3sat Programm morgen

   
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Was läuft morgen im TV-Programm von 3sat?

Das 3sat Fernsehprogramm von morgen bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

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Programm - Vormittag

 



Programm - Nachmittag

 
13:25 Inseln der Schweiz
Infosendung ~50 Min
Werd, Himmelreich im Rhein Staffel 1: Episode 2 Dokureihe, Schweiz 2018 Regie: Anne Wigger Kamera: Torbjörn Karvang
Mancher Villengarten am Bodensee ist großzügiger bemessen als die Klosterinsel Werd zwischen Rhein und Bodensee. Doch ihre wenigen Quadratmeter sind voller Geschichte und Geschichten. Heute leben nur noch sechs Menschen dort. Ihr Franziskanerkonvent ist das einzige Haus auf der Insel. Trotzdem tobt im Sommer das Leben. Denn die Insel liegt vor Stein am Rhein und unweit von Schaffhausen in einem der beliebtesten Urlaubsgebiete Europas. Mittendrin im quirligen Getümmel suchen die Mönche nach Ruhe. Auch ihr Gelübde verlangt ihnen einiges ab: Armut und Ungebundenheit. Wenn ihr Konvent es will, müssen sie bald wieder weg. Wie lebt man im Idyll, ohne sich heimisch fühlen zu dürfen? Mindestens 6000 Jahre lebten Menschen auf der Insel. Zuerst kamen die Pfahlbauer. Ihre Steinzeitsiedlung lag quasi am ''Autobahnkreuz der Prähistorie''. Dann rammten die Römer Eichenpfähle in das feuchte Erdreich und bauten eine viel frequentierte Brücke. Kurze Zeit später starb ein wundertätiger Abt auf der Insel. Lauter spannende Funde müssten hier eigentlich im Erdreich verborgen sein. Die Archäologen würden - zumindest beruflich - gern für immer bleiben, so spannend ist der historische Flecken für sie. Doch können sich ihre Hoffnungen auf spektakuläre Ausgrabungserfolge erfüllen? Oder dringt Grundwasser in ihr Grabungsfeld und macht alle Hoffnungen zunichte?
16:9
14:15 Inseln der Schweiz
Infosendung ~50 Min
Hallwyl - Große Oper im Aabach Staffel 1: Episode 4 Dokureihe, Schweiz 2018
Der Hallwilersee wäre eigentlich der perfekte Ort für eine Insel. Doch das Eiland, auf dem die Herren von Hallwyl ihre Burg bauten, liegt einen Kilometer dahinter im winzigen Aabach. Künstlich aufgeschüttet ist die Burginsel außerdem. Doch die Geschichten, die sich mit dieser Insel verbinden, sind viel zu spannend, um sie aus solchen Gründen nicht zu erzählen. Für Ranger Bruno Fürst ist die Natur am Aarbach ganz große Oper: Das Lichtspiel auf dem smaragdgrünen Wasser, das Zirpen von Nachtigall und Teichrohrsänger - eine perfektere Show gibt es für ihn nicht. Mühlendoktor Kurt Fasnacht sieht das ganz anders: Das melodische Klappern des von ihm höchst persönlich nachgebauten Wasserrads der alten Mühle auf Hallwyl, das ist der Sound, der ihn begeistert. Wie könnte das, findet wiederum Valery Braun, mit einer echten Oper konkurrieren? Atemberaubendes Bühnenbild, bunte Kostüme, rasante Orchesterklänge, sensationelle Sänger, tiefe Gefühle? Etwas Schöneres kann es doch gar nicht geben! Valerys Glückskurve verzeichnet alle drei Jahre einen Höhepunkt: Dann nämlich gibt es Oper auf Schloss Hallwyl, mit Valery als ehrenamtlicher Garderobiere mittendrin.Bruno Fürst mag die Oper auch. Aber er hat andere Sorgen. Schon jetzt sind an heißen Tagen manchmal bis zu 6000 Badegäste am Hallwilersee, die auch häufig mit Boot, Bierkästen und Partymucke in den Aabach vordringen. Oft hört Bruno den Teichrohrsänger gar nicht mehr, der Bau des Biebers sieht ganz verlassen aus. Was, wenn jetzt noch mehr Menschen sein Schutzgebiet als Rummelplatz entdecken? Kurt Fasnacht ist ebenfalls im Stress. Die Museumsmühle mahlt nicht mehr. Vermutlich muss er die Steine schärfen. Ob der uralte Steinkran noch funktioniert? Ohne ihn kann er die tonnenschweren Steine nicht heben. Selbst bei der Operninszenierung gibt es noch etliche offene Fragen. Vor allem: Wie kommt das riesige Bühnenbild durch das Nadelöhr Burgtor? Und wie klingt wohl der Sound im nagelneuen kastenförmigen Orchestergraben?
