TV-Programm arte 23.08.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft im TV-Programm von arte am 23.08.?

Das arte Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
06:15 ARTE Reportage
Infosendung ~50 Min
Äthiopien: Gelobtes Land der Rastafari (1): Bangladesch: Die Kinder der SchandeNeun Monate nach der Vertreibung der Rohingyas wurden tausende Babys geboren - auch die Kinder der Vergewaltiger aus Myanmar ...In den improvisierten Lagern mit inzwischen 1 Million Flüchtlingen der muslimischen Minderheit der Rohingyas leben vermutlich tausende junge Mütter ''in Schande'' - denn die Väter ihrer neun Monate nach der Vertreibung geborenen Kinder sind Soldaten und Milizionäre aus Myanmar, die sie in ihren Dörfern vergewaltigten und nach Bangladesch vertrieben. Keiner weiß genau, wie viele Frauen so leben müssen, denn Vergewaltigung ist ein Tabu in ihrer Gemeinschaft. Vermutlich gelang es manchen Frauen, ihr Kind abzutreiben; andere gaben ihr Kind nach der Geburt weg in andere Familien, um der Schande zu entgehen; einige Mütter wurden samt Kind von ihren Männern verstoßen, weil die Familienehre befleckt war von der ''fremden Frucht''. Eine Handvoll junger Frauen aber wehrt sich auf eine bemerkenswerte Weise gegen die Fatalität der Familienehre: Sie bestehen darauf, ihr Kind zu behalten, denn es kann ja nichts dafür, und sie hoffen auf eine neue Zukunft - mitten in der Ungewissheit eines ethnischen Konflikts, dessen friedliche Beilegung noch in den Sternen steht.(2): Äthiopien: Gelobtes Land der Rastafari200 Kilometer südlich von der Hauptstadt Addis Abbeba liegt nahe der Stadt Shashemene das gelobte Land der Rastafari.Heute leben noch ein paar hundert Rastafari in der ''Vorstadt'' Shashemenes, die meisten sind Nachkommen der Gründer dieser Gemeinde aus Jamaica, den USA und einigen europäischen Ländern. Es ist eine Welt für sich, ein heiliger Ort, den Nicht-Rastas, ob schwarz oder weiß, nur nach Zahlung einer Gebühr betreten dürfen - wie eine symbolische Opfergabe zur Begleichung der Schuld von 300 Jahren Kolonialgeschichte.In den Jahrhunderten nach der Entdeckung der Karibik und von Amerika durch Christoph Columbus entführten die Kolonialmächte 15 Millionen Afrikaner als Sklaven vor allem in die Neue Welt. Als 1930 Ras Tafari Makonnen als, der Legende nach, 225. Nachfolger von König Salomon und der Königin von Saba, zum Kaiser von Äthiopien gekrönt wurde, nannte er sich Haile Selassi - König der Könige. Für die Befreiungsbewegung der Schwarzen auf Jamaica war er der künftige Erlöser von den Ketten Babylons, der verhassten Welt der Weißen. Als der Kaiser 1935 von der Armee des faschistischen Italien ins Exil getrieben wurde, half ihm auch die Gemeinde der Rastafari, seinen Thron zurück zu erobern. Dafür schenkte er den Rastas zum Dank 500 Hektar Land bei Shashamene. Bis heute ist Äthiopien das Paradies der Rastafari und Haile Selassi ihr Messias.
