(Westart extra)
Kulturmagazin, Deutschland 2026
Moderation: Mona AmezianeTrue
Vom Ende der Einsamkeit: Schauspiel Bochum bringt Benedict Wells Beststeller auf die Bühne
Aufbruch ins Wirtschaftswunder: Opulenter Bildband zeigt Geschichte Nordrhein-Westfalens
Auf den Spuren von Günther Uecker: Westart zu Besuch im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Lit.Cologne: Stefanie de Velasco schreibt eine Liebeserklärung an die Wechseljahre
Live at the Hollywood Bowl: Neues Album der Kölner Indie-Band Fortuna Ehrenfeld
• Vom Ende der Einsamkeit: Schauspiel Bochum bringt Benedict Wells Beststeller auf die Bühne
• Aufbruch ins Wirtschaftswunder: Opulenter Bildband zeigt Geschichte Nordrhein-Westfalens
• Auf den Spuren von Günther Uecker: Westart zu Besuch im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
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Auf den Spuren von Günther Uecker: Westart zu Besuch im Arp Museum Bahnhof Rolandseck Seine ikonischen Nagelbilder machten Günther Uecker weltberühmt; als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO revolutionierte er die Kunst der Nachkriegszeit. Nun zeigt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck die erste Ausstellung nach seinem Tod und zugleich die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Uecker war dem Künstlerbahnhof Rolandseck eng verbunden: In den 1960er Jahren war er einer von vielen Vertretern der rheinischen Kulturszene, die das verlassene Gebäude zu einem Ort für Kunst, Musik und Literatur machten. Das in dieser Zeit entstandene Nagelrelief Bett zum Aufwachen befindet sich etwa noch heute in der Museumssammlung. Westart-Moderatorin Mona Ameziane begibt sich im Arp Museum auf die Spuren von Günther Uecker und bewundert Werke aus sieben Jahrzehnten seines Schaffens - Arbeiten, die der Verletzlichkeit der Welt gewidmet sind - Ausdruck eines Lebenswerks, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung reflektiert. Aufbruch ins Wirtschaftswunder: Opulenter Bildband zeigt Geschichte Nordrhein-Westfalens Straßenmusiker in Köln, Marktleben in Münster, Textilarbeiterinnen in Bielefeld, Badetage am Rhein bei Bonn und Arbeiter vor dem Hochofen in Duisburg: In den Jahrzehnten des Wandels nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Land zwischen Tradition und Tempo, Industrie und Idylle, Bergbau und Biedermeier. Dieses Nordrhein-Westfalen von den 1920ern bis in die 1960er-Jahre zeigt jetzt ein opulenter Bildband des Greven Verlags. Rund 200 bislang unbekannte Fotografien aus dem Werk von Paul Wolff und Alfred Tritschler, zwei der bedeutendsten Fotografen ihrer Zeit, erzählen von harter Arbeit, wachsendem Wohlstand und der Suche nach einem besseren Leben. Sie zeigen ein NRW im Übergang: mal grau vom Staub der Industrie, mal bunt vom neuen Konsum, immer voller Energie.