TV-Programm NDR 25.05.

   

Was läuft im TV-Programm von NDR am 25.05.?


Vormittag
 
00:45 NDR Talk Show
Show ~120 Min
In der 843. Ausgabe der ''NDR Talk Show'' erwarten Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt folgende Gäste: Jürgen Vogel, Schauspieler Mit elf Jahren hat er angefangen als Kindermodel für Katalogshootings zu arbeiten. Nach und nach kamen Werbespots dazu und schließlich mit 15 Jahren der erste Film, das war 1984. Seinen Durchbruch schaffte Jürgen Vogel 1992 mit der Darstellung des Ingo Hermann in Sönke Wortmanns Film ''Kleine Haie''. Seitdem ist er eine feste Größe in der deutschen Kino- und TV-Landschaft. Jetzt spielt der gebürtige Hamburger in der Serie ''Das Wichtigste im Leben'' einen dreifachen Familienvater, der sich gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern den kleinen und großen Problemen des Alltags stellt. Gustav Peter Wöhler, Schauspieler Der Schauspieler Gustav Peter Wöhler ist auf der Theaterbühne, im Film und im Fernsehen zu Hause. Daneben hat er sich als Sänger der Gustav Peter Wöhler Band mit ganz eigenen Interpretationen von Pop-, Rock- und Jazzklassikern einen Namen gemacht. Bei den Schweriner Schlossfestspielen vereint er seine beiden Talente. Denn dort übernimmt er ab 21. Juni im Musical ''Anatevka'' die Hauptrolle des Milchmannes Tevje. Am 29. Mai ist Gustav Peter Wöhler außerdem in Das Erste in der Komödie ''Größer als im Fernsehen'' zu sehen. Der in Bielefeld geborene 62-Jährige lebt seit vielen Jahren in Hamburg und ist seit 2008 mit dem Leiter des Hamburger Filmfests, Albert Wiederspiel, verheiratet. Aglaia Szyszkowitz, Schauspielerin Seit nunmehr über 20 Jahren gehört Aglaia Szyszkowitz zu den beliebtesten TV-Schauspielerinnen Deutschlands. Die gebürtige Österreicherin ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Nun geht in Das Erste das Tauziehen um das ''Zimmer mit Stall'' mit ihr und Friedrich von Thun in den Hauptrollen in die nächste Runde. Am 7. und am 14. Juni sind zwei neue Folgen der Fernsehreihe zu sehen. Ob sie privat ein Zimmer mit Stall einer Suite vorzieht, erzählt Aglaia Syszkowitz in der ''NDR Talk Show''. Monika Staab, Fußballtrainerin Mit Leidenschaft, Sachverstand und Kompetenz leitet die ehemalige Nationalspielerin für Deutschland, Monika Staab, im westafrikanischen Gambia seit Herbst 2018 zahlreiche ''Coaching-Kliniken'', um vor Ort an der Verbesserung des Frauen- und Mädchenfußballs zu arbeiten. Fußball spielen, das wollte Monika Staab schon immer. Vielleicht, weil die dritte Tochter eines Bäckermeisters eigentlich ein Junge hätte werden sollen. Der Vater schenkte ihr statt einer Puppe einen Ball. Und den brachte sie zum Rollen wie keine Zweite in der Nachbarschaft. Es folgte eine beispiellose Karriere: Mit vier Meistertiteln, fünf Pokalsiegen und dem Europapokal von 2002 gehört die Mitgründerin, ehemalige Präsidentin und Trainerin des 1. FFC Frankfurt zu den erfolgreichsten Trainerinnen der Welt. ''Erfolgsmomente, Glücksmomente und positives Feedback stärken das Selbstvertrauen'', sagt die heute 60 Jahre alte Trainerin, die sich auf die FIFA Frauen-WM 2019 freut, die vom 7. Juni bis zum 7. Juli in Frankreich ausgetragen wird. Jannik Diefenbach und Großvater Alojz Abram, Insta-Fashion-Duo Alojz Abram und sein Enkel Jannik Diefenbach haben eine ganz besondere Opa-Enkel-Beziehung. Sie haben gemeinsam ein ungewöhnliches Hobby für sich entdeckt, was sie zusammenschweißt: Seit Jannik angefangen hat, Fotos von seinem Opa in hipper Streetwear ins Internet zu stellen, haben sie fast 400.000 Fans auf Instagram. Es war an Heiligabend 2016, als Jannik seinen Großvater fragte, ob er sich vorstellen könnte, mal seine Kleidung anzuziehen. Großvater Alojz hatte Lust und sah überraschend gut aus in dem jugendlichen Outfit. Mittelerweile treffen sich die beiden regelmäßig zu Fotoshootings. Sie möchten mit ihrem Projekt ältere Leute anregen, etwas zu wagen. Der 72-jährige Alojz genießt es, so viel Zeit mit seinem Enkel zu verbringen. Das Einzige, was er nicht mag, sind aufgerissene Jeans.