16:9
07:15 Geo Tour
Infosendung ~45 Min
Voll konzentriert reibt Nilesh Madale seinen Körper mit einem Gemisch aus Sand, Öl und Kräutern ein, damit er seinen Gegner mit festem Griff zu Boden ringen kann. Er ist Kushti-Kämpfer im indischen Mumbai. Wenn Nilseh in den Ring steigt, geht es für ihn und die meisten seiner Kontrahenten nicht nur um Sieg oder Niederlage: Er kämpft für ein besseres Leben! ''Geo Tour'' hat die letzten Kushti-Kämpfer von Indien besucht, deren Sport gerade wieder auflebt. Am Lugu-See im Südwesten Chinas lebt das Volk der Mosuo. Bei ihnen bestimmen die Frauen über alles, was wichtig ist: Sie tragen die Verantwortung für die Familie, wählen ihre Liebhaber, vererben Namen und Besitz an die Töchter. Hier ist die 29-jährige Lamu Mian Zhe aufgewachsen und bald wird sie die Führung der Familie übernehmen. Glocken sind seit jeher aus christlichen Kirchen nicht wegzudenken. Im süditalienischen Agnone werden sie noch heute nach traditionellen Methoden hergestellt. Die Glockengießerei Marinelli blickt auf eine tausendjährige Tradition zurück. Die Brüder Armando und Pasquale führen in der 24. Generation den Betrieb, bei dem auch der Vatikan seine Glocken bestellt. Nun sollen sie eine kleine Glocke für die Gemeinde Monopoli herstellen. Ein kleiner, aber feiner Auftrag, bei dem ''Geo Tour'' ihnen über die Schultern geschaut hat. Mate-Tee ist das Nationalgetränk Argentiniens. Aber Mate ist nicht nur ein Getränk, es ist auch ein Baum: der Yerba Mate. Und mehr als das: Es ist ein tiefes Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Heimatliebe quer durch alle Alters- und Sozialschichten.
16:9
09:30 Geheimnisvolle Schwarze Löcher
Infosendung ~55 Min
Ein kleines Piepen revolutionierte das Verständnis des Universums: Es ist der Beweis dafür, dass vor einer Milliarde Jahren zwei massive Schwarze Löcher kollidierten und dabei eine Gravitationswelle auslösten, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegte - bis sie schließlich im September 2015 die Erde erreichte. Schwarze Löcher sind die geheimnisvollsten Elemente des Universums. Obwohl sie für den Menschen nicht sichtbar sind, haben sie einen Körper von unendlicher Dichte und der milliardenfachen Masse der Sonne. Mit ihrer unvorstellbaren Kraft verschlingen sie alles, was sich ihnen in den Weg stellt: Teilchen, Staub, Gas, Planeten, Riesensterne - sogar Licht. Wer da hineinfällt, würde auf die Größe einer Nudel zusammengequetscht werden. Erstmals entdeckte Karl Schwarzschild Schwarze Löcher - allerdings auf Papier. Es war die bizarre Lösung der scheinbar unlösbaren Relativitätstheorie, doch das Ergebnis schien allen Naturgesetzen zu widersprechen, so dass sogar Einstein selbst nicht daran glaubte. Heute ist die Existenz von Schwarzen Löchern bewiesen und jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie entscheidende Bestandteile der Struktur des Universums sein könnten. In dieser zweiteiligen Dokumentation stellt die Astrophysikerin Janna Levin den aktuellen Stand der Forschung über Schwarze Löcher vor zusammen mit zahlreichen Spitzenforschern aus den Bereichen Astronomie und Physik. Denn eins ist gewiss: Schwarze Löcher sind Realität, doch ihr Rätsel ist noch lange nicht gelöst ...
16:9
10:25 Geheimnisvolle Schwarze Löcher
Infosendung ~55 Min
Sie sind wohl die geheimnisvollsten Elemente des ganzen Universums: Schwarze Löcher. Mittlerweile gilt ihre Existenz als bewiesen, obwohl vorerst viele Wissenschaftler, unter ihnen Einstein, dies anzweifelten. Doch die jüngsten Erkenntnisse verraten noch mehr: Schwarze Löcher sind größer und verbreiteter als bislang vermutet - unsere Galaxie ist übersät mit ihnen. Die Forscher erlebten auch eine Überraschung: Ein Schwarzes Loch mit der Masse von vier Millionen Sonnen wurde im Zentrum der Milchstraße entdeckt - die Sterne kreisen mit 15 Millionen Kilometern pro Stunde darum. Doch wie konnte dieses supermassereiche Schwarze Loch entstehen? Dazu gibt es unterschiedliche Theorien: Zum einen können Schwarze Löcher wachsen, aber die Wissenschaftler stehen noch vor der Zeit-Frage: Langsam durch das ständige Ansaugen von Gas und Staub aus ihrer Umgebung oder schnell, indem sie Sterne auf einmal verschlucken? Sofern die Forscher die Entstehung eines Schwarzen Lochs nicht beobachten können, wird vieles unergründet bleiben. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versucht deswegen das Unmögliche: ein Bild von einem Schwarzen Loch zu machen. Doch wie nimmt man etwas Unsichtbares auf? Diese unergründlichen Objekte stellen die Wissenschaftler vor immer neue Rätsel, dabei haben sie gerade erst begonnen, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Aber eines ist sicher: Schwarze Löcher werden die Menschen auch in Zukunft faszinieren - und die Wissenschaft und die Vorstellungskraft weiterhin herausfordern.
