TV-Programm arte heute

   

Die Schwerpunkte des Programms sind Kultur, Europa und die Vermittlung von Informationen aus vorzugsweise ungewöhnlichen Perspektiven. Der Sender ist bekannt für hochwertige Dokumentationen und ein originelles Senderdesign.
Was läuft im TV-Programm von arte?

Vormittag
 
00:05 Hippolyte et Aricie
Musik ~155 Min
Mit der ganzen Palette barocker Klänge, prachtvollen Tanz- und Chorszenen, mit Göttererscheinungen, spektakulären Naturgewalten und Ungeheuern entführt die Geschichte der beiden Liebenden Hippolyte und Aricie die Zuschauer ins Reich des Wunderbaren. Im Alter von bereits 50 Jahren präsentierte Jean-Philippe Rameau diese seine erste Oper an der Pariser Académie Royale de Musique - und er revolutionierte damit die Musik seiner Epoche. 'Diese Oper enthält genügend Musik, um daraus zehn zu schaffen', urteilte ein Zeitgenosse. Mit neuartiger Harmonik, raffinierter Rhythmik und farbreichen Orchestersätzen schockierte Rameau zwar so manchen Zeitgenossen, vor allem die Anhänger seines der Tradition verhafteten Kollegen Lully, aber der Erfolg des großen Musikdramatikers war nicht aufzuhalten. Rameau wurde schließlich sogar von Ludwig XV. in den Adelsstand erhoben, zum Kabinettskomponisten ernannt und erhielt eine Pension von 2.000 Livres. An der Berliner Staatsoper hat sich ein wahres 'Dreamteam' zusammengefunden, um Rameaus barocke Zauberwelt auf die Bühne zu bringen. Sir Simon Rattle dirigiert ein exzellentes Sängerensemble - und erstmals die Alte-Musik-Spezialisten des Freiburger Barockorchesters. Regisseurin Aletta Collins, die unter anderem schon am Royal Opera House Covent Garden und bei den Salzburger Festspielen inszenierte, setzt als Choreographin auch auf die emotionalen Effekte großer Tanzszenen. Ólafur Elíasson schließlich transportiert die überbordende Theatralität der Barockoper mit aufwändiger Technik und der Hilfe von Farbe, Licht, Spiegelungen und Bewegung ins 21. Jahrhundert.
03:50 In der Welt zuhause
Infosendung ~30 Min
Das Dorf Kandovan liegt in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan auf 2.300 Meter Höhe, rund 600 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Teheran. Vulkanausbrüche haben vor einer Million Jahren Steinkegel an den Hängen des Gebirges geformt, in die die Menschen Höhlen gruben und so ein ganzes Dorf schufen. Diese Wohnform - auch als Höhlenhäuser bekannt - ist die älteste der Welt. Wie leben die etwa tausend Einwohner in ihren Felsenhäusern inmitten der Berge heute? Der Händler Ahad lebt seit seiner Geburt in Kandovan, dem einzigen heute noch bewohnten Höhlendorf. Auf der Suche nach einem Zufluchtsort abseits des Kriegs und der Kälte fanden die ersten Menschen vor 800 Jahren, so heißt es, Zuflucht in den Bergen. Sie höhlten das Gestein aus und entwickelten einen einfachen, kargen Lebensstil. Die organische Architektur des Dorfes passt sich weitgehend den natürlichen Strukturen an. Die sanft geformten, dicht aneinandergereihten Kegel erinnern an riesige Termitenhügel: Das Dorf besteht aus robusten Felsen, in die kleine Türen und Fenster gehauen sind, ringsherum winden sich steile Gassen. Das vulkanische Gestein eignet sich optimal als Wohnraum: Es lässt sich gut bearbeiten, hält Naturkatastrophen stand und schafft eine angenehme Raumtemperatur. Die Bescheidenheit in der Wohnkultur von Kandovan veränderte sich über all die Jahre kaum, erst der Einzug der Elektrizität in das Dorf erforderte eine Umgestaltung. Doch trotz des teilweise extremen Klimas und der Isolation fühlen sich die Dorfbewohner hier wohler als an jedem anderen Ort, sie haben gelernt, autark und im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben.
05:00 Stars von morgen
Infosendung ~45 Min
Unter Rolando Villazóns 'Stars von morgen' sind dieses Mal einige, die ihre Feuertaufe bei bedeutenden Wettbewerben, auf internationalen Bühnen oder auch mit ihren ersten CD-Veröffentlichungen bereits bestanden haben. Ein Höhepunkt in der Karriere der Sopranistin Katharina Konradi war 2017 ihr Auftritt bei der Saisoneröffnung in der Hamburger Elbphilharmonie. Geboren in Kirgisistan kam sie mit 15 Jahren nach Deutschland. Sie war Preisträgerin des Bundeswettbewerbs 'Jugend Musiziert', gewann den Deutschen Musikwettbewerb 2016 und zählt zu den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie spielt heute die 'Unschuld vom Lande' aus der 'Fledermaus'. Auch Elsa Dreisig hat durch spektakuläre Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam gemacht: ob 2015 beim 'Königin Sonja Wettbewerb' in Oslo oder mit dem Publikumspreis bei den 'Neuen Stimmen'. Spätestens seit dem Gewinn von Plácido Domingos Gesangswettbewerb 