
Schloss Einstein - Erfurt
Folge 810 und 811 Staffel 17: Episode 811 Jugendserie, Deutschland 1998 Regie: Sabine Landgraeber - Severin Lohmer - Till Müller-Edenborn - Matthias Zirzow - Markus Dietrich - Frank Stoye Autor: Dana Bechtle Bechtinger - Andreas Kaufmann - Andreas Knaup - Inés Keerl - Monika Weng Weng - Karen Riefflin - Marvin Machalett Musik: Tonbüro Berlin - Titellied: Franz Bartzsch - Andreas Bicking

Raphael versucht mit Dominiks Hilfe von Daphne loszukommen. Jonnys Attest-Fälschungen fliegen auf. Ming befürchtet, dass ihre Mutter und Alex zusammen sind. Daphne hat Raphael erklärt, dass er für sie nichts anderes als eine Art kleiner Bruder ist. Raphael ist zutiefst enttäuscht, hat er doch alles gegeben, um reifer und stärker zu wirken, als er eigentlich ist. Er muss doch auch irgendwie wieder die Gefühle zu Daphne loswerden können ... Dominik möchte ihm beim ''Entlieben'' helfen. Dafür hat er sich extra im Internet schlaugemacht. Ob das gut geht? Dr. Berger durchschaut den Zusammenhang zwischen Klausurtagen und eingereichten Krankschreibungen. Frau Rottbach, die Einzige, die wirklich kränklich war, hat eine Hundehaarallergie diagnostiziert bekommen. Er lädt zu einer außerordentlichen Vollversammlung, um dem Schuldigen die Chance zu geben, sich zu stellen. Doch alle Schüler bekennen sich schuldig und so sagt Berger die geplante Gruselnachtwanderung ab. Schumann und Alex verhalten sich aus Mings Sicht sehr merkwürdig, seit sie beim Speed-Dating miteinander geflirtet haben. Da Ming auf Nachfrage keine Antwort bekommt, beschließt sie, ihre Mutter und Alex zu testen. Beim Eislaufen läuft für Ming alles nach Plan: Ihre Mutter flirtet mit einem attraktiven Mann und Ming hat Spaß mit Alex. Ming kann wieder durchatmen, ihr Verdacht hat sich nicht verhärtet. : Bei einer Gruselnachtwanderung verirren sich Pippi und David im Wald. Raphael besiegt einen Werwolf. Seit David Pippi geküsst hat, herrscht Betretenheit zwischen den beiden. Sie sind sich nach dem Kuss aus dem Weg gegangen. Ein Glück für beide, dass sie bei der bevorstehenden Gruselnachtwanderung nicht in die gleiche Gruppe eingeteilt wurden. Aber David entfernt sich recht schnell von seiner Gruppe. Als auch Pippi auf eigene Faust loszieht, weil sie es leid ist, von ihren Freundinnen wegen David aufgezogen zu werden, hört sie plötzlich laute Hilferufe. Sind das tatsächlich nur gruselige Specialeffects? Jonny langweilt sich im Internat. An der Gruselwanderung darf er nicht teilnehmen. Zur Strafe wegen der gefälschten Arztatteste, die Jonny an seine Mitschüler verteilt hat. Aber außer ihm und Frau Rottbach, sind auch Constanze und Hubertus im Internat geblieben. Warum also Trübsal blasen, findet Jonny. Sie teilen schließlich alle das gleiche Schicksal. Da kann man doch das Beste aus der Situation machen. Ob er Hubertus und Constanze überzeugen kann? Raphael ist heilfroh, dass er dank Dominik mit ihm in einer Gruppe ist und nicht mit Daphne. Schließlich fällt ihm das Entlieben wirklich schwer. Bei der Nachtwanderung schlägt Raphael todesmutig einen Werwolf in die Flucht. Ob er noch genauso tapfer ist, als Daphne plötzlich vor ihm steht? Schloss Einstein ist eine deutsche Fernsehserie für Kinder und Jugendliche

Oskar Kraska McKone ("Raphael Nägli") - Yannick Rau ("Dominik von Blumenberg") - Helene Mardicke ("Roxanne 'Roxy' Wildenhahn") - Marie Borchardt ("Pia Pigalke") - Hugo Gießler ("Hubertus Müller-Kehlbach") - Paul Hartmann ("Johannes Enns") - Johna Nely Núnez Fontaine ("Daphne Leandros") - Lukas Lange ("Adrian Leupold") - Svea Engel ("Serena Eickner") - Jelena Coralie Herrmann ("Miriam Kreil")
Info
19:15
45min
Geheimnisvolle Orte: Der Müggelsee
(Geheimnisvolle Orte) Das Meer von Berlin Dokureihe, Deutschland 2018

Der Müggelsee - Das Meer von Berlin Der Müggelsee war nie ein elitärer Ort, anders als beim westlichen Pendant, dem Wannsee. Riesige Ausflugslokale entstehen an den Ufern. Das Müggelschlösschen für über 4000 Gäste, der Prinzengarten, die spätere Müggelseeperle, Müggelwerder mit Hotel und Gaststätte, Neu-Helgoland. Das Rübezahl bekommt seinen Namen durch einen breitschultrigen und vollbärtigen Wächter am Anlegesteg. Den Fabrikarbeitern aus Schlesien wird beim Anblick der Müggelberge und des vollbärtigen Wächters der Anlegestelle zum Teufelsmoor heimatlich ums Herz. Kurzerhand heißt es im Volksmund bald: Wir fahren zu Rübezahl.Die illustren Biergärten haben Platz für mehrere Tausend Gäste. Großfamilien mit schmalem Geldbeutel können dort ihren mitgebrachten Kaffee kochen. Man bringt alles mit und holt sich nur das heiße Wasser für den Kaffee. Auf dem See befördern Ausflugsschiffe die Berliner zu ihrem Ziel. Die Reederei Kutzker fährt seit 1910 über den Müggelsee. Heute in vierter Generation. In den Müggelbergen strömten die Besucher vor allem zum Müggelturm und zur größten Bismarckwarte Deutschlands. Unweit davon entwickelte sich schon seit 1913 eine berühmte Zeltstadt: Kuhle Wampe. Aus anfänglich knapp 20 Zelten wurden in den Jahren der Weltwirtschaftskrise fast 300. Insbesondere Arbeitslose versuchten am Müggelsee der Enge ihrer Mietskasernen und der Hoffnungslosigkeit zu entfliehen. Das Leben der Camper zeigt authentisch der Film ''Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt'' nach einem Drehbuch von Bertolt Brecht. Der Müggelsee ist nicht nur eine bedeutende Berliner Naturoase, er ist ein soziales Biotop, in dem sich deutsche Zeitgeschichte spiegelt. Er hat immer die unterschiedlichsten Menschen angezogen: Erholungssuchende, Funktionäre mit Beziehungen, Handwerker mit finanziellen Mitteln und vor allem auch Künstler. Die wollten ihrem See auch immer etwas zurückgeben. So drehte Leander Hausmann 2013 die Low-Budget-Komödie ''Haialarm am Müggelsee'' über einen angeblichen Hai im größten Berliner See. Natürlich versuchen die Kommunalpolitiker, aus dieser Sensation einen PR-Effekt für ihre Region herauszuholen. Denn alle sind sich einig, der Müggelsee hat mehr Aufmerksamkeit verdient.