3sat Programm heute

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft heute im TV Tagesprogramm?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender 3sat - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Einziges Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums. Gesendet wird ein Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt, es gibt keine Werbung.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
06:00 Faszination Fluss - Der Tagliamento
Infosendung ~20 Min
Naturdoku, Deutschland 2020
Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und durch die friulanische Tiefebene bis zur Adria-Mündung. Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Dokumentation führt entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss. Die Forschungsergebnisse des Gewässerökologen Klement Tockner und seiner Kolleginnen und Kollegen haben geholfen zu verstehen, wie andere, bereits veränderte Flüsse renaturiert werden können.Vor allem der verzweigte Mittellauf ist der am meisten gefährdete Gewässertypus. Denn am Übergang von den Alpen in das Tiefland haben sich die Menschen schon immer besonders gern angesiedelt. Zwar kann ein mächtiger Strom bei Hochwasser eine große Gefahr darstellen, aber je natürlicher er bleibt, desto mehr Rückhaltevermögen besitzt er auch. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Tagliamento haben ihre Dörfer aus Respekt vor dem Hochwasserrisiko meist in sicherer Entfernung zum Fluss gebaut und dadurch größere Probleme fast immer vermieden. Seit Jahrhunderten bildet der Tagliamento in erster Linie die Lebensgrundlage für die Bewohner an seinen Ufern. Die gesamte Landwirtschaft der friulanischen Tiefebene ist von ihm abhängig.
16:9
10:15 Sommerfrische in Kärnten: Der Millstätter See
Infosendung ~45 Min
(Lake Millstätter See: Jewel of Carinthia) Dokumentation, Deutschland, Österreich 2018 Regie: Barbara Frank
Der Millstätter See liegt inmitten von Bergen und ist mit 141 Metern der tiefste und wahrscheinlich geheimnisvollste See Kärntens. Der Film entführt in dessen Reich. Das Gebiet beginnt hoch oben in den Nockbergen und beruht auf einer fast tausendjährigen und abwechslungsreichen Kulturgeschichte. Imposante Herrschaftsvillen an den Ufern des Millstätter Sees erinnern noch heute an die Zeit der ''Sommerfrische''. Einst ein Ort klösterlicher Frömmigkeit, avancierte der See um 1900 zur Urlaubsdestination für Adel und Bürgertum. Es zog Prominente wie den späteren Nobelpreisträger für Physik, Erwin Schrödinger, und das Klimt-Modell Sonja Knips dorthin. Es war die Zeit der sogenannten Sommerfrische, als der See zum ersten Mal in seiner Geschichte touristisch entdeckt wurde. Der Wiener Adel und das Bildungsbürgertum kauften den Bauern die damals billigen Seegründe ab: Vor allem in Millstatt waren es imposante Herrschaftsvillen. Das erste Hotel, die im venezianischen Stil erbaute ''Seevilla'', öffnete seine Pforten im Jahr 1884. Der Legende nach wurde Millstatt, der größte Ort direkt am See, vom slawischen Karantanen-Herzog Domitian gegründet. ''Dieser Domitian hatte einen abenteuerlustigen Sohn, der im See bei einem Sturm umkam. Domitian ließ aus Wut und Trauer 1000 Statuen, ''Mille Statue'', aus einem Tempel entfernen und im See versenken. Man vermutet heute noch in den Tiefen des Millstätter Sees diese ''Schätze'''', weiß Monika Peitler, die künstlerische Leiterin im ''Sagamundo - Haus des Erzählens'', zu berichten. In diesem Museum werden die Sagen und Geschichten der Region weitererzählt. Zu den kulturellen und historischen Anziehungspunkten zählt das Stift Millstatt. Hier haben 400 Jahre lang die Benediktiner geherrscht, später zogen Georgsritter und zuletzt Jesuiten in die altehrwürdigen Gemäuer ein. Baulich haben alle Orden ihre Spuren hinterlassen, wie man von Franz Nikolasch, dem Begründer des Stiftmuseums, erfährt: ''Aus der Benediktinerzeit stammt die Kirche in ihrer Grundstruktur und der Teil um den Kreuzgang herum - das ist alles um 1130 bis 1140 gebaut worden und bis heute in dieser Form erhalten. Aus der Zeit der Georgsritter stammt der große Hof mit der sogenannten 500-jährigen Linde, diese Arkadengänge, und aus der Zeit der Jesuiten ist dann die Inneneinrichtung der Kirche im Barock geschaffen worden. Millstatt war wirklich das kulturelle und religiöse Zentrum für ganz Oberkärnten.'' Der Film von Barbara Frank widmet sich einem See, der oft im Schatten des bekannteren Nachbarn, des Wörthersees, steht und dessen touristisches Geschick heute von professionellen Erlebnis-Dramaturgen gemanagt wird. Längst ist es nicht mehr nur ein Ort für Sommerfrischler, sondern auch für Camperinnen und Camper sowie ein Hotspot für Kunst und Kultur in Kärnten.