Untertitel
08:30 Smarte Bauern - Wer ernten will, muss optimieren
Infosendung ~30 Min
Wie sieht die Zukunft der norddeutschen Landwirtschaft aus? Mit dieser Frage haben sich die NDR Reportage-Autoren Anke Gehrmann und Ralph Baudach im Frühjahr aufs Land aufgemacht. Die Zukunft hat dort längst begonnen: Spargelernte mit dem Smartphone, die optimierte Milchkuh durch gezielt ausgesuchtes Bullensperma, Schädlingsbekämpfung im Maisfeld aus der Luft. Keine Science-Fiction, sondern zeitgemäße Landwirtschaft. Smart Farming ist das Schlüsselwort der Branche. Es bedeutet, digitale Technik so einzusetzen, dass der Ertrag maximal gesteigert wird. Nahezu unbemerkt hat sich eine Revolution in der Landwirtschaft abgespielt. Mehr als jeder zweite Landwirt nutzt inzwischen digitale Lösungen, um seine Produktion zu optimieren. Der harte regionale und globale Wettbewerb zwingt die Landwirte zu höchster Effizienz. Die Bauernhofidylle aus dem Bilderbuch gehört vielerorts längst zur Vergangenheit. Doch wie weit kann Technik Natur optimieren? Welche Auswirkung hat die Modernisierung der Nahrungsmittelproduktion auf den Verbraucher? Sichert Technik die Existenz der Landwirte? Oder ist sie ein zusätzliches Risiko? Anke Gehrmann und Ralph Baudach haben drei Menschen aus der Landwirtschaft begleitet, die versuchen, mit moderner Technik die Natur so zu optimieren, dass sie auf die Bedürfnisse der Gesellschaft passt. Sie sind dabei, wenn Spargelbauer Heiner Bartels aus Niedersachsen den optimalen Erntezeitpunkt mit dem Smartphone errechnet. Sie lernen die mecklenburgische Zuchtberaterin Johanna Schendel kennen, die durch gezielte Auswahl von Bullensperma optimierte Milchkühe erschafft. Mit dem Piloten Bernd Meyer erleben sie mit, ob er mit seinem Flugobjekt tatsächlich Schädlinge im Maisfeld aus der Luft bekämpfen kann.
