3sat Programm 28.01.

   
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Was läuft 28.01. im TV-Programm von 3sat?

Das 3sat Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
03:55 Eine Erde - viele Welten
Infosendung ~45 Min
(One Planet) Dschungel Staffel 1: Episode 3 Naturreihe, England 2016 Musik: Jasha Klebe - Jacob Shea - Hans Zimmer Kamera: John Aitchison - Stephen Axford - John Brown - Robin Cox - Tim Laman - Alistair MacEwen - Mark MacEwen - Mark Payne-Gill
Eine Erde - viele Welten (4/6): Dschungel Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie Schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln. Auch eine seltene und schwer fassbare Spezies, die erst 2014 wissenschaftlich beschrieben wurde, konnte das Team mit der Kamera einfangen: die Araguaia-Delfine. Im Rio Araguaia Zentralbrasiliens schwimmen sie durch die Baumkronen überfluteter Wälder. Die Delfine überhaupt zu finden und dann auch noch zu filmen, zählte zu den schwierigsten Unternehmungen der gesamten ''Terra X''-Reihe ''Eine Erde - viele Welten''. Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. In der Folge ''Dschungel'' aus der ''Terra X''-Reihe ''Eine Erde - viele Welten'' begegnet das Team höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigt deren Strategien im täglichen Überlebenskampf. Planet Erde II nimmt uns näher mit heran als jemals zuvor, fängt überraschende Verhaltensweisen und außergewöhnliche Orte ein, die vor zehn Jahren unerreichbar gewesen sind. Zusätzlich widmet sich die Serie einem neuen Lebensraum: Zum ersten Mal legt eine richtungsweisende Naturdokumentation ihr Augenmerk in einer Episode auf die Großstadt und die verblüffenden Überlebensstrategien von Tieren im Großstadtdschungel.
Untertitel16:9
05:25 Eine Erde - viele Welten
Infosendung ~45 Min
(One Planet) Städte Staffel 1: Episode 6 Naturreihe, England 2016 Musik: Jasha Klebe - Jacob Shea - Hans Zimmer Kamera: John Aitchison - Kevin Flay - Rob Hawthorne - Sandesh Kadur - Michael Kelem - Mark Smith - Gavin Thurston - Rob Whitworth
Eine Erde - viele Welten (6/6): Städte Städte wachsen schneller als jeder andere Lebensraum auf der Erde. Beinahe vier Milliarden Menschen leben in diesen Zentren. Auch die kühnsten unter den Wildtieren zieht es an diese Orte. Für die wagemutigen Anpassungskünstler offenbart sich ein Lebensraum voller überraschender Chancen. Leoparden streifen durch die Straßen von Mumbai, Wanderfalken jagen zwischen New Yorks Wolkenkratzern, und eine Million Stare führen bizarre Lufttänze über Rom auf. Einige der Tiere werden sogar in unseren Städten willkommen geheißen. In Jodhpur im Nordwesten Indiens verehrt man die Hanuman-Languren. Diese Affen spielen eine besondere Rolle in ihrer hinduistischen Kultur. In Harar finden sich Bewohner, die in engem Kontakt mit wilden Hyänen leben und sie mit Fleisch und Knochenresten gut versorgen. Viele Tiere jedoch kämpfen täglich um ihr Überleben im Großstadtdschungel. Er ist laut, überbevölkert, kommt nie zur Ruhe, und der natürliche Zyklus von Aktivität und Erholung ist aufgehoben. Eine Stadtlandschaft ist ständigem Wechsel unterworfen und bringt neue Gefahren, aber auch Möglichkeiten hervor. So werden die Lichter des Zentrums im chinesischen Shanghai oder dem kanadischen Toronto zu einer tödlichen Falle für Zugvögel. Von den Leuchttürmen angezogen, kollidieren sie mit den Wolkenkratzern und sterben. An den Stränden von Barbados verwirren die Lichter des Urlaubsresorts die Karettschildkröten. Die frisch geschlüpften Jungen laufen auf den hellsten Horizont zu. Heute ist es nicht mehr der Mond über dem Meer, sondern es sind die Hotels, die leuchten und die kleinen Schildkröten ins Verderben ziehen. Die frechsten Einwanderer, die den Menschen zeigen, wo der ''Affe langgeht'', sind die Rhesus-Makaken. Sie sind an Dreistigkeit kaum zu überbieten und entwickeln sich auch für die Kamerakollegen zur echten Herausforderung. Sie stehlen nicht nur Lebensmittel im großen Stil, sie sorgen auch für große Schäden und Unannehmlichkeiten. Die Teams reisten rund um die Welt, um die Veränderungen und eindrucksvollen Überlebensstrategien zu dokumentieren und den ungewöhnlichen Einwanderern ganz nahe zu kommen. Mit Infrarot- und Wärmebildkameras fingen die Kamerakollegen erstmals nächtliche Jagdgänge der Leoparden in Mumbai ein. 200 Menschen wurden in den vergangenen 25 Jahren von den Raubtieren angegriffen. Mithilfe von 4K-''Low-Light''-Kameras konnten die Hyänen in Harar verfolgt werden. Zeitweise wurde das Team von über 100 kämpfenden Hyänen umringt. Um den Wanderfalken in New York zu dokumentieren, bemühten sich die Filmemacher allein neun Monate um Genehmigungen für den Dreh auf den Dächern der Wolkenkratzer und für den Überflug mit dem Helikopter. Es ist das erste Mal, dass hier über der Stadt jemand Aufnahmen vom schnellsten Vogel der Welt gemacht hat. Dabei erreichte der Wanderfalke Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern. In der Folge ''Städte'' aus der Reihe ''Eine Erde - viele Welten'' begegnet das Team höchst unterschiedlichen Geschöpfen und ihren Strategien in diesem neuen unvergleichlichen Lebensraum. Planet Erde II nimmt uns näher mit heran als jemals zuvor, fängt überraschende Verhaltensweisen und außergewöhnliche Orte ein, die vor zehn Jahren unerreichbar gewesen sind. Zusätzlich widmet sich die Serie einem neuen Lebensraum: Zum ersten Mal legt eine richtungsweisende Naturdokumentation ihr Augenmerk in einer Episode auf die Großstadt und die verblüffenden Überlebensstrategien von Tieren im Großstadtdschungel.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
12:10 puzzle
Infosendung ~30 Min
Viele Kulturen - ein Land Gesellschaftsmagazin, Deutschland 2022 Moderation: Özlem Sarikaya
Film über Musikgeschichte der Türkeistämmigen in Deutschland auf der Berlinale: ''Ask, Mark ve Ölüm'' Marina Weisband: ''Frag uns doch! Eine Jüdin und ein Jude erzählen aus ihrem Leben.'' Soloalbum von Daniel Kahn auf Jiddisch: ''word beggar'' Brechtfestival Augsburg. ''Worldwide Brecht'' Rafik Schami: ''Gegen die Gleichgültigkeit'' Vielfältig und einmalig zugleich - das ist ''puzzle'', das InterKulturMagazin mit interkulturellen Themen und Porträts von Menschen, die die Kultur und das Leben in Deutschland auf ihre Weise mitprägen. Brechtfestival Augsburg. ''Worldwide Brecht'' Bertold Brecht ist heute aktueller denn je. Seine Texte nehmen Bezug auf das, was die Menschen in unserer gegenwärtigen Gesellschaft ebenfalls beschäftigt: Flucht, Migration, fremd sein, sich fremd fühlen. Für das diesjährige Brechtfestival setzen sich Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt genau mit diesen Themen auseinander und präsentieren in ihren Programmen ihre Interpretationen. Unter ihnen ist auch Aidin Halimi, der vor einigen Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam. Beim Poetry-Slam will er seine Sichtweise auf die heutige Welt, seine neue Heimat und was sie für ihn bedeutet, darlegen. Film über Musikgeschichte der Türkeistämmigen in Deutschland auf der Berlinale: ''Ask, Mark ve Ölüm'' In Deutschland lebende türkeistämmige Menschen hatten ihre Musik immer mit dabei. Seit den ersten sogenannten Gastarbeitern in Deutschland entwickelte sich eine eigene Musikkultur mit eigenen Stars. Der Mehrheitsgesellschaft blieb diese Szene, die zu einem Riesengeschäft wurde, weitgehend unbekannt. Der Filmemacher Cem Kaya hat dieses spannende Kapitel der Türkeistämmigen in Deutschland in einem Film dokumentiert, der jetzt auf der Berlinale seine Premiere feiert: ''Ask, Mark ve Ölüm'', zu Deutsch: ''Liebe, D-Mark und Tod''. Marina Weisband: ''Frag uns doch! Eine Jüdin und ein Jude erzählen aus ihrem Leben.'' Ein gutes Mittel gegen Antisemitismus ist, das Wissen über das Judentum zu vergrößern und die Menschen darüber zu informieren, was jüdisches Leben alles sein kann. Als die Publizistin Marina Weisband auf Twitter ihre Follower fragte, was sie am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Zusammen mit Eliyah Havemann startete sie zuerst eine Youtube-Serie, um die vielfältigen Fragen zu beantworten. Daraus wurde ein Buch. Es geht darum, das Judentum sichtbarer und nahbarer zu machen. ''Frag uns doch!'', heißt das Buch. ''puzzle'' hat Marina Weisband getroffen - und gefragt. Rafik Schami: ''Gegen die Gleichgültigkeit'' Die Coronapandemie scheint unsere Gesellschaft noch tiefer zu spalten als vor kurzem noch die Flucht von Menschen vor Krieg und Vertreibung. Es haben sich radikale Lager gebildet. Die Debatte über die Coronamaßnahmen und über das Impfen wirkt tief in den Alltag hinein. Gerade in dieser aufgeladenen Stimmung Position zu beziehen ist wichtiger denn je, findet der syrische Autor Rafik Schami. Seine Beobachtungen der Gesellschaft hat er in einem Essay veröffentlicht: ''Gegen die Gleichgültigkeit'' Soloalbum von Daniel Kahn auf Jiddisch: ''word beggar'' ''word beggar'' heißt auf Jiddisch so viel wie Wortebettler. So hat der Multi-Instrumentalist Daniel Kahn sein erstes Soloalbum genannt. Daniel Kahn ist vor 17 Jahren aus Detroit nach Deutschland gekommen. Jiddisch hat er erst später gelernt, fast zeitgleich mit der deutschen Sprache. Jiddisch hat ihn in seinen Bann gezogen, so dass er für sein Album Texte von jüdischen Musikern und Dichtern ins Jiddische übersetzt und diese ganz alleine eingespielt hat. Es sind die großen menschlichen Themen, die musikalisch behandelt werden - tief, melancholisch und unterhaltsam.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
20:15 Die Kinder von Windermere
Spielfilm ~90 Min
(The Windermere Children) Kriegsdrama, Deutschland, England 2020 Regie: Michael Samuels Autor: Simon Block Musik: Alex Baranowski Kamera: Wojciech Szepel
Packender Film nach einer wahren Geschichte über 300 Kinder, die den Holocaust überlebt haben und 1945 nach England gebracht werden. Hier wird ihnen Hoffnung auf ein neues Leben gegeben. Nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern werden die jüdischen Kinder an den Lake Windermere gebracht. Der deutsche Psychologe Oscar Friedmann betreut die Kinder dort einen Sommer lang, und sie lernen, mit ihren schlimmen Erfahrungen umzugehen. Der Film trifft einen durchweg positiven Ton und rückt eine kleine Gruppe 13- bis 17-Jähriger in den Mittelpunkt: Arek Hershlikovicz (Tomasz Studzinski), Ben Helfgott (Pascal Fischer), Ike Alterman (Jakub Sprenger), Sala Feiermann (Anna Maciejewska), Salek Falinower (Jakub Jankiewicz) und Sam Laskier (Marek Wroblewski). In einer geschützten Umgebung wird den traumatisierten Kindern wieder ein normaler, angstfreier und lebensbejahender Alltag gelehrt. Die Kinder lernen wieder, was es heißt, genug zu essen zu haben und allein in einem Zimmer zu schlafen. Außerdem lernen sie Englisch und bereiten sich mithilfe des einfühlsamen Trainers Jock Lawrence (Iain Glen) auf ein Fußballspiel mit den Einwohnern des Dorfes vor. Jedoch ist die Vergangenheit immer präsent, und einige erfahren erst in England, dass ihre Familie vollständig ausgelöscht wurde. In Windermere lernen sie wieder, was es heißt, zu leben und wie viel Glück sie hatten, die Schrecken des Lagers zu überstehen. Zentrale erwachsene Figur ist der Psychologe Oscar Friedmann, gespielt von Thomas Kretschmann, der eine Art Vaterfigur für viele der Jugendlichen wurde und dessen Ziel es war, den jungen Heranwachsenden beim Bewältigen ihrer Erfahrungen zu helfen.
DolbyUntertitel16:9HDTV
21:45 Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Infosendung ~45 Min
(Wild Waters, Steep Peaks - The Enns Valley in Styria) Dokumentation, Österreich 2017
Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trockengelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt ''Life''. Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke und der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Skigebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Darüber hinaus ist das Ennstal seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter.
16:9
22:30 Wolf - Das Tier im Manne
Spielfilm ~115 Min
(Wolf) Horrorfilm, USA 1994 Regie: Mike Nichols Autor: Jim Harrison - Wesley Strict Musik: Ennio Morricone Kamera: Giuseppe Rotunno
Auf einer einsamen Landstrasse wird der Verlagslektor Will von einem Wolf gebissen. Seitdem verwandeln sich jede Nacht bestimmte Muskelpartien seines Körpers, zudem ist er tagsüber aggressiver geworden. Das bekommt auch sein Arbeitskollege und Konkurrent Stewart zu spüren. Sowohl Will als auch Stewart sind in die attraktive Laura verliebt. Eines Abends lauert Will in Gestalt eines Werwolfs auf sein Opfer Stewart. Grusel-Thriller von Mike Nichols, mit Jack Nicholson und Michelle Pfeiffer. Will (Jack Nicholson) fühlt, dass er nicht mehr derselbe ist. In der Nacht wurde er auf einer einsamen Landstraße von einem Wolf gebissen, und seitdem haben sich sein Geruchssinn und bestimmte Muskelpartien überdurchschnittlich entwickelt. Zudem ist Will aggressiver geworden. Das bekommt vor allem Stewart Swinton (James Spader) zu spüren. Stewart arbeitet wie Will in einem Verlagshaus und ist sein schärfster Konkurrent. Und das nicht nur beruflich, denn beide sind in die hübsche Laura (Michelle Pfeiffer) verliebt. Die Veränderungen an Wills Körper nehmen immer dramatischere Formen an. Machtlos muss er beobachten, wie er sich, sobald es dunkel wird, Stück für Stück in einen Werwolf verwandelt. Eines Abends beißt er Swinton und macht ihn ebenfalls zum Werwolf. Vor den Augen Lauras liefern sich die beiden einen erbitterten Kampf. Laura erschießt Swinton, Will kann entkommen. Als die Polizei eintrifft, hat sich Swinton wieder in einen Menschen zurückverwandelt. Laura riskiert, wegen Mordes verhaftet zu werden. Nur Will kann sie retten. „Wolf – Die Geschichte eines Mannes“ ist ein Thriller mit Elementen des Horrorfilms, von Mike Nichols spannend und effektvoll inszeniert. Dem Regie-Altmeister geht es weniger um den altbekannten Mythos des Werwolfs. Vielmehr legt Nichols die Betonung auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Will und Laura, zwischen Tier-Monster und Mensch. Als Mitarbeiter konnte der Regisseur vielfach ausgezeichnete Filmkünstler gewinnen: Kameramann ist der Italiener Giuseppe Rotunno, der bereits zahlreiche Visconti- und Fellini-Filme bebilderte. Rotunnos Landsmann Ennio Morricone liefert die Filmmusik. Jack Nicholson spielt äußerst glaubwürdig „Werwolf“-Will, Michelle Pfeiffer verkörpert Laura, und James Spader den bemitleidenswerten Stewart. (OT: Wolf)