NDR Programm 21.08.

   
   Was läuft beim TV Sender NDR

Was läuft 21.08. im TV-Programm von NDR?

Das NDR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
07:10 Xenius: Körper in Bewegung
Infosendung ~25 Min
(Xenius) Wissensmagazin, Deutschland, Frankreich 2017 Moderation: Dörthe Eickelberg - Pierre Girard
Xenius: Körper in Bewegung
Körper in Aktion: Warum ist Bewegung so wichtig für uns? Im Büro, vor dem Fernseher, im Auto, die Menschen sitzen immer mehr und bewegen sich viel zu wenig. Mit fatalen Folgen für die Gesundheit: Bewegung, warum ist sie so wichtig? Antworten auf diese Frage finden Dörthe und Pierre an einem Ort, an dem wahrlich kein Bewegungsmangel herrscht: in der Staatlichen Ballett- und Artistikschule Berlin. Neben Mathe und Deutsch stehen hier auch Saltospringen, Bodenturnen und Jonglieren auf dem Stundenplan. Und das täglich mehrere Stunden lang. Dörthe und Pierre steigen einen Tag ins Training ein. Ob sie in puncto Beweglichkeit mit den angehenden Artistinnen und Artisten mithalten können? Die Artistenschüler sind aber eher die Ausnahme als die Regel. Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen von heute bewegt sich viel zu wenig. Die Folge: wachsende Defizite in Motorik, Koordination und Ausdauer. Dabei hat die Medizin die Bewegung längst als fast universelle Prophylaxe und Therapie entdeckt. Wer regelmäßig trainiert, beugt typischen Volksleiden wie Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Und körperliche Aktivität bewirkt noch mehr: Sportwissenschaftler und Neurologen haben herausgefunden, dass Fitness nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn fit hält. Joggen gegen die Vergesslichkeit, Gymnastik als Vorbeugung gegen Alzheimer? Eine Gruppe Senioren hat sich für die Wissenschaft einem strengen Trainingsprogramm unterzogen. Mit bemerkenswerten Ergebnissen.
UntertitelHDTV
07:35 Einfach genial!
Infosendung ~25 Min
(Einfach genial) Die Erfindersendung Erfindermagazin, Deutschland 2021
Einfach genial!
Henriettes Geschichte: Akkordeon-Manufaktur Reha-Roboter Löschigel Bauchliege Henriettes Geschichte: Akkordeon-Manufaktur In der ältesten Akkordeon-Manufaktur der Welt in Klingenthal wird das Traditionsinstrument heute noch wie früher produziert. Henriette Fee Grützner bekommt einen Einblick, wie 3500 Einzelteile zu einem einzigen Instrument werden. Mittlerweile gibt es auch eine Kooperation mit dem Institut für Musikinstrumentenbau in Zwota sowie der HTWK Leipzig. Hier wird daran geforscht, wie man einzelne Produktionsschritte in Zukunft einfacher gestalten kann. Weitere Erfindungen werden in der Sendung vorgestellt: Löschigel Jan Heinemann aus Andernach hat den Löschigel erfunden, ein zylinderförmiger Schlauchaufsatz mit Zerstäuberdüsen. Er ist auf einem kurzen Steckleiterstück, einem Einsteckteil, montiert. So kann er auf eine erweiterbare Steckleiter gesetzt und dadurch aus sicherer Entfernung in ein brennendes Gebäude geschoben werden. Der Brand wird bekämpft, ohne dass Feuerwehrleute ins Gebäude müssen. Reha-Roboter Mit einem ursprünglich an der TU Ilmenau entwickelten autonomen Roboter sollen Reha-Patient*innen ein Gangtraining auf Krücken absolvieren können. Dabei wird der Patient mit einer 360-Grad-Kamera gefilmt, der Roboter gibt per Sprachausgabe Korrekturen vor. Ein Team mehrerer Entwickler arbeitet an der Produktreife und medizinischen Zulassung. Der Roboter soll Physiotherapeut*innen aber nicht ersetzen, sondern unterstützen. Bauchliege Thomas Jung aus St. Ingbert (Saarland) entwickelte eine Liege, mit der man entspannt auf dem Bauch liegen können soll, zum Beispiel, um Arbeiten auszuführen, zum Lesen oder Gaming. Das Gerät ist individuell einstellbar und kann auch als Rückenlehne genutzt werden.
