arte TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

Zusammenfassung oder Highlights des gestrigen arte Programms

Verpasstes arte Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf arte ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

Was kam gestern Abend im TV? Nicht nur bei arte

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arte Programm gestern

   arte TV Programm von gestern
   Was lief beim TV Sender arte

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Programm - Vormittag
Frachtsegler erobern die Weltmeere
Frachtsegler - klimaneutrale Schifffahrt mit KI und Effizienz Die Schifffahrtsindustrie steht unter Druck: Sie ist für rund drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und soll bis 2050 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, rückt Windkraft in den Fokus. Derzeit läuft auf den Weltmeeren ein bemerkenswertes Experiment: Es geht um die bestmögliche Nutzung der Windenergie. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit startete 2020 in Frankreich der erste moderne Frachtsegler - mit Erfolg. 2024 war das Jahr des modernen Frachtsegelns: Die 81 Meter lange Anemos - das derzeit weltweit größte Frachtschiff mit Segelantrieb - lief in Frankreich vom Stapel. Auch der Inselfrachter Juren AE für die Marshallinseln, entwickelt von der Hochschule Emden/Leer, liefert den Beweis für eine emissionsfreie Schifffahrt. Technisch orientieren sich diese Schiffe an den Hightech-Rennjachten von Segelprofis wie Isabelle Joschke und Boris Herrmann. Carbonmasten, optimierte Rümpfe und digitales Wetterrouting ermöglichen schnelle, sichere und effiziente Reisen. Die daraus gewonnenen Innovationen sind richtungsweisend - ganz wie in der Autoindustrie, wo Rennsporttechnologien in Serienfahrzeuge einfließen. Frachtsegler zeigen auf hoher See inzwischen: Es gibt keine Alternative zum Wind, wenn die Schifffahrt klimaneutral werden soll.
 Untertitel 16:9 HDTV
Japan: Das Erbe der Samurai
 Untertitel 16:9 HDTV
Eine herzhafte Spezialität von der Côte dAzur: die Pissaladière Kulinarische Mitbringsel Ran an die Töpfe! (1): Eine herzhafte Spezialität von der Côte dAzur: die Pissaladière An der Côte dAzur ist die Pissaladière von den Speisekarten nicht wegzudenken. Die herzhafte Tarte mit Zwiebeln, Sardellen und schwarzen Oliven auf einem dünnen Teigboden hat sich einen festen Platz im Herzen der Einwohner Nizzas erobert und ist längst über die Grenzen der Stadt hinweg beliebt. Die Journalistin Clémence Fournival durfte zwei unterschiedliche Versionen der Pissaladière kennenlernen: ein traditionelles Rezept sowie eine moderne Interpretation von Küchenchef Bruno Oger. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, spricht über die Ursprünge dieses Gerichts, die regionale Tradition der sogenannten Merenda - eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag - und die Filmfestspiele von Cannes, die sich zu einer wahren Bühne auch für die Kochkunst entwickelt haben. (2): Kulinarische Mitbringsel Auf den Spuren der für Nizza typischen Esskultur besucht Clémence Fournival einen Markt, um ein authentisches Menü zusammenzustellen. Für den Aperitif kauft sie schwarze Oliven, für den Hauptgang mit Daube (einem traditionellen provenzalischen Schmorgericht) gefüllte Ravioli, und beim Käse entscheidet sie sich für einen Ziegenfrischkäse aus der Region. Nicht fehlen dürfen natürlich Socca, eine Art kleine Fladen aus Kichererbsenmehl, die traditionell zur Merenda genossen werden. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Pissaladière-Rezept, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! ----------------- Rezept für Pissaladière von Chefkoch Bruno Oger Zutaten für 2 Personen: 2 Weißfischfilets (Wolfsbarsch, Dorade oder Wittling) 1 kg gelbe Zwiebeln 30 g Sardellen in Öl für die Socca-Fladen: 125 g Kichererbsenmehl 250 ml Wasser 2 EL Olivenöl Salz Zubereitung: - Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden, in etwas Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen, dann die Hitze reduzieren und eine Stunde schmoren lassen.
