Das arte TV Programm morgen und am Abend 20:15 Uhr

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   Was läuft beim TV Sender arte


Programm - Vormittag

Franz Ferdinand Konzert, Frankreich 2022 Regie: Antoine Carlier Moderation: Jehnny Beth Gäste: Franz Ferdinand
Echoes with Jehnny Beth
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Gangsterdrama, USA 1997 Regie: Mike Newell Autor: Paul Attanasio - Joseph D. Pistone Musik: Debbie Harry - Patrick Doyle Kamera: Peter Sova
Donnie Brasco
Mafiakiller Lefty ist wie ein väterlicher Freund zum jungen Donnie Brasco. Doch der arbeitet für das FBI und soll den Mafiaclan auskundschaften. Je näher die beiden sich kennenlernen, desto mehr werden sie zu Freunden. Donnie erhält von Lefty wertvolle Informationen, doch er gerät in einen Gewissenskonflikt.
16:9HDTV

(Destinations aka Invitation au voyage: Nos inspirations) Auf Abenteuerreise Kunstmagazin, Frankreich 2022
Neukaledonien: Ein Kleid erzählt Geschichte Die Dandys von Brazzaville Moderatorin Linda Lorin stellt uns in ''Stadt Land Kunst - Inspirationen'' von Montag bis Freitag immer zwei Künstler, Literaten oder auch Musiker zu einem Thema vor. In dieser Folge: Die Dandys von Brazzaville / Neukaledonien: Ein Kleid erzählt Geschichte
16:9HDTV

(28 minutes) Romane Lemière / Tod von Tyre Nichols Kulturmagazin, Frankreich 2023 Moderation: Elisabeth Quin Gäste: Romane Lemière
28 Minuten
Tod von Tyre Nichols (31.01.2023) Die 23-jährige Studentin und Marathonläuferin Romane Lemière erzählt in ihrem Buch ''Un pas après l''autre'' von ihrem Kampf gegen die Magersucht. / Tod von Tyre Nichols: Wie tief sitzen die Polizeigewalt und der systemische Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft?
Untertitel16:9HDTV

Jogging Staffel 3: Episode 17 Zeichentrickserie, Frankreich 2020 Regie: Nicolas Deveaux
Joggen kann mühsam sein - vor allem, wenn man eine Schildkröte ist! Doch mit der richtigen Musik auf den Ohren wechseln die gepanzerten Kriechtiere in Windeseile auf die Überholspur. Ein Flamingo der mit seinem langen Hals einen Basketball wirft? Ein Elefant der in der Rhythmischen Sportgymnastik gegen einen grazilen Vogel Strauß antritt? In diesen Mini-Episoden können wir den Tieren bei verschiedenen Sportdisziplinen zuschauen und erhalten einen humorvollen Blickwinkel auf den Sport der Menschen.
16:9HDTV