Untertitel


Nachmittag
 
12:05 Unsere Geschichte - Als die Punkte in den Norden kamen
Infosendung ~45 Min
Als die Punkte in den Norden kamen - 60 Jahre Verkehrserziehung Es ist der Albtraum aller Autofahrer: zu viele Punkte in Flensburg, dann ist der ''Lappen'' (Führerschein) weg. Die Verkehrssünderkartei im hohen Norden ist so bekannt wie gefürchtet. Mehr als zehn Millionen Bundesbürger sind hier aktenkundig, davon rund drei Viertel Männer. Am 2. Januar 1958 trat das legendäre Verkehrszentralregister seinen Dienst an. Der Grund: Wegen des Wirtschaftswunders hatte nicht nur das Verkehrsaufkommen zugenommen, sondern auch die Zahl schwerer Unfälle. Daraufhin trat der damalige Verkehrsminister Hans-Christoph Seebohm entschieden auf die Bremse und ließ fortan alle Verkehrssünder und ihre Vergehen in einer Kartei speichern. Oberstes Gebot, damals wie heute: Die Straßen in Deutschland sollen sicherer werden. Die Geschichte der Verkehrserziehung ist dabei immer auch Spiegelbild der deutschen Gesellschaft, denn nirgendwo ist der Mensch so sehr Mensch wie hinter dem Steuer. Wo Verkehrspsychologen wie Mark Vollrath heutzutage das Mobiltelefon als größte Ablenkung im Straßenverkehr ausgemacht haben, warnte in den 1970er-Jahren die Fernsehsendung ''Der 7. Sinn'' in Episoden wie ''Frau am Steuer'' (1975) noch vor ganz anderen ''Gefahren''. Fortschritt dank Flensburg? Zum 60. Geburtstag der Verkehrssünderkartei zieht ''Unsere Geschichte'' gemeinsam mit Unfallforschern, Verkehrsexperten und Zeitzeugen Bilanz. Die langjährige Kraftfahrbundesamtmitarbeiterin Gudrun Streng erinnert sich: Damals trat die Norddeutsche als junge Auszubildende ihren Dienst in der Flensburger Behörde an. Wenig später folgte 1974 die Einführung des berühmtberüchtigten Punktesystems, eine Wende sowohl für Autofahrer als auch für die Beamten vor den kilometerlangen Aktenregalen in der Behörde. Der Film begleitet den ''dienstältesten Polizisten'' Deutschlands, den Hamburger Verkehrskasper, zu seiner Aufführung vor lauthals mitfiebernden Grundschülern. Der ehemalige DDR-Verkehrspolizist Axel Ulrich erinnert sich an die Zeiten, als es statt Punktesystem noch Stempelkarte gab und nach der Wiedervereinigung Anarchie auf ostdeutschen Straßen herrschte. Humor im Straßenverkehr, dafür steht Dirk Bielefeldt alias Herr Holm. Der bekannte Kabarettist gibt in seinen Programmen wertvolle Tipps zum ''erfolgreichen Punktesammeln'' in Flensburg. Der Film macht eine rasante Spritztour durch 60 Jahre ''Verkehrsrepublik'' Deutschland, legt einen exklusiven Zwischenstopp hinter den Kulissen des Bundeskraftfahrtamtes ein und nimmt mit beeindruckenden Archivaufnahmen und unvergessenen Perlen der Fernsehgeschichte über Automobile im Gepäck so manch unerwartete Ausfahrt.
Untertitel
12:50 Weltbilder spezial
Infosendung ~30 Min
Dänemark: Letzte Etappe der Europatour dreier Studenten Frankreich: Schicksalswahl für den Europäer Macron? Ungarn: Paradies für deutsche Rentner? Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden in politisch stürmischen Zeiten statt: Der Brexit und lautstarke Europakritik beherrschen die Stimmung. Die Europäische Union gilt weltweit immer noch als Vorbild, wie aus ehemals verfeindeten Nachbarländern Partner werden konnten, die in Frieden miteinander leben. Aber was halten die Menschen in Europa heute von dem Bündnis? Wie sehr steckt die EU im Würgegriff von Populisten? Wie funktioniert das Europäische Parlament eigentlich? Die ARD-Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten berichten in dieser Spezialausgabe der ''Weltbilder'' aus den unterschiedlichsten Winkeln Europas. Dänemark: Letzte Etappe der Europatour dreier Studenten Autorin: Jennifer Lange Drei Hamburger Studenten sind einmal quer durch Europa gefahren, in alle 28 Länder der EU. Über 35.000 Kilometer haben sie zurückgelegt. Sie wollten einfach wissen, was andere, junge und alte Menschen, Ost- und Südeuropäer, Menschen in der Stadt und auf dem Land, über Europa denken. Ausgestattet mit einer Kamera haben sie die Menschen interviewt und ziehen jetzt Bilanz: ''Bei den Interviews ist für mich auf jeden Fall die überraschende Erkenntnis gewesen, wie ähnlich doch die Leute ticken und jemand in Bulgarien genau das gleiche über die EU denkt wie jemand in Belgien. Dass es zum Beispiel viel zu bürokratisch ist'', erzählt einer der Studenten. Die letzte Etappe der Europatour führte sie nach Dänemark, bevor sie pünktlich zur Europawahl zurück nach Hamburg kehren. Frankreich: Schicksalswahl für den Europäer Macron? Autor: Mathias Werth Emmanuel Macron, angetreten als Europäer. Mit einsamem Mut hatte er als einziger Politiker einen Pro-Europa-Wahlkampf geführt. Und gewonnen. Was ist geblieben? Macron hoffte auf Deutschland als Partner. Und blieb allein. Renaissance, Neubeginn, heißt die Liste von Macrons Bewegung. Voller Leidenschaft arbeiten hier junge Aktivisten für Macrons Wahlerfolg. Alix Compin ist Deutsch-Französin. Für Politik habe sie sich vorher nicht sonderlich interessiert. Doch jetzt, wo es um Europa und Macron gehe, da wolle auch sie ihren Beitrag leisten. Sie fühle sich als Europäerin, weniger als Französin oder Deutsche, sagt sie: ''Man sieht ja, dass Europa nicht mehr so gut funktioniert, dass es einen Neubeginn für Europa geben muss. So hat es auch Macron gesagt. Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass Europa sich entwickelt. Und durch eine Entwicklung von Europa kann sich auch Frankreich entwickeln.'' Alle im Team fühlen sich als Europäer und wissen doch: Es heißt zwar Europawahl, aber jetzt geht es erstmal um Emmanuel Macron. Ungarn: Paradies für deutsche Rentner? Autor: Till Rüger Dieter Alfes, gebürtig aus der Nähe von Düsseldorf, lebt schon seit fast zehn Jahren allein, mitten in der Puszta, knapp 100 Kilometer südlich von Budapest. Den 68-jährigen Rentner hat es vor allem aus einem Grund ins ungarische Kecskemét gezogen. 1.200 Euro Rente bekommt er. Nachdem sein Arbeitgeber, eine Bank, ihn in Frührente geschickt hatte, war schnell klar, das reicht in Deutschland gerade mal zum Überleben. Dieter Alfes beschloss: Ich gehe nach Ungarn. Hier verdienen die Menschen im Schnitt 400 bis 500 Euro und die Immobilienpreise auf dem Land sind vergleichsweise niedrig. Sein Einfamilienhaus am Stadtrand, 140 Quadratmeter Wohnfläche, hat gerade mal 70.000 Euro gekostet. Der politische Rechtsruck in Ungarn unter Viktor Orbán ist für ihn kein Thema: ''Für mich ist Politik eine Sache, die ich nicht so intensiv verfolge. Ich weiß es zwar auch, es ist ein Problem der Ungarn, wenn das Volk es zulässt, dann ist es ein Problem der Ungarn und nicht meines. Ich bin Gast in diesem Land. Und deshalb füge ich mich auch dementsprechend.''.
