TV-Programm arte heute

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft heute aktuell im TV Tagesprogramm von arte?

Sehen Sie hier das gesamte Fernsehprogramm vom TV Sender arte - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Die Schwerpunkte des Programms sind Kultur, Europa und die Vermittlung von Informationen aus vorzugsweise ungewöhnlichen Perspektiven. Der Sender ist bekannt für hochwertige Dokumentationen und ein originelles Senderdesign.

Vormittag
 
01:50 Tracks
Musik ~45 Min
John Cooper Clarke Noize Suppressor Balming Tiger Rick Alverson Chloe Rosser Ecosex Filipe Vilas-Boas Melanie Gaydos Federfußball King of Noise Mattie Do WWWater (1): Federfußball: Diese Jahrtausende alte Sportart gilt als Vorgänger des heutigen Fußballs. Die Mischung aus Freestyle-Fußball und Badminton erfreut sich in Asien großer Beliebtheit. Bei der zehnten Weltmeisterschaft trafen 26 Teams nun erstmals in Frankreich aufeinander. ''Tracks'' war mit von der Partie und traf auf die waghalsigen FederkickerInnen. (2): Mattie Do: Fans des asiatischen Films, die Laos bisher noch nicht auf dem Schirm hatten, werden Augen machen, wenn sie die Horrorfilme von Mattie Do sehen. Auf den Filmfestivals von Venedig und Toronto präsentierte die erste laotische Regisseurin dieses Jahr ihren dritten Spielfilm - und die 13. Filmproduktion des Landes überhaupt: ''The Long Walk''. (3): King of Noise: Mit seiner Band ''Hijokaidan'' (zu Deutsch: ''Nottreppe'') bereitete Jojo Hiroshige der ''JapaNoise''-Welle den Weg, die in den 90ern den Westen überrollte. Mit ohrenbetäubender Musik und irren Konzerten brachte der ''King of Noise'' dem japanischen Publikum das Ausrasten bei. (4): Filipe Vilas-Boas: Der 38-jährige Künstler Filipe Vilas-Boas schlägt einen Bogen von IRL zu URL. Nachdem der Franzosen-Portugiese mit artistischen Adbusting-Aktionen in der U-Bahn begann, konzentriert sich der ehemalige Designer mittlerweile auf Performances, in denen er digitale Funktionsweisen und ihre sozialen Auswirkungen hinterfragt. (5): Melanie Gaydos: Melanie Gaydos hat einen Gendefekt, der das Wachstum ihrer Haare, Nägel und Zähne hemmt. Für die 29-Jährige kein Hindernis: Nachdem ihre Karriere mit einer Anzeige auf Craiglist begann, trat sie mittlerweile nicht nur auf der Fashion Week auf, sondern auch im Kino: als weibliche Hauptrolle im letzten Spielfilm von Quarxx, ''Tous les dieux du ciel'' (zu Deutsch: ''Alle Götter des Himmels''). (6): WWWater: Aus nur drei Sätzen machte Charlotte Adigéry alias WWWater einen Hit: ''Paténipat''. Die in Gent lebende und aus Martinique stammende Musikerin kombinierte kreolische Sprache mit Electro-Sounds und brachte damit Festivalbesucher in ganz Europa zum Tanzen - unter anderem beim Festival Chorus in Paris, wo ''Tracks'' sie traf.