Programmende
Sendepause
16:9

(Chasing the Moon) ''Wir haben den Mond als Ziel gewählt ... '' Staffel 1: Episode 1 Geschichtsdoku, USA 2018 Regie: Robert Stone Musik: Gary Lionelli
Die Eroberung des Mondes
Am 4. Oktober 1957 schossen russische Wissenschaftler den Satelliten ''Sputnik'', eine Aluminiumkugel mit knapp 60 Zentimeter Durchmesser, in eine Erdumlaufbahn. In Zeiten des Kalten Krieges verschafft diese Meisterleistung der UdSSR einen großen technischen Vorsprung: Wenn die Sowjets über Trägerraketen verfügen, die Satelliten in den Weltraum schießen, dann werden sie durchaus in der Lage sein, eine Atombombe in die USA zu bringen und abzuwerfen, so die damals vorherrschende Meinung. Den Amerikanern blieb nichts anders übrig, als in Wettstreit mit der Sowjetunion zu treten. Die Vereinigten Staaten mussten in den ersten Jahren zahlreiche Niederlagen einstecken. Am 12. April 1961 siegten erneut die Sowjets: Der Astronaut Juri Gagarin flog als erster Mensch ins All. Um aufzuholen, wendete sich US-Präsident Eisenhower widerwillig an den Raketeningenieur sowie einstigen SS-Angehörigen Wernher von Braun. Während des Zweiten Weltkriegs hatte dieser die ''V2''-Rakete erfunden und damit die Raumfahrt entscheidend vorangebracht. Dank seiner Arbeit schöpften die Amerikaner Hoffnung, die Sowjets in technischer Sicht einholen zu können. Am 5. Mai 1961 zeigte das Fernsehen in einer Liveübertragung, wie Wernher von Brauns ''Redstone''-Rakete den US-Marine-Testpiloten Alan Shepard in den Weltraum schoss. Nach diesem Etappensieg verkündete der frisch gewählte Präsident John F. Kennedy den Wettlauf zum Mond und damit den Wettstreit um einen neuen Einflussbereich. Knapp ein Jahr später vollbrachte das US-amerikanische Raumfahrtprogramm erneut eine Meisterleistung: Der Marine-Oberstleutnant John Glenn umkreiste am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde. Endlich konnten die NASA und Wernher von Braun konkrete Ergebnisse vorweisen. Während eines Gipfeltreffens mit KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow erwähnte Kennedy nebenbei eine mögliche gemeinsame Mondmission. Chruschtschow zögerte, denn eine solche Kooperation könnte die Wahrheit ans Licht bringen: Die Sowjetunion hatte gar keinen technischen Vorsprung. Nachdem sein Vorschlag abgelehnt wurde, konzentrierte sich der junge US-Präsident auf sein nationales Raumfahrtprogramm. Doch die ersten Schritte auf dem Mond erlebte er nicht mehr: Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy in Dallas, Texas, ermordet. Robert Stone interpretiert das Rennen zum Mond neu und hebt einen Großteil der konventionellen Mythologie auf. Er rekonstruiert das Weltraumzeitalter als faszinierenden Eintopf aus wissenschaftlicher Innovation, politischem Kalkül, Medienspektakel, visionären Impulsen und persönlichem Drama. Unter Verwendung eines visuellen Festes aus zuvor übersehenem und verlorenem Archivmaterial, zeigt der Film eine Vielzahl an Charakteren, die bei diesen historischen Ereignissen eine Schlüsselrolle gespielt haben.
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(Jonathan, acrobate du ciel) Dokumentation, Deutschland 2018 Regie: Jean-Baptiste Mathieu
Jonathan, der Flugakrobat
Auch nach 100 Jahren birgt das Fliegen immer noch eine Faszination. So auch für Jonathan Vincent. Der 20-Jährige Franzose ist Kunstflugpilot. Als jüngster Flugakrobat der Welt nimmt er an internationalen Wettkämpfen teil. Dieses Jahr entschied er sich dazu, sein Studium zu unterbrechen, um sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen. Jonathan hat die Füße auf der Erde und den Kopf in den Wolken.
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(Destinations aka Invitation au voyage spécial) China Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst Spezial
Die chinesischen Tulou, Trutzburg der Hakka von Fujian Robert van Guliks chinesisches Reich der Sinne China, der unsterbliche Kaiser Stadt Land Kunst-Spezial Kreta mit folgenden Themen: Robert van Guliks chinesisches Reich der Sinne / Die chinesischen Tulou, Trutzburg der Hakka von Fujian / China, der unsterbliche Kaiser
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(Destinations aka Invitation au voyage spécial) Indien Kunstmagazin, Frankreich 2023 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst Spezial
Indien: Amrita Sher-Gil die Königin der modernen Malerei Pondicherry: Wenn sich Sonne und Venus begegnen Delhi, die Hauptstadt des Mogulreichs Stadt Land Kunst-Spezial Indien mit folgenden Themen: Amrita Sher-Gil, Königin der modernen Malerei/ Delhi, die Hauptstadt des Mogulreichs/ Pondicherry: Wenn sich Sonne und Venus begegnen
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(Zu Tisch in ...) Wallis Reise-und Kochmagazin, Deutschland, Frankreich 2020 Regie: Friederike Schlumborn
