TV-Programm arte 25.11.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft im TV-Programm von arte am 25.11.?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
01:05 Libera Me
Musik ~100 Min
Mit der ''Messa da Requiem'' bringt Christian Spuck eines der zentralen Werke von Giuseppe Verdi auf die Bühne. 36 Tänzer, der Chor der Oper Zürich und vier hochkarätige Solisten vereinen sich unter der musikalischen Leitung von Fabio Luisi zu dreizehn groß angelegten Bildern, die sich den ureigensten Themen des Menschseins widmen. So wie Verdi in der musikalischen Gestaltung über die rein christliche Vorstellung von Tod und Auferstehung hinausgeht, geht es auch Christian Spuck nicht um eine rein religiöse Deutung des liturgischen Textes. In poetischen Tableaus setzt er sich mit allgemein menschlichen Emotionen auseinander und thematisiert Gefühle wie Angst, Zorn, Schmerz, Trauer und die Sehnsucht nach Erlösung. Das Bühnenbild von Christian Schmidt - ein monumentaler, dunkler, aber lebendiger Raum - eröffnet mit seinen Versenkungen und szenografischen Elementen wie einem Dornbusch und mobilen Scheinwerfen ein vielfältiges Repertoire von Auftritts- und Aktionsmöglichkeiten. Auf farbliche Kontraste setzt die britische Kostümbildnerin Emma Ryott. Während die Solisten und der Chor in dunklen Farben gehalten sind, betont sie in den hell-transparenten Tänzerkostümen die menschliche Verletzlichkeit. ''Ich möchte berührende Bilder finden, die der Musik adäquat sind und damit dem gigantischen Werk in einer Weise gerecht werden, dass man es im Anschluss anders erfahren und tiefer verinnerlichen kann'', so beschreibt Christian Spuck den eigenen Anspruch an diese Arbeit. Ausdrücklich geht es ihm als Regisseur und Choreograph nicht um eine rein tänzerische Illustration von Verdis Musik, sondern um die inhaltlich-szenische Verbindung der Tänzer mit den Solisten und den Chorsängern.
Untertitel16:9
07:15 360° Geo-Reportage
Infosendung ~45 Min
Der passionierte Naturforscher Roger Etcheberry lebt seit seiner Kindheit auf der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon. Er weiß um die spezielle Mentalität der Menschen hier, die so knapp vor Kanada leben und doch im Herzen Franzosen sind: ''Sie lieben die Freiheit. Sie glauben, weil sie isoliert auf einer Insel sind, können sie alles machen. Doch leider werden wir, wenn wir so weitermachen, nur schwer überleben.'' Es war ein reiches Leben, jahrzehntelang geprägt von der Kabeljaufischerei. Doch die rücksichtslose Überfischung und das darauffolgende Fischereiverbot in den 90er Jahren haben die Wirtschaft auf dem Archipel zum Stillstand gebracht. Über Alternativen hat nie jemand nachgedacht - neben dem Fisch blieb nur der Reichtum der verletzlichen Natur zurück. Dass der Bestand vieler seltener Vogelarten, darunter der Gelbfuß-Regenpfeifer, dramatisch zurückgegangen ist und einige Pflanzenarten bereits ausgestorben sind, beunruhigt außer Roger Etcheberry nur wenige. Das soll sich nun ändern. Unterstützung kommt für den Naturforscher ausgerechnet aus der fernen französischen Metropole. Jean-Philippe Siblet vom Botanischen Garten in Paris erkundet die wenigen, vom Menschen noch unberührten Orte des Archipels und erklärt diese zum schützenswerten Naturdenkmal. Wasservögel wie der Papageientaucher können hier noch ungestört nisten und haben sich dem rauen, windigen Inselklima bestens angepasst. Nun liegt es an den Menschen, diesen Wesen einen Lebensraum zu erhalten und ihren Fortbestand zu sichern. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9
08:00 Im Reich der Wolga
Infosendung ~45 Min
Woher kommt die gewaltige Kraft der Wolga, des längsten und wasserreichsten Stroms Europas? Von Nord nach Süd bahnt sich die Wolga ihren Weg durch Russlands Wälder, Steppen und Halbwüsten. An ihrer Mündung zweigt sie sich in das größte Schilfdelta der Erde auf. Am Ende füllt sie einen eigenen Binnensee, das Kaspische Meer. Seit Jahrhunderten ist der Strom Dreh- und Angelpunkt bei der Erschließung des riesigen Landes und war prägend für die Entwicklung der russischen Nation. Seinen Anfang nimmt der Fluss im Verborgenen. Die Wolga entspringt rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau, im Hügelland von Waldai. Zusammen mit gewaltigen Mengen an Schmelzwasser aus dem Uralgebirge und dem unerschöpflichen Tiefenwasser der nordischen Urwälder erwächst daraus der mächtige Strom. In seinem riesigen Einzugsgebiet liegen zahlreiche intakte Flusslandschaften, Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Dort wirken Biber als Eisbrecher, gehen Meisen Elchen an den Pelz, toben Eichhörnchen im Rudel, und dort taucht der geheimnisvolle Russische Desman auf. Dieser maulwurfähnliche Schwimmer ist weltweit nur im Wolgabecken zu finden. Wisente, Biber und Fischotter leben im waldreichen und von zahlreichen Nebenflüssen durchzogenen Norden des Wolga-Stromtales. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation zeigt in grandiosen Bildern das Reich der Wolga von ihrer Quelle bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Die Entdeckungen zum Lauf des Stromes und an seinen Ufern werden von dem russischen Schriftsteller Wladimir Kaminer unterhaltsam kommentiert.