16:9
03:20 Vox Pop
Infosendung ~30 Min
(1): Kokain: Beunruhigende UberisierungKokain ist nach Cannabis die die zweitbeliebteste Droge der EU: Mehr als 18 Millionen Menschen haben die Droge zumindest schon einmal probiert. Da Kokain immer billiger und reiner erhältlich ist, schießt das Überdosisrisiko in die Höhe. Das gilt umso mehr, weil sich Markt und Vertrieb grundlegend verändert haben: Heutzutage reicht ein einfacher Anruf oder eine SMS, und das Kokain wird direkt nach Hause geliefert. Dealer locken sogar mit Rabatten und sitzen ihren Kunden im Nacken, wenn diese den Konsum herunterschrauben. Die neue Vertriebspolitik zieht zweierlei Konsequenzen nach sich: Aufseiten der Konsumenten führt sie zu einer gesteigerten Abhängigkeit, während es für die Justiz eine zusätzliche Herausforderung darstellt, die Absatzwege ausfindig zu machen.''Vox Pop'' ermittelt in Frankreich und Spanien, wo so viel Kokain beschlagnahmt wird, wie nie zuvor. Allein im Hafen von Barcelona sind es seit Jahresbeginn sieben Tonnen - die doppelte Menge im Vergleich zum Vorjahr. Die Behörden weisen außerdem auf Probleme hin, die sich aus der Fragmentierung der Verteilungskette und dem damit verbundenen Wiederanstieg von Gewalt ergeben.(2): Ist es ein Verbrechen, Migranten zu helfen? Seit 2015 sind eine Million Exilanten nach Europa gekommen. Immer mehr Bürger unterstützen die Migranten in Städten, an Grenzen und vor allem im Mittelmeer, wo NGOs mit Flüchtlingsschiffen Männern, Frauen und Kindern das Leben retten. Das Problem: Zahlreiche Staaten sehen diese Einsätze nur sehr ungern und setzen Seenotretter teilweise mit Schlepperbanden gleich.Sophie Rahal, die Sprecherin der NGO SOS-Méditerranée, ist diese Woche zu Gast bei ''Vox Pop''. Sie plädiert für eine Angleichung der Vorgehensweise auf europäischem Niveau. Seit 2014 wurden über 250 Personen festgenommen oder rechtlich verfolgt. Die Anklageschrift: ''Solidaritätsdelikt''. NGOs kritisieren, dass die Helfer von den Staaten wie Verbrecher behandelt werden: In Italien laufen sie sogar Gefahr, Strafen bis zu einer Million Euro auferlegt zu bekommen. Darauf entgegnen die Staaten, dass es sich um eine Frage der inneren Sicherheit und des Bürgerschutzes handele.Und wie immer berichten ''Vox-Pop''-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche, dieses Mal aus Spanien und Deutschland, wo im Gegensatz zum Großteil Europas Hilfsbereitschaft gezeigt wird.
16:9
05:00 Zubin Mehta - Dirigent und Weltbürger
Infosendung ~75 Min
Spricht man über Zubin Mehta, so ist seine überragende Leistung im klassischen Konzert und in der Oper nur ein Thema - das andere ist sein Engagement für eine bessere Welt. Immer wieder hat er politische Zeichen gesetzt, so als er 1967 im Sechstagekrieg nach Israel eilte und das in Gasmasken spielende Israel Philharmonic Orchestra dirigierte. Oder als er mit dem Bayerischen Staatsorchester in die Krisenregion Kaschmir reiste, als Versöhnungsappell an Indien und Pakistan. Dieses Verantwortungsbewusstsein teilt er mit Daniel Barenboim. Beide verbindet eine lebenslange Freundschaft. Die Dokumentation begleitet Zubin Mehta an Orte, die eng mit seinem Leben verbunden sind, Mumbai, Israel, Berlin und Florenz - und wirft einen Blick zurück auf eine große Karriere zwischen Europa und Nordamerika. Einer weiten Öffentlichkeit bekannt wurde Zubin Mehta 1990, als er anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien das erste Konzert der drei Tenöre Carreras, Domingo und Pavarotti dirigierte. Sein Gespür für publikumswirksame Großereignisse führte zu der Idee, Operndramen wie ''Tosca'' oder ''Turandot'' live an den Orten ihrer Handlung zu verfilmen - in Rom und Peking. Damit schrieb er Fernsehgeschichte. Zubin Mehta, 1936 in Indien geboren, ist besonders mit dem deutschsprachigen Raum verbunden: 1961 dirigierte er als damals jüngster Dirigent die Berliner Philharmoniker, ist Ehrendirigent des Bayerischen Staatsorchesters sowie der Münchner und der Wiener Philharmoniker.