'Operalia' strahlt sie als neuer Stern am Himmel des Operngesangs. Sie brilliert heute mit der 'Juwelenarie' aus Charles Gounods 'Faust'. Wenn man mit 15 Jahren schon auf einer Stradivari spielt, Preise bei bedeutenden internationalen Wettbewerben gewinnt und mit gerade 26 Jahren Professor an einer Musikhochschule wird, dann hat man als Geiger offensichtlich alles richtig gemacht. Tobias Feldmann zeigt mit Mendelssohns Violinkonzert sein geigerisches Können. Sie haben für die ehemalige Königin Beatrix gespielt sowie König Willem-Alexander und Königin Maxima beim Staatsbesuch in Polen begleitet: die beiden Pianisten Lucas und Arthur Jussen sind überall gern gesehene Gäste. Auf den großen Konzertbühnen der Welt begeistern die frisch gebackenen 'Opus'-Preisträger mit virtuoser Spielfreude - und abseits der Bühne mit Witz und Charme. Sie spielen ein Stück ihres Kollegen und Freundes Fazil Say.
07:15 360° Geo Reportage
Infosendung ~45 Min
In Tunis gibt es nur eine Handvoll Tätowierer, die 28-jährige Manel Mahdouani ist die einzige Frau unter ihnen. Sie hat kein eigenes Studio, ihr Beruf wird nicht anerkannt. Aber sie hat viele junge Kunden, die statt der westlichen 'In'-Motive alte Berbermotive tätowiert bekommen wollen. Manel macht sich auf die Suche nach alten Frauen, die die Tätowierungen nicht nur auf ihren Gesichtern und Körpern tragen, sondern auch die Geschichten dazu kennen. '360° Geo Reportage' ist mit der jungen Tätowiererin Manel auf den Spuren der Vergangenheit unterwegs. Manel Mahdouani tritt von Tunis aus ihre Reise in den Süden des Landes an. Sie möchte jene Frauen treffen, die sich in ihrer Jugend tätowieren ließen. Ihre Motivation: Eine berufliche und persönliche Neugier, denn auch in ihrer Familie war die Großmutter tätowiert, und sie möchte mehr über die Vergangenheit ihrer eigenen Familie erfahren. Sie gehört zu der Generation, die nichts mehr über die Beweggründe der Großeltern weiß und daher den 'Schleier' dieser Tradition heben möchte. Warum ließen sich Männer wie Frauen diese rätselhaften Motive auf Gesicht und Körper tätowieren? Auf dem Land erfährt sie erstmals etwas über die Bedeutung der Tätowierungen, und manchmal sind es sogar recht intime Bekenntnisse, die die über 80-jährigen Großmütter ihr preisgeben. Je mehr Manel in den Süden des Landes vordringt, desto komplizierter wird die Recherche, denn einer jungen Fremden gegenüber ist man hier nicht automatisch aufgeschlossen. Doch am Ende ihrer Reise hat die Tätowiererin einen reich bestückten Skizzenblock im Gepäck und kehrt voller Hoffnung und Zuversicht in die Hauptstadt zurück. Wird sich ihr Engagement auszahlen und sich die Ächtung ihres Berufes irgendwann legen? Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
08:45 Stadt Land Kunst
Infosendung ~50 Min
Hongkong, eine Stadt im Geist des Feng-Shui London oder Die Geburt einer Revolution Pasolini, ein Kind Bolognas (1): Pasolini, ein Kind Bolognas Ein Blick von oben auf die Dachziegel und Backsteinfassaden Bolognas erklärt den Beinamen der 'roten Stadt'. In der zugleich bürgerlichen und revolutionären Landeshauptstadt der Emilia-Romagna kam 1922 Pier Paolo Pasolini zur Welt. Der junge Mann besuchte die Universität Bologna in einer Zeit, in der die italienische Gesellschaft vom Gift des Faschismus zersetzt war. Hier konsolidierte er seine klassische Bildung und formte den kritischen Geist, der ihn zu einem der subversivsten italienischen Künstler des 20. Jahrhunderts machen sollte. (2): Hongkong, eine Stadt im Geist des Feng-Shui Vor dem Hintergrund der Berge von Kowloon ragt ein Wald aus Glas und Stahl in den Himmel: So kennt man das Stadtbild von Hongkong. Kaum jemand vermutet, dass die Aufstellung dieser Hochhäuser, Symbol für die Modernität der Stadt, einer alten chinesischen Lehre folgt. Bei jedem Architekturprojekt werden Feng-Shui-Meister befragt, um die Bauwerke der Menschen in Harmonie mit der Natur zu positionieren. (3): London oder Die Geburt einer Revolution Der Buckingham Palace im Herzen Londons ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen des Vereinigten Königreichs. 1837 erklärte Königin Victoria das einstige Stadthaus des Duke von Buckingham zur Hauptresidenz der britischen Monarchen. Einige Jahre später traf die Regentin hier eine maßgebliche Entscheidung, die für ihre Geschlechtsgenossinnen eine echte Revolution bedeutete.
11:25 Deltas der Welt
Infosendung ~50 Min
Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als 'Superfrucht', der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme - der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden - sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.


