TV-Programm 3sat 11.12.

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft im TV-Programm von 3sat am 11.12.?

Das 3sat Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
00:00 Credit Suisse - Anatomie eines Skandals
Infosendung ~25 Min
Die Credit Suisse, 1856 von Alfred Escher als Schweizerische Kreditanstalt mitgegründet, war lange Stolz des Zürcher Finanzplatzes. ''Reporter'' zeichnet die Geschichte der Großbank nach. Mit dem Überwachungsskandal um den internationalen Topbanker Iqbal Khan hat sie nun ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht. In Zürich spielten sich kürzlich Szenen wie in einem Agentenroman von John le Carré ab - diese erschüttern nun den Zürcher Finanzplatz. Iqbal Khan bemerkte eines Tages, dass er beschattet wurde. Mehrere Verfolger waren ihm auf den Fersen. Sie beobachteten, wie er seinen Sohn zum Fußballtraining brachte und wie er mit seiner Frau einkaufen ging. Khan stellte die Männer und erstattete Anzeige. Inzwischen ist bekannt, dass ihm die Credit Suisse, seine frühere Arbeitgeberin, Privatdetektive auf ihn angesetzt hatte. Der Skandal ist perfekt.Immer mehr Details über das Innenleben der Großbank dringen an die Öffentlichkeit. Es entsteht das Sittengemälde einer Branche, die das Potenzial hat, ganze Volkswirtschaften in den Abgrund zu reißen - und die gleichzeitig nicht in der Lage ist, banalste zwischenmenschliche Konflikte unter Spitzenmanagern zu lösen. Dem aktuellen Skandal gingen intensive Spannungen zwischen Iqbal Khan und dem Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam voraus. Die Villen der beiden liegen direkt nebeneinander an der Zürcher Goldküste. Es entstand ein Nachbarschaftsstreit, der bei einer Cocktailparty eskalierte.
16:9
03:25 Wunderwelt Schweiz
Infosendung ~50 Min
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Après-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um die Eiseskälte des Alpenwinters zu überstehen. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus dem winterlichen Graubünden und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen - er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen und ''richtig'' schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen. Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad Celsius. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock möglich - eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Für die Aufnahmen dieses Films waren mehrere Kamerateams zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe ''Wunderwelt Schweiz'' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
16:9
04:15 Wunderwelt Schweiz
Infosendung ~50 Min
Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Es ist die sonnigste, aber zugleich auch die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima. Und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganersee. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer - besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin war schon immer reich an landschaftlicher Schönheit. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und der Alpe Dötra liegen wahre Blumenmeere. Aber nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: Vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe ''Wunderwelt Schweiz'' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
16:9
05:05 Wunderwelt Schweiz
Infosendung ~55 Min
Drei der größten Flüsse Europas, Rhein, Rhone und Po, haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. - Eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher formen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elben-Reiches in seinem Mammutwerk ''Der Herr der Ringe'' inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier- und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht mit der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe ''Wunderwelt Schweiz'' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
16:9