Untertitel16:9
13:20 Das Meer der Anden
Infosendung ~45 Min
Schneebedeckte Berggipfel spiegeln sich im Titicacasee. Er liegt auf 4.000 Meter Höhe und ist damit der höchste schiffbare Binnensee der Welt. Ausgerechnet hier, mitten in den Anden, trainiert die bolivianische Marine für den ''Tag des Meeres'', ihr alljährliches Fest, das auf dem See gefeiert wird. Denn der Zugang zum Pazifik ging Bolivien vor über 130 Jahren im Krieg gegen Chile verloren. Seitdem ist der Titicacasee für die Bolivianer das ''Ersatzmeer''. Während am Ufer Lamas weiden, drillt Boots''mann'' Carla Padilla angehende Matrosen in der Kunst der Seefahrt. Am echten Meer war die hübsche junge Frau noch nie, aber für sie ist der Titicacasee wie der Ozean: ''Riesengroß - und das Wasser ist sogar ein bisschen salzig.'' Der Film taucht ein in den Alltag der Menschen rund um den Titicacasee. Indianer wohnen auf schwimmenden Inseln aus Schilf, Schamanen bieten ihre Dienste an wie zur Inkazeit und aus ganz Südamerika strömen Pilger in den Wallfahrtsort Copacabana, um ihre Autos segnen zu lassen. Homar Lujano ist einer der Indianer, die traditionell auf dem Wasser leben. Alle zehn Tage muss er mit seiner Frau Gloria den schwimmenden Untergrund seiner Hütte erneuern, denn die künstliche Insel besteht ganz aus Schilf. Mit seinem Holzkahn mit Außenbordmotor versorgt Homar die schwimmende Gemeinde mit Lebensmitteln und Obst. Sein größter Abnehmer: die Schule. Hier toben die Kinder auf einem ebenfalls schwimmenden Schulhof. Dabei müssen sie aufpassen, dass sie durch das Schilf nicht ins eiskalte Wasser einsacken. Die 35-jährige Eugenia Paje lebt mit ihren zwei kleinen Kindern an Land. Als ihr Mann starb, der ein kleines Lkw-Unternehmen hatte, setzte sie sich selbst ans Steuer. Täglich muss sie den Titicacasee mit einem der beiden schweren Lkws auf einer kippligen Holzfähre überqueren. Schon häufig sind die Fähren mitsamt ihrer Ladung gekentert. Doch trotz der tückischen Wellen: Sie freut sich über ihren neuen Job. Und ein Leben ohne den Titicacasee könnte sie sich nicht vorstellen. Sie liebt ihr ''Meer der Anden''. Die Biologin Veronica Flores hat eine Leidenschaft: Sie erforscht den Titicacasee-Riesenfrosch. Dazu muss sie auf den Grund des eiskalten Sees tauchen. Gar nicht so leicht, denn wegen der dünnen Luft zählt jeder Meter unter Wasser doppelt. Wegen der vielen nicht markierten Fischernetze wagt sie sich nur in Begleitung erfahrener Marinetaucher in den See. Das NDR Team begleitet sie auf einem ihrer gefährlichen Tauchgänge. Auch Autofahrer am Titicacasee leben gefährlich: Bezogen auf die Bevölkerung gibt es in Bolivien 20-mal mehr Unfalltote als in Deutschland. Abhilfe schaffen soll Franziskanerpater Renée Vargas. Gegen eine kleine Spende segnet er die Autos der Pilger, die am Wochenende in seine Kirche kommen. Seine Säulenheilige, die heilige Jungfrau von Copacabana, ist nämlich die Schutzpatronin der Autofahrer. Einen TÜV hingegen gibt es nicht. Zacharias Callisaya versteht sich ebenfalls auf höhere Mächte: Der Schamane hält den Kontakt zur Pachamama, der Urmutter der Indianer. Länder Menschen Abenteuer ist dabei, wie er im Auftrag eines Fischers eine Opferzeremonie abhält. Für ihn und die Einwohner der Mondinsel eine Premiere: Noch nie haben sie ein Kamerateam bei ihrem geheimen Ritual zugucken lassen.