16:9
11:20 Reise zum Saturn
Infosendung ~55 Min
Kein Raumfahrzeug ist dem Saturn je so nahe gekommen wie die ''Cassini''-Sonde. Sie wurde am 15. Oktober 1997 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All geschossen, um den Saturn, seine Monde und seine berühmten Ringe zu erforschen. Sie schickte Hunderttausende faszinierende Bilder zur Erde. Am 15. September 2017 ging ihre große Mission zu Ende: Der Eintritt der ''Cassini'' in die Atmosphäre des Saturns als Ort, an dem sie sich selbst zerstörte. Vorher begab sie sich noch auf eine Reise in eine völlig unerforschte Zone - in die Zwischenräume des Planeten und seiner Ringe. Nicht ganz ungefährlich: Während der Dreharbeiten hatte die ''Cassini'' diese letzte Mission noch zu bewältigen. Ihre unbeschadete Durchquerung der Ringe bedeutete, dass sich die Sonde ganz nah am gasförmigen Planeten befand und dort Daten erheben konnte, die so manche Frage rund um den spektakulären Himmelskörper beantworten konnte. Dazu musste ''Cassini'' die berühmten Ringe allerdings nicht ein sondern insgesamt 22 Mal durchqueren: ''Sieben Schrecksekunden, alle sieben Tage'', beschrieb Missionsleiter Earl Maize das, was seinem Team bevorstand. Im September 2017 endete mit der geplanten Selbstzerstörung der ''Cassini'' eine der spektakulärsten Weltraummissionen der Geschichte. Im Jet Propulsion Laboratory der NASA kamen Hunderte Astronomen und Astronauten zusammen, um der Sonde das letzte Geleit zu geben. Was erfuhren sie dank der ''Cassini''-Sonde über das Sonnensystem? Welche Erkenntnisse enthüllte ihr letzter Flug? ARTE hat die ''Cassini'' bei ihrem letzten Abenteuer im Universum begleitet, bevor sie in der Atmosphäre des Saturns verglühte.
16:9


Nachmittag
 
13:00 Dänemark - Glück und Meer
Infosendung ~60 Min
In Dänemark ist es niemals weit zum Meer. Wohl auch deshalb zählen die Dänen zu den glücklichsten Menschen der Erde. Auf der Margeritenroute kann man die schönsten Orte des Landes entdecken. Sie führt auch über die großen und kleinen Ostseeinseln. An ihr liegt das Geisterschloss Dragsholm, in dem ein Spitzenkoch seine Gäste mit nordischer Küche und den Schlossgeist mit Bier und Brei verwöhnt. Auch zu einem Weingut auf Seeland, auf dem dänischer Spitzenwein reift, führt die Straße. Nur einen Steinwurf von der Margeritenroute entfernt kreiert Designerin Ilse Jacobsen trendige Regenbekleidung. Und in den Krimis von Jussi Adler-Olsen kreuzt die Straße die Wege von Tätern und Ermittlern. Der Starautor hat eine eigene Theorie zum Glücksgeheimnis seiner Landsleute. Über die dänische Riviera nördlich von Kopenhagen führt die Route in die Hauptstadt - eine Radfahrermetropole. Kein Wunder, dass gerade hier drei Industriedesigner daran arbeiten, das Lastenfahrrad neu zu erfinden. Weiter geht es über Møn, die Lieblingsinsel des verstorbenen Literatur-Nobelpreisträgers Günther Grass. Ganz im Zeichen der Kräuter steht die Nachbarinsel Nyord. ''Alles, was in der Natur vorkommt und nicht giftig ist, ist gesund'', behaupten die rund 40 Inselbewohner. In Richtung Westen geht es über Fünen bis zum Anleger in Faaborg, dem Verbindungshafen zu den kleineren Inseln der dänischen Südsee. Auf Avernakø hat eine Krankenschwester eine zweite Karriere gemacht - mit Ziegen. Den Menschen an der Margeritenroute sieht man an, dass sie ihr Glück gefunden haben.
