NDR Programm gestern

   
   Was lief beim TV Sender NDR

Was lief gestern im TV-Programm von NDR?

Das NDR Fernsehprogramm - auch von gestern - bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
07:20 Rote Rosen
Serie ~50 Min
Staffel 20: Episode 3594 Telenovela, Deutschland 2022 Regie: Connie Pfeiffer - Patrick Caputo Autor: Heike Brückner von Grumbkow - Jörg Brückner
Rote Rosen
Nici schafft es nicht, Finn die Wahrheit zu sagen. Stattdessen stößt sie ihn nur vor den Kopf. Als Nici mit Simon flirtet, wird Finn eifersüchtig und sucht die Aussprache. Doch Nici vertraut sich ihm noch nicht an und küsst ihn ... Hannes bestärkt Simon, nicht zur Hochzeit seiner Schwester zu fahren. Er soll sich die Demütigungen seiner Familie ersparen. Doch plötzlich taucht seine Schwester Charlotte auf. Sie ist vor ihrer eigenen Hochzeit geflohen. Anette und Sandra finden einen Stuhl auf dem Salzmarkt und nehmen ihn mit. Blöd nur: Es ist Johannas Stuhl, den Ben zum Polsterer bringen soll. Und Ben zeigt den ''Diebstahl'' ausgerechnet bei Bernd an, der sich auf die Suche nach den Dieben macht. Hendrik findet raus, dass Annemarie mit ihrem neuen Freund nach New York geht. Er vermutet: Weder Annemarie noch seine Jungs kommen nach einem halben Jahr zurück. Deshalb behauptet Hendrik vor Joe und Sam, dass die Schule in New York keinen Platz mehr hat und sie in Lüneburg bleiben müssen. Britta hält die Notlüge für einen Fehler. Direkt nach der linearen Ausstrahlung einer Folge der Serie gibt es die nächste schon online first und danach für drei Monate in der ARD Mediathek. Deutsche Telenovela mit Liebesgeschichten rund um das Fünf-Sterne-Hotel ''Drei Könige'', das Gut Flickenschild von Gunter Flickenschild und das Rosenhaus von Petra Jansen. Die verliebt sich in ihren Jugendfreund Nick, nachdem ihr Mann sie betrogen hat.
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08:10 Sturm der Liebe
Serie ~50 Min
Staffel 18: Episode 3861 Telenovela, Deutschland 2022 Regie: Steffen Nowak - Udo Müller
Sturm der Liebe
Yvonne nutzt Christophs Akalkulie, um sich unentbehrlich zu machen. Sie sorgt geschickt dafür, dass Christoph an einer Budgetbesprechung mit den Anteilseignern nicht teilnehmen kann, und vertritt ihn. Doch niemand nimmt Yvonne ernst. Als sie Christoph davon berichtet, macht sie ihm deutlich, dass sie als Freundin keinerlei Entscheidungsbefugnis hat. Als Ehefrau wäre das anders ... Nach Werners Zusammenbruch ist Robert trotz Michaels Beruhigungsversuchen besorgt, weil sein Vater einen Herzschrittmacher braucht. Er hofft auf Lias Unterstützung, doch diese will weiterhin nicht an den ''Fürstenhof'' zurückkehren und stößt Robert damit vor den Kopf. Vor Werner gibt Robert zu, dass er von Lias Verhalten sehr enttäuscht ist. Während Gerry und Shirin ihr Glück bei einem Picknick genießen, kann es Henning immer noch nicht fassen, dass sich Shirin gegen ihn entschieden hat, und er sucht Trost bei Constanze. Jedoch kann ihm diese nur bedingt beistehen, da sie selbst vor einer Herausforderung steht. Denn Paul erwartet, dass sie sich um einen normalen Umgang mit Josie bemühen soll ... Als Max selbst nach einem Beratungsgespräch mit Robert keine beruflichen Ambitionen zeigt und Weiterbildungsmaßnahmen ablehnt, ist Vanessa wenig begeistert, denn sie hätte sich mehr Ehrgeiz von ihrem Freund gewünscht. Bei einem Streit zwischen den beiden macht Max einen provozierenden Vorschlag ... Direkt nach der linearen Ausstrahlung einer Folge der Serie gibt es die nächste schon online first und danach für drei Monate in der ARD Mediathek. Deutsche Telenovela, die bereits in 17 Ländern ausgestrahlt wird. Erzählt werden romantische, traurige und aufregende Geschichten von Liebe und Freundschaft rund um das Fünf-Sterne-Hotel Fürstenhof und deren Betreiberfamilie Saalfeld sowie deren zahlreiche Angestellte.