16:9
09:35 Das Ende der Eiszeit-Giganten
Infosendung ~50 Min
Am Ende der letzten Eiszeit starben weltweit Großtiere aus. Hat der Mensch sie ausgerottet? Wurden sie Opfer einer Klimaerwärmung? In Europa und Nordamerika stoßen Forscher auf neue Funde. Sie belegen, dass die Kombination von Mensch und Klima viele Tiere an einen Kipp-Punkt trieb. Im Yukon Territory entdecken Paläontologen, dass höhere Temperaturen den Eiszeit-Giganten nicht erst vor 12.000 Jahren so richtig zusetzten. Denn in der letzten Eiszeit traten solche Warmphasen immer wieder auf. Großtiere wie Mammuts mussten sich in Refugien zurückziehen, bewiesen aber auch, wie anpassungsfähig sie waren. Der Klimawandel allein hat sie also nicht ausgelöscht. Doch am Ende der letzten Eiszeit breiteten sich Menschen über die ganze Erde aus. Knochenanalysen belegen, dass er tatsächlich eine Vorliebe für Großtiere hatte. Ihr Fleisch und Fett lieferte unseren Vorfahren lebenswichtiges Vitamin D. Doch dezimierte der Mensch durch die Jagd ganze Tierpopulationen? Die Geschichte des europäischen Höhlenbären deutet darauf hin. Er starb schon lange vor dem Ende der letzten Eiszeit aus. In Nordamerika dagegen zeigt sich ein anderes Bild. Die Zahl der Riesenfaultiere ging zwar durch Bejagung zurück, tödlich für die geschwächte Population war aber erst eine neue Warmzeit. Sogar Säbelzahnkatzen, gefährliche Raubtiere, gerieten durch die Konkurrenz des Menschen in Bedrängnis, weil er als Nahrungskonkurrent Beutetiere dezimierte, die später ausstarben. Der Klimawandel am Ende der letzten Eiszeit traf auf eine geschwächte Tierwelt. Diese Großtiere konnten sich einfach nicht mehr anpassen.
Untertitel16:9


Nachmittag
 
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~60 Min
Italien: Alle Wege führen nach Sperlonga Istanbul: Simenons zweifelhafter Umgang Shetlandinseln: Fantastische Pullover (1): Istanbul: Simenons zweifelhafter Umgang Majestätisch erstreckt sich Istanbul zu beiden Seiten des Bosporus und schlägt die Brücke zwischen Orient und Okzident. Die unvergleichliche Atmosphäre der türkischen Metropole zog den belgischen Schriftsteller Georges Simenon gleich bei seiner Ankunft im Jahr 1933 in den Bann. Er frequentierte die Rauchsalons und erkundete auch die zwielichtigen Viertel der sich damals schnell wandelnden Stadt. Seine Streifzüge durch Istanbul inspirierten ihn zu seinem einzigartigen Roman ''Les clients d''Avrenos''. (2): Shetlandinseln: Fantastische Pullover Im äußersten Norden von Schottland liegt die kleine Felsinsel Fair Isle. Auf dem gerade einmal acht Quadratkilometer großen Eiland mit seinen Heidelandschaften werden seit Jahrhunderten Schafe geweidet. Sie liefern die dichte, wasserundurchlässige Shetlandwolle, die Generationen von Insulanern wärmte und heute auf der ganzen Welt bekannt und begehrt ist. Aus ihr werden die Pullover mit dem typischen Fair-Isle-Muster gestrickt. (3): Italien: Alle Wege führen nach Sperlonga Die friedliche Kleinstadt Sperlonga liegt am Tyrrhenischen Meer, auf halbem Weg zwischen Rom und Neapel. Im Sommer frönen Einheimische und Touristen der Dolce Vita. Am Strand erinnern antike Ruinen daran, dass schon die alten Römer hier in die Sommerfrische kamen. Unter ihnen auch ein des hektischen Treibens in der Hauptstadt überdrüssiger Kaiser ...
