mdr Programm 21.05.

   
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Was läuft 21.05. im TV-Programm von mdr?

Das mdr Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:10 verdammt, ich bin erwachsen
Spielfilm ~90 Min
Drama, DDR 1974 Regie: Rolf Losansky Autor: Günter Mehnert Musik: Peter Gotthardt Kamera: Peter Süring
verdammt, ich bin erwachsen
Der 15-jährige Klaus Kambor, genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz und fühlt sich schon richtig erwachsen. Er ist groß und kräftig, verträgt reichlich Rhabarberwein und geküsst hat er auch schon. Als er jedoch mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht, ist guter Rat teuer. Klaus Kambor (Ralf Schlösser), genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz. Er ist fünfzehn, geht in die 9. Klasse und hält sich manchmal schon für richtig erwachsen. Groß und kräftig ist er, und Daniela (Angelika Herrmann) hat er auch schon geküsst. Doch dass zum Erwachsensein noch ein bisschen mehr gehört, wird ihm immer wieder bewusst. Zum Beispiel, als er mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht und dazu stehen muss. Auch die Sache mit dem Tagebau, dem einige von ihm geliebte Plätze der Umgebung weichen müssen, ist nicht einfach zu begreifen. In Lehrer Konzak (Dieter Franke) und dem Baggerführer Jule Bucht (Jürgen Reuter) findet er Freunde, die für seine Probleme Verständnis haben. Seine ersten Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden zeigen ihm aber auch, dass neue Probleme auf ihn zukommen werden. Ein zu Unrecht fast in Vergessenheit geratener DEFA-Film über einen Sommer in der Lausitz, der bis in die Nebenrollen mit beliebten DDR-Schauspielern besetzt ist, u.a. Herbert Köfer, Jutta Wachowiak, Jürgen Reuter und Wolfgang Winkler. Als Musikinterpreten sind die Puhdys und die Gruppe Express zu hören. Der Film beeindruckt mit schönen Landschaftsbildern, doch er setzt sich - für die damalige Zeit - auch überraschend kritisch mit der Zerstörung der Natur durch den Braunkohleabbau in der Lausitz auseinander. Er wird jetzt zum ersten Mal im MDR-Fernsehen gezeigt.
UntertitelHDTV
05:15 Detektiv wider Willen
Spielfilm ~90 Min
Krimi, Österreich, Deutschland 2009 Regie: Xaver Schwarzenberger Autor: Henner Höhs Musik: Siggi Mueller - Siggi Müller
Detektiv wider Willen
Der tragische Tod seiner Frau bringt Staranwalt Mark Degen (Sky du Mont) zum Umdenken. Aus dem skrupellosen Winkeladvokaten, der mit der Verteidigung zwielichtiger Geschäftsleute viel Geld verdiente, wird ein sozial engagierter Jurist mit Fingerspitzengefühl für das Unrecht gegenüber den kleinen Leuten. Zur Seite steht ihm der liebenswürdige Taxifahrer Josef ''Joschi'' Sownietz (August Schmölzer), dem er den Führerschein rettete. Als dessen Schwager Alfons Weigl (Rainer Egger), der seit vielen Jahren als Erntehelfer für den Bauern Franz Wedernjak (Johann Nikolussi) arbeitete, von diesem ganz unvermittelt entlassen wird, übernimmt Mark den Fall und stößt auf einen dreisten Etikettenschwindel mit steirischem Kürbiskernöl. Probleme hat auch Marks Tochter Ricarda (Doris Schretzmayer), die als frischgebackene Staatsanwältin den betrügerischen Chirurgen Dr. Herbert Braun (Helmut Berger) anklagt. Als die Kronzeugin bestochen wird und wichtige Beweismittel verschwinden, wird Braun freigesprochen und Ricarda vorläufig suspendiert. Gegen den Willen seiner Tochter beginnt Mark zu recherchieren. Mit Hilfe seiner Schwiegermutter Franziska Lienbacher (Annemarie Düringer) und seiner attraktiven Nachbarin, der schlagfertigen Psychologin Dr. Martina Lüders (Rebecca Immanuel), findet Mark heraus, dass der zwielichtige Arzt nicht nur die Abrechnungen seiner Patienten fälscht. Der Doktor entpuppt sich auch als heimlicher Zocker, der das ergaunerte Geld im Spielcasino durchbringt. Ricarda betreibt unterdessen eigene Nachforschungen und kommt dabei ausgerechnet ihrem Verlobten, dem ehrenwerten Oberstaatsanwalt Wolf Bernheimer (Philippe Brenninkmeyer) auf die Schliche. Sky du Mont, international renommierter Filmschauspieler und deutscher Comedy-Preisträger, verkörpert in dieser perfekt auf ihn zugeschnittenen Krimikomödie einen ''Detektiv wider Willen''. In der Rolle des Dr. Mark Degen löst der attraktive Gentleman an der Seite des Charakterkopfes August Schmölzer witzige Kriminalfälle. Auch die weiteren Rollen sind glänzend besetzt mit Philippe Brenninkmeyer, Doris Schretzmayer, Helmut Berger, Karl Fischer und Rebecca Immanuel. Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger inszenierte die flotte Komödie nach einem Buch von Henner Höhs.
