
(1): Pastete auf Sardisch: Die Panada Eine krustige Schatulle aus Hartweizenteig, darin Kartoffeln, getrocknete Tomaten, Artischocken und Lammfleisch, verfeinert mit einem Hauch von Safran. Kulinarik-Reporterin Carla Bucero Lanzi hat sich mit Chefkoch Alessandro Atzeni getroffen, um die sardische Panada zu probieren. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erzählt von Sardiniens landwirtschaftlicher Tradition, den spanischen Einflüssen und den sogenannten blauen Zonen auf der Welt, in denen auffällig viele Menschen älter als 100 Jahre werden. (2): Ein Bisschen Heimat: Rosa, eine Sardin in Lyon Rosa ist auf Sardinien geboren und lebt seit 2013 in Lyon. In ihrer Familienküche bereitet sie Culurgiones zu, gefüllte Teigtaschen, die sie im engen Kreis serviert. Sie erzählt von Paul Bocuse, den Ähnlichkeiten zwischen Lyon und Sardinien und von Gerichten, die aus Essensresten zubereitet werden und sie geschmacklich an ihre Heimat Sardinien erinnern. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für sardische Panada, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ran an die Töpfe! ----------------- Rezept für Panada Zutaten für eine sardische Panada für 6 Personen: 600 g Kartoffeln 4 violette Artischocken 1 Bund Petersilie 40 g getrocknete Tomaten 2 Knoblauchzehen 1 Lammfleisch ½ TL Safran 2 fertige Mürbeteigböden 1 Zitrone Zubereitung: - Die Kartoffeln in Scheiben schneiden. - Die Artischocken schälen und die Herzen halbieren. In Zitronenwasser legen, damit sie nicht schwarz werden. - Petersilie, Knoblauchzehen und getrocknete Tomaten hacken und vermengen. - Die Artischocken in Scheiben schneiden und mit der Knoblauch-Tomaten-Petersilienmischung würzen. Das Fleisch und die Kartoffeln getrennt würzen. - Den ersten Teigboden in eine runde Auflaufform legen. - Den Boden mit den Kartoffeln auskleiden, die Artischocken und dann das Fleisch darauflegen. Zum Schluss eine weitere Schicht Kartoffeln platzieren.