UntertitelHDTV
11:30 Trennung auf Italienisch
Spielfilm ~90 Min
Romantikkomödie, Deutschland 2014 Autor: Kerstin Oesterlin - Jessica Schellack - Elke Rössler Musik: Birger Clausen Kamera: Marc Liesendahl
Trennung auf Italienisch
Die Scheidung ist seit einem Jahr durch, und am liebsten würden Eva (Julia Brendler) und Marc (Stephan Luca) sich für immer aus dem Weg gehen. Aber das einstige Traumpaar hat keine Wahl: Zum Verkauf ihres alten Ferienhauses müssen die beiden sich in Südtirol noch einmal treffen. Ein potenzielles Käuferpaar hat sich zum Glück schon gefunden, die Sache könnte schnell über die Bühne gehen - doch leider erweist sich das malerische Bauernhäuschen nach jahrelangem Leerstand als ziemlich heruntergekommen. Um die entsetzten Interessenten doch noch zum Kauf zu bewegen, haben Eva und Marc fünf Tage, den maroden Bau auf Vordermann zu bringen. Da auf die Schnelle kein Handwerker zu finden ist, müssen sie notgedrungen den schlitzohrigen Giovanni (Claudio Caiolo) anheuern, dessen Team aus seiner Verlobten Isabella (Yasmina Djaballah), dem jungen Frauenhelden Stefano (Edoardo Purgatori) und dem senilen Luigi (Peter Mitterrutzner) besteht. Die Renovierung geht denn auch reichlich schleppend voran, denn Giovanni und seine chaotische Truppe sind vor allem Meister der Arbeitsvermeidung. Eva und Marc geben sich alle Mühe, die Bauarbeiten zu beschleunigen. Dabei aber stehen ihnen nicht nur ihre handwerklichen Fachkräfte im Weg, sondern auch sie sich selbst. Beide geben vor, sich gut in ihren Leben ohneeinander eingerichtet zu haben. Sie haben neue Lebenspartner gefunden. Marc ist mit der ebenso schönen wie tatkräftigen Sophie (Bettina Zimmermann) zusammen, mit der er bald nach Shanghai ziehen wird; Eva mit dem attraktiven Felix (Christoph Letkowski), der - anders als Marc - sie so akzeptieren kann, wie sie ist. Doch Marc und Eva haben noch nicht wirklich miteinander abgeschlossen. Zu viel steht noch zwischen ihnen. Die gemeinsame Arbeit im alten Feriendomizil weckt zudem Erinnerungen an schönere Zeiten. Zum ersten Mal seit langem scheinen sie in Ruhe über ihre Vergangenheit reden zu können. Dann aber tauchen überraschend Sophie und Felix in Südtirol auf. Die beiden bringen frischen Wind in die Renovierungsarbeiten. Doch schnell ist klar, dass viel Unausgesprochenes in der Luft liegt. Je mehr Zeit die zwei Paare auf dem kleinen Anwesen miteinander verbringen, desto unsicherer scheint auf einmal, ob ihre Zukunftspläne noch Bestand haben. Wer passt zu Wem? In diesem sommerlichen Beziehungsreigen stehen Julia Brendler und Stephan Luca vor dieser Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt, zumal wenn man mit Bettina Zimmermann und Christoph Letkowski ausgesprochen attraktive Alternativen hat. Florian Gärtner, für ''Drachenland'' preisgekrönter Regisseur inszenierte die zwischen ernsthaften und übermütigen Tönen balancierende romantische Komödie in Südtirol.