Untertitel16:9HDTV
10:05 Alles Klara
Serie ~50 Min
Bäumlers Klippe Staffel 2: Episode 6 Krimi-Comedyserie, Deutschland 2013 Regie: Thomas Freundner Autor: Claus Michael Rohne Musik: Ludwig Eckmann - Nikolaus Glowna Kamera: Harald Cremer
Alles Klara
Klara Degen, Sekretärin der Kripo Harz, möchte wieder in den eigenen vier Wänden leben und aus dem Haus ihrer Schwester Sylvia Wegener ausziehen, nicht zuletzt, weil Sylvia - nach dem Vorfall mit dem toten Pizzaboten im eigenen Hausflur - nun endgültig die Nase voll davon hat, dass Klara Leichen anzieht, wie die Motten das Licht. Sylvia hat über ihre Kontakte eine ideale Wohnung für Klara gefunden, einziger Haken: Sie ist direkt neben der Wohnung ihres Chefs, Hauptkommissar Paul Kleinert. Miriam Reichenbach ist ebenfalls an der Wohnung interessiert und zeitgleich mit Klara bei dem Besichtigungstermin. Wie sich kurz darauf herausstellt, ist sie die Adoptivtochter des Fontane-Experten Prof. Dr. Reichenbach, der an diesem Morgen ermordet auf seiner Joggingstrecke unterhalb von Bäumlers Klippe, dem Motiv eines Fontane-Werks, gefunden wurde. Als Miriam die Nachricht erhält und sichtlich geschockt reagiert, bietet Klara ihr an, sie nach Hause zu begleiten. Paul Kleinert steckt unterdessen mit seinen Kollegen Tom Ollenhauer und Jonas Wolter bereits mitten in den Ermittlungen und staunt nicht schlecht, als er Klara plötzlich im Hause Reichenbach antrifft. Sowohl die Haushälterin als auch Miriam haben einen Verdacht: Hat Lukas, der leibliche Sohn des Professors, etwas mit dem Tod zu tun? Klara bekommt zufällig mit, dass Miriam insgeheim ihren Adoptivbruder verdächtigt. Außerdem findet sie heraus, dass Miriam und Lukas offenbar ein Liebespaar sind, was dem Vater gar nicht gefallen hat. Diese Konstellation ähnelt ungemein den Motiven aus ''Ellernklipp'', einem Werk Fontanes: Vater, Sohn, Pflegetochter und tödliche Eifersucht. Ist das Zufall, fragt sich Klara? Bevor Kleinert auf Lukas aufmerksam wird, führen ihn seine Ermittlungen zunächst zu Dr. Rogowski, Fachkollege und ''Intimfeind'' Reichenbachs, sowie zu Dr. Felicitas Düssel, Reichenbachs engster Mitarbeiterin an der Universität und Miturheberin seiner neuesten Publikation. Dr. Düssel scheidet als Verdächtige aus, denn sie hat ein Alibi für die Tatzeit. Damit bleibt Rogowski übrig, der kein glaubhaftes Alibi und zudem einen triftigen Grund hatte, Reichenbach zu ermorden. Rogowski wollte zeitgleich eine Publikation über Fontane herausbringen, hat die Veröffentlichung jedoch kurzfristig gestoppt. Die Ermittlungen bringen den Grund dafür ans Tageslicht: Rogowski hat im Rahmen seiner Doktorarbeit einiges aus einem Werk Reichenbachs abgeschrieben, es aber mit den Quellenangaben nicht ganz ernst genommen. Reichenbach hat ihn erpresst, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn er seine Publikation nicht stoppen würde. Rogowski gibt zwar zu, dass er Reichenbach während einer gemeinsamen Joggingrunde zur Rede stellen wollte, aber umgebracht habe er ihn nicht. Klaras Hinweise bringen den Hauptkommissar nun auf die Spur von Lukas Reichenbach. Dass er und Miriam ein Liebespaar sind und der Vater vehement gegen diese Liebe war, geben beide zu, aber Lukas behauptet steif und fest, seinen Vater nicht ermordet zu haben. Während Kleinert ihn zu einem Geständnis bringen will, kommt Klara plötzlich auf die Spur des wahren Täters. Die Sekretärin Klara Degen landet durch ihre Jobsuche bei der Polizei im Harz. Dem Revier droht allerdings die Schließung, da die Aufklärungsquoten unterirdisch sind. Die Sekretärin mit Spürsinn wird zur Rettung in letzter Sekunde. Ihre Neugier und ihr klarer Blick sorgen für Ermittlungserfolge, die in dem Revier lange fehlten.