Zu Tisch
Im Schweizer Kanton Wallis liegt das Lötschental mit Blick auf das Bietschhorn, inmitten von 40 Viertausendern. Das Tal gehört zum UNESCO-Welterbe und hat seinen ursprünglichen Charakter, die Bräuche und seine regionalen Spezialitäten bewahrt. Jedes Jahr findet vor Aschermittwoch die Lötschentaler Fasnacht Tschäggättä statt. Junge, ledige Männer in furchterregenden Verkleidungen mit geschnitzten Holzmasken erschrecken die Bewohner. Die Maskenschnitzerei hat in der Region eine jahrhundertealte Tradition und wird von Generation zu Generation weitergereicht. Während der kalten Jahreszeit mögen die Lötschentaler deftige Kost mit viel Käse und Trockenfleisch. Zum Dessert gibt es Süßspeisen wie Sii, ein Rezept aus in Wein eingelegtem Roggenbrot, Trockenfrüchten, Schnaps und Sahne. Karin Ritler kam vor 30 Jahren aus Österreich in das Alpendorf Ried und lernte dort nicht nur ihren Mann Dani, sondern auch die regionale Küche kennen. Dani ist im Lötschental aufgewachsen und wie viele dort Bauer und Skilehrer. Wenn Karins Sohn Nathanael mit seinen Freunden abends hungrig nach Tschäggättä bei den Ritlers zu Besuch ist, gibt es immer köstliche regionale Gerichte wie Raclette am Feuer. Karin kombiniert es mit eigenen Ideen, zum Beispiel mit sauer eingelegtem Wintergemüse. Und jeden Sonntag treffen sich Freunde und Verwandte bei den Ritlers zum Walliser Eintopf Gsottus. Dokureihe über die Menschen und ihre Küche in bestimmten ländlichen Regionen Europas: Die Sendungen begleiten Menschen in Sardinien, Böhmen, Wallonien oder dem Piemont durch ihren persönlichen Alltag und zeigen die Zubereitung regionaltypischer Rezepte sowie die Erzeugung und den Erwerb der Zutaten.
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(Nouvelle-Zélande: La forêt des géants) Wald der Riesen Dokureihe, Deutschland, Frankreich 2022 Regie: Julie Merckling
Neuseeland
In Neuseeland gibt es alte Wälder, natürliche Überreste der riesigen Waldfläche, die einst den Archipel überzog. In diesen Fragmenten des Primärwaldes faszinieren die alten Bäume, von denen einige so alt sind wie die Kathedralen in Europa: Totara, Matai, Rimu, Kauri oder Rata - sie alle waren Zeitzeugen vieler Veränderungen. 90 Prozent der Baumarten gibt es nur hier und nirgendwo sonst auf der Erde. Mit der menschlichen Besiedelung vor gerade einmal 700 Jahren wurden Fläche und Stabilität der Wälder drastisch reduziert. Nur wenige, heute geschützte Wälder sind übrig geblieben - Bollwerke gegen Abholzung und Artensterben. Die Baumriesen wachen aus 50 Meter Höhe über ein einzigartiges Ökosystem. Auf ihren Ästen wurzeln Epiphyten, und in ihren hohlen Stämmen erholen sich Kolonien von Langnasenfledermäusen. Aber können die Urbäume auch diesmal den von Menschen verursachten Bedrohungen entkommen? Invasive Arten, Waldfragmentierung und Parasitosen - von Klimaerwärmung ganz zu schweigen - lassen das Zukunftsbild düster erscheinen. Aus Liebe zu ''ihren'' Bäumen kämpfen Wissenschaftler, Waldhüter und lokale Gebietskörperschaften um deren Erhalt und erklären ihre Pläne, um die Urwälder zu schützen und mit neuem Leben zu erfüllen.
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Das fruchtbare Erbe Staffel 1: Episode 1 Naturdoku, Deutschland 2019 Regie: Mark Strickson - Alex Clark - Alexander Clark
Vulkane in Neuseeland
Neuseeland liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer Vulkankette, die immer wieder ausbricht und Menschenleben fordert. Wissenschaftler forschen nach Präventionen - und entdecken eine einzigartige Tierwelt, so etwa Kolonien von leuchtenden Pilzen und Bakterien, die sich vom nährstoffreichen Vulkangestein ernähren. Die Feuerberge sind nicht zu bändigen, doch sie erschaffen auch neues Leben. Neuseeland liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dort thronen mächtige Vulkane, die immer wieder ausbrechen – wie kürzlich auf White Island, wo die Eruption eines Unterwasservulkans Menschenleben kostete. Wissenschaftler forschen nach Präventionen – und entdecken neben Lavahöhlen und Vulkaninseln auch eine einzigartige Tierwelt.
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Schöpfung und Zerstörung Staffel 1: Episode 2 Naturdoku, Deutschland 2019 Regie: Mark Strickson - Alex Clark
Vulkane in Neuseeland
- Neuseeland liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dort thronen mächtige Vulkane, die immer wieder ausbrechen – wie kürzlich auf White Island, wo die Eruption eines Unterwasservulkans Menschenleben kostete. Wissenschaftler forschen nach Präventionen – und entdecken neben Lavahöhlen und Vulkaninseln auch eine einzigartige Tierwelt.
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Programm - Nachmittag