Untertitel16:9


Nachmittag
 
16:00 Die Inseln der Queen
Infosendung ~50 Min
Südlich von England liegt die Isle of Wight. Alles, was Britannien groß gemacht hat, findet sich hier auf kleinem Raum - in Landschaft, Orten und Charakteren. Einst war die Insel Feriendomizil von Queen Victoria und ihrem deutschen Gatten Albert. Ihr prächtiges ''Osborne House'' ist Zeuge. Weite Teile der Isle of Wight gelten als Gebiet großer Naturschönheit. Obwohl die Insel gut angebunden und beliebtes Ziel für die Städter aus dem nahen London ist, gibt es menschenleere Strände und Rückzugsräume für gefährdete Tiere. Helen Butler, Hüterin der bedrohten Roten Eichhörnchen, wurde von Queen Elizabeth für ihr Engagement geehrt. Zum Inselleben gehören britische Traditionen wie Segeln und Reiten. Zum internationalen Turnier erscheint Schirmherrin Camilla, Gattin von Prinz Charles. Abseits vom Trubel repariert Geigenbauer Mark Hickman einen Bogen, den Musiker Paul Armfield an seinem Instrument ruiniert hat: einer Säge. Der international bekannte Marinemaler Martyn Mackrill segelt zum Arbeitsplatz, um Küstenlandschaften zu malen. Das Bild der Insel ist auch von Landwirtschaft geprägt. Ein Erbe von Prinzgemahl Albert, der Landbau förderte. Ein Landwirt hat eine neue Kulturpflanze eingeführt: den Knoblauch. So wie er verbinden viele Bewohner Tradition und modernes Leben. Ökologen schaffen neuen Lebensraum für Seebewohner, denen steigende Meeresspiegel gefährlich werden. Royales Erbe, unberührte Natur und Menschen, denen Tradition und Zukunft am Herzen liegen, das ist die Isle of Wight.
Untertitel16:9
17:20 Amerika mit David Yetman
Infosendung ~25 Min
Große Teile des Südwestens der USA sind Wüstengebiete. Das kostbare Wasser liefern nur wenige Bäche und Flüsse, die jedoch zunehmend austrocknen. Einige Menschen machen sich Gedanken, wie man der schleichenden Wasserknappheit begegnen kann. Ihr Engagement ist entscheidend für die Zukunft des Südwestens. Vor 300 Jahren gründeten spanische Priester hier Missionen, da die Flüsse jederzeit genug Wasser für die Landwirtschaft führten. Sie flossen hundert Meilen nordwärts. Heute verlangen die wachsende Bevölkerung und die Industrie nach immer mehr Wasser. Die Situation hat sich verändert, und zwar drastisch. Das beste Beispiel für die Wasserprobleme der Region ist der Lake Mead, ein See, der vom größten Staudamm im Südwesten gebildet wird, dem Hoover Dam. Inzwischen ist sein Pegel um über 40 Meter gefallen und der hohe ''Badewannenrand'', den die Mineralien hinterlassen haben, veranschaulicht das Ausmaß der Wasserknappheit. Der Pegelstand beweist, dass immer mehr Menschen immer mehr Wasser verbrauchen. Dürreperioden führen seit 20 Jahren ebenfalls dazu, dass sich der Stausee nicht mehr füllt. Der dritte Faktor ist die Klimaerwärmung, die zu höherer Verdunstung führt. Auch dadurch ist weniger Wasser als früher verfügbar. Nimmt man all dies zusammen, bekommt man eine klare Vorstellung von den Herausforderungen, die auf den Südwesten der USA in puncto Wasser zukommen. Las Vegas ist abhängig vom Wasser des Lake Mead. Tucson in Arizona dagegen ist auf Grundwasser und importiertes Wasser angewiesen. Ein Beispiel dafür, wie verzweifelt die Lage mancherorts sein kann, sind die tiefen Flussbetten, die einstmals viel Wasser führten. Heute sind sie ausgetrocknet. Sie sind ein Symbol für die Schwierigkeiten, mit denen die Verbraucher und auch die Wasserwirtschaft zu kämpfen haben.