Untertitel16:9HDTV
10:55 Familie Dr. Kleist
Serie ~50 Min
Zu früh für diese Welt Staffel 6: Episode 16 Arztserie, Deutschland 2016 Regie: Tanja Roitzheim Autor: Markus Mayer Musik: Günther Fischer - Rainer Oleak Kamera: Stefan Krause
Familie Dr. Kleist
In der Kleist''schen Praxis geht es drunter und drüber. Profi-Wrestler Lukas Bukowski wird wegen Prellungen und Blutergüssen neben der Wirbelsäule von dem Physiotherapeuten Piwi behandelt. Der verordnet ihm zunächst nur eine Trainingspause. Als Lukas Bukowski erneut über Schmerzen in der Nierengegend klagt, lässt er sich von Christian internistisch untersuchen. Trotz Entzündungssymptomen bleibt die Ursache ein Rätsel. Die Werte bestätigen weder einen Abszess noch Nierensteine. Kurz bevor der Wrestler in der Praxis zusammenbricht, stellt der Röntgenarzt Timotheus von Hatzfeld im CT fest: Lukas hat eine Blutvergiftung, die wegen verwechselter Laborwerte nicht erkannt werden konnte. Christian muss nun mit Timos Hilfe eine Notoperation durchführen. Unterdessen hat Christian erfahren, dass Timotheus ohne Zulassung als Kinderradiologe praktiziert hat. Als Christian ihn scharf zurechtweist, gesteht dieser reumütig ein, dass er mit seiner Lüge die Existenz der Praxis gefährdet hat. Er verspricht, sein Fehlverhalten wieder gutzumachen. Christian hadert mit einer fristlosen Kündigung, denn Timos Fähigkeiten als Radiologe sind exzellent. Obwohl es Michael war, der seine Lüge aufgedeckt hat, bittet Timotheus ihn nun um Hilfe und zeigt ihm ein streng geführtes Logbuch, das seine Qualifikationen dokumentiert. Irgendwie muss von Hatzfeld beweisen, dass sein damaliger Mentor, Professor Schleimann, seine Forschungsideen geklaut hat und ihn danach loswerden wollte. Die Ärztekammer hat ihm deshalb die Bescheinigung als Kinderradiologe zu Unrecht verweigert. Michael versucht, Zeugen aus Timos ehemaliger Klinik zu finden, um Prof. Schleimanns Betrug zu beweisen. Währenddessen bereitet Anke der Familie Sorgen. Bei ihr setzen akute Wehen ein. Michael muss das Baby in einer dramatischen Notoperation auf die Welt holen. Der zu früh geborene Junge überlebt. Aber er ist winzig und geschwächt. Deshalb muss er im Inkubator versorgt werden. Bei den Kleists herrschen Erleichterung und Sorge zugleich. Anke ist wohlauf, aber wird das Frühchen durchkommen? Die Ankunft des neuen Familienmitgliedes wird standesgemäß mit einer großen Gartenparty gefeiert. Christian begrüßt den neuen Kleist auf seine liebevolle Art. Er ist froh, dass es seiner Familie gut geht. Dr. Christian Kleist arbeitet als Internist in einem Berliner Krankenhaus. Gemeinsam mit seiner Frau Susanne träumt er davon, eine Gemeinschaftspraxis zu eröffnen. Kurz bevor es soweit ist, kommt Susanne bei einem Autounfall ums Leben. Schwer getroffen nimmt Kleist die Einladung seines Onkels Johannes an, als Arzt in Eisenach zu arbeiten, und lernt dort die Schuldirektorin Marlene Holstein kennen.