(New Zealand from above) Fjorde und Regenwälder Staffel 1: Episode 1 Naturdoku, Deutschland, Neuseeland, Australien 2012 Regie: Bruce Morrison - Serge Ou Autor: James Heyward Kamera: Maynard Williams
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Die Reihe zeigt die beeindruckende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Der Fiordland-Nationalpark liegt in einer der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich dort einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. In den Bergen vor den Toren der Stadt befindet sich ein Zentrum für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasyfilm-Trilogie ''Der Herr der Ringe''. Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen ''Southern Alps'' trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen dort die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist der Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert. Atemberaubende Kulisse für Fantasyfilme wie „Herr der Ringe“, traumhafte Landschaften und eine beeindruckende kulturelle Vielfalt. Mit einzigartigen Luftaufnahmen und High-End-Technologie macht sich die fünfteilige Reihe auf eine faszinierende Reise durch fünf verschiedene Regionen Neuseelands.
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(New Zealand from above) Die Südalpen Staffel 1: Episode 2 Naturdoku, Deutschland, Neuseeland, Australien 2012 Regie: Bruce Morrison - Serge Ou Autor: James Heyward Kamera: Martin Williams
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen - Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der Aoraki- oder Mount-Cook-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, ''Aoraki'', bedeutet so viel wie ''Wolken durchstechend''. Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf. Die Reihe ''Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden'' zeigt die beeindruckende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Atemberaubende Kulisse für Fantasyfilme wie „Herr der Ringe“, traumhafte Landschaften und eine beeindruckende kulturelle Vielfalt. Mit einzigartigen Luftaufnahmen und High-End-Technologie macht sich die fünfteilige Reihe auf eine faszinierende Reise durch fünf verschiedene Regionen Neuseelands.
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(New Zealand from above) Neuseelands wilder Westen Staffel 1: Episode 3 Naturdoku, Deutschland, Neuseeland, Australien 2012 Regie: Bruce Morrison - Serge Ou Autor: James Heyward Kamera: Martin Williams
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman (1603-1659). Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels. Die Reihe ''Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden'' zeigt die beeindruckende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Atemberaubende Kulisse für Fantasyfilme wie „Herr der Ringe“, traumhafte Landschaften und eine beeindruckende kulturelle Vielfalt. Mit einzigartigen Luftaufnahmen und High-End-Technologie macht sich die fünfteilige Reihe auf eine faszinierende Reise durch fünf verschiedene Regionen Neuseelands.
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(New Zealand From Above) Rauchende Vulkane und dampfende Quellen Staffel 1: Episode 4 Naturdoku, Deutschland, Neuseeland, Australien 2012 Regie: Bruce Morrison - Serge Ou Autor: James Heyward Musik: Milan Meyer-Kaya Kamera: Martin Williams
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