16:9
15:50 Flüsse des Lichts
Infosendung ~55 Min
Von seiner Quelle ist es nicht weit bis zum Mittelmeer, doch das Küstengebirge zwingt den Tajo (in Portugal: Tejo) in Richtung Westen bis zum fernen Atlantik. Mit 1.007 Kilometern ist er der längste Fluss der Iberischen Halbinsel. Sein Lauf ist das Ergebnis gewaltiger Urkräfte im Untergrund, die das Land zusammenpressen und anheben. Am wilden Oberlauf sammelt die Künstlerin Esther Martin Steine, die sie in ihrem Atelier bemalt. Das ungezügelte Flussleben findet bei Aranjuez ein Ende. Von nun an fließt der Fluss durch das Kernland spanischer Geschichte. In Toledo trägt jeder Quadratmeter Boden der einstigen Reichshauptstadt Spuren alter Pracht, erbaut von Römern, Germanen oder Arabern. Bauforscher der Universität Bamberg untersuchen die Zeugnisse aus der Zeit des Übergangs vom Islam zum Christentum. Von Umweltrisiken bleibt selbst das am Strom gelegene Gestüt und Weingut Cadaval in Portugal nicht verschont. Gräfin Teresa sorgt sich um die Wasserversorgung der Bio-Reben und das Wohlergehen ihrer Lusitano-Pferde. Auf dem Landgut hat Archäologe Nuno Bicho Spuren einer steinzeitlichen Siedlung gefunden. Vor der Traumkulisse von Portugals Hauptstadt Lissabon rücken die aktuellen Klimaängste in den Hintergrund. Alltagsprobleme bestimmen das Leben vieler Einwohner. Der Stadtteil Benfica ist schon immer Wohnort für Arbeiter und Handwerker. Die Fische am Marktstand von Suliana und Antonio Semedo sind erschwinglich und von guter Qualität. Entspannung bringt ein Angelausflug am Tajo.
Untertitel16:9


Abend
 
19:40 Re: Zu fit für den Ruhestand
Infosendung ~35 Min
Zu fit für den Ruhestand - Senioren auf dem Arbeitsmarkt Gerade wer Freude an der Arbeit hat, bleibt gern länger im Beruf. Und manche satteln noch einmal komplett um: Andrea Rosemann kündigt mit Ende 50 ihre sichere Stelle und gründet ein Modelabel. Wie viele ältere Unternehmensgründer erhält sie keinen Kredit von der Bank. Deshalb will die Jungunternehmerin eine Crowdfunding-Kampagne starten, um die Kollektion der nächsten Saison zu finanzieren. In die Zukunft blickt Andrea Rosemann optimistisch: Sie will ihr Unternehmen auch noch mit Ende 60 führen. ''Wenn Plan A nicht funktioniert, dann funktioniert Plan B. Und ansonsten gibt es noch ganz viele weitere Buchstaben im Alphabet.''In Norwegen ist ein später Berufswechsel längst Normalität. LKW-Fahrer Rolf Sørum startet mit 64 Jahren trotz seiner Rente eine neue Karriere als Busfahrer. Genau das Richtige für ihn: ''Ich arbeite gern. Ich habe eben Hummeln im Hintern. Und ich finde es schön, unter Menschen zu sein.'' Der norwegische Staat erkannte vor einigen Jahren, dass immer mehr ältere Menschen im Arbeitsleben gehalten werden müssen, um den demografischen Wandel abzufedern. Mit einer großen Reform wurde das Rentensystem umgestaltet: Jetzt lohnt es sich für Senioren finanziell, wenn sie lange berufstätig bleiben. Und Unternehmen bemühen sich, die Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer anzupassen.In anderen europäischen Ländern gibt es weniger Unterstützung von offiziellen Stellen. Dennoch sind immer mehr Ältere erwerbstätig. Die einen wollen die Rente aufbessern, andere haben Spaß an der Arbeit und wünschen sich soziale Kontakte.