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11:30 Die Nordreportage: Stress im Nationalpark
Infosendung ~30 Min
(Stress im Nationalpark) Wenn Touristen zum Problem werden Reportage, Deutschland 2022
Die Nordreportage: Stress im Nationalpark
Die Nationalparks sind voll von Besucherinnen und Besuchern. Schon vor Corona bestand das Problem, das sich aufgrund von Digitalisierung und Pandemie deutlich verstärkt hat. Die Rangerinnen und Ranger können nicht mehr das tun, wozu sie ausgebildet wurden: die Natur zu schützen und Besucherinnen und Besucher aufzuklären. Stattdessen müssen sie quasi rund um die Uhr die Nationalparks vor dem Massenansturm der Touristen schützen und Deeskalation betreiben. Doch nicht nur die gestiegene Anzahl an Touristen und moderne Tracking-Wander- und -Fahrrad-Apps, die Menschen querfeldein durch die Naturparks lenken, bringen Stress und neue Herausforderungen mit sich, auch die Klientel hat sich verändert, der Ton ist rauer geworden: Aggressivität und Unwissenheit machen es den Parkangestellten immer schwerer, den Leuten die Regeln für die Naturschutzgebiete nahezubringen. Manche von ihnen sprechen vom ''Ballermann''-Tourismus, wenn Parkgäste sich in den geschützten Kernzonen der Dünen niederlassen zum Wildcamping, Picknick oder Saufen, wenn Windeln und anderer Abfall im Wald liegen gelassen werden, die Menschen sich querfeldein abseits der Wege bewegen, Hunde nicht angeleint, auf den Kreidefelsen herumgeturnt oder Selfies für Instagram an der Abbruchkante gemacht werden. Der Film zeigt den Alltag von vier Rangerinnen und Rangern im Nationalpark Jasmund und im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und ihren täglichen Kampf gegen den Ansturm der Menschenmassen und deren Fehlverhalten.
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Programm - Nachmittag

 
14:10 die nordstory - 24 Stunden DOM
Infosendung ~60 Min
(24 Stunden DOM: Hinter den Kulissen des größten Volksfestes im Norden) Hinter den Kulissen des größten Volksfestes im Norden Reportage, Deutschland 2017
die nordstory - 24 Stunden DOM
Der Hamburger DOM zählt zu den größten Volksfesten im Norden. Dreimal im Jahr, immer für vier Wochen, findet er statt und ist damit das Volksfest mit der längsten Dauer in Deutschland. 2016 zog der Hamburger DOM gut zwölf Millionen Gäste an. Seit Jahrhunderten hat der DOM Tradition in Hamburg und gehört zur Stadt wie die Landungsbrücken oder der Michel. Er ist ein Ort der Nostalgie, des Nervenkitzels und der Illusionen. Aber während die Besucher*innen nur die Schausteller*innen und bunte Lichter sehen, verbirgt sich hinter den Fassaden der Buden eine Stadt in der Stadt. Innerhalb von wenigen Tagen entsteht auf dem Heiligengeistfeld eine ganz eigene Welt, die die Touristen nie zu sehen bekommen. Knapp 300 Schausteller*innen wohnen während des Hamburger DOMs hinter den Ständen in ihren Wohnwagen. Für die meisten sind sie das Zuhause. Sie sind es gewohnt, immer mit vielen Leuten auf engem Raum zu leben. Vormittags müssen sie alles vorbereiten, kleine Reparaturen ausführen, Ware aufstocken. Die Lieferant*innen bringen Bratwürste, Glühbirnen, Getränke. Tonnenweise Waren werden dann jeden Morgen aufs Heiligengeistfeld gebracht. Für die Schaustellerkinder gibt es sogar einen eigenen Kindergarten. Der öffnet allerdings erst um 14.30 Uhr, kurz vor DOM-Beginn. Denn ab 15.00 Uhr müssen alle Glühbirnen leuchten und alle Karussells und Stände geöffnet sein. Dann werden Schmalzkuchen im Akkord gebacken, Sicherheitsbügel festgezogen und Lose verkauft. Die Polizei geht im Getümmel auf Streife und sorgt für Sicherheit und Ordnung. Die Kinder der Schausteller*innen müssen aber auch zur Schule gehen. Einige sind in Internaten untergebracht, andere wechseln mehrmals im Jahr die Schule, je nachdem wo ihre Eltern gerade arbeiten. Inzwischen gibt es sogar einen Schulwagen auf dem DOM, in dem die Kinder unterrichtet werden. Premiere für ein Highlight auf dem Sommer-DOM in Hamburg: Es soll eine wilde Virtual-Reality-Zeitreise geben. Monatelang hat Patrick Greier mit seinen Mitarbeitenden eine alte Geisterbahn mit viel Liebe zum Detail gebaut. Er hat viel Zeit und Geld in die Weltneuheit investiert. Jetzt muss sich zeigen, ob sie auch funktioniert. Bis zur letzten Minute müssen kleine Fehler behoben werden und niemand weiß, wie die Kundschaft das Geschäft annimmt. Und auch das gehört zum DOM: Bei Collins Ezerim werden morgens Hunderte Tonnen Müll angekarrt. Mitten zwischen Wohnwagen und Achterbahnen sortiert er seit vielen Jahren Pappe, Glas, Papier und Gewerbemüll. Er kommt aus Nigeria, hat aber inzwischen fünf Sprachen gelernt, denn er kennt hier nicht nur alle Schausteller*innen, sondern hat auch täglich mit den polnischen und rumänischen Hilfsarbeitenden zu tun. Und während nachts die Kehrmaschinen durch die leeren Gassen fahren, treffen sich die Schaustellerverbände zu ihren Stammtischen. Frauen und Männer feiern getrennt, schließlich sind sie sonst fast immer auf engstem Raum zusammen. Sie sind eine ganz eigene Gesellschaft mit ihren eigenen Bräuchen und Regeln. Nur wenn sie zusammenhalten und sich unterstützen funktioniert das Leben als Schausteller*in.