In der vierten Folge führt die Reise auf der Nordinsel Neuseelands zunächst in das vulkanische Hochland und die geothermale Wunderwelt. Auf dem Zentralplateau im Zentrum der Nordinsel erheben sich gleich mehrere Vulkane. Ungeheure Kräfte sind am Werk und formen diese Landschaft. Das spektakuläre Plateau diente auch als Kulisse für das Schattenreich Mordor im Film-Epos ''Der Herr der Ringe''. Um das Jahr 200 nach Christus brach der Vulkan Taupo aus. Zigtausende Kubikmeter Asche verteilten sich über die neuseeländische Nordinsel. Der schon einige Tausend Jahre zuvor entstandene Kratersee vergrößerte sich um ein Vielfaches. Historische Quellen berichten, dass sich damals sogar der Himmel über China und Rom tiefrot färbte. Viele der Feuerberge sind noch heute aktiv, darunter die Vulkane Taupo, Mount Tongariro, Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe im Süden. Der weit im Westen liegende Mount Taranaki gilt aufgrund seiner symmetrischen Krone als einer der schönsten Vulkane der Region. Um seine isolierte Lage rankt sich eine eindrucksvolle Legende aus der Kultur der Maori. Der weiter nördlich gelegene Rotorua-See ist ebenfalls ein Kratersee. An seinen Ufern dringt heiße Luft aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche, Dampfschwaden ziehen über den See. Die Reise führt vorbei an surreal anmutenden jadegrünen Sulfat-Seen. Die ganze Landschaft scheint zu dampfen, Schwefelgeruch liegt in der Luft, und Geysire schießen Wasser gen Himmel. Hier lebt Nanny Christina Gardiner vom Maori-Stamm Te Arawa, die Bräuche und das Kunsthandwerk ihres Stammes vorstellt. Über Generationen hinweg haben sich die Menschen an die besonderen Gegebenheiten der Landschaft angepasst und die geothermale Energie in ihren Alltag integriert. Heiße Quellen dienen als Kochtöpfe: In Sieben, die in die Quellen getaucht werden, wird das Essen gegart. Die Reihe ''Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden'' zeigt die beeindruckende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Atemberaubende Kulisse für Fantasyfilme wie „Herr der Ringe“, traumhafte Landschaften und eine beeindruckende kulturelle Vielfalt. Mit einzigartigen Luftaufnahmen und High-End-Technologie macht sich die fünfteilige Reihe auf eine faszinierende Reise durch fünf verschiedene Regionen Neuseelands.
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(New Zealand from above) Mammutbäume und Inselarchipel Staffel 1: Episode 5 Naturdoku, Deutschland, Neuseeland, Australien 2012 Regie: Bruce Morrison - Serge Ou Autor: James Heyward Musik: Milan Meyer-Kaya Kamera: Andy Salek - Martyn Williams
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Der äußerste Norden der Nordinsel ist der am dichtesten besiedelte Teil Neuseelands. Die größte Stadt des Landes, Auckland, liegt an der schmalsten Stelle der Insel. Der Landstreifen zwischen der Tasmansee im Westen und dem Pazifik im Osten ist teilweise nur einen Kilometer breit. Weiter im Norden liegt der beeindruckende und märchenhafte Waipoua Forest. Er besteht fast ausschließlich aus den majestätischen neuseeländischen Kauri-Fichten. Bis zu 50 Meter erheben sich diese Bäume kerzengerade in die Lüfte, ihre Stämme haben einen Durchmesser von bis zu vier Metern. Inmitten der Kauri-Fichten steht der Fürst des Waldes, der Tane Mahuta. Er ist der größte noch existierende Kauri-Baum mit einer Höhe von mehr als 50 Metern und einem Stammumfang von fast 14 Metern. Sein Alter wird auf mehr als 2.000 Jahre geschätzt. Vor der Ostküste liegen die unbewohnten Poor Knights Islands mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt. Ein Unterwasserfotograf zeigt die zahlreichen Höhlen, die den unterschiedlichsten Fischarten Schutz bieten. Ein Stück weiter nördlich siedelten in der Region der Bay of Islands die ersten Europäer. Als sie sich niederließen, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den seit Jahrhunderten dort lebenden Maori. Erst mit der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi 1840 kehrte Frieden ein. Der Vertrag sah zwar ein britisches Staatsoberhaupt vor, sicherte den Maori aber gleichzeitig ihr Land und die britischen Grundrechte zu. In dieser Gegend befindet sich auch der einzige maorische Radiosender, der in der zweiten offiziellen Landessprache sendet. Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel, am Kap Reinga, treffen schließlich die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier, so sagen die Maori, verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land, um sich zur letzten Station ihrer Reise aufzumachen - nach Hawaiki, dem Land ihrer Ahnen. Atemberaubende Kulisse für Fantasyfilme wie „Herr der Ringe“, traumhafte Landschaften und eine beeindruckende kulturelle Vielfalt. Mit einzigartigen Luftaufnahmen und High-End-Technologie macht sich die fünfteilige Reihe auf eine faszinierende Reise durch fünf verschiedene Regionen Neuseelands.
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(La véritable histoire des pirates) Dokumentation, Frankreich 2022 Regie: Stéphane Bégoin
Piraten - Wie lebten sie wirklich?
In der Geschichte der Abenteurer der Meere nehmen die Piraten eine Sonderstellung ein. Als romantische Figuren und Helden von Erzählungen sind sie bis heute populär. Aber stimmt dieses von Romanen und Filmen geprägte Bild? Auf Mauritius und in der Bucht der Insel Sainte-Marie vor Madagaskar erforschen Archäologen das gehobene Schiff eines berühmten Piraten und suchen auch an Land nach Spuren.
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El Salvador: Der coolste Diktator der Welt? / Malawi: Die Cholera ist zurück Reportagemagazin, Deutschland, Frankreich 2020
Arte Reportage
Malawi: Die Cholera ist zurück (1): El Salvador: Der coolste Diktator der Welt? In El Salvador bekriegen sich die kriminellen Banden seit über 30 Jahren. Regelmäßig registrieren die Behörden dort die höchste Mordrate der Welt. Im März 2022 wurden El Salvador innerhalb von zwei Tagen 87 Menschen ermordet. Die MS 13 und Barrio 18, zwei rivalisierende Banden, bescherten dem Land damit die beiden tödlichsten Tage der letzten Jahrzehnte. Der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador, Nayib Bukele, wurde 2019 mit 37 Jahren zum Präsidenten gewählt. Das Parlament verhängte im Anschluss daran den Ausnahmezustand als eine Art Kriegserklärung an die Gangs. Innerhalb von acht Monaten wurden fast 60.000 Menschen inhaftiert, wegen des Verdachts, kriminellen Banden anzugehören. Die Politik des jüngsten Präsidenten Zentralamerikas wird von der Bevölkerung nach 30 Jahren mörderischer Bandenkriege massiv unterstützt. Nayib Bukele hat sich selbst zum ''coolsten Diktator der Welt'' ernannt. Im Dezember verhängte Honduras nach demselben Muster den Ausnahmezustand. In Guatemala werden Journalisten und Staatsanwälte ins Gefängnis gesteckt. In Nicaragua herrscht eine Diktatur. Das nährt den Ehrgeiz von Nayib Bukele, der sich bereits als neuer Führer eines autoritär regierten Zentralamerikas sieht. (2): Malawi: Die Cholera ist zurück Die Cholera breitet sich in Malawi weiter aus. 2022 starben fast 600 Menschen an der neuen Epidemie. In gut 30 Ländern der Welt ist die Cholera wieder ausgebrochen, und es fehlt weltweit an Impfstoffen. Es handele sich um ein beunruhigendes Wiederaufflammen der Krankheit, sagt die Weltgesundheitsorganisation, die auch auf den Umstand hinweist, dass der Klimawandel und Konflikte die Cholera begünstigten. Die Lage in Malawi erscheint besonders besorgniserregend. Die ersten Fälle wurden im März 2022 gemeldet, die Ansteckungen explodierten im November und Dezember, genau zum Beginn der Regenzeit. Über 600 Menschen starben 2022. In diesem armen, dicht besiedelten Land, mitten in einer Wirtschaftskrise, ist der Zugang zu sauberem Wasser, Toiletten und nicht kontaminierten Lebensmitteln schwierig. Das staatliche Gesundheitssystem ist schwach und überfordert, immerhin wurden 2,9 Millionen Impfdosen geliefert, aber das ist nicht genug.
16:9