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Marseille: Der Marquis de Sade sorgt für Aufsehen Émile Michel Ciorans existenzielles Rumänien Guatemala: Beatriz Bananenbeignets Senegal: Nationalsport Ringen Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Emil Ciorans existenzielles Rumänien/ Senegal: Nationalsport Ringen/ Guatemala: Beatriz Bananenbeignets/ Marseille: Der Marquis de Sade sorgt für Aufsehen
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Mexiko: Marthas Schweinefleisch mit Bitterorangensaft USA: Basketballer und Wiederholungstäter Mercantour: Le Clézios fliehender Stern Syros: Zum Klang der Bouzouki (1): Mercantour: Le Clézios fliehender Stern An der Passlinie zwischen französischem Mercantour und italienischem Piemont gedenkt man bis heute der Tragödie, deren stumme Zeugen die Berge 1943 wurden: eine Geschichte von Verfolgung, Internierung und Deportation, die Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio 1992 in Fliehender Stern aufgriff. In seinem Roman setzt er den verfolgten jüdischen Kindern ein Denkmal und webt Erinnerungen an die eigene Kriegskindheit im Hinterland von Nizza ein. (2): Syros: Zum Klang der Bouzouki Dem birnenförmigen Resonanzkörper der Bouzouki entströmen klare, metallische Klänge. Die Langhalslaute orientalischen Ursprungs ist eines der wichtigsten Instrumente der griechischen Volksmusik. Im sogenannten Rebetiko, dem griechischen Blues, der sich in den 1920er Jahren in Piräus und Thessaloniki entwickelte, ist sie sogar tonangebend. Heute ist der helle Klang der Bouzouki vor allem auf der Kykladen-Insel Syros zu hören. (3): Mexiko: Marthas Schweinefleisch mit Bitterorangensaft In Maní bereitet Martha ein traditionelles Festmahl zu. Für ihr Poc Chuc brät sie Schweinekeulen auf dem Holzkohlegrill, wobei sie darauf achtet, dass das Fleisch schön saftig bleibt. Auf einer Servierplatte richtet sie rohes Gemüse und das aufgeschnittene Fleisch an und gibt Bitterorangensaft darüber, der dem Gericht seine einzigartige Note verleiht. (4): USA: Basketballer und Wiederholungstäter New York, Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, Rekorde, Erfolge und auch der tiefen Abstürze. Hier wurden viele typisch amerikanische Geschichten geschrieben, Storys von Aufstieg und Fall, Ruhm und Skandal. Zum Beispiel die eines wahrlich außergewöhnlichen Basketballers ...
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  HDTV
Das vergessene Erbe der arabischen Heilkunst
Können alte Heilkünste den Weg für innovative Therapien ebnen? In den Bibliotheken von Fès, Rabat und Istanbul entdecken französische Forscher ein faszinierendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte neu: die arabische Medizin des Mittelalters. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert legten Gelehrte wie Al-Kindi, Al-Razi, Avicenna oder Geber mit systematischen Beobachtungen, Experimenten und sorgfältigen Aufzeichnungen die Grundlagen der modernen Pharmakologie. Ihre lange verkannten oder gar verdrängten Schriften zeugen von einer erstaunlich modernen Denkweise, die auf einem experimentellen, streng klinischen Ansatz basiert. Diese Wiederentdeckung bildet den Ausgangspunkt einer außergewöhnlichen Forschungsarbeit. Historiker, Biologen und Chemiker des CNRS bündeln ihren Sachverstand, um dieses vergessene Wissen neu zu erschließen. Die Dokumentation wandelt kontinuierlich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird deutlich: Die Werkzeuge der Wissenschaft haben sich verändert, ihre Methode ist jedoch dieselbe geblieben - beobachten, vergleichen, experimentieren. In Bibliotheken entschlüsseln die Forscher arabische Texte des Mittelalters, in Laboren prüfen sie die Hypothesen der einstigen Gelehrten. Ein von Avicenna beschriebenes Mittel gegen Hautinfektionen bildet das Herzstück der Untersuchung und steht sinnbildlich für die Weitergabe von jahrhundertealtem Wissen. Zugleich stellt die Dokumentation grundlegende Fragen: Warum wurde dieses Wissen aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt? Weshalb blieb das goldene Zeitalter der arabischen Medizin im Westen so lange unbeachtet?