Nachmittag
 
12:30 Credit Suisse - Anatomie eines Skandals
Infosendung ~30 Min
Die Credit Suisse, 1856 von Alfred Escher als Schweizerische Kreditanstalt mitgegründet, war lange Stolz des Zürcher Finanzplatzes. ''Reporter'' zeichnet die Geschichte der Großbank nach. Mit dem Überwachungsskandal um den internationalen Topbanker Iqbal Khan hat sie nun ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht. In Zürich spielten sich kürzlich Szenen wie in einem Agentenroman von John le Carré ab - diese erschüttern nun den Zürcher Finanzplatz. Iqbal Khan bemerkte eines Tages, dass er beschattet wurde. Mehrere Verfolger waren ihm auf den Fersen. Sie beobachteten, wie er seinen Sohn zum Fußballtraining brachte und wie er mit seiner Frau einkaufen ging. Khan stellte die Männer und erstattete Anzeige. Inzwischen ist bekannt, dass ihm die Credit Suisse, seine frühere Arbeitgeberin, Privatdetektive auf ihn angesetzt hatte. Der Skandal ist perfekt.Immer mehr Details über das Innenleben der Großbank dringen an die Öffentlichkeit. Es entsteht das Sittengemälde einer Branche, die das Potenzial hat, ganze Volkswirtschaften in den Abgrund zu reißen - und die gleichzeitig nicht in der Lage ist, banalste zwischenmenschliche Konflikte unter Spitzenmanagern zu lösen. Dem aktuellen Skandal gingen intensive Spannungen zwischen Iqbal Khan und dem Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam voraus. Die Villen der beiden liegen direkt nebeneinander an der Zürcher Goldküste. Es entstand ein Nachbarschaftsstreit, der bei einer Cocktailparty eskalierte.
16:9
14:05 Italien, meine Liebe
Infosendung ~45 Min
Umbrien gilt als die kleine Schwester der Toskana. In Città di Castello hat sich ''Obstarchäologin'' Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt. In ihrem ''Garten der verlorenen Bäume'' wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilogramm wiegen, ''Betrunkene Birnen'', ''Blutige Pfirsiche'' und ''Jesus-Christus-Äpfel'' gerettet. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive. Ein kurzer Rafting-Ausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche. Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet - ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel. Die Küste Italiens ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich Europas. Filmemacherin Emanuela Casentini reist in ihrer fünfteiligen Reihe einmal rund um den Stiefel.
16:9
14:50 Italien, meine Liebe
Infosendung ~45 Min
Sardinien ist die zweitgrößte Insel Italiens und vor allem berühmt für ihre Traumstrände. Die Langusten-Fischer sind leidenschaftliche Gegner von Schleppnetzen. Sie zeigen, wie nachhaltiges Langusten-Fischen funktioniert. In Tinnura, nahe dem Ort Bosa, lebt Pina Monne. Sie ist Muralistin, eine Künstlerin, die die Geschichte der Sarden auf Häuserwände malt. Im Nordwesten Sardiniens sind die einzigartigen weißen Esel zu Hause, die nur auf der kleinen vorgelagerten Insel Asinara vorkommen. Ein Tierarzt betreut die Esel im Nationalpark regelmäßig. Auf den Weiden von Narbolia und Montiferru werden rote Rinder gezüchtet, aus deren Milch der traditionelle Käse, der Casizolu, hergestellt wird. Die Kräuter, die hier wachsen, geben dem Käse seine unverwechselbare Note. Tiere und Käse haben ein Slow-Food-Siegel. Raimondo Usai stellt die ungewöhnlichen Launeddas her. Dieses traditionelle sardische Blasinstrument wurde schon vor 3000 Jahren gefertigt. Die heute gebauten Launeddas werden meist an Profi-Musiker verkauft. Am Ende der Reise durch Sardiniens Westen steht ein Besuch beim Modedesigner Luciano Bonino in der Altstadt von Cagliari an. Er ist ein Meister der Falten, und seine Modelle sind auch in internationalen Museen zu finden. Das Atelier des Designers liegt mitten in der alten Gasse, in der am ersten Mai die Prozession zu Ehren des Sant''Efisio vorbeizieht. Der Heilige soll die Stadt einst von der Pest befreit haben. Die Küste Italiens ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich Europas. Filmemacherin Emanuela Casentini reist in ihrer fünfteiligen Reihe einmal rund um den Stiefel.
16:9
16:20 Italien, meine Liebe
Infosendung ~40 Min
In den wilden und rauen Abruzzen leben Bären und Wölfe noch in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien, in dem Menschen mit ungewöhnlichen Berufen leben. Die Zoologin Roberta Latini ist eine davon. Sie beobachtet im Nationalpark die Bären und erklärt deren Verhalten. Außerdem kümmert sie sich um eine Problembärin, die zu zutraulich geworden war und jetzt in einem Gehege leben muss. In dem kleinen Dorf Scanno lebt Eugenio De Rienzo. Er ist Goldschmied mit Familientradition und fertigt besondere Eheringe an, auch für ein junges Paar aus dem Nachbardorf. Für sie wird zu Hause ein Hochzeitsritual zelebriert, bei dem Kichererbsen auf eine ganz eigene und sehr staubige Art zubereitet werden. Das soll Glück und Zufriedenheit bringen. Hoch oben in den Bergen des Nationalparks Gran Sasso, wo die Wölfe immer wieder Schafe reißen, leben Valeria und ihre Freundin. Sie färben die Wolle ihrer Schafe nur mit Naturprodukten, die sie selbst sammeln. Ihre Schwägerin Gabriella kocht ihnen am Abend Spaghetti alla Chitarra, ein typisches Gericht der Region. In Santo Stefano di Sessanio baut Alessio besondere Linsen an. Und an der Küste baut die Familie Organetti, die italienische Variante des Akkordeons. Von dem Traditionsunternehmen lebt die ganze Familie, bis auf den ältesten Sohn, der betreibt eine Musikschule. Seine jüngste Organetto-Schülerin ist gerade mal acht Jahre alt.
16:9


Abend
 
20:15 Tödliche Gier - Das Geschäft mit Elfenbein
Infosendung ~45 Min
Elfenbein - sein Mythos reicht Jahrtausende zurück, die Faszination für das ''Weiße Gold'' ist bis heute ungebrochen. Die Jagd auf Elfenbein hat die Geschichte Afrikas geprägt. Die Gier nach dem tierischen Rohstoff ließ die Zahl des Afrikanischen Savannenelefanten in den letzten zwei Jahrhunderten rapide schrumpfen: von mehr als zehn Millionen auf heute noch rund 350 000. Der Rohstoff Elfenbein ist vor allem in Asien heiß begehrt. Die Schnitzereien sind Statussymbole der Reichen. Der Handel zwischen Afrika und Asien floriert trotz strenger Gesetze und Verbote. Die Bevölkerung Afrikas explodiert. Vier Milliarden Menschen werden bis zum Ende des Jahrhunderts südlich der Sahara leben. Interessenkonflikte mit der Natur sind vorprogrammiert. Der nachhaltige Schutz von Elefanten wird daher mehr erfordern als nur das Verbot des Handels mit Elfenbein. Die Rettung für Afrikas Elefanten könnte aus den Weiten Sibiriens kommen. Im auftauenden Permafrostboden der Arktis ruhen ungeahnte Schätze: die Stoßzähne von Millionen Mammuts. Sie dürfen legal gehandelt werden und sind von gleicher Qualität wie Elfenbein von Elefanten. Der Film erzählt die Geschichte des Elefanten- und Mammut-Elfenbeins, zeigt die legalen und illegalen Handels- und Vermarktungswege, geht der Frage nach, ob das Elfenbein der zotteligen Eiszeit-Riesen ihre noch lebenden Vettern in Afrika vor dem Aussterben bewahren könnte und beschäftigt sich mit der Frage, ob nicht Elefanten zum Abschuss freigegeben werden sollten, um das natürliche Gleichgewicht in manchen Regionen Afrikas zu bewahren.
16:9