Untertitel16:9
14:05 Der Schut
Spielfilm ~115 Min
Der Abenteurer Kara Ben Nemsi will sich mit Lord Lindsay und dessen Diener Archibald im Land der Skipetaren treffen. Doch der Schut, ein berüchtigter Bandit, der die gesamte Region tyrannisiert, durchkreuzt ihre Pläne, indem er einen befreundeten Händler entführt. Zusammen mit seinem treuen Begleiter Hadschi Halef Omar und Annette, der Frau des entführten Händlers, setzt sich Kara Ben Nemsi auf die Fährte der Schut-Bande. Im Land der Skipetaren will sich der Abenteurer Kara Ben Nemsi mit dem englischen Lord Lindsay und dessen Diener Archibald treffen. Doch der berüchtigte Schut, ein Bandit, der mit seinen Männern die gesamte Region tyrannisiert, durchkreuzt diesen Plan, indem er einen befreundeten Händler entführt. Kara Ben Nemsi beschließt, sich auf die Fährte der Schut-Bande setzen, die auch die Bauerntochter Tschita entführt hat. Unterstützung erhält er dabei von seinem treuen, aber tollpatschigen Begleiter Hadschi Halef Omar. Zusammen mit Annette, der Frau des entführten Händlers, nehmen sie die Verfolgung des geheimnisvollen Schuts auf. Nach einigen Rückschlägen und gefährlichen Auseinandersetzungen gelingt es ihnen schließlich aufzudecken, wer der Schut ist. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, die in einer Schlucht ihr dramatisches Ende findet. Regisseur Robert Siodmak schrieb bereits mit seinem ersten Film, dem semidokumentarischen und mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen realisierten ''Menschen am Sonntag'' (1930), Filmgeschichte. Doch die vielversprechende Karriere des Filmemachers in Deutschland geriet 1933 an ein jähes Ende, als Siodmak wegen seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland fliehen musste. In den USA reüssierte Siodmak bald als Regisseur von Genrefilmen und Films Noirs, wobei ''Die Wendeltreppe'' (1945) und ''Rächer der Unterwelt'' (1946) zu seinen Meisterwerken zählen. Anfang der 1950er-Jahre kehrte Siodmak nach Europa zurück, wo er nach einigen kleineren Produktionen ab Mitte der 1960er-Jahre für den Produzenten Artur Brauner eine Reihe von Abenteuer- und Monumentalfilmen inszenierte, darunter auch drei zwischen 1964 und 1965 entstandene Karl-May-Verfilmungen mit Lex Barker, zu denen neben ''Der Schut'' auch ''Der Schatz der Azteken'' und ''Die Pyramide des Sonnengottes'' zählen. ''Der Schut'' wurde wie seine Vorläufer und Nachfolgefilme mit großem Aufwand und beachtlichem Staraufgebot realisiert und entstand nach Motiven des gleichnamigen Romans aus dem sogenannten ''Orient-Zyklus'' Karl Mays. Als exotische Kulisse der Außenaufnahmen von ''Der Schut'' diente die Landschaft Montenegros mit ihren bizarren und abwechslungsreichen Gebirgsformationen.
Untertitel16:9


Abend
 
20:15 Annas Geheimnis
Spielfilm ~90 Min
Seit vielen Jahren ist Anna (Jutta Speidel) glücklich verheiratet mit dem Apfelbauern Christian Ingstrup (Dietrich Hollinderbäumer). Gemeinsam bewirtschaftet das Paar die familieneigene Plantage im Alten Land nahe Hamburg. Die Geschäfte gehen momentan nicht besonders, denn der Erzkonkurrent Johann Quast (Peter Bongartz), einer der reichsten Bauern der Gegend, gräbt den Ingstrups nach und nach das Wasser ab. Bislang haben Anna und Christian aber immer eine Lösung gefunden, denn die beiden ziehen stets an einem Strang. Das ändert sich, als Anna eines Tages von ihrer Vergangenheit eingeholt wird: Vor der Tür steht ihre uneheliche Tochter Ines (Susanne Schäfer), von der weder Christian noch der leibliche Vater wissen. Als 16-Jährige wurde Anna von ihren Eltern gezwungen, das Kind direkt nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Ihrem Mann wollte sie immer von der Tochter erzählen - doch da ihre Ehe kinderlos blieb, fehlte Anna der Mut. Nervös und ängstlich versucht sie nun, Ines'' Existenz zu verheimlichen. Doch bald schon obsiegt die mütterliche Neugier: Ines ist eine renommierte Cello-Lehrerin in Hamburg und alleinerziehende Mutter einer 17-jährigen Tochter, Cosima (Anna Hausburg), genannt Joe. Als Christian schließlich hinter Annas Geheimnis kommt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er trennt sich von Anna und verkauft den Hof an Johann Quast. Anna hat nur noch eine Möglichkeit, um ihre Ehe und den Hof zu retten. Gemeinsam mit ihrer Tochter Ines und Enkeltochter Joe schmiedet sie einen Plan. Jutta Speidel und Dietrich Hollinderbäumer spielen in diesem bewegenden, prachtvoll ausgestatteten Familienmelodram ein verheiratetes Paar, dessen glückliche Beziehung durch ein uneheliches Kind auf eine Bewährungsprobe gestellt wird. Auch die weiteren Rollen sind glänzend besetzt mit Susanne Schäfer, Peter Bongartz, Anna Hausburg, Bernd Stegemann, Mona Seefried und Marek Gierszal. Jan Ruzicka inszenierte nach einem Buch von Sophia Krapoth. Gedreht wurde im Alten Land nahe Hamburg, dem größten geschlossenen Obstanbaugebiet Nordeuropas.