16:9



Programm - Nachmittag

 
14:00 Geheimnisvolles Indien: Die Kraft des Klimas
Infosendung ~45 Min
(Universum) Naturreihe, Österreich 2017
Geheimnisvolles Indien (1/3): Die Kraft des Klimas Indiens Klima ist vor allem für die Monsunregen bekannt, die an ihrem Höhepunkt bis zu 17 Millionen Tonnen Wasser pro Minute über das Land ergießen. - Ein Film über die Kraft des Klimas. Nicht minder beeindruckend ist das andere Extrem: die Zeit der Dürre. An deren Höhepunkt lassen die Teak-Wälder in Zentralindien ihre Blätter fallen, um nicht durch Verdunstung kostbare Feuchtigkeit zu verlieren. Kahl wie in Europa im Winter stehen die Bäume dann da. Einer der wenigen, die zu dieser Jahreszeit blühen, ist der Mahua-Baum oder Indische Butterbaum. Für viele Pflanzenfresser sind seine süßen Blüten dann nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle, sondern auch das einzige Mittel, um ihren Durst zu löschen. Den Nordosten Indiens erreichen die Niederschläge erst gegen Ende der Regenzeit. Hier liegt, südlich des Brahmaputra, der Kaziranga-Nationalpark, eines der letzten Rückzugsgebiete des Panzernashorns. Wenn der anhaltende Regen den Fluss über die Ufer treten lässt, werden weite Teile des Nationalparks überflutet. Kein Problem für diesen Dickhäuter, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Nashornarten kann das indische Panzernashorn ausgezeichnet schwimmen. Schlammbäder - und emsige Parasitenjäger wie die dem Star verwandten Hirtenmaina - helfen, die Haut zu pflegen. Das Zwergwildschwein ist das kleinste Schwein der Welt - nur etwa so groß wie ein Hase - und eine der ganz besonderen Raritäten im Kaziranga-Nationalpark. Aus langen trockenen Grashalmen baut es fast kugelförmige Nester - ein perfektes Versteck auch für den Nachwuchs, der am Ende der Regenzeit geboren wird, wenn Nahrung im Überfluss vorhanden ist. Die Flaggentrappe baut kein Nest, sie legt ihre Eier direkt ins Gras. Während der Brut bietet die üppige Vegetation somit einen Vorteil, ganz anders ist das während der Paarungszeit. Um die Weibchen auf sich selbst - und ihren prächtigen Kopfschmuck - aufmerksam zu machen, springen die Hähne unter lautem Rufen bis zu zwei Meter hoch in die Luft. Mitunter müssen sie diese Übung mehrere hundertmal am Tag wiederholen, bis sie endlich wahrgenommen werden. Um aus ihren Brutgebieten in Zentralasien zu den Winterquartieren südlich des Himalajas zu gelangen, müssen Jungfernkraniche das höchste Bergmassiv der Welt überwinden. Einige Vögel gehen dabei den Steinadlern in die Falle, deren Jagdreviere sie durchqueren müssen. Nach der gefährlichen Reise wartet jedoch auf die Kraniche im Süden ein reich gedeckter Tisch, und nicht alle müssen dafür bis in die fruchtbaren Niederungen Südindiens fliegen: Die Bewohner von Khichan im Bundesstaat Rajasthan füttern die ausgehungerten Vögel mit Getreidekörnern. Diese Gastfreundschaft hat sich herumgesprochen: Tausende Kraniche finden sich hier alljährlich ein - der Ort ist mittlerweile auch zu einer Attraktion für Vogelbeobachter aus aller Welt geworden. Die großen Säugetiere wie Tiger oder der asiatische Elefant sind heute selten. Meist sind geschützte Nationalparks ihr letzter verlässlicher Lebensraum, doch genießen Tiere in der indischen religiösen Tradition ein so hohes Ansehen, dass sogar gefährliche Giftschlangen wie die Kobra in manchen Gegenden als Mitbewohner willkommen sind. Auch in Indien werden Tiere in freier Wildbahn immer weiter zurückgedrängt, doch die Natur ist mit den Traditionen und dem Leben der Menschen so stark verwoben, dass es ihr dennoch gelingt, sich zu behaupten. Die Reise durch den indischen Subkontinent dokumentiert, dass es abseits der modernen Welt immer noch Nischen unverfälschter Natur, aber auch erfolgreiches Zusammenleben von Mensch und Tier zu entdecken gibt.