Nachmittag
 
14:00 Hoffnung und Ruhm
Spielfilm ~110 Min
Der neunjährige Bill Rohan lebt mit seiner Familie in einem Londoner Vorort, als 1939 der Krieg ausbricht. Sein Vater Clive meldet sich freiwillig zur Armee, und Mutter Grace bleibt mit den drei Kindern allein zurück. Unterstützt von Onkel Mac, dessen Frau Molly und den Nachbarn meistert sie die Kriegsjahre so gut es geht. Für Billy, seine fünfjährige Schwester Sue und seine sechzehnjährige Schwester Dawn beginnt eine abenteuerliche Zeit, denn neben den angsteinflößenden Luftangriffen gibt es jede Menge aufregende Dinge zu erleben: Billy wird Mitglied einer Jungenbande, die den ganzen Tag in den Trümmern zerbombter Häuser spielt, und Dawn verliebt sich in den kanadischen Soldaten Bruce, der sie heiraten will. Bei einem Ausflug ans Meer mit Onkel Mac erfährt Bill, dass Mac einmal die große Liebe seiner Mutter war. Doch Grace bleibt ihrem Mann treu. Als eines Tages ihr Haus mit allem Hab und Gut niederbrennt, muss Grace mit Billy, Sue und der inzwischen schwangeren Dawn zu den Großeltern aufs Land ziehen. In deren idyllischem Haus an der Themse verbringen die Kinder einen wunderbaren Sommer, ungefährdet von den feindlichen Angriffen auf die nahe gelegene Hauptstadt. Sie baden, fahren Boot und fischen. Auch Bruce taucht wieder auf: Er ist desertiert, um sein Versprechen einzulösen und Dawn zu heiraten. Noch am Tag der Hochzeit bringt sie ihr Kind zur Welt. Doch es kommt noch 'besser': Als Bill nach den Sommerferien in die Schule zurück soll, steht das Gebäude, von feindlichen Bomben getroffen, in Flammen. In 'Hoffnung und Ruhm' verarbeitet John Boorman eigene Kindheitserlebnisse.
17:40 Die freien Frauen des Hindukusch
Infosendung ~55 Min
In der Region Chitral, im Nordwesten Pakistans, leben die Kalasha, eine animistische Ethnie, die um das Überleben ihrer Kultur kämpft. Vom 19. Jahrhundert bis heute sank ihre Anzahl von 100.000 auf 4.000; die Rechte der überlebenden Minderheit werden von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit zunehmend beschnitten. Die Dokumentation zeigt die emanzipierte Stellung der Kalasha-Frauen und die Kämpfe der Kalasha-Gesellschaft für die Bewahrung ihrer Lebensweise und den Zugang zu Bildung. Die Hauptprotagonistin Shamin, eine intelligente und charismatische junge Frau, hat in Islamabad studiert, um als Sozialarbeiterin in ihre Gemeinschaft zurückzukehren. Athanasios Lerounis, ein griechischer Lehrer, arbeitete knapp 30 Jahren in den Kalasha-Tälern. Er gründete die erste Schule, in der die Sprache der Kalasha Unterrichtssprache ist. Lerounis, der von den Taliban gekidnappt und dank massiver Mobilisierung der Kalasha freigelassen wurde, ist mittlerweile nach Griechenland zurückgekehrt; in Pakistan hat er Einreiseverbot. Auch das griechische Filmteam musste das Land verlassen, eine pakistanische Crew schloss die Dreharbeiten ab. Der Film gibt vielfältige Einblicke in das Leben der Kalasha: Wie sich beim Joshi-Fest neue Paare finden, welche Rolle der Wein in den religiösen Ritualen spielt, warum die Frauen während ihrer Monatsblutung in ein spezielles Gebäude übersiedeln und wie sie sich gegen das Anlegen des Schleiers wehren und stattdessen weiter ihre traditionelle Tracht tragen. Die Kashala, eins der letzten animistischen Völker der Region, waren schon lange vor der Entstehung des Islam in Chitral zu Hause.