Untertitel16:9HDTV
11:45 Echt
Infosendung ~30 Min
Melken bis zum Ruin - Milchbauern vorm Abgrund Wissensmagazin, Deutschland 2021 Moderation: Sven Voss
Echt
Annett Schöne hat einen schweren Tag vor sich - denn heute verlässt der letzte Viehtransporter den Hof. In den Ställen der Agrargenossenschaft Hedersleben standen einmal 600 Milchkühe, - jetzt müssen alle verkauft werden, bis auf das letzte Tier. Das Geschäft mit der Milch lohnt sich nicht mehr. Chef Lutz Trautmann erzählt, dass es so nicht weitergehen kann. ''Der Milchpreis steht bei 31,5 Cent, der Betrieb aber braucht mindestens 38 Cent, damit sich das Milchgeschäft lohnt. Wir lösen jetzt unseren Milchkuhbestand auf...und das ist schon eine bittere Pille, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.'' ''Echt'' ist unterwegs in Sachsen-Anhalt bei zwei Milchkuhbetrieben und berichtet über das deutsche Milch-Drama und was wir dagegen tun können. Wie können die Bauern endlich wieder von ihrer Milch leben? Das Sterben der deutschen Milchbauernhöfe geht weiter, - den Molkereien scheint es zwar gut zu gehen, nicht aber den Produzenten der Milch. Moderator Sven Voss trifft Frederik Meurer vom BIO-Hofgut Pfaffendorf bei Köthen. Hier wird die Milch selber weiterverarbeitet und vermarktet. In der eigenen Molkerei wird Joghurt, Camembert, Quark und natürlich frische BIO-Milch produziert. ''Wir filtern nicht, wir homogenisieren nicht und wie erhitzen nur auf 74 Grad und nicht auf 140. Das ist halt wirklich frische Milch'', so Frederik Meurer. Und das, was er nicht selbst vermarktet, geht in eine Molkerei, die ihm sagenhafte 48 Cent pro Liter BIO-Milch zahlt, - 15 Cent mehr als in der konventionellen Landwirtschaft. ''Dafür muss ich viele Auflagen einhalten: Futter nur von den eigenen Feldern, Weidegang und kaum Medikamente.'' Ist BIO also die Lösung? ''Echt'' fragt nach bei Frank Lenz, selber Landwirt und Chef des MILCH BOARD e.V.. ''BIO ist nur ein anderes Hamster-Rad: Der Bio-Landwirt und Milchviehalter hat einfach höhere Kosten - dem konventionellen Bauern fehlen hinten raus 13 Cent pro Kilogramm, dem Bio-Bauern 17 Cent - das haben wir untersucht. Mit BIO-Milch geht es den Milchviehaltern also nicht automatisch besser. Die Preise sind insgesamt zu niedrig''. Und trotzdem: Mit Milch lässt sich sehr viel Geld verdienen, und zwar in den Molkereien. Der MILCH BOARD e.V. hat untersucht, was große Molkereien an der Milch verdienen. Der Spitzenreiter verdient 20 Cent pro Kilogramm Milch und das Schlusslicht 5 Cent. Die überraschende Erkenntnis: Der Milchbauer bekommt - egal an wen er liefert - immer das gleiche: nämlich zwischen 30 und 35 Cent. ''Zurzeit haben wir eine Praxis, die kein normaler Mensch versteht: Wir haben Lieferverträge ohne festen Preis. Da steht nur drin: liefert möglichst viel in Top-Qualität an eine feste Molkerei. Unser Geld bekommen wir erst sechs Wochen nach Lieferung'' so Frank Lenz. Die Politik müsse für faire Spielregeln am Markt sorgen und für Chancengleichheit zwischen den Käufern und Verkäufern der Milch.