Untertitel16:9
16:15 Magie des Monsuns: Ruhe vor dem Sturm
Infosendung ~45 Min
(Universum) Naturreihe, Österreich 2014 Regie: James Honeyborne Moderation: Marin Berlakovich
Magie des Monsuns (1/4): Ruhe vor dem Sturm Ein Wetterphänomen beherrscht ganz Südostasien von Tibet bis nach Australien: der Monsun. Er bringt Regenzeiten mit den größten Niederschlagsmengen der Erde, aber auch Trockenperioden. In seinem Einflussgebiet hat er der gesamten Natur seinen Stempel aufgedrückt. Aber der Monsun hat auch die Kulturen im Fernen Osten mitgestaltet. Die Dokumentation führt in eine Welt, die dem gewaltigen Wettersystem völlig unterworfen ist. Der Film steht ganz im Zeichen der Zeit vor dem großen Regen, der Jahreszeit, die von den australischen Aborigines ''Gunumeleng'' genannt wird: Noch ist es trocken im tropischen Norden des Kontinents, Wasser ist Mangelware. Flughunde versammeln sich am Roper River, der aus unterirdischen Quellen gespeist wird und auch um diese Zeit Wasser führt. Doch wo sie ihren Durst löschen, lauern auch Krokodile auf Beute. Die Hitze in Australien ist einer der Gründe für die Entstehung des Monsuns: Die heiße Luft über der riesigen Landmasse steigt auf, feuchte Luft vom Meer wird angezogen. Immer mehr Wolken türmen sich auf, bis sie sich endlich in heftigen Gewitterschauern ergießen. Doch bevor der erlösende Regen endlich kommt, droht dem ausgedörrten Land zusätzlich Gefahr: Immer wieder werden verheerende Buschfeuer durch Blitzschlag aus Trockengewittern ausgelöst. Weiter nördlich, auf der indonesischen Insel Sumatra, folgt auch das Leben der Orang-Utans dem Rhythmus des Monsuns. Die Muttertiere kennen ihren Lebensraum genau, sie wissen nicht nur, wo in ihrem Wald die Bäume stehen, die in der Trockenzeit essbare Früchte tragen, sie haben auch eine Art ''Kalender'' im Kopf, wo genau verzeichnet ist, wann es sich lohnt, die einzelnen Bäume aufzusuchen. Ein junger Orang-Utan bleibt jahrelang bei seiner Mutter und lernt von ihr auch andere nützliche Dinge, zum Beispiel, wie man ein großes Blatt als Regenschirm verwendet, wenn die schweren Niederschläge kommen. Für die Tiger in Zentralindien ist die Zeit vor den Monsunregen günstig, um ihre immer hungrigen Jungen mit genügend Nahrung zu versorgen: Ihre bevorzugte Beute, die Axishirsche, müssen sich in der Nähe der wenigen verbleibenden Wasserstellen aufhalten, um nicht zu verdursten. Doch die Hirsche haben ein Frühwarnsystem entwickelt: Sie äsen gern gemeinsam mit Hanuman-Languren. Die Affen sehen die Tiger oft frühzeitig und warnen die Axishirsche vor dem Angriff der Großkatzen. Mit eindrucksvollen Bildern zeigt die Sendung die Macht dieses großräumigen Wettersystems, seine Auswirkungen auf Asien und Australien, auf Tier und Mensch. So auch Holi, das ''Fest der Farben'', eine der ältesten Feierlichkeiten Indiens. Mit diesem Fest möchten die Menschen den Monsun willkommen heißen, jene Kraft, die in der unmittelbar bevorstehenden Regenzeit die durstige und staubige Landschaft mit Wasser reich beschenken soll.