Untertitel16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
16:30 Sass - Gutes aus dem Norden
Show ~30 Min
(Rainer Sass - Gutes aus dem Norden) Rehwild aus Bargstedt Staffel 1: Episode 3 Regionalreportage, Deutschland 2022
Sass - Gutes aus dem Norden
Geschmorte Rehkeule mit Orangensalat Medaillons vom Rehrücken Frikadelle aus Rehfleisch NDR Fernsehkoch Rainer Sass ist bei ''Gutes aus dem Norden'' Gastgeber und Produktscout in einer Person. Er ist vor Ort und stellt Menschen mit ihrer Passion für Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit vor. Und er lädt sie mit Familie, Freunden und Mitarbeitenden zu einem Menü in seine Fernsehküche ein. Er sagt Danke für ihre tägliche Arbeit, kocht für sie mit ihren Produkten und feiert mit ihnen. Fleisch aus freier Wildbahn gilt als kulinarische Köstlichkeit. Zwar bleibt das Biosiegel nur Gehegetieren vorbehalten, aber wer einmal einen Rehbraten vom Jäger gekostet hat, weiß das geschmackliche Extra zu schätzen. Hannes Düwer und seine Jagdfreunde Hannes und Steffen Tipke sorgen für waidmännische Hege und Pflege in der Gemeindejagd bei Bargstedt in Niedersachsen. In der Erntezeit z.B. kontrollieren sie die Felder mit Drohnen und retten die Kitze vor Mähdreschern. Gleichzeitig regulieren sie den Bestand an Wildtieren, damit das Gleichgewicht in der Natur erhalten bleibt. Was dann vom Wild auf dem Teller landet, ist ökologisch unbedenklich und geschmacklich eine Offenbarung, zumindest wenn ein Fernsehkoch das Menü gestaltet. Geschmorte Rehkeule mit Orangensalat Rainer Sass zerteilt die Rehkeule in drei etwa gleich große Stücke. Zum einen passen sie dann besser in den Bräter, zum anderen werden sie gleichmäßig gar. Seine Empfehlung: keine Marinade verwenden. Die überdeckt im Zweifel den hervorragenden Eigengeschmack des Wildes. Auch den Kräutermix aus Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut und Thymian gibt er erst nach dem Anbraten in Butterschmalz dazu. Der Fond besteht aus Sellerie, Möhren und Frühlingszwiebeln, angeschwitzt mit Tomatenmark sowie einem Löffel Johannisbeer- oder Preiselbeergelee. Ein Schuss Rotwein ist Tradition. Wenn Kinder mitessen, kann er durch Fruchtsaft ersetzt werden. Mit Wasser wird der Bräter aufgefüllt, bis die Teile der Keule zu Dreivierteln mit Flüssigkeit bedeckt sind. Deckel drauf und nach ca. anderthalb Stunden bei mittlerer Hitze duftet das Schmorgut verführerisch und kommt mit etwas geklärtem Fond auf den Teller. Dazu passt feiner Orangensalat: geschälte und in Scheiben geschnittene Bioorange. Für ein pikantes Süßsauer-Zusammenspiel sorgen ein Spritzer Limette, Olivenöl, gestoßener schwarzer Pfeffer, schwarze Olive und eine Fingerspitze Salz. Medaillons vom Rehrücken Das edelste Fleischteil vom Reh ist der Rücken: feinstes fettarmes Filet. Das gibt es nicht zum Schnäppchenpreis, ist also eher etwas für besondere Anlässe. Rainer Sass behandelt daher den vom Knochen gelösten Filetstrang und die Medaillons mit besonderer Sorgfalt. Bevor das Fleisch in die Pfanne kommt, wird es nur leicht gesalzen und gepfeffert, dann in einer Mischung aus Butterschmalz und Rapsöl sanft gebraten. Die Medaillons verfeinert er mit angedünstetem Knoblauch und Zucker zum Karamellisieren. Der Geheimtipp: eine kleine Handvoll Esslavendel zum Schluss dazugeben. Aber vorsichtig, der Geschmack ist sehr intensiv. Als Beilage passt dazu geviertelte Birne, in der Pfanne angebraten und mit Honig glasiert. Frikadelle aus Rehfleisch Das Hack aus Rehfleisch kann man mit einem geeigneten Fleischwolf selbst herstellen. Wer keinen Fleischwolf hat: Der aufwendige Vorgang kann zum Glück auch direkt beim Metzger erledigt werden. Gebunden wird die Masse wie eine klassische Frikadelle mit weichem Brot und Ei. An Kräutern favorisiert Rainer bei Reh grundsätzlich ''Waldaromen'': Salbei, Thymian, Rosmarin. Um den zarten Geschmack zu erhalten, brät er die Frikadellen ganz vorsichtig und langsam bei geringer Hitze in der Pfanne. Dazu passen selbst gemachtes feines Apfelmus, gebratene Kräutersaitlinge und fein gehobelter roher Rotkohl. Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.