Programm - Abend

(Le dessous des cartes) Geopolitisches Magazin, Frankreich 2023 Moderation: Emilie Aubry
Mit offenen Karten
Türkei, strategisch wichtiges Land am Kreuzweg zwischen Europa, Russland, dem Kaukasus und Nahost: Präsident Recep Tayyip Erdogan zieht geschickt gleichzeitig mehrere Karten: Militärintervention in Libyen, Waffenverkäufe an die Ukraine, Entwicklungshilfe in Afrika ... Wird er mit seiner Strategie Erfolg haben?
16:9

Inseln am Rande der Zeit Dokumentation, Deutschland 2018 Regie: Manfred Uhlig Kamera: Reiner Bauer
Alaskas wilder Westen
Das Leben in Alaskas wildem Westen ist speziell - kaum eine Region der Erde ist so weit abgelegen. Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu Orten am Rande der Zeit und zeigt, wie die Menschen in den abgeschiedenen Regionen leben, die nur mit dem Flugzeug oder mit Hubschraubern zu erreichen sind. Der Film zeichnet ein authentisches Bild vom Leben auf den Inseln am Rande der Zeit.
16:9HDTV

16:9

(Singvögel - Die goldenen Stimmen von Singapur) Reportagereihe, Deutschland, Frankreich 2020 Regie: Cordula Stadter
Singvögel - die goldenen Stimmen von Singapur
Singvogel-Liebhaber scheuen in Stadtstaat Singapur weder Kosten noch Mühen, wenn es um ihre Leidenschaft geht. Je schöner ein Vogel singt, desto teurer ist er. Wettbewerbe demonstrieren diesen Status. Doch die Liebe zu den gefiederten Stimmathleten hat auch Schattenseiten, denn sie befeuert den illegalen Vogelhandel. Diese Reportage taucht ein in den Kosmos von Vogelzüchtern und Umweltaktivisten. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9HDTV