16:9
15:50 Stadt Land Kunst
Infosendung ~35 Min
Nepal: Eine Pionierin im Herzen des Himalaja Nepal: Eine Pionierin im Herzen des Himalaya Paraguay: Legendäre Missionarsstaaten Menton: Potent wie ein ... Affe! (1): Nepal: Eine Pionierin im Herzen des Himalaja Inmitten der höchsten Berge der Erde liegt der kleine Staat Nepal. Das Land, das Hinduisten und Buddhisten gleichermaßen teuer ist, war für Ausländer lange Zeit tabu. Eine Frau setzte sich 1912 über das Verbot hinweg: Alexandra David-Néel brach auf Entdeckungsreise durch Nepal auf und lernte die Kultur und Spiritualität seiner Einwohner kennen. Ihre Erfahrungen schrieb sie in dem Buch ''Im Herzen des Himalaja: Unterwegs in Nepal'' nieder. (2): Paraguay: Legendäre Missionarsstaaten Aus den reich geschmückten Kirchen an der Mündung des Río de la Plata erklingen eigentümliche religiöse Lieder in der Sprache Guaraní. Hier in Paraguay ist die Geschichte der Ureinwohner eng mit dem Katholizismus verbunden. Ab dem 17. Jahrhundert errichteten die Jesuiten eine ganze Reihe riesiger Missionswerke zur Bekehrung der einheimischen Bevölkerung. Doch die autonomen theokratischen Siedlungen weckten schon bald Neid und Begehrlichkeiten ... (3): Menton: Potent wie ein ... Affe! Orangefarbene Fassaden, die blauen Fluten des Mittelmeers, grüne Palmen und leuchtendgelbe Zitronen haben den Ruf der Stadt Menton geprägt. Hier lässt es sich trefflich flanieren und vom Alltag erholen. In den 1920er Jahren unterzog man sich hier sogar Verjüngungskuren der besonderen Art ...
16:9
16:55 Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ...
Infosendung ~50 Min
BBC-Reporter Frank Gardner wurde 2004 in Saudi-Arabien von Al-Kaida-Sympathisanten angegriffen und schwer verletzt. Nach unzähligen Operationen sitzt er heute im Rollstuhl, kann aber seinen Beruf weiter ausüben und sogar reisen. Zusammen mit dem berühmten britischen Forscher Benedict Allen, der als Mittzwanziger mehrere Monate lang bei den Papua lebte, unternimmt er eine vierwöchige Expedition nach Papua-Neuguinea. Im Dschungel, in den Bergen und in Sümpfen voller Mücken und Krokodile suchen die Männer nach den berühmten Paradiesvögeln, die hier heimisch sind. Von Anfang an läuft nichts wie geplant, denn das feuchtwarme Klima und die logistischen Probleme erschweren das kühne Unterfangen: Wie fährt man mit einen Rollstuhl auf eine Piroge oder durch den Schlamm des tropischen Regenwalds? Abhilfe kommt in Form eines eigens konstruierten Stuhls aus Holz und Rattan. In der zweiten Folge des ARTE-Dokumentar-Zweiteilers dringen die beiden Männer weiter ins Gebirge vor. Das Gelände wird immer unwegsamer und liegt nun auf anderem Stammesterritorium, sodass neue einheimische Führer und Träger angeheuert werden müssen. Frank Gardner machen seine früheren Verletzungen zu schaffen; der kleinste Sturz könnte tödlich sein. Schließlich muss der Reporter per Hubschrauber erst nach Neuseeland und schließlich in ein australisches Krankenhaus gebracht werden. Vier Monate später treffen sich Allen und Gardner wieder, um die Reise zu beenden. Diesmal nehmen sie Flugzeug und Auto und werden von einem Vogelexperten der Papua begleitet. Mitten in den Bergen, in der Dämmerung, erblicken sie endlich die langersehnten Tiere. Und bei Sonnenaufgang hören sie den magischen Schrei des sagenhaften Wimpelträgers ...