16:9


Abend
 
19:40 Re: Das versunkene Dorf
Infosendung ~35 Min
Das versunkene Dorf - Giftschlamm in Rumänien Die 67-jährige Elena Nicoara treibt ihre Kühe auf die Weide. Seit 50 Jahren lebt sie in dem kleinen rumänischen Dorf Geamana in den Westkarpaten. Was sie zum Leben braucht, baut sie auf den Feldern rings um ihr Haus selbst an. Auch ihre Tiere weiden dort. Doch das Ende ihres beschaulichen Alltags ist in Sichtweite.Neben ihrem Grundstück steigt der Wasserspiegel eines Sees, der für die Bewohner der Gegend zur Bedrohung geworden ist. Darin sammelt sich das Abwasser einer nahegelegenen Kupfermine, die das größte Kupfer-Vorkommen Rumäniens beherbergt: Gut eine Milliarde Tonnen Kupfererz lagern hier laut Angaben des Minen-Betreibers - mit einem geschätzten Gesamtwert von 13 - 14 Milliarden Euro. Dutzende Arbeiter bauen hier Kupfer ab, das vor allem nach China exportiert wird.Dabei gelangen aber offenbar auch Giftstoffe in die Umgebung. Millionen Tonnen kontaminierter Schlamm sollen es inzwischen sein.Der hat bereits den Großteil von Geamana unter sich begraben. Nur der alte Kirchturm ist noch zu sehen. Die meisten ehemaligen Bewohner des Dorfes mussten sich verschulden, um sich anderswo eine Existenz aufbauen zu können. Nur noch zehn Familien leben in der Dörfern Vinta und Geamana und versuchen, ihr einfaches Leben dort, solange es geht, weiterzuleben. Denn Geld für einen Neuanfang haben sie nicht. Bald wird der Abwasser-See auch ihr Haus verschluckt haben, befürchtet Elena Nicoara.
16:9
20:15 Zwölf Uhr mittags
Spielfilm ~80 Min
Seit vielen Jahren ist Will Kane (Gary Cooper) Marshal des Städtchens Hadleyville in Mew Mexiko. Die Bürger sind ihm dankbar, dass er Recht und Gesetz in die Stadt brachte. Nun aber will der Gesetzeshüter noch einmal neu anfangen: In der pazifistischen Quäkerin Amy (Grace Kelly) hat er sein privates Glück gefunden, und aus Liebe zu ihr will er nach der Hochzeit den Posten als Marshal aufgeben. Am Tag der Trauung aber trifft die Nachricht ein, dass der berüchtigte Gangster Frank Miller (Ian MacDonald) nach seiner vorzeitigen Haftentlassung auf dem Weg in die Stadt ist. Er soll mit dem Zwölf-Uhr-Zug am Bahnhof ankommen. Drei seiner Bandenmitglieder warten dort bereits auf ihn: Colby (Lee Van Cleef), Pierce (Robert J. Wilke) und Franks jüngerer Bruder Ben (Sheb Wooley). Kane ist sicher, dass Miller mit ihm abrechnen will, da er es war, der ihn hinter Gitter brachte. Zunächst möchte Kane die Stadt wie geplant mit Amy verlassen. Doch ihm wird schnell klar, dass er die Vergangenheit nicht einfach abschütteln kann - Miller würde ihn überall verfolgen. Also kehrt er gegen Amys Willen nach Hadleyville zurück und steckt sich noch einmal seinen Marshalstern an, um den Banditen entgegenzutreten. Schnell zeigt sich, dass er von seinen Mitbürgern keine Hilfe zu erwarten hat. Nicht einmal seine besten Freunde sind bereit, ihm beizustehen. Den feigen Bewohnern von Hadleyville wäre es am liebsten, wenn der Marshal einfach verschwände. Schließlich stellt Amy, welche die Aussichtslosigkeit der Situation erkennt, ihren Mann vor ein Ultimatum: Entweder er verlässt mit ihr die Stadt, oder sie wird mit dem Zwölf-Uhr-Zug alleine abreisen. Die Uhr tickt - und Will Kane fühlt sich verpflichtet, diesen letzten Kampf auch alleine auszutragen. ''Zwölf Uhr mittags'' von Fred Zinnemann zählt zu den berühmtesten Western der Filmgeschichte. Der aus Österreich stammende Regisseur gab dem Genre eine bis dahin völlig neue Facette, indem er die Hauptfigur nicht als furchtlosen Helden inszenierte, sondern als Mann mit Selbstzweifeln und Ängsten. Von zahlreichen Filmhistorikern wird die Geschichte zudem als Allegorie auf die fanatische Kommunistenjagd des erzkonservativen Senators McCarthy in den 1950er Jahren gesehen, bei der viele Filmschaffende von ihren Freunden fallen gelassen wurden. Auch Drehbuchautor Carl Foreman gehörte zu den Opfern dieser Hexenjagd und ging nach der Arbeit an ''Zwölf Uhr mittags'' ins britische Exil. Im Jahr darauf wurde sein Drehbuch für den Oscar nominiert, Gary Cooper erhielt die begehrte Trophäe als Bester Hauptdarsteller. Weitere Oscars gewann der Film für den Schnitt, die Musik und den berühmten Song ''Do Not Forsake Me, Oh My Darlin''''.