Untertitel16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
14:00 verdammt, ich bin erwachsen
Spielfilm ~90 Min
Drama, DDR 1974 Regie: Rolf Losansky Autor: Günter Mehnert Musik: Peter Gotthardt Kamera: Peter Süring
verdammt, ich bin erwachsen
Der 15-jährige Klaus Kambor, genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz und fühlt sich schon richtig erwachsen. Er ist groß und kräftig, verträgt reichlich Rhabarberwein und geküsst hat er auch schon. Als er jedoch mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht, ist guter Rat teuer. Klaus Kambor (Ralf Schlösser), genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz. Er ist fünfzehn, geht in die 9. Klasse und hält sich manchmal schon für richtig erwachsen. Groß und kräftig ist er, und Daniela (Angelika Herrmann) hat er auch schon geküsst. Doch dass zum Erwachsensein noch ein bisschen mehr gehört, wird ihm immer wieder bewusst. Zum Beispiel, als er mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht und dazu stehen muss. Auch die Sache mit dem Tagebau, dem einige von ihm geliebte Plätze der Umgebung weichen müssen, ist nicht einfach zu begreifen. In Lehrer Konzak (Dieter Franke) und dem Baggerführer Jule Bucht (Jürgen Reuter) findet er Freunde, die für seine Probleme Verständnis haben. Seine ersten Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden zeigen ihm aber auch, dass neue Probleme auf ihn zukommen werden. Ein zu Unrecht fast in Vergessenheit geratener DEFA-Film über einen Sommer in der Lausitz, der bis in die Nebenrollen mit beliebten DDR-Schauspielern besetzt ist, u.a. Herbert Köfer, Jutta Wachowiak, Jürgen Reuter und Wolfgang Winkler. Als Musikinterpreten sind die Puhdys und die Gruppe Express zu hören. Der Film beeindruckt mit schönen Landschaftsbildern, doch er setzt sich - für die damalige Zeit - auch überraschend kritisch mit der Zerstörung der Natur durch den Braunkohleabbau in der Lausitz auseinander. Er wird jetzt zum ersten Mal im MDR-Fernsehen gezeigt.
UntertitelHDTV
15:35 Cinderella 80
Spielfilm ~85 Min
(Cendrillon 80) Jugendfilm, Italien, Frankreich 1984 Regie: Roberto Malenotti Autor: Ugo Liberatore - Ottavio Alessi - Carlo Cristallini Musik: Guido De Angelis - Maurizio De Angelis Kamera: Dante Spinotti
Cinderella 80
Spielfilm Italien 1984 (1) Das Schicksal hat die hübsche Cindy, Tochter eines New Yorker Pizzabäckers italienischer Herkunft, mit einer tollen Stimme gesegnet, aber auch mit einer bösen Stiefmutter und zickigen Stiefschwestern, die sie wie Aschenputtel behandeln. Als solches trifft sie bei einer Italienreise, die der Suche adliger Ehemänner für die Stiefschwestern gilt, auf Mizio, der ihre Liebe zur Musik teilt. Dass er ein leibhaftiger Prinz ist, verschweigt er ihr aber vorerst. Die 18-jährige Cindy (Bonnie Bianco) wohnt in Brooklyn und hat sich mit Haut und Haar der New Yorker Pop-Szene verschrieben - kein Wunder bei ihrer Begabung als Sängerin und Tänzerin. Doch glücklich ist sie nicht. Zu Hause regiert die böse Stiefmutter Muriel (Kendal Kaldwell), eine bigotte Bürgerstochter aus Philadelphia, die ihrem Mann (Vittorio Caprioli), einem nach Amerika eingewanderten Italiener und