Untertitel16:9
17:45 Magie des Monsuns: Im Bann der Dürre
Infosendung ~45 Min
(Universum) Naturreihe, Österreich 2014
Magie des Monsuns (3/4): Im Bann der Dürre Monsun ist nicht gleich Regen. Das Wetterphänomen hat noch ein Gesicht: die langen Phasen der Dürre. Die Dokumentation zeigt, wie der Monsun das Dasein der Tier- und Pflanzenwelt bestimmt. In dieser Zeit sorgt der Monsun etwa in Australien für verheerende Brände, weiter nördlich, in Asien, stellen Tier- und Pflanzenwelt ihren Lebenszyklus gänzlich auf den Monsun ein. Alle Lebewesen müssen in dieser Phase ihre Ausdauer unter Beweis stellen. Sehr gut angepasst an die erschwerten Bedingungen während der Dürreperiode sind die wilden Wellensittiche in Australien. In der Mitte des fünften Kontinents, dem Lebensbereich der kleinen grün-gelben Vögel, herrscht fast durchgängig Trockenheit. Nur sehr selten dringen Regenfälle bis dorthin vor. Nahrung finden die Wellensittiche in nährstoffreichen Samen. Um ihren Durst zu stillen, müssen sie weite Strecken zurücklegen. Zu Tausenden suchen sie dabei nach künstlichen Wasserlöchern. Wellensittiche, aber auch andere Vögel oder etwa Kängurus, werden von den Oasen in der Wüste, die zumeist Nutztieren als Tränke dienen sollen, schier magnetisch angezogen. Die Präsenz der Sittiche lockt aber auch Fressfeinde an: Es sind Falken, die in den Schwärmen nach Beute jagen. Das nasse Vergnügen ist für die Wellensittiche daher nicht ohne Gefahr. Ebenfalls nicht ungefährlich sind Dürre und Hitze für die Hirschziegenantilopen Indiens. Im Gegensatz zu den meisten Tieren weicht diese Antilopenart der stechenden Sonne nicht aus - stattdessen veranstalten die jungen Böcke mit dem teils schwarz gefärbten Fell in der Gluthitze ein besonderes Schauspiel: Nur wenn es ihnen gelingt, einen kleinen Streifen Grasland in der prallen Sonne gegen Konkurrenten zu verteidigen, haben sie auch Aussicht auf Paarung. In der brütenden Hitze, für die ebenfalls der Monsun verantwortlich ist, stehen sich die rivalisierenden Böcke gegenüber. Es geht bei diesen Kämpfen jedoch nicht nur um das Vorrecht auf die Antilopenweibchen - es geht genau genommen um Leben und Tod. Denn zusätzlich zu den Rivalen müssen sich die Böcke vor einer weiteren Gefahr in Acht nehmen: vor indischen Wölfen. Diese observieren gelassen das Wetteifern der Böcke - und halten Ausschau nach verletzten oder erschöpften Tieren. Mit eindrucksvollen Bildern zeigt die Reihe ''Magie des Monsuns'' die Macht dieses größten Wettersystems der Erde. Der Monsun ist kraftvoll, er ist Lebensspender und Zerstörer zugleich. Sein Einfluss reicht von Indien über die Inseln Südostasiens bis nach Australien. Und die Magie des Monsuns hat zwei Seiten: jene des Regens im Überfluss und jene der Dürre und Hitze.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
20:15 Fischer sucht Frau
Spielfilm ~90 Min
Komödie, Deutschland 2018 Regie: Sinan Akkus Autor: Judith Westermann Musik: Tim Neuhaus Kamera: Harald Cremer
Alex (Sebastian Fräsdorf) steht kurz davor, in seiner Wahlheimat Hamburg endlich sein eigenes Ding zu machen und ein IT-Unternehmen zu gründen. Ausgerechnet jetzt fordert ihn das Sozialamt auf, für die Pflege seines Vaters Fred (Uwe Rohde) aufzukommen, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Wenn Alex wirklich zahlen muss, fehlt ihm das Startkapital fürs eigene Geschäft! Um sein Erspartes zu retten, fährt Alex zu seinem Vater, mit dem er seit Jahren kein Wort mehr gesprochen hat. Sein Plan, mit dem Verkauf des Elternhauses