(The Persians: A History of Iran) Staffel 1: Episode 1 Kulturdoku, England 2020 Regie: Richard Downes Moderation: Samira Ahmed Kamera: Craig Hastings
Von Kyros bis Khomeini. Drei Jahrtausende Iran
Die großen Herrscher Persiens erbauten ein riesiges Reich, dessen blühende Kultur in der antiken Welt Neid und Begehrlichkeit weckte. Vor der arabischen Eroberung hatten die persischen Machthaber nicht weniger als drei römischen Kaisern standgehalten. Diese Reise in die ferne Vergangenheit des Irans offenbart eine vielfältige Kultur, die in den Herzen seiner Bewohner noch heute lebendig ist.
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(The Persians: A History of Iran) Staffel 1: Episode 2 Kulturdoku, England 2020 Regie: Richard Downes Kamera: Craig Hastings
Von Kyros bis Khomeini. Drei Jahrtausende Iran
Als die arabischen Armeen bis nach Persien vorrückten, organisierte der Großkönig Yazdegerd III. im 7. Jahrhundert die Verteidigung. Erst zehnjährig führte er das persische Heer gegen die arabisch-islamischen Truppen in die Schlacht. Im Jahr 637 standen die Araber vor den Toren der persischen Hauptstadt Istachr. Die Perser kämpften und wurden schließlich geschlagen. 651 war Persien endgültig erobert.
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(The Persians: A History of Iran) Staffel 1: Episode 3 Kulturdoku, England 2020 Regie: Richard Downes Kamera: Craig Hastings
Von Kyros bis Khomeini. Drei Jahrtausende Iran
Im 13. Jahrhundert legte Dschingis Khans Armee Persiens Städte in Trümmer. Das goldene Zeitalter unter dem Islam war vorbei. Um 1400 übernahm eine neue Dynastie die Herrschaft - die der Timuriden. Ihre Hauptstadt Herat lockte viele Künstler an. Nach deren Untergang wurde der Iran unter der Führung der Safawiden zum ersten Mal seit der muslimischen Invasion ein eigenständiges Staatsgebilde.
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Dokumentation, Deutschland 2022 Regie: Larissa Klinker
Mensch Papa! Die Wissenschaft vom Vatersein
Die Dokumentation zeigt, wie sich Männer während der Schwangerschaft, der Geburt und in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder verändern, und welche Bedeutung sie dabei für ihre Kinder haben. Anna Machin, Evolutionsanthropologin der Universität Oxford, erforscht das Verhältnis von Vätern zu ihren Kindern. Die Ergebnisse ihrer Studien belegen, dass gegen Ende der Schwangerschaft und bei der Geburt das Testosteron der Väter sinkt. Das hilft ihnen, liebevoller auf ihre Kinder zu reagieren. Die Forschungsresultate Marian Bakermans-Kranenburgs von der Universität Leiden deuten darauf hin, dass Väter, die bereits in der Schwangerschaft täglich mit ihrem Baby kommunizieren, auch später eine stärkere Bindung zum Kind haben. Was passiert bei der Geburt mit Männern? Damit hat sich der Gynäkologe Kai Bühling im Rahmen einer Studie beschäftigt. Rund 90 Prozent der Väter erleben die Geburt als positiv - aber es gibt auch Männer, die sich um negative Veränderungen sorgen, vor allem, was die Sexualität angeht. Die Neurobiologin Ruth Feldman aus Tel Aviv hat sich in großangelegten Studien die Gehirnregionen von Müttern und Vätern angeschaut. Ihr Ergebnis: Nicht nur die Gehirne der Frauen, sondern auch die der Männer verändern sich nach der Geburt - vorausgesetzt, sie sind engagierte Väter. Spannende wissenschaftliche Erkenntnisse, verwoben mit persönlichen Geschichten von Vätern aus drei unterschiedlichen Ländern, ergeben einen faszinierenden Film über das Phänomen des Vaterwerdens und der Wichtigkeit des Vaterseins.
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Können Robben vor Gericht ziehen? Wissensmagazin, Deutschland 2022 Regie: Antonia Lilly Schanze
42 - Die Antwort auf fast alles
Wenn wir angegriffen werden, können wir vor Gericht ziehen und uns wehren. Laut dem Biologen und Philosophen Andreas Weber muss das auch für Tiere und Pflanzen möglich sein. So habe die biologische Forschung gezeigt: Tiere sind ebenso sensibel und schmerzempfindlich wie wir. Doch um der Natur Rechte zu geben, müssten wir unsere Gesetze ändern. Das ist möglich, sagt die Rechtswissenschaftlerin Saskia Stucki. Das Recht hat sich immer geändert. Auch Frauen, Schwarze und Kinder mussten sich ihre Rechte erkämpfen. Dagegen gab es erst Widerstand, heute ist es aber völlig normal. Ecuador ist das erste Land der Welt, dessen Verfassung der Natur eigene Rechte zugesteht. Dort wehrte sich erst kürzlich eine Initiative vor Gericht gegen Bergbauaktivitäten in einem Regenwald - erfolgreich. Alberto Acosta hat an dieser Verfassung mitgearbeitet und erklärt, wie dabei moderne Rechtsvorstellungen und das traditionelle Naturverständnis der Indigenen Ecuadors miteinander verschmelzen. Die Biologin Sandra Luque warnt davor, dass ganze Ökosysteme zusammenbrechen könnten, wenn wir sie nicht besser schützen. Und die Zeit drängt, sagt Luque: Wir befinden uns in einem Massenaussterben von Arten wie zuletzt vor 66 Millionen Jahren. Und es sind wir Menschen, die dieses Aussterben verursachen. Bekäme die Natur Rechte, wäre das letztlich gut für uns. Auch wenn wir dann einige unserer Gewohnheiten ändern müssten.
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