TV-Programm ARD gestern

   
   Was lief beim TV Sender ARD

Was lief gestern im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm - auch von gestern - bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 


Nachmittag
 
12:03 Presseclub
Show ~42 Min
Es ist eines der sensibelsten Reformvorhaben der Regierung: Wie lässt sich die Rente trotz schrumpfender Erwerbsbevölkerung zukunftsfest machen, damit sowohl Junge als auch Alte genug Geld zum Leben haben? Die Bundesregierung hatte für die Beantwortung dieser Frage eine Rentenreformkommission eingesetzt. Seit Anfang der Woche liegen deren Vorschläge auf dem Tisch: Ist das jetzt der erhoffte Gamechanger? Wer gewinnt und wer verliert, wenn die Reformen so umgesetzt würden? Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas zeigten sich hochzufrieden, sprechen von einem Gesamtkunstwerk und werben dafür, dass das Paket ohne Abstriche realisiert wird. Es dürfe jetzt keine Rosinenpickerei geben. Die wichtigsten Änderungen sind diese: 1. Einführung einer kapitalgedeckten Altersrente, die über Zusatzbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam finanziert werden sollen. 2. Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beschäftigungsjahren und die Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. 3. Die Ausweitung des Versichertenkreises in der gesetzlichen Rentenversicherung auf Minijobber, Selbstständige, Abgeordnete und Topmanager - aber keine Beamten, was insbesondere die Arbeitsministerin gefordert hatte. Sind diese Korrekturen überfällig und gerecht? Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sagen nein, wenngleich aus unterschiedlichen Gründen. Dem DGB ist vor allem die kapitalgedeckte Altersrente ein Dorn im Auge, er plädiert stattdessen für eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung für alle Beschäftigten, die nur von den Arbeitgebern bezahlt werden soll. Ein höheres Rentenniveau soll über eine Vermögensabgabe finanziert werden. Die Wirtschaft hingegen stört sich an höheren Lohnkosten und der Abschaffung von Minijobs, was neues Gift für die Konjunktur wäre. Auch unter Ökonomen gibt es kritische Stimmen, die vor einem Anstieg der Altersarmut warnen und fürchten, dass Menschen in körperlich belastenden Berufen benachteiligt würden.
 HDTV
15:35 Utta Danella: Ploetzlich ist es Liebe
Spielfilm ~90 Min
Die 17-jährige Barbara ist schön und impulsiv. Im Aussehen und auch im Temperament gleicht sie ihrer Mutter Barja von Tallien, die mit 17 von ihrer standesbewussten adeligen Familie verstoßen wurde, weil sie einen älteren, verheirateten Mann liebte. Nach Barjas Tod sucht Barbara die ihr unbekannte Verwandtschaft auf und bringt das wohlgeordnete Leben auf dem Schloss durcheinander. Die 17-jährige Barbara, eine attraktive junge Überlebenskünstlerin, die sich auf einem italienischen Bauernhof als Pferdepflegerin durchschlägt, erfährt erst nach dem Tod ihrer Mutter von ihren adeligen deutschen Verwandten. Julius von Tallien ist höchst erfreut über den Anruf seiner Nichte, von deren Existenz er nichts wusste, und lädt Barbara spontan auf den Familiensitz des uralten Hugenottengeschlechts ein. Für Barbara, die bislang in bescheidenen Verhältnissen lebte, ist es ein Schritt in eine prunkvolle Märchenwelt. Cousine Doris schließt das quirlige neue Familienmitglied, das frischen Wind in das alte Gemäuer bringt, sofort ins Herz. Allein die auf Konventionen bedachte Gattin Elisa und die ältere Tochter Marianne befürchten, dass Barbara, die ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich sieht, in die Fußstapfen der temperamentvollen, rebellischen Frau treten könnte: Als 17-Jährige war sie wegen ihres skandalösen Verhältnisses zu einem 20 Jahre älteren, verheirateten Schauspieler von der standesbewussten Familie verstoßen worden. Den Erwartungen zum Trotz lebt Barbara sich bestens ein. Julius will das an seiner Schwester begangene Unrecht wieder gutmachen und verschafft seiner aufgeweckten Nichte eine Stelle in der familieneigenen Textilfabrik. Barbara verliebt sich in den charmanten, jungen Architekten Christian. Als sie jedoch erfährt, dass Christian verheiratet ist, gibt Barbara enttäuscht den Avancen von Mariannes Verlobten Marco nach, der sie überredet, mit ihm durchzubrennen.
 16:9 HDTV


Abend
 
18:30 Weltspiegel
Infosendung ~45 Min
Schweiz: die Silvester-Katastrophe in Crans-Montana. Wie sich zwei Opfer zurück ins Leben kämpfen USA: 250 Jahre Unabhängigkeit: Wilder Westen und die dunkle US-Geschichte USA: Tuskegee Airmen. Die ersten schwarzen US-Piloten Philippinen: der Kampf um das Südchinesische Meer Brasilien: so viele Femizide wie nie zuvor Vietnam: Kokosnektar als Chance • Schweiz: die Silvester-Katastrophe in Crans-Montana. Wie sich zwei Opfer zurück ins Leben kämpfen • USA: 250 Jahre Unabhängigkeit: Wilder Westen und die dunkle US-Geschichte • USA: Tuskegee Airmen. Die ersten schwarzen US-Piloten • Philippinen: der Kampf um das Südchinesische Meer • Brasilien: so viele Femizide wie nie zuvor • Vietnam: Kokosnektar als Chance Geplante Themen: - USA: 250 Jahre Unabhängigkeit: Wilder Westen und die dunkle US-Geschichte (Autorin: Sarah Schmidt, ARD-Studio Washington) Go West: Siedler auf dem Weg durch die Prärie, Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht und Rodeos bis heute das Bild des echten Amerika. In North Dakota sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt. Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten Feierlichkeiten unter dem Motto Freedom 250? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom Wilden Westen zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren? Der Weltspiegel berichtet über den Alltag der Menschen im ländlichen Amerika anlässlich der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. - USA: Tuskegee Airmen. Die ersten schwarzen US-Piloten (Autorin: Kerstin Klein, ARD-Studio Washington) Sie gelten als Legenden, vor allem unter der Schwarzen Bevölkerung in den USA: die Tuskegee Airmen, die erste schwarze Pilotenstaffel der US Air Force im Zweiten Weltkrieg. Ein Symbol für mehr Gleichberechtigung in der US-Armee zu der Zeit, in der Schwarzen Amerikanern die Eignung für technisch anspruchsvolle Funktionen wie Panzerfahren und Kampfflugzeuge zu steuern abgesprochen wurde. Neben dem Tuskegee College in Alabama, einer der größten Universitäten des Landes für Schwarze, wurden die Schwarzen Piloten für ihren Kampfeinsatz trainiert. 85 Jahre nachdem die ersten Tuskegee-Airmen ihre Kampfpilotenprüfung ablegten, werden dort inzwischen wieder Schwarze Pilotinnen und Piloten ausgebildet: für den Einsatz in Zivilflugzeugen.
 HDTV