fleißigem Pizzabäcker, mit Vorliebe seinen Fehltritt, dessen Resultat Cindy ist, vorwirft. Sie hat zwei eigene Töchter, weder schön noch begabt, aber zickig. Muriel plant eine Reise nach Rom, um die Musikausbildung ihrer Töchter an der Santa Cecilia Akademie zu beenden und bei dieser Gelegenheit auch einen standesgemäßen Schwiegersohn aus adligen Kreisen zu finden. Notgedrungen nehmen sie Cindy mit. Noch auf dem New Yorker Flughafen trifft sie Mizio (Pierre Cosso), einen italienischen Musiker, der in Rom in einem Gewächshaus campiert. Die beiden verlieben sich und Cindy brennt nach einem bösen Krach mit der Stiefmutter mit ihm durch. Doch temperamentvoll wie Cindy nun mal ist, hat sie auch Krach mit Mizio. Ein wunderschönes modernes Märchen mit mitreißender Musik, das in den 1980er Jahren Millionen Zuschauer begeisterte. Die Musik schrieben die Brüder Guido & Maurizio De Angelis, die auch die Hauptdarstellerin Bonnie Bianco bei einem Talentwettbewerb entdeckten. Natürlich spielt auch Rom, die Ewige Stadt, eine tragende Rolle. Der zweite Teil folgt am Sonntag, dem 2.7., um 15.40 Uhr. Cindy Cardone - Bonnie Bianco Mizio Gherardeschi - Pierre Cosso Marianne - Sandra Milo Fürst Consalvo Gherardeschi - Adolfo Celi Harry Cardone - Vittorio Caprioli Muriel Cardone - Kendal Kaldwell Fürstin Mafalda Gherardeschi - Sylva Koscina Carol Cardone - Edy Angelillo Vittoria Gherardeschi - Sabina Segatori Liz Cardone - Leonie Forliti Egisto Gherardeschi - Francesco Caracciolo
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mdr Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
18:15 Unterwegs in Sachsen
Infosendung ~30 Min
auf königlichen Wegen nach Kuckuckstein Reportagereihe, Deutschland 2022
Unterwegs in Sachsen
Die weltbekannte Silhouette von Dresden - ohne das Gemälde eines jungen venezianischen Malers wäre diese Ansicht der sächsischen Residenz nie so berühmt geworden. Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, schuf Veduten von Dresden, Wien, Warschau, Venedig, Florenz und auch von Pirna. In diesem Jahr feiert die Kunstwelt seinen 300. Geburtstag. ''Unterwegs in Sachsen''-Moderatorin Beate Werner will Canalettos Spuren in Pirna folgen. Sie möchte wissen, warum er gerade von der kleinen Stadt vor den Toren Dresdens ganze elf Ansichten malte. Der Dresdner Zyklus umfasst mit 14 Werken nur unwesentlich mehr. Und, wie gelang es dem Künstler, so realistisch zu malen, dass Restauratorinnen und Restauratoren bis heute auf seine Gemälde zurückgreifen. Bekannt ist, der Meister schaute durch eine ''Camera Obscura'', die neueste Technik seiner Zeit. Aber, wie funktionierte sie? Und wie gelang Canaletto die Detailgenauigkeit? So findet der Betrachtende auf seinen Bildern kursächsische Postmeilensäulen. Vor 300 Jahren wurden sie das erste Mal aufgestellt. Ein weiteres Jubiläum. Beate Werner folgt den Meilensteinen immer entlang der alten Teplitzer Poststraße, testet mit einem gebürtigen New Yorker ein neues Tourismusprojekt und gelangt zum 1.000 Jahre alten Schloss Kuckuckstein in Liebstadt. Eine Loge, ein Schatz und ein großer Zauber - das Schloss ist voller Geheimnisse, am Ende einer spannenden Reise.