16:9


Abend
 
20:15 Die Toten von Turin
Serie ~60 Min
Hat es Ispettore Valeria Ferro diesmal mit einem grausamen Serienmörder zu tun? Zunächst scheint der Fall einer jungen erstochenen Frau klar. Der Täter kann noch mit dem Blut des Opfers an der Kleidung am Tatort festgenommen werden. Im Verhör ist der kaltblütige Mittzwanziger Samuele auch sofort geständig. Aber Valeria glaubt nicht an eine Tat aus Affekt. Ihr Verdacht, dass es sich um einen vorsätzlichen Mord handeln könnte, erhärtet sich, als der Täter in den Nachrichten wiedererkannt wird. Die Mutter der auf den Tag genau vor vier Jahren verschwundenen, damals 16-jährigen Livia identifiziert ihn als einen Stammgast ihrer Raststätte, in der ihre Tochter zu der Zeit regelmäßig aushalf. Ein Zufall, oder hat Samuele damals auch Livia getötet? Als er zustimmt, die Ermittler in einer abgelegenen, stillgelegten Fabrik zu Livias Leiche zu führen, kann er jedoch fliehen. Während die Fahndung nach ihm läuft, findet die Spurensicherung tatsächlich eine Frauenleiche in der Fabrik. Aber Livias Vater weiß schon vor der Identifizierung der Leiche, dass es nicht seine Tochter sein kann. Doch woher? Warum ist er so überzeugt, dass seine Tochter noch lebt, dass er seit vier Jahren wie besessen nichts unversucht lässt, sie wiederzufinden? Und was verband Samuele damals wirklich mit Livia? Während Valeria versucht, Licht in den alten Fall zu bringen, wird die Ermittlung von Mendunis Gerichtsverhandlung wegen des Mordes an ihrer Mutter überschattet. Auch Viola Menduni leidet sehr unter der Tat ihres Vaters. Doch als sie am Tag der Urteilsverkündung betrunken einen schweren Autounfall hat, ist Valeria gezwungen, eine weitreichende Entscheidung zu treffen. Valeria Ferro, deren Mutter ihren Vater als sie ein Kind war ermordete und dafür ins Gefängnis ging, ist Inspektorin bei der Mordkommission. Während sie immer wieder Todesfälle in der nahen ''Gated Community'' untersucht, holt ihre Vergangenheit sie unerbittlich ein, als ihre Mutter aus der Justizvollzugsanstalt entlassen wird ... (Text: JN)
Untertitel16:9HDTV
21:15 Die Toten von Turin
Serie ~55 Min
Akzeptieren, dass der eigene, schwer krebskranke Sohn einfach stirbt? Das konnte Fabio Serra nicht. Für ihn stellte die experimentelle Behandlungsstudie der Onkologin Francesca Molino eine letzte Chance dar, seinen kleinen Sohn Arturo zu retten. Doch die Ärztin hatte den Jungen nach Hause geschickt. Aus ihrer Sicht war er nicht mehr therapierbar. Fabio hatte das nicht hinnehmen wollen. Kurz darauf war Francesca tot. Sie hatte sich aus dem Fenster ihres Büros im Krankenhaus gestürzt. Oder war sie gestoßen worden? Ispettore Valeria Ferro und ihr Team der Turiner Kripo finden Beweise für einen Kampf im Büro des Opfers. War der aufgebrachte Vater wirklich so weit gegangen, die Ärztin zu töten? Aber auch Francescas Assistentin Agnese Riccardi, die einer der jungen Patienten der Kinderstation in der Tatnacht in dem Büro gesehen hat, hatte ein Motiv. Ihre Vorgesetzte hatte ihr am Vorabend fristlos gekündigt. Vielleicht hatte sich Agnese rächen wollen? Auch