3sat Programm 02.07.

   
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Was läuft 02.07. im TV-Programm von 3sat?

Das 3sat Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
03:40 Fraueng'schichten
Show ~30 Min
Ohne Mann geht''s auch Sketchcomedy, Deutschland 2021 Gäste: Angela Ascher - Roland Hefter
Fraueng''schichten
Mobbing im Rathaus - doch Bürgermeisterin Elisabeth Kraneder findet den Vorwurf von Referent Rettich etwas sehr weit hergeholt und weist den Querulanten schroff in seine Grenzen. Da könnte ja jeder kommen! Metzgerin Franzi trickst die anspruchsvolle Kundschaft aus, und Pfarrhaushälterin Magdalena hält eine Journalistin im Zaum. Taxifahrerin Vroni verrät ihre Tricks, um Strecke zu machen. Nur Burgi, die Chefin vom Wertstoffhof, lässt sich von ihrer Kundschaft - Musiker Roland Hefter - den Kopf verdrehen. Umrahmt wird dieser weiblich zentrierte bayerische Kosmos durch Stand-up-Soloparts von Angela Ascher. Diesmal: Ist alleinerziehend zu sein eine Krankheit oder durchaus von Vorteil? Bayerisch, bissig und lustig. Das Leben als Frau ist nicht immer einfach. In ''Fraueng''schichten'' geht es um all die Widrigkeiten und Katastrophen, mit denen es gestandene Frauen im täglichen Leben zu tun haben. In acht völlig unterschiedlichen Rollen verkörpert Angela Ascher unverwechselbare bayerische Frauentypen, wie sie uns alle tagtäglich begegnen könnten. Dabei zeigt sie ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit und führt durch das Panoptikum witziger Charaktere. Unterstützt wird sie dabei von prominenten und beliebten Schauspielerinnen und Schauspielern wie Antonia von Romatowski, Jürgen Kirner, Moses Wolff und Volker Heißmann.
Untertitel16:9HDTV
09:05 Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz II
Infosendung ~30 Min
(Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz) Im ''Voralpen-Express'' von St. Gallen nach Luzern Staffel 2: Episode 3 Landschaftsbilder, Schweiz, Deutschland 2021
Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz II
Zu den schönsten Eisenbahnlinien der Schweiz gehört der ''Voralpen-Express''. Er führt von St. Gallen durch die malerischen Landschaften des Appenzellerlands und Toggenburgs. Der Zug überquert den Zürichsee und durchfährt bei Rothenthurm das größte Hochmoor der Schweiz. Entlang des Vierwaldstättersees endet die Reise nach Luzern. Der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Ostschweiz ist der Bahnhof St. Gallen. Von hier aus fährt der Voralpen-Express jede Stunde nach Luzern. Für die Strecke von 125 Kilometern benötigt der Zug zwei Stunden und 15 Minuten. Nach wenigen Minuten erreicht der Voralpen-Express das Sitterviadukt, die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz. Mit einer Höhe von 99 Metern und einer Länge von 365 Metern spannt sich die Brücke über das Flussbett der Sitter. Im sogenannten Fischbauchträger kontrolliert Bauingenieur Beat Burgherr die Sanierungsarbeiten. Hautnah erlebt das Filmteam die Baukunst der Schweizer Eisenbahnpioniere. Es begleitet den Projektleiter an einem der letzten Arbeitstage der Instandsetzung. Der Voralpen-Express fährt weiter Richtung Herisau. Im Appenzellerland empfängt eine liebliche Landschaft die Zuggäste. Die Region ist reich an Traditionen und Bräuchen. Zur Appenzeller Kultur gehört die Streichmusik sowie das Talerschwingen. Werner Alder und Maya Stieger nimmt das Team mit auf eine musikalische Reise. Nach dem Toggenburg kommt der Voralpen-Express an die Ufer des Obersees, den östlichsten Teil des Zürichsees. Weite Teile der Seeenge zwischen Schmerikon und Rapperswil stehen unter Naturschutz und bieten Lebensraum für eine Vielzahl heimischer Vögel und alle Arten von Wasserbewohnern. Kurz vor Rapperswil