Untertitel16:9HDTV
23:15 Playlist of my Life
Musik ~30 Min
Songs & Stories mit Cassandra Steen Staffel 1: Episode 6 Musiktalk, Deutschland 2022
Playlist of my Life
Mit Vorbildern wie Michael Jackson und Whitney Houston hat sich die Soul- und R&B-Sängerin Cassandra Steen die Latte selbst sehr hoch gehängt. Im Playlist-Studio erzählt sie den Moderatoren Jeanette Biedermann und Gregor Meyle, welchen erheblichen Einfluss ihr Großvater auf ihre Liebe zur Musik hatte und warum ein Auftritt von Musiklegende Prince ihr deutlich machte, dass alles möglich ist. Als eine der besten Stimmen Deutschlands hat Cassandra natürlich schon einige Erfahrungen im Musikbusiness gesammelt. Bekannt geworden im Alter von 17 Jahren als Duett-Partnerin auf dem Album ''Quadratur des Kreises'' der Band ''Freundeskreis'', beginnt sie früh mit anderen Musikschaffenden zusammenzuarbeiten. Diese Symbiosen ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Karriere und befruchten sie stetig in ihrer Kreativität. So stehen z.B. Features mit Lionel Richie, NE-YO und Bushido in ihrer Diskografie und ein Ende ist nicht in Sicht. Obwohl die württembergische Sängerin auf Auszeichnungen und Megahits wie ''Wenn das Liebe ist'' oder ''Stadt'' zurückblicken kann, steht ihr persönliches musikalisches Karriere-Highlight in Zusammenhang mit einem Zeichentrickfilm. Mit der Synchronisation der ersten dunkelhäutigen Disney-Prinzessin erfüllte sie sich einen großen Kindheitstraum. Doch neben der großen Ehre, die sie empfand, ereignete sich aufgrund dessen noch eine wunderschöne Familienzusammenführung, von der sie dem Moderatorenduo gerne erzählt. Mit der Performance des Titelsongs ''Never knew I needed'' macht die Sängerin im Anschluss den Abend perfekt und sorgt zusammen mit der Playlist-Band für einen weiteren Gänsehaut-Moment im Studio. (ARD 26.03.2022)
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23:45 Donna Leon: Tod zwischen den Zeilen
Spielfilm ~90 Min
Staffel 1: Episode 23 Krimi, Deutschland 2017 Regie: Sigi Rothemund Autor: Stefan Holtz - Florian Iwersen Musik: Stefan Schulzki - André Rieu Kamera: Dragan Rogulj
Donna Leon: Tod zwischen den Zeilen
Mit dem Fund einer Leiche beginnt für Commissario Brunetti (Uwe Kokisch) ein rätselhafter Fall: Enrico Franchini, ein ehemaliger Priester, der sein Leben dem Sammeln von kostbaren Schriften widmete, wurde in seiner Wohnung brutal ermordet. Kopien aus alten Büchern, die sich auf seinem Computer finden, führen zu rätselhaften Vorgängen in der Biblioteca Merula, die für ihre uralten Bestände berühmt ist. Von der Leiterin Dottoressa Fabbiani (Jenny Schily) erfahren die Ermittler, dass seit einiger Zeit einzelne Seiten aus kostbaren Folianten herausgetrennt und gestohlen wurden. Für Diebe können diese Raritäten durchaus ein gutes Geschäft sein, auch der Ermordete hatte Kontakte zum Schwarzmarkt. Verdächtig verhält sich Piero Sartor (Thorsten Merten), ein Mitarbeiter der Merula, ebenso wie der amerikanische Historiker Joseph Nickerson (August Zirner). Brunetti gerät bald an die traditionsreiche Familie Morosini-Albini, die einst sogar Dogen stellte und immer noch Einfluss hat. Deren Sprössling Gianni (Harald Schrott) kandidiert derzeit für das Amt des Bürgermeisters von Venedig. Das macht die Ermittlungen in den besseren Kreisen der Lagunenstadt besonders heikel. Zudem wird die Beharrlichkeit des Commissario erschüttet, als sein Sohn Raffi (Patrick Diemling), der insgeheim in den Fall involviert ist, in Gefahr gerät.
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