Untertitel16:9
20:15 Gemma Bovery - Ein Sommer mit Flaubert
Spielfilm ~95 Min
Ein einfacher Bäcker glaubt in zwei Neuankömmlingen die zu Fleisch und Blut gewordenen Helden seines Lieblingsautors zu erkennen. Fortan versucht er, ihr Leben zu beeinflussen. Moderne Adaption von Gustave Flauberts Roman „Madame Bovary“ mit Gemma Arterton und Jason Flemyng. Martin (Fabrice Luchini) ist ein Ex-Bohemien alter Pariser Schule, der mehr oder weniger freiwillig die väterliche Bäckerei eines kleinen Dorfes in der Normandie übernommen hat. Was von den Ambitionen seiner Jugend übrig geblieben ist, sind seine blühende Fantasie und eine flammende Leidenschaft für die große Literatur, insbesondere die Romane von Gustave Flaubert. Da ist es kein Wunder, dass Martin bei der Ankunft zweier junger Eheleute aus England hellhörig wird: Die Neuankömmlinge heißen nicht nur Gemma und Charles Bovery (Gemma Arterton, Jason Flemyng), auch ihr Verhalten scheint geradewegs von Flauberts Helden inspiriert zu sein. Martin sieht die Chance gekommen, seinem tristen Alltag entfliehen zu können und neben dem täglichen Brotteig auch das Schicksal zweier Menschen zu formen. Mit „Gemma Bovery - Ein Sommer mit Flaubert“ adaptierte Regisseurin Anne Fontaine den Roman „Madame Bovary“ des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert und schuf damit eine moderne und komische Neuinterpretation des Klassikers. Grundlage für ihre Verfilmung war zu großen Teilen der Graphic Novel von Posy Simmonds, der ein vielschichtiges Panoptikum über geheime Sehnsüchte, Träume und Lebenslügen, Betrug und Enttäuschung sowie Ehebruch und seine Konsequenzen geschaffen hat. Neben Frankreichs Schauspielgröße Fabrice Luchini stehen die Britin Gemma Arterton („James Bond 007 – Ein Quantum Trost“) in der Titelrolle, Jason Flemyng ( „Große Erwartungen“) als Gemmas Mann Charlie sowie der Frankokanadier Niels Schneider („Herzensbrecher“) als Gemmas junger Liebhaber Hervé vor der Kamera.
Untertitel16:9HDTV
22:45 In der Mitte des Flusses
Spielfilm ~105 Min
Die Grenze zwischen New Mexico und dem autonomen Stammesgebiet der Navajos liegt ''in der Mitte des Flusses''. Hier prallen in einem Sog aus Gewalt und Selbstjustiz unterschiedliche Nationen, Generationen, Kulturen und Traditionen aufeinander. Um dieser Gewalt zu entkommen, hatte Gabriel sich (mehr oder weniger) freiwillig zum Militärdienst gemeldet. Nun kehrt er - körperlich und seelisch verwundet - aus dem Irak zurück. Gabriel arbeitet für sein Studium, will seine Zeit als Drogendealer endgültig hinter sich lassen. Doch der Tod seiner Zwillingsschwester Naomi zwingt ihn zur Rückkehr in die Familie - und in die Vergangenheit. Die mysteriösen Umstände ihres Todes und die vielen offenen Fragen lassen Gabriel keine Ruhe: Er glaubt nicht an ihren Selbstmord. Gabriel sucht einen Schuldigen. Sein Misstrauen gegenüber allem und jedem vergiftet seine Beziehungen und reißt alte Wunden auf. Erst verdächtigt er Trigger Finger, einen gewalttätigen Drogendealer und Neo-Nazi. Dann hört er von Naomis Ex-Freund, dass Laurence, Gabriels und Naomis Großvater, seine Enkelin missbraucht und sie sogar geschwängert haben soll. Laurence ist unberechenbar und gewalttätig, ihm gegenüber scheint Gabriel machtlos. Wut und Verzweiflung treiben ihn fast in den Freitod. Als es endlich zur Konfrontation mit seinem Großvater kommt, bereut dieser sein gewalttätiges Verhalten zutiefst, weist aber jede Schuld an Naomis Tod zurück. Doch dann findet Gabriel endlich heraus, was passiert ist. Jetzt kann er nicht nur dem gebrochenen Laurence vergeben, sondern auch sich selbst. Das Ende ist ein Anfang.