Schwarz /weißUntertitelHDTV
21:35 Mission
Spielfilm ~125 Min
Südamerika, im 18. Jahrhundert: Der Jesuitenpater Gabriel bricht in den Urwald auf, um die dort lebenden Indios zum Christentum zu bekehren. Zusammen mit dem ehemaligen Söldner Rodrigo errichtet er weitab von den Siedlungen der spanischen und portugiesischen Kolonisatoren eine Missionsstation. Tatsächlich gelingt es den Männern, die dort lebenden Guaraní an den christlichen Glauben heranzuführen. Doch dann soll die Mission aus kirchenpolitischen Gründen aufgegeben werden. Südamerika, 1750: Der Jesuitenpater Gabriel reist in den Urwald, um die dort abgeschieden lebenden Guaraní zum Christentum zu bekehren. Unterstützung bei seiner schwierigen Mission erhält er von dem ehemaligen portugiesischen Söldner Rodrigo Mendoza. Dieser hat aus Eifersucht seinen Bruder Felipe ermordet und will sich nun aus Reue in die Gewalt der Indios begeben, die er früher brutal versklavte. Der Sünder ist bereit, in den Tod zu gehen, doch die Indios vergeben ihm. Tief bewegt von dem Akt der Gnade, tritt Mendoza in den Jesuiten-Orden ein und weiht sein Leben den Indios. Gemeinsam mit Pater Gabriel errichtet er eine prosperierende Mission, die von den Guaraní akzeptiert wird. Doch mit der Neuziehung der territorialen Grenzen zwischen den Kolonialgebieten wird das spanische Missionsgebiet an die Portugiesen übergeben, die danach trachten, die Indios zu versklaven. Ein Abgesandter des Papstes soll überprüfen, ob dieses Opfer moralisch vertretbar ist. Kardinal Altamirano besichtigt die vorbildliche Mission, die ihm wie der Garten Eden erscheint. Aus machtpolitischen Gründen sind ihm jedoch die Hände gebunden. So rücken mit seiner Duldung die portugiesischen Söldner vor und richten unter den Indios, die sich unter Mendozas Führung zur Wehr setzen, ein Blutbad an. Roland Joffé elegisches Geschichtsdrama thematisiert das historisch verbürgte Massaker an den Guaraní-Indios, die 1756 in der Schlacht von Caibale massakriert wurden. Kameramann Chris Menges findet für die zwischen Spiritualität und historischer Tragödie wechselnde Geschichte imposante Landschafts- und Naturimpressionen von geradezu hyperrealer Intensität und wurde für seine Leistung 1987 mit einem Oscar ausgezeichnet. Ennio Morricones leitmotivische Filmmusik ergänzt die eindrucksvollen Bilder kongenial. Auch die Hauptrollen des Historienepos sind mit Jeremy Irons als Jesuitenpater und Robert De Niro als ehemaligem Sklavenhändler hochkarätig besetzt. Das Drehbuch basiert auf dem Theaterstück ''Das heilige Experiment'' (1943) von Fritz Hochwälder. Die Dreharbeiten fanden in Kolumbien am Río Magdalena und in Cartagena sowie in Argentinien an den Iguazú-Wasserfällen statt. Auf den Filmfestspielen in Cannes 1986 wurde ''Mission'' mit der ''Goldenen Palme'' ausgezeichnet.
Untertitel16:9