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Die Odyssee der Zahlen
Zahlen sind heute allgegenwärtig. Man könnte meinen, es habe sie schon immer gegeben. Doch die Menschheit kam lange Zeit ohne sie aus. Einige traditionelle Gesellschaften zählen noch immer mit den Fingern oder kleinen Gegenständen. Die Samen im hohen Norden begnügten sich vor der europäischen Kolonisation damit, die Zahl der Rentiere in ihren Herden zu schätzen. Wozu sollte man Buch führen über jedes Tier, das geboren oder gestorben war, wenn es auch anders ging? Die ersten Formen der Buchführung entstanden erst, als die Menschen sesshaft wurden. Als Nomaden zählten sie die Tage oder Zyklen ihrer Wanderungen wahrscheinlich mit einfachen Strichen oder anderen Markierungen. Erst als Vorräte gelagert und gesichert werden mussten, wurden genauere Zählsysteme notwendig. In mesopotamischen Ausgrabungsstätten wie dem Stadtstaat Mardaman im Westen der Autonomen Region Kurdistan im Irak wurden zahlreiche Tontafeln gefunden, die von einer frühen Buchhaltung zeugen: Diese ältesten Schriftdokumente der Menschheit zeigen Zahlen, die lange vor den ersten Buchstaben niedergeschrieben wurden. Die Entwicklung schriftlicher Buchhaltungssysteme ermöglichte schon bald die Entstehung riesiger Reiche. Vom Nahen und Mittleren Osten bis nach China und Mittelamerika umgaben sich die großen Herrscher der Antike mit Schreibern und Buchhaltern, die Aufgaben wie Heeresaufstellungen, Landvermessung und Steuererhebung übernahmen. Zunächst wurden an verschiedenen Orten unterschiedliche Zahlensysteme verwendet, doch schließlich setzte sich nur eines durch: das so genannte Stellenwertsystem, das bis heute in Gebrauch ist. Es entstand in Indien und diente zunächst vor allem Astronomen und Wahrsagern. Nur zehn Zeichen - darunter die berühmte 0 - reichen aus, um alle Zahlen abzubilden. Eine geniale Erfindung, die einen weltweiten Siegeszug antrat.
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Granada steht exemplarisch für die Wohnungskrise in Spanien: Die Immobilienpreise sind drastisch gestiegen, Ferienwohnungen in der beliebten Altstadt verknappen den Wohnraum. Noch leerstehende Wohnungen und Häuser sind ein attraktives Ziel für Besetzer - und sind die okupas einmal drin, ist es für Eigentümer schwer, sie wieder rauszubekommen. Gerichtsverfahren können Jahre dauern. Für Wohnraum-Aktivistin Clara Martínez, eine Ikone der Besetzer-Bewegung, ist Spekulation der Hauptgrund für den Leerstand. Auch deshalb hält sie Häuserbesetzungen für legitim: Es ist doch würdiger, wenn Menschen Häuser besetzen, als wenn sie mit ihren Kindern auf der Straße leben. Ángela Mendoza sieht das anders. Sie leitet seit rund fünf Jahren eine private Räumungsfirma und verdient ihr Geld damit, Hausbesetzer vor die Tür zu setzen. Für Ángela ist das Recht auf Privateigentum in Spanien nur unzureichend geschützt: Eigentümer sollten das Recht haben, auf ihre Wohnungen zugreifen zu können, wann immer sie das wollen. Die Rechtslage ist in Spanien komplex, und die Justiz braucht teilweise Jahre, um die Klagen von Eigentümern oder Besetzern zu bearbeiten. Ángela setzt auf überraschende und auch wiederholte Hausbesuche mit ihren chicos, durchtrainierte, schwarzgekleidete und respekteinflößende Männer. Die privaten Räumungsfirmen sind umstritten. Einigen werden Einbruch, Nötigung und Körperverletzung vorgeworfen. Doch solange die Gerichte nur schleppend arbeiten, hat die Nachfrage nach privaten Rausschmeißern in Spanien weiter Konjunktur.
 Untertitel 16:9 HDTV
Kuechen der Welt
 16:9 HDTV