Untertitel
21:45 Annas Erbe
Spielfilm ~90 Min
Mit viel Elan und Leidenschaft führen Anna Ingstrup (Jutta Speidel) und ihr Ehemann Christian (Dietrich Hollinderbäumer) den familieneigenen Apfelhof im Alten Land nahe Hamburg. Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte das plötzliche Auftauchen von Annas unehelicher Tochter Ines (Susanne Schäfer) die glückliche Ehe der beiden in Gefahr gebracht. Gerade als die Situation sich wieder normalisiert zu haben scheint, schlägt das Schicksal erneut zu: Völlig überraschend stirbt Christian an einem Herzinfarkt. Für Anna bricht eine Welt zusammen. Neben dem Verlust ihres geliebten Mannes steht sie mitten in der Erntezeit vor der Herausforderung, die Geschäfte auf dem großen Hof alleine zu führen. In ihrer Trauer stürzt sie sich in die Arbeit. Ines erkennt schnell, dass ihre Mutter sich zwar stark gibt, in Wahrheit aber hoffnungslos überfordert ist. Um ihr wenigsten während der Erntezeit beizustehen, zieht sie mit ihrer 16-jährigen Tochter Jo (Anna Hausburg) zu Anna auf den Apfelhof. Was gut gemeint war, führt jedoch schon bald zu Spannungen, denn das Verhältnis der beiden Frauen ist noch immer schwierig. Im Grunde wäre Anna am liebsten wieder alleine. Bis Jo ihr ein Geheimnis anvertraut: Genau wie einst ihre Großmutter ist die Teenagerin ungewollt schwanger. Sie weiß nicht, ob sie das Kind bekommen will, auf keinen Fall aber soll ihre Mutter davon erfahren. Anna setzt alles daran, ihrer Enkelin zu helfen. Während die arglose Ines sich mit der Verwaltung des Apfelhofs abmüht, versucht Anna, ihre Enkelin zu überzeugen, das Baby zu bekommen. Es dauert natürlich nicht lange, bis das Geheimnis ans Licht kommt. Ines fühlt sich von ihrer Tochter und ihrer Mutter getäuscht und hintergangen. Obwohl Anna nur das Beste wollte, gerät sie auf einmal zwischen alle Fronten. Nach dem erfolgreichen Familienfilm ''Annas Geheimnis'', der ein großer Publikumserfolg war, wird nun die Geschichte mit ''Annas Erbe'' fortgesetzt. Diesmal sieht die sensible Apfelbäuerin Anna Ingstrup sich nach dem Verlust ihres Mannes mit einer ganzen Reihe privater und beruflicher Herausforderungen konfrontiert: Ihre Enkelin ist ungewollt schwanger und das Verhältnis zu ihrer unehelichen Tochter droht zu zerbrechen, noch bevor es richtig begonnen hat. Neben Jutta Speidel in der Titelrolle gehören Susanne Schäfer, Anna Hausburg und, in einem Gastauftritt, Dietrich Hollinderbäumer zum Ensemble.
Untertitel