HDTV



NDR Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:15 Landpartie
Infosendung ~90 Min
(Landpartie - Wege durch Deutschland) Häfen zwischen Elbe und Ems Regionalmagazin, Deutschland 2022 Moderation: Heike Götz
Landpartie
Turbulentes Treiben in den kleinen und großen Häfen zwischen Elbe und Ems, ein Leben mit Ebbe und Flut, geprägt von Tradition und Moderne. Sie sind Lebensadern an der Küste, gebaut für den weltweiten Schiffsverkehr. Heute noch genauso wichtig wie vor 100 Jahren. Davor die Nordsee, das einzigartige Wattenmeer und ein Himmel bis zum Horizont: Das ist Norddeutschland mit seinen Häfen, kleinen Geschichten und einem Wasserreich mit vielen Unbekannten. Heike Götz trifft auf ihrer ''Landpartie'' Menschen, die eine große Leidenschaft teilen: die Liebe zum Meer, zu den Schiffen und zu dieser einmaligen Landschaft. Die Mitglieder des ''Kehdinger Küstenschiffahrts-Museums'' spinnen nicht nur Seemannsgarn, Heike Götz erfährt auch, was es für eine Herausforderung ist, das 1956 auf der Werft erbaute Küstenmotorschiff ''Iris-Jörg'' wieder flottzumachen. Mit Horst Schimmelpfennig geht die Moderatorin auf Krabbenfang. Die ''Poseidon'' ist der letzte Krabbenkutter, der vom Hafen in Harlesiel in die Nordsee hinausfährt. Durch den Verkauf von fangfrischen Krabben an Bord ist die ''Poseidon'' regelmäßig ein Anziehungspunkt für Besucher*innen. Und des Fischers Frau Birgit erzählt Heike Götz, wie sie an der Nordseeküste eine zweite Heimat gefunden hat und warum nie wieder wegwill. Auf ihrer Tour durch die Bremerhavener Häfen erfährt Heike Götz viel Wissenswertes über die Geschichte Bremerhavens mit seinen Containerterminals und dem Fischereihafen. Der Besuch wird zu einem kulinarischen Rundgang. So trifft sie auf Ulli Berbrich, den letzten Kaffeeröster in der Stadt. Er gibt ihr eine Einführung in die Herstellung eines wirklich schmackhaften Kaffees. Auf einem Abstecher ins Wattenmeer bei Wilhelmshaven erfährt Heike Götz von dem Meeresbiologen Achim Wehrmann vom Forschungsinstitut Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven, warum Pazifische Austern für ihn keine willkommene Delikatesse sind. Dagegen stehen Queller und andere Salzwiesenpflanzen inzwischen in einigen Restaurants auf der Speisekarte. Und die Wissenschaftler vom Regionalen Umweltzentrum Ökowerk Emden denken sich immer neue Verwendungsmöglichkeiten für heimische Pflanzenarten aus. In Carolinensiel gehen die Uhren anders. Immer schön sutsche, also langsam, lautet das Geheimrezept des Künstlers Alex Blaschke. In seinen Workshops bringt er Teilnehmer*innen die Welt der Malerei und des Meeres näher. Und das in entspannter Atmosphäre. Von seinen Einnahmen spendet Alex übrigens einen Teil an die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd Deutschland.
Untertitel16:9