Programm - Nachmittag
Stadt Land Kunst
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Stadt Land Kunst
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  HDTV
 Schwarz /weiß Untertitel HDTV
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Yangtse - Unterwegs in China
 Untertitel 16:9 HDTV
Naturkatastrophen: Wie Tiere und Pflanzen ueberleben
Wirbelstürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Wie reagieren eigentlich Tiere und Pflanzen auf solche Naturkatastrophen? Einige Tiere können kurz bevorstehende Naturkatastrophen erahnen und sich davor schützen. Andere sind gezwungen zu bleiben und müssen gegen die Unberechenbarkeit der Natur um ihr Überleben kämpfen. Seit einiger Zeit wird im Rahmen der Wissenschaft untersucht, wie Flora und Fauna auf die Launen des Planeten Erde reagieren. Die Ergebnisse deuten auf bemerkenswerte Überlebensstrategien hin. Dennoch bleibt ungewiss, ob Tiere und Pflanzen auch in der Lage sein werden, sich den neuen, menschengemachten Herausforderungen zu stellen. Der Zug der Vögel von Kanada nach Brasilien ist von starken Wetterereignissen beeinflusst. Während der Sturmsaison wird die Reise durch kräftige Winde und atmosphärische Niederschläge gestört. Die Insel Puerto Rico beheimatet Ameisen, die Überschwemmungen überstehen, indem sie kompakte Flöße bilden und sich mit der Strömung davontreiben lassen. Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern. Nichtsdestotrotz haben die Tierarten angesichts des gegenwärtigen Klimawandels, der seit der Industrialisierung vorangetrieben wird, nur wenig Zeit zur Anpassung. Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels, die Häufung zerstörerischer Wirbelstürme und gigantische Waldbrände übersteigen alles, was bisher beobachtet wurde und beunruhigen Forschende verschiedenster Disziplinen.
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Wilde Trauminseln
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Was zeigt arte heute Abend?