fallen dem Zuggast Bäume auf. Es handelt sich um das Baummuseum von Enzo Enea, einer der erfolgreichsten und bekanntesten Landschaftsarchitekten. Das Filmteam lernt den Mann und seine Passion für Bäume kennen. Bei Rapperswil überquert der Voralpen-Express den Seedamm nach Pfäffikon. Auf der anderen Seeseite angekommen erreicht der Zug bald das Naturschutzgebiet rund um die Moorebene Biberbrugg-Rothenturm, dem Hochtal des Flusses Biber. Es handelt sich um das größte zusammenhängende Hochmoor der Schweiz. Bei Arth-Goldau kreuzt der Voralpen-Express einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Schweizer Schienennetzes. Hier kommen verschiedene Bahnstrecken, wie zum Beispiel die Gotthardbahn, die Südostbahn und die Arth-Rigi-Bahn zusammen. Letztere bringt den Fahrgast auf die knapp 1800 Meter hohe Rigi. Den Abstecher auf ''die Königin der Berge'' erlebt das Filmteam an der Seite von Lokführerin Sandra Dettling. Oben angekommen treffen sie auf eine wahre Legende, die Dampflokomotive ''Lok7''. Sie ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Heizer Paul Gwerder steht im Führerstand und erklärt das Einmaleins der Dampfkraft. Am Fuß der Rigi verlässt der ''Voralpen-Express'' den Zugersee und nähert sich dessen großen Bruder, dem Vierwaldstättersee. Der vorletzte Halt auf der Strecke des Voralpen-Express ist beim Verkehrshaus Luzern. In seiner eindrücklichen Schienenhalle sammelt das Museum das ''Eisenbahnwissen'' der Schweiz. Zwischen den Zügen steht Daniel Geissmann. Der Leiter der Ausstellung des Verkehrshauses Luzern kennt die Geschichte des Schweizer Schienenverkehrs wie kein Zweiter. Vom Verkehrshaus ist es nicht mehr weit bis zum Endbahnhof Luzern. Die malerische Stadt am Vierwaldstättersee bietet dem Zuggast ein würdiges Ende der abwechslungsreichen Zugreise. Der Blick aus dem Zugfenster, das ist wie fahrendes Kino: Auch die zweite Staffel der Doku-Reihe stellt außergewöhnliche Bahnstrecken und Züge der Schweiz vor, erzählt von den Menschen, die im Zug und an den Strecken leben und arbeiten.
16:9HDTV
10:40 Liebling - ich bin im Prater
Infosendung ~50 Min
(Alltagsgeschichten) Staffel 1: Episode 28 Porträtreihe, Österreich 1993
Liebling - ich bin im Prater
Die Schönen der Nacht, die Strizzis und schlimmen Kids, ruhesuchende Rentner, Pferdenarren und Wettkönige, sie alle sind Hauptpersonen dieser ''Alltagsgeschichte'' über den Wiener Prater. Elizabeth T. Spira verschafft dem Publikum einen ungeschminkten Einblick - sie zeigt das liebste Erholungsgebiet der Wiener, indem sich auch Figuren am Rande der Gesellschaft tummeln. Von 1985 bis 2006 porträtierte Elizabeth T. Spira in insgesamt 60 Ausgaben der Dokumentarreihe ''Alltagsgeschichte'' Österreicherinnen und Österreicher einfühlsam und mit subtilem Humor - ob in Wien-Meidling, in der U-Bahn oder im Bad. Spiras ''Alltagsgeschichte'' ist längst Kult. Protagonisten der Sendungen sind die sogenannten kleinen Leute, deren Geschichten die Regisseurin in ihren Filmen erzählt und deren Lebensräume sie vorstellt. In Elizabeth T. Spiras Filmen geht es aber auch um die ''österreichische Seele'', um die psychische, soziale und historisch gewachsene Befindlichkeit der Österreicher. Hier finden sich Tragik und Komik oft dicht nebeneinander, manchmal sind sie deckungsgleich. Durch subjektive Meinungsäußerungen, persönliche Erinnerungen und Erzählungen von Menschen skizziert ''Alltagsgeschichte'' einen Ort oder ein soziales Phänomen kurzweilig. Die Regisseurin wurde für ihre Arbeit unter anderem mit dem ''Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik'', dem ''Johann-Nestroy-Ring'' und mehrfach mit dem ''Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung'' ausgezeichnet.