Abend
 
23:25 Agnès Varda - Publikumsgespräche
Infosendung ~60 Min
Wie lässt sich eine persönliche Handschrift beim Filmemachen beschreiben? Agnès Varda kommentiert auf sehr anschauliche Weise die Struktur ihrer Kurz- und Spielfilme sowie ihre Dreh- und Schnittentscheidungen anhand von unterschiedlichsten Filmausschnitten. In ihren Werken vereint sie Formstrenge und Einfachheit mit einem unglaublichen Reichtum an Regieeinfällen.Sie spricht über die Entstehung ihrer Werke wie 'Hundert und eine Nacht', den sie als Hommage zum hundertsten Geburtstag des Kinos mit Gastauftritten vieler Stars des europäischen und US-amerikanischen Kinos inszenierte, sowie über ihr Werk 'Jacquot de Nantes'. Der Film ist eine liebevolle Erinnerung an ihren Ehemann, den Regisseur Jacques Demy (u.a. 'Die Regenschirme von Cherbourg'), der im Oktober 1990 an Aids starb. Er erzählt von dem Jungen Jacquot aus Nantes, der schon früh seine Liebe zum Kino entdeckt und gegen den Willen seines Vaters Filmemacher werden will.Ob Außenseiter, Aufrührer oder Ungeliebte - Vardas Dokumentarfilme bringen ihre Empathie für den Anderen zum Ausdruck. Auch für abstrakte Themen wie das Glück, so der Titel ihres poetischen Films 'Das Glück aus dem Blickwinkel des Mannes' (1965), hat sie Formen und Farben gefunden. In 'Mauerbilder' lädt sie den Zuschauer auf eine eindringliche Reise durch eine faszinierende Welt in Los Angeles ein, in der Mauern, Hauswände und Betonbrücken von Künstlern in überdimensionale Gemälde verwandelt worden sind.Wie sich durch Zufall oder im Vorbeigehen gefilmte Bilder in Gefühls-'Bilder' jenseits der äußeren urbanen Landschaft übertragen lassen, ergründet sie in 'Menschengesichter', der als Antwort' auf den ein Jahr zuvor entstandenen dokumentarischen Film 'Mauerbilder' entstanden ist. In Vardas experimenteller Filmsprache ist ihre Freude unverkennbar, unterschiedlichste Orte, Gesichter und Lebensläufe zu entdecken.