Programm - Abend
Estrada Real
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4,33 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
Mit offenen Karten - Im Fokus
Am Samstag griff erstmals seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran die proiranische Huthi-Miliz in den Konflikt ein, indem sie vom Jemen aus ballistische Raketen auf Israel abfeuerte. Wird die Miliz darüberhinaus - wie bereits zwischen 2023 und 2025 während des Gazakriegs - durch Angriffe auf Schiffe den Welthandel zusätzlich stören?
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Gift in unserem Alltag - Die Plage der PFAS
Sie stecken in beschichteten Pfannen, wasserdichter Kleidung und Feuerlöschschaum - und mittlerweile in unserem Blut, im Trinkwasser und in der Luft: PFAS (per- und polyfluorierte Chemikalien/"per- and polyfluoroalkyl substances"), die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Was einst als technischer Fortschritt gefeiert wurde, entpuppt sich heute als eine der größten Umwelt- und Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit. Einige dieser Substanzen gelten als krebserregend, andere stehen im Verdacht, das Hormonsystem zu stören oder das Immunsystem zu schwächen. Der Dokumentarfilm begleitet Betroffene, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten, die gegen diese unsichtbare Verseuchung kämpfen. In Italien wurden 2025 mehrere Manager eines PFAS-Zulieferers in einem aufsehenerregenden Prozess zu langen Haftstrafen verurteilt. Im südfranzösischen Salindres schloss der Chemiekonzern Solvay offiziell aus wirtschaftlichen Gründen sein Werk - doch Anwohner und ehemalige Mitarbeiter berichten von massiver Boden- und Grundwasserverschmutzung. In Baden-Württemberg hat die Stadt Rastatt die Wasserpreise erhöht, um teure Reinigungsverfahren zu finanzieren, und überwacht die Landwirtschaft streng, um weitere Kontaminationen zu verhindern. Während in den USA seit Jahrzehnten juristisch gegen PFAS-Hersteller vorgegangen wird, hinkt Europa hinterher. Doch Bürgerinitiativen, kommunale Maßnahmen und neue Forschungsergebnisse erhöhen den Druck auf Politik und Industrie. Erste gesetzliche Schritte und strafrechtliche Konsequenzen lassen hoffen, dass besonders problematische PFAS bald verboten werden. Doch selbst wenn die Produktion gestoppt wird: Die bereits freigesetzten Chemikalien belasten Böden, Gewässer und Lebewesen noch für Jahrhunderte - eine unbequeme Wahrheit, die der Film nicht verschweigt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Giftmuell: Grundwasser in Gefahr
Während Luft, Wasser und Boden bereits seit Langem verseucht sind, blieben die tieferen Erdschichten bislang weitgehend verschont. Doch damit ist es jetzt vorbei. Überall mehren sich unterirdische Deponien, die die giftigen Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft auffangen sollen. Fernab der Öffentlichkeit stellen die hochriskanten Endlager die Regierungen vor gewaltige industriepolitische, ökologische und demokratische Herausforderungen. Zyanid, Arsen, Quecksilber und sogar Atommüll: Ist ihre Einlagerung in Untertage-Deponien in mehreren Hundert Metern Tiefe tatsächlich sicher? Noch ist es in der europaweit größten Lagerstätte im hessischen Herfa-Neurode zu keinem größeren Störfall gekommen. Doch in der elsässischen Deponie Stocamine - der Name steht inzwischen für einen ökologischen und politischen Skandal - bedrohen mehr als 40.000 Tonnen Industrieabfälle das größte Grundwasserreservoir Europas. Finnland wird demnächst auf der Insel Olkiluoto das unterirdische Endlager "Onkalo" (finnisch für "Höhle") für radioaktive Abfälle des benachbarten Kernkraftwerks in Betrieb nehmen. Wird das Versenken des Mülls und das Versiegeln der Felsschichten funktionieren? Und wie reagieren die Anwohner in Finnland oder auch in Frankreich, wo im lothringischen Bure ein Endlager für hoch- und mittelradioaktive Abfälle entstehen soll? Inzwischen ist auch die Einlagerung von CO2 auf dem Vormarsch. So fangen norwegische Industrieunternehmen bereits Kohlendioxid aus ihren Fabrikschornsteinen auf, um es anschließend mittels komplizierter Hightech-Verfahren unter den Meeresboden zu pumpen. Gibt es Alternativen zu dieser unterirdischen Verseuchung? In ganz Europa laufen die Forschungen dazu auf Hochtouren.
 16:9 HDTV
Der Preis des Öls
Der 24-jährige Khalid Bin Al Walid Omar führt einen ungleichen Kampf. Der Tod ist dein ständiger Begleiter hier. Das macht uns Angst, sagt er nach einem Besuch im Krankenhaus seiner Heimatstadt Qayyarah. Dort gibt es immer mehr Fälle schwerwiegender Erkrankungen. Die Ärzte sind überzeugt, dass die massive Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie dafür verantwortlich ist. Es sind vor allem die Gase, die bei der Ölförderung entstehen, im Irak meist abgefackelt werden und dabei hochgiftige Schadstoffe freisetzen, die den Menschen zu schaffen machen. Sie stehen im Verdacht, Krebs und Lungenfibrosen auszulösen. Die Probleme der Anwohner begannen merkbar 2009, als der Irak Lizenzen zur Erschließung seiner riesigen Ölfelder an internationale Unternehmen vergab und damit die Förderung drastisch anstieg. Auf der Suche nach Lösungen, der Umweltverschmutzung Einhalt zu gebieten, macht sich Khalid auf eine Reise durch das vom Klimawandel bereits gezeichnete Land. Sie führt ihn in das ehemals riesige, nun aber langsam austrocknende Sumpfgebiet der mesopotamischen Marschen, in das einstige Venedig des Nahen Ostens, die Hafenstadt Basra am Schatt Al-Arab, und ins Umweltministerium in der Hauptstadt Bagdad. Er trifft andere Umweltschützer, die bedroht und gefoltert wurden oder sogar aus dem Irak fliehen mussten. Das Ölgeschäft im Irak gilt als von Korruption und Vetternwirtschaft durchsetzt, Umweltschützer sind den mächtigen Playern ein Dorn im Auge. Aber Khalid trifft auch Mitstreiter, die - genau wie er - nicht aufgeben und weiterkämpfen.
 Untertitel 16:9 HDTV

Rückblick auf arte Highlights von gestern

Gestern bot arte eine beeindruckende Auswahl an Sendungen. Wenn Sie eine dieser Sendungen verpasst haben oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen möchten, sind Sie hier genau richtig.

Was lief gestern auf arte im TV Programm ? Bei TVgenial nicht nur das aktuelle Programm einsehen, sondern auch was gestern gezeigt wurde.