UntertitelHDTV
11:30 Salzburg. Eine Kunstgeschichte.
Infosendung ~90 Min
Dokumentation, Österreich 2021 Regie: Daniel H. Ronacher
Salzburg. Eine Kunstgeschichte.
Was wir aus Corona lernen werden und wie sich die Gesellschaft verändern wird, ist ungewiss. Klar ist: Für eine Stadt wie Salzburg wird die Zukunft wohl eine andere sein. Der Dokumentarfilm porträtiert Menschen, deren Kunst und das künstlerische Schaffen im Mittelpunkt ihres Lebens stehen. Außerdem fragt er nach: ''Brauchen wir gerade jetzt die Kunst, um die Krise zu meistern, und wird die Krise Einfluss auf die Kunst nehmen?''. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms von Daniel H. Ronacher stehen Interviews mit Künstlern, Kunstförderern und Politikern wie Helga Rabl-Stadler, Rolando Villazón und Thaddaeus Ropac.Parallel dazu erzählt der Film Geschichten von Menschen, bei denen die Kunst eine bedeutende Rolle in Krisenzeiten gespielt hat. Auch die Stadt Salzburg kommt vor, manchmal leer und abgesagt und manchmal fast so wie vor der Krise. Diese Stadt gibt nicht auf. Sie zeigt sich von einer ungewöhnlichen Seite. Woche für Woche, Monat für Monat. Niemand kennt das Ende dieser Geschichte. Aber den Anfängen geht der Film aus dem Blickwinkel der Kunst und den Menschen dahinter nach. Er mahnt nicht, er erklärt nicht. Wie auch. Das Filmteam war bei Menschen, die ihre Bühne vorerst einmal verloren haben, und bei Künstlerinnen und Künstlern, die sich ganz neue Bühnen geschaffen haben. Keine Zeit ist so wie diese. Wie die Kunst selbst entsteht täglich etwas Neues, Kraftgebendes und Anhaltendes. Kunst, das sind Menschen, die für andere Menschen da sind.
16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
17:30 Dennstein & Schwarz - Sterben macht Erben
Spielfilm ~90 Min
(Dennstein & Schwarz) Justizfilm, Österreich, Deutschland 2018 Regie: Michael Rowitz Autor: Konstanze Breitebner Musik: Helmut Zerlett Kamera: Andrés Marder
Dennstein & Schwarz - Sterben macht Erben
Beim Erben hört die Freundschaft bekanntlich auf - vor allem, wenn der uneheliche Spross eines Grafen unverhofft zu einem Millionen-Vermögen kommen soll. In dem erbitterten Erbschaftsstreit um Recht und Gerechtigkeit stehen sich Martina Ebm und Maria Happel alias Paula Dennstein und Therese Schwarz als Kontrahentinnen gegenüber: Sie spielen die Anwältinnen der Streitparteien, die sich auf Augenhöhe einen raffinierten Schlagabtausch liefern und beim Bluffen gegenseitig übertreffen. Während die idealistische Berufsanfängerin nichts unversucht lässt, ihrem Klienten zu seinem Recht zu verhelfen, muss die mit allen Wassern gewaschene Rechtsvertreterin des Adelsgeschlechts verhindern, dass der Ruf der Familie unter die Räder kommt. Die junge Anwältin Dr. Therese Schwarz (Martina Ebm) gerät in einen erbitterten Erbschaftsstreit: Sie soll dem Biobauern Fritz (Robert Finster) helfen, sich gegen die Familie des verstorbenen Grafen Florentin Dennstein zu behaupten. Stammhalter Felix (Johannes Krisch) will mit allen Mitteln verhindern, dass sein unehelicher Halbbruder Fritz, von dem er bis vor Kurzem nicht einmal etwas wusste, nun ein Drittel des Familienvermögens bekommt. Seine Ehefrau Paula Dennstein (Maria Happel), eine durchsetzungsstarke Advokatin, reicht eine Klage ein, um das Testament anzufechten. Obwohl eigentlich alles klar geregelt ist, beginnt nun eine Auseinandersetzung vor Gericht, bei der beide Seiten nur verlieren können. Für Therese ist der Fall alles andere als einfach: Sie hängt ihrer Jugendliebe Fritz, der inzwischen verheiratet ist, insgeheim noch nach und wird von ihrem Chef, dem Kanzleiinhaber Dr. Biron (Wolfram Berger), immer wieder ausgebremst. Er steht der Familie nahe - und ganz besonders Gräfin Alexandra (Krista Stadler), die hinter den Kulissen ein Intrigenspiel beginnt. Als Paula und Therese wohlgehütete Familiengeheimnisse aufdecken, wendet sich das Blatt. Denn beiden Anwältinnen geht es nicht nur ums Recht, sondern auch um Gerechtigkeit.
DolbyUntertitel16:9HDTV



3sat Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
21:40 Hermann Hesse - Brennender Sommer
Infosendung ~85 Min
Dokumentation, Schweiz 2020 Regie: Heinz Bütler Kamera: Sergio Cassini - Franco Di Nunzio - Peter Hammann
Hermann Hesse - Brennender Sommer
Alles muss anders werden, dachte Hermann Hesse. Im Frühling 1919 fuhr er ins Tessin. Der Horror des Ersten Weltkriegs hatte ihn aus der Bahn geworfen, sein Privatleben lag in Trümmern. Von Klima und Licht des Südens versprach sich der Dichter neue Lebens- und Schaffenskraft jenseits bürgerlicher Konventionen. Mit der Erzählung ''Klingsors letzter Sommer'' schrieb sich Hesse einen Sommer lang in einen für ihn beispiellosen Rausch hinein. Hesses Klingsor-Erzählung ist das Leitmotiv des Essayfilms ''Hermann Hesse - Brennender Sommer''. Der Schauspieler Peter Simonischek leuchtet in seiner Lesart den hoch expressiven Text Hesses in allen erdenklichen Farben aus und öffnet so die Tür zu Orten, Atmosphären, Themen, Personen und letztlich zu Hesse und Klingsor selbst. Hermann Hesses Text fordert auch die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, den Hesse-Biografen Michael Limberg, Hesses Enkel Silver Hesse und den Schriftsteller Alain Claude Sulzer heraus. In einer leidenschaftlich geführten Debatte kreisen sie die komplexe Persönlichkeit Hesses und seines Protagonisten ein - zusammen mit den Musikern Daniel Behle (Tenor) und Oliver Schnyder (Klavier), die mit ihrer Interpretation von zwei der ''Vier letzte Lieder'' von Richard Strauss nach Hesse-Gedichten das Klingsor/Hesse-Thema auch um die Dimension des Politischen erweitern: Hesses Vorbehalte gegen Strauss zur Zeit des Nationalsozialismus; Richard Strauss, der zu Texten des Dichters, der ihm aus dem Weg ging, ein Meisterwerk schrieb. Getrennt die beiden im Leben, vereint in der Kunst. Der Maler und Zeichner Heinz Egger vergegenwärtigt Klingsors malerische Obsession mit den Mitteln seiner eigenen Kunst. Höhepunkt: ein Selbstbildnis am Ende eines Lebens als Orkan. Redaktionshinweis: 3sat zeigt Heinz Bütlers den Essayfilm ''Hermann Hesse - Brennender Sommer'' zum 145. Geburtstags des deutsch-schweizerischen Schriftstellers, Dichters und Malers am 2. Juli.
Untertitel16:9HDTV