die Pflege zu finanzieren, stößt bei seinem übellaunigen alten Herrn auf erbitterten Widerstand. Auch die Lage des Hauses ist ein Problem, denn in dem abgelegenen Fischerdorf Stresund gehen die Lichter nach und nach aus, weil es an Frauen fehlt. Die sind vergeben, verstorben - oder weggezogen. Nur Alex'' Jugendliebe Marie (Cornelia Gröschel) ist noch da und zu haben. Aber auch sie will sich auf keinen der Herren einlassen. Also muss Alex irgendwie Frauen herschaffen, um Stresund für Neubürger attraktiv zu machen - und um sein Elternhaus verkaufen zu können. Seine Idee mit Speed-Datings lockt tatsächlich heiratswillige Großstädterinnen an. Damit dabei etwas herauskommt, muss Alex den maulfaulen Fischern erst einmal das Flirten beibringen. Auch sein endgültiger Abschied gestaltet sich schwerer als gedacht: Je mehr Alex die raue Heimatluft schnuppert, umso mehr fühlt er sich am richtigen Platz. Sebastian Fräsdorf kehrt in ''Fischer sucht Frau'' als Wahlhamburger Alex in seinen ungeliebten Geburtsort an der Küste zurück und übernimmt dort eine fast unmögliche Aufgabe: Für die schwer vermittelbaren Junggesellen des aussterbenden Dorfes will er heiratswillige Partnerinnen herbeischaffen! Dass der Heimkehrer aus der Großstadt dabei alles andere als selbstlos ist, behält er erst einmal für sich. Die Komödie bietet eine frische Brise norddeutschen Humors, pfiffige Dialoge und liebevoll gezeichnete Charaktere. Alex'' Vater wird von Uwe Rohde gesielt, der seit 2004 in der NDR-Serie ''Neues aus Büttenwarder'' zu sehen ist. In die Rolle der Jugendliebe von Alex schlüpft die Dresdner ''Tatort''-Kommissarin Cornelia Gröschel.
DolbyUntertitel16:9HDTV
21:45 kinokino
Infosendung ~15 Min
Filmmagazin Kinomagazin, Deutschland 2021
Roboter-Mädchen als Kindersatz - The Trouble with being born Mars-Filme - im Visier der angehenden Astronautin Verstörendes Film-Experiment - Gefangen im Netz Roboter-Mädchen als Kind-Ersatz Verstörendes Film-Experiment online-Shortcuts Shortcuts Boom der Mars-Filme Mars-Filme - im Visier der angehenden Astronautin Gleich zwei neue Produktionen begeben sich auf Mars-Mission: Das Drama ''Proxima - die Astronautin'' und das Weltraum-Kammerspiel ''Stowaway''. Auf der Leinwand kann viel erzählt werden, aber was davon ist realistisch - und was fantasiereicher Sternenstaub? In ''kinokino'': Die Astrophysikerin und Astronauten-Anwärterin Suzanna Randall, die ihre Einschätzung zum Boom der Mars-Filme gibt. Verstörendes Film-Experiment - Gefangen im Netz Drei junge Schauspielerinnen, die noch aussehen wie Teenager, werden für zehn Tage in nachgebaute Kinderzimmer gesetzt. Mit Profilen auf einschlägigen Chat-Plattformen gehen die Frauen online. Kurz darauf melden sich wesentlich ältere Männer - die vor sexuellen Anzüglichkeiten nicht zurückschrecken. ''Gefangen im Netz'' ist ein Experiment, das schwer erträglich ist und wütend macht. In ''kinokino'': Regisseurin Barbora Chalupová zu dem aufwühlenden Dokumentarfilm, der zu den meistgesehenen Produktionen Tschechiens gehört. Roboter-Mädchen als Kindersatz - The Trouble with being born Elli ist zehn Jahre alt und aus Erinnerungen zusammengebaut. Denn sie ist eine Androidin, eine Maschine in Gestalt eines Menschen, die bei Georg lebt und ihn Papa nennt. Ihm dient sie als Ersatz für die verschwundene Tochter und ist gleichzeitig Projektionsfläche für sein pädophiles Begehren. ''The Trouble with being born'' ist ein Gedankenexperiment und preisgekrönter Abschlussfilm. Die Idee dahinter erklärt die österreichische Regisseurin Sandra Wollner in ''kinokino''. In den Shortcuts Kurz-Kritiken zu Steven Soderberghs neuem Film ''No Sudden Move'' und zur Fortsetzung des Überraschungs-Horrors ''A Quiet Place 2''. Außerdem bieten unsere ONLINE-Shortcuts: No Sudden Move, A Quiet Place 2, Gefangen im Netz, Proxima - Die Astronautin, Stowaway Und in den HEIMShortcuts Kritiken zu den Neuheiten im Heimkino: - Made in Italy - Quartett - Ewig junge Leidenschaft - Jim Knopf und die Wilde 13 - Midsommar - Basic Instinct 4K