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NDR Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
18:15 Wahnsinn auf dem Wasser
Infosendung ~30 Min
Regionalreportage, Deutschland 2021
Wahnsinn auf dem Wasser
Anwohner*innen und Ruderer an und auf der Alster sind genervt. Es wird immer voller. Es muss endlich Regeln dafür geben, wer aufs Wasser darf, meinen sie. Zusätzlich zum erhöhten Wasserverkehrsaufkommen schallt oft laute Musik aus den Tret- oder Schlauchbooten. Denn die Leute haben Boxen an Bord, die voll aufgedreht 126 Dezibel schaffen. So laut ist auch ein startender Düsenjet. Die Politik hat sich gegen zusätzliche Regeln für die Alster entschieden. Und so erwartet Hamburg im Sommer wieder ein ''Wahnsinn auf dem Wasser''. Wahnsinn, den die Wasserschutzpolizei im Griff behalten muss. Wenn Walter Dieckmann seinen Dienst um 8.00 Uhr beginnt, liegt die Alster noch ruhig vor ihm. Der Polizeioberkommissar ist bei der Wasserschutzpolizei - Außenstelle Alster. ''Durch Corona, Reise- und Vereinssportverbote, haben sich viele Leute aufblasbare SUPs, Schlauchboote und andere Kreationen gekauft, mit denen sie in ''See'' stechen'', sagt er. Die Verkehrsregeln auf der Alster sind zwar einfach, die meisten kennen sie aber trotzdem nicht. Und so droht an sonnigen Tagen, wenn Alsterdampfer, Segler, Ruderer, Hobby- und Freizeitkapitäne gleichzeitig unterwegs sind, Chaos, das die Kollegen der Wasserschutzpolizei kontrollieren müssen. Oft entern die vielen aufblasbaren Boote die Alster nicht über vorhandene Steganlagen, sondern über den Uferbereich, wo teilweise auch die Brutstätten der Wasservögel sind. ''Tiere und Pflanzen leiden massiv'', sagt Schwanenvater Olaf Nieß. Verlassene Nester und zerstörte Schilfanlagen muss er nicht lange suchen. Die Bewohner*innen am Winterhuder Kai sehen das Chaos mit gemischten Gefühlen. Sie werden nicht von den Menschen auf dem Wasser, sondern von denen am Wasser geplagt. Die öffentliche Wiese direkt vor ihren Balkonen und Schlafzimmerfenstern hat sich nämlich zum Party-Hotspot entwickelt. Gegen 19.00 Uhr wechselt dort die Besetzung. Statt sonnenhungriger Anwohner*innen und Familien, kommen die, die sonst mutmaßlich eher auf dem Kiez oder im Schanzenviertel unterwegs sind. Das bedeutet für das ruhige Wohnviertel Lärm bis spät in die Nacht. Viele Nachbarn haben schon kapituliert und sind ausgezogen. Darüber, dass es so nicht weitergeht, sind sich alle einig. Aber die Alster ist für alle da. ''Deshalb muss es Kompromisse geben'', sagt Michael Werner-Boelz, Leiter des Bezirksamts-Nord. In seinen Bereich fällt nicht nur der Bereich der Alster, in dem Schlauchboote, SUPs, Kanus und Dampfer um die beste Route konkurrieren, sondern auch die Partymeile und die Brücken, von denen Jugendliche ins Wasser und manchmal sogar auf die Alsterdampfer springen.
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