die Schwester der Toten, deren krebskranke Tochter bei ihrer Tante Francesca in Behandlung war, verbirgt etwas vor den Ermittlern. Als jedoch Fabio Serra aus Angst um seinen Sohn durchdreht, überschlagen sich die Ereignisse im Krankenhaus. Neben all dem muss Valeria sich noch einer ganz anderen Frage stellen: Ist sie bereit, ihre Halbschwester Viola, deren Vater der Mörder von Valerias Mutter ist, in ihrem Leben zu akzeptieren und für sie Verantwortung zu übernehmen? Denn nach ihrem Autounfall liegt Viola nun bewusstlos und schwer verletzt im Krankenhaus, und außer ihrem Vater, der im Gefängnis ist, wäre jetzt auch Valeria berechtigt, die Erlaubnis für einen lebensrettenden Eingriff zu unterschreiben. Valeria Ferro, deren Mutter ihren Vater als sie ein Kind war ermordete und dafür ins Gefängnis ging, ist Inspektorin bei der Mordkommission. Während sie immer wieder Todesfälle in der nahen ''Gated Community'' untersucht, holt ihre Vergangenheit sie unerbittlich ein, als ihre Mutter aus der Justizvollzugsanstalt entlassen wird ... (Text: JN)
Untertitel16:9HDTV
22:10 Oasis: Supersonic
Infosendung ~120 Min
Im August 1996 gelang einer Indie-Band aus Manchester etwas, was nie zuvor erreicht worden war: Oasis spielte in Knebworth an zwei Abenden vor insgesamt 250.000 Zuschauern; zweieinhalb Millionen Fans hatten sich um Tickets beworben - so viele wie noch nie in der Geschichte Großbritanniens. Nur drei Jahre zuvor waren Liam und Noel Gallagher noch völlig unbekannt. Nichts deutete darauf hin, dass die Songs, die sie in einem Keller in Manchester einstudierten, wenig später vor Tausenden Zuschauern erklingen würden. Ein Gig in Glasgow erwies sich als wegweisend: Oasis spielte gemeinsam mit der örtlichen Band Sister Lovers vor fast leerem Saal in King Tut''s Wah Wah Wah Hut. Unter den wenigen Zuschauern war Alan McGee, der Direktor von Creation Records. Er legte ihnen noch am selben Abend einen Plattenvertrag vor. ''Definitely Maybe'' landete auf Platz eins und wurde zum am schnellsten verkauften Debütalbum aller Zeiten. Oasis eroberte erst Japan und dann die USA. Tony McCarroll war später das erste Opfer einer Neuformierung. Die Band warf ihm mangelndes Rhythmusgefühl vor und ersetzte ihn kurzerhand durch Alan White. Dann verließ Paul McGuigan die Band wegen eines Nervenzusammenbruchs. Doch das Rad drehte sich weiter. Mit dem überraschend erfolgreichen ''Wonderwall'' hielt sich die Band in den internationalen Charts, doch Noels Wunsch nach mehr Akustikprojekten sorgte für Konflikte. Manche glaubten, die Spannung zwischen den Brüdern könnte sich irgendwann auf offener Bühne entladen - und die Energie, die sie so erfolgreich gemacht hatte, würde auch für ihren Untergang sorgen. Da die Brüder ihren Streit öffentlich austrugen, stürzte sich die Boulevardpresse auf sie. Der Film zeigt Liam und Noel Gallagher so, wie sie wirklich sind: unbändig und ungebunden, leidend und leidenschaftlich. Ihre frühen Jahre wirken wie die Ruhe vor dem Sturm - als man noch nicht ahnte, dass die Brüder bald den Nerv einer ganzen Generation treffen sollten.
16:9