16:9
23:25 Challenger - Ein Mann kämpft für die Wahrheit
Spielfilm ~90 Min
(The Challenger Disaster) Drama, England, USA 2013 Regie: James Hawes Autor: Kate Gartside Musik: Chris Letcher Kamera: Lukas Strebel
Es ist ein weltumspannender Schock, als am 28. Januar 1986 das Space Shuttle der amerikanischen Challenger-Mission in 15 Kilometern Höhe explodiert - nur 73 Sekunden nach seinem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben. Im Angesicht dieser nationalen Tragödie und des bislang schwersten Unfalles in der Raumfahrtgeschichte der USA lässt Präsident Ronald Reagan eilig eine Untersuchungskommission einberufen, in die auch der Physik-Professor Dr. Richard Feynman (William Hurt) geladen wird. Feynman, Gewinner des Nobelpreises und eine internationale Koryphäe auf seinem Gebiet, zeigt sich zunächst unwillig. Er möchte nicht mehr in politische Angelegenheiten hineingezogen werden. Aus gutem Grund: In den 1940er Jahren war er an der Entwicklung der Atombombe beteiligt, was nicht nur sein Gewissen belastet, sondern ihm zudem eine schwere Krebserkrankung einbrachte, deren Auswirkungen immer akuter werden. Trotzdem fliegt er nach Washington, um der Kommission mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft muss der kritische Physiker erkennen, dass die versammelten Experten unter Führung des strengen Chairman William Rogers (Brian Dennehy) eher an bürokratischen Regelwerken als an einer raschen Aufklärung der Katastrophe interessiert sind. Damit will sich Feynman nicht zufriedengeben und beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Er reist ins Raumfahrtzentrum nach Alabama und befragt Mitarbeiter der NASA, doch niemand will offen sagen, was bei dem Challenger-Unfall fehlgeschlagen sein könnte. Nur mühsam gelingt es ihm, Indizien zusammenzutragen, die auf schlechte Managemententscheidungen und fragwürdige technische Lösungen hindeuten. Doch dann verschwinden Aufzeichnungen, und auch von seinen befangenen Kommissionskollegen scheint er nicht viel zu erwarten zu haben. Nur der Air-Force-General Donald Kutyna (Bruce Greenwood) signalisiert ihm vorsichtig seine Unterstützung. Mit seinen ureigenen Mitteln nimmt Feyman den Kampf auf. Die erste Spielfilmproduktion des amerikanischen Science Channels entstand in Koproduktion mit der britischen BBC und beruht auf dem Buch ''Kümmert Sie, was andere Leute denken?'', das der renommierte Physiker Richard P. Feynman gemeinsam mit seiner Frau Gweneth kurz vor seinem Krebstod veröffentlichte. Aus Feynmans brisanten Aufzeichnungen und den ihnen zugrundeliegenden Fakten destillierte der britische Regisseur James Hawes einen faszinierenden Verschwörungsthriller im Geiste großer Vorbilder wie ''Die Unbestechlichen'', der einmal mehr zeigt, wie rücksichtslose geschäftliche Interessen zu menschlichen Tragödien führen können. Der charismatische Nobelpreisträger wird kongenial von William Hurt verkörpert.
Untertitel16:9HDTV



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