(28 minutes)
Sozialistische Partei, Bereit für die Ukraine, Marilyn Monroe
Kulturmagazin, Frankreich 2026
Moderation: Elisabeth Quin - Renaud Dely
Gäste: Jean Quatremer - Flora Ghebali - Paul Melun - Marie Morelle - Florence TissotTrue

Sozialistische Partei, Bereit für die Ukraine, Marilyn Monroe
Am Freitag entschlüsselt Renaud Dély die Ereignisse der Woche mit den Clubmitgliedern: Jean Quatremer (Journalist, Spezialist für europäische Themen), Flora Ghebali (Publizistin und Aktivistin für die ökologische Transformation), Paul Melun (Publizist und Schriftsteller) sowie die Pressezeichnerin Marie Morelle. (1): Die neue PS ist da: eine Revolution nur in Worten? Die Sozialistische Partei hat in dieser Woche Vivre libre vorgestellt, ein Manifest, das den Sozialismus des 21. Jahrhunderts neu definieren soll. Sie will sich von der klassischen Sozialdemokratie lösen und stellt die Freiheit ins Zentrum ihres Projekts - ein Begriff, der bislang vor allem mit der politischen Rechten verbunden war. (2): 90 Milliarden für die Ukraine: Massive Unterstützung vor einem EU-Beitritt? Nach der Aufhebung des ungarischen Vetos hat die Europäische Union am 23. April ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine freigegeben. Zugleich beschloss der Europäische Rat neue Sanktionen gegen Russland, genehmigte jedoch weiterhin den Transport russischen Öls nach Budapest über eine durch die Ukraine verlaufende Pipeline. Florence Tissot, Kuratorin der Ausstellung Marilyn Monroe in der Cinémathèque française, ist zu Gast bei 28 Minuten. Die Retrospektive ist noch bis zum 24. Mai in Paris zu sehen. Vor dem Hintergrund der Annäherung zwischen Arbeitgeberverbänden und dem Rassemblement National bezeichnet die Generalsekretärin der CFDT, Marylise Léon, es als zynisch, die Wirtschaft über alles zu stellen. Medef-Präsident Patrick Martin betont hingegen, der Verband müsse mit allen politischen Kräften im Parlament im Gespräch bleiben - das Duell der Woche von Frédéric Says. Kritik am Biopic Michael über Michael Jackson, das diese Woche in die Kinos kam: Dem Film wird vorgeworfen, die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs auszublenden. Marjorie Adelson berichtet im Point Com.