16:9
15:05 Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz II
Infosendung ~55 Min
(Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz) Im Bernina Express von St. Moritz nach Tirano Staffel 2: Episode 1 Landschaftsbilder, Schweiz, Deutschland 2021
Der Blick aus dem Zugfenster, das ist wie fahrendes Kino: Auch die zweite Staffel der Doku-Reihe stellt außergewöhnliche Bahnstrecken und Züge des ''Eisenbahn-Wunderlands'' Schweiz vor. Zu den schönsten Linien gehört der ''Bernina Express''. 60 Kilometer lang ist die Strecke von St. Moritz nach Tirano in Italien. Vorbei an Bergen, Gletschern und Seen klettert der Zug bis auf 2253 Meter - eine den spektakulärsten Alpenquerungen auf Schienen. Über 110 Jahre alt ist die Verbindung von St. Moritz über den Berninapass nach Tirano. Von Anfang an als Touristenbahn gebaut, bezaubert die landschaftlich abwechslungsreiche Strecke die Passagiere bis heute. Sie ist mit einer Steigung von 70 Promille die steilste Eisenbahn der Welt ohne Zahnrad. Dank spektakulären Brücken, Galerien und Tunneln gehört die Strecke zum UNESCO-Welterbe. Die Reise beginnt am Bahnhof von St. Moritz, auf 1800 Metern über dem Meer. Pünktlich um 9.17 Uhr bringt Lokführer Ernst Demonti die 230 Tonnen Stahl des ''Bernina Express'' ins Rollen. Der 62-Jährige ist der dienstälteste Lokomotivführer auf der Strecke. Mit Anekdoten und Einblicke aus seinem Alltag nimmt er die Zuschauer mit auf die Reise. Nach wenigen Kilometern zieht der Zug an imposanten 4000ern vorbei. Weit oben lebt eine der größten Steinbock-Kolonien Europas. Unten im Tal, im Bahnhof Pontresinas, wacht Marianne Wyss über die Geleise. Mit einem der letzten Stellpulte der Rhätischen Bahn stellt sie die Weichen noch von Hand. Auf dem Anstieg zur Passhöhe blicken die Fahrgäste bei Morteratsch direkt auf die Bellavista. Ein vergletscherter Gratkamm von vier Gipfeln, die alle knapp 4000 Meter hoch sind. Im Talboden liegt der Morteratschgletscher, der größte seiner Art im Kanton Graubünden. Mit dem Ospizio Bernina überquert der Zug den höchsten Punkt seiner Reise, 2253 Meter über dem Meer. Ein Rekord, denn keine andere Zugstrecke in ganz Europa steigt ohne Tunnel in eine solche Höhe. Hier sitzt eine bedeutende Wasserscheide. Das Wasser des Schwarzen Sees fließt nordwärts in die Donau und später ins Schwarze Meer. Das Wasser des Weißen Sees fließt südwärts in den Fluss Po und weiter ins adriatische Meer. Der ''Bernina Express'' quietscht sich dem Puschlaver Tal entgegen. Vorbei an einem Wald mit kostbaren Schätzen aus der letzten Eiszeit: 102 Gletschermühlen. Romeo Lardi führt durch den Gletschergartens in Cavaglia. Unten im Tal liegt Poschiavo. Der Ort ist bekannt für seine Palazzi aus dem 19. Jahrhundert. Damals sind viele Puschlaver als Wirtschaftsflüchtlinge ausgewandert und haben als Zuckerbäcker in Europa und Amerika Reichtum erlangt. Zurück in Poschiavo haben sie ihren Erfolg und Reichtum mit Prunkbauten zur Schau gestellt. Kurz vor der italienischen Grenze fährt der ''Bernina Express'' durch Brusio. Dank seines Kreisviadukts wurde der Ort weltberühmt. Innerhalb von 140 Metern überwindet der ''Bernina Express'' so rund 17 Meter Höhenunterschied auf seinem Weg Richtung Italien und dem Zielbahnhof Tirano.
Untertitel16:9
17:40 Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz II
Infosendung ~50 Min
(Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz) Von Luzern über Interlaken aufs Jungfraujoch Staffel 2: Episode 4 Landschaftsbilder, Schweiz, Deutschland 2021
Entlang seiner schönsten Bahnstrecken zeigt die vierteilige Dokumentationsreihe die Schweiz, das ''Eisenbahn-Wunderland''. Eine der schönsten Linien führt von Luzern auf das Jungfraujoch. Von Luzern führt die Zentralbahn vorbei an türkisen Seen und schäumenden Wasserfällen nach Interlaken. Mit der Jungfraubahn geht es über Grindelwald vorbei an zerklüfteten Bergen und der Eiger Nordwand hinauf zum höchstgelegenen Bahnhof Europas, dem Jungfraujoch. Die Reise startet in Luzern. Mit der Zentralbahn geht es Richtung Interlaken im Berner Oberland. Kurz nach Abfahrt glitzert links der Vierwaldstättersee und rechts thront der Hausberg Luzerns, der Pilatus. Nach Giswil beginnt der Aufstieg auf den Hasliberg. Für Junglokführerin Daniela Odermatt bedeutet dies: Umschalten auf Zahnstangen-Antrieb. Man hört die Stangen greifen, die Stimmung in der Führer*innenkabine ist hochkonzentriert. Bald darauf fährt der Zug am türkisblauen Lungernsee vorbei. Das Gewässer ist ein Paradies für Hobbyfischer, die nach Regenbogenforellen angeln. Nach Lungern geht es wieder bergauf: Rund 300 Höhenmeter gilt es bis zum Brünigpass zu überwinden. Oben auf dem Pass betreibt Josef Hechenberger alias ''Grümpel-Sepp'' eine Brockenstube: Im ehemaligen Bahnhofbuffet verkauft er von Kuhglocken über Holzleitern alles mögliche - und das an 365 Tagen im Jahr, denn: ''Man weiß schließlich nie, wann der nächste Amerikaner über den Pass fährt und für 2000 Franken Kuhglocken kauft.'' Am Hang des Haslibergs, durch lichten Laubwald und vorbei an typischen Berner Oberländer Häusern, geht es danach steil bergab ins Haslital. Der Zug folgt dem Oberlauf der Aare, links und rechts stürzen sich von steilen Felsklippen Wasserfälle in die Tiefe. Bald erreicht die Zentralbahn das Ufer vom Brienzersee und den Bahnhof Brienz. Der Ort hat eine lange Tradition der Holzschnitzerei. Einmal jährlich findet hier ein Symposium mit Holzbildhauer*innen statt. Am Seeufer formen sie aus Baumstämmen faszinierende Kunstwerke. Das Filmteam blickt Sandra Kunz über die Schultern und taucht mit ihr in die Welt der Holzschnitzerei ein. In Interlaken endet die Reise mit der Zentralbahn. Nun erfolgt der Umstieg auf die Berner Oberlandbahn Richtung Grindelwald. Im Zug stößt das Filmteam auf Roland Fontanive. Der 78-Jährige ist Reiseleiter bei den Jungfraubahnen und kennt die Region wie seine Westentasche. Über Grindelwald führt die Reise vorbei an der sagenumwobenen Eiger-Nordwand, hinauf zur Station Eigergletscher. Hier befindet sich die Werkstatt der Jungfraubahnen. Ein Besuch bei den fleißigen Mechanikern zeigt, welche Herausforderungen der Bahnbetrieb in solchen Höhenlagen mit sich bringt. Der letzte Streckenabschnitt der Jungfraubahn verläuft im Tunnel durch das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Eine Meisterleistung der Eisenbahn-Baupioniere. Mit Anekdoten von Roland Fontanive und Archivbildern taucht die Dokumentation zurück in die Zeit und lässt die Geschichte des Tunnelbaus erleben. Ankunft auf dem Jungfraujoch auf 3454 Metern über dem Meer. Es ist der höchstgelegene Bahnhof Europas. Die atemberaubende Aussicht auf den Aletschgletscher und die Alpen ist der krönende Abschluss einer fesselnden Zugreise. Auch die zweite Staffel der Doku-Reihe stellt außergewöhnliche Bahnstrecken und Züge der Schweiz vor, erzählt von den Menschen, die im Zug und an den Strecken leben und arbeiten.